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Erstellt von Kickers-Brauni am Dienstag, Juni 21, 2016 @ 08:45:02:

Un cordiale benvenuto!

Herzlich Willkommen!

Mein Name ist Paolo Rossi und ich möchte Euch in der kommenden Saison über den italienischen Fußball informieren.

In 2 Monaten startet wieder die italienische Serie A in die neue Saison. Es gibt eine Menge neue Manager und auch 3 neue Aufsteiger in dieser tradionellen Liga, darunter so namhafte Klubs wie Juventus Turin, Cagliari Calcio als auch der AS Rom.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr alle wieder zahlreich an diesem Thread teilnehmen werdet.

Ciao

Euer

Paolo Rossi



Erstellt von Comander2001 am Dienstag, Juni 21, 2016 @ 21:03:42:

Buona sera Paolo, come stai? Il mio nome è Luciano Moggi...

Fino ad oggi mi sento la sfrontatezza senza fondo che Juventus fu retrocessa in Serie B e il Lazio, la Fiorentina e Milan con punto detrazioni vengono sottoposti a escape.

Ma non importa. . . Juventus è tornato ed è della serie - una preoccupazione per spettacolo!

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"Ich bin da, ich bin aber auch nicht da" - Aad de Mos (Werder Bremen)




Erstellt von Kickers-Brauni am Mittwoch, Juni 22, 2016 @ 08:18:14:

Buongiorno, Luciano Moggi...come va?

Com'era il suo nome? No Thomas?

So dire poche cose italiano....



Erstellt von Kickers-Brauni am Donnerstag, Juni 23, 2016 @ 17:47:52:

Italiens Nationaltrainer hat zur Zeit gut Lachen. Italien kehrt zurück zu alten Tugenden...

 

Italien will Revanche gegen Spanien


Vier Jahre nach der Schmach in Kiew sieht die Squadra Azzurra ihre Chance auf eine Revanche gegen Spanien. Im EM-Finale von 2012 gingen die Italiener mit 0:4 unter.

Vor dem EM-Achtelfinale gegen Titelverteidiger Spanien am Montag (18.00 Uhr) ist in Italien die Hoffnung auf eine Überraschung groß.

Das Spiel in St. Denis werde "ein Spitzenmatch", sagte der frühere Fußball-Nationaltrainer Arrigo Sacchi: "Später im Turnier würde es besser passen. Für beide Teams wird das schwierig, aber Trainer Antonio Conte und seine Spieler haben bis jetzt überzeugt. Nun müssen sie weitermachen. Die Azzurri werden auf höchstem Niveau spielen müssen, um den Weg bei dieser EM fortzusetzen."

Spanien hatte sein Vorrundenfinale am Dienstagabend gegen Kroatien überraschend verloren (1:2) und war damit noch auf Rang zwei der Gruppe D abgerutscht. Damit kommt es am Montag zur Neuauflage des EM-Finales von 2012, in dem Spanien die Italiener mit 4:0 demütigte.

Auch die Revanche werde nun eine "große Herausforderung" für die Squadra Azzurra, sagte Ex-Nationalspieler Sandro Mazzola: "Die Azzurri starten nicht als Favoriten, doch sie haben die Möglichkeit zur Revanche. Conte hat bisher eine Spitzenarbeit geleistet. Er ist ein stark motivierender Coach, der es versteht, Zusammenhalt in einer Mannschaft zu schaffen."

Italien hatte seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Belgien (2:0) und Schweden (1:0) ohne Gegentor gewonnen. Schon vor dem letzten Spiel am Mittwochabend gegen Irland stand damit der Sieg in Gruppe E fest.

Paolo Rossi drückt der Squadra Azzurra die Daumen für eine erfolgreiche Revanche....

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Erstellt von Comander2001 am Donnerstag, Juni 23, 2016 @ 22:45:47:

Hallo Karl,

Keine Sorge, natürlich ist mein Name immer noch Thomas.

Ich habe nur Luciano Moggi erwähnt, weil sowohl er als auch Paolo in Bestechungsskandale verwickelt waren.
Natürlich waren viele andere auch in die Skandale verwickelt, aber unsere beiden Protagonisten haben nun mal beide eine Juve - Vergangenheit ;)

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"Ich bin da, ich bin aber auch nicht da" - Aad de Mos (Werder Bremen)




Erstellt von Kickers-Brauni am Freitag, Juni 24, 2016 @ 09:42:30:

Du sprichst / schreibst aber ziemlich gut italienisch. Wie kommt es?

Wenn ich nicht so faul wäre, könnte ich schon ein bisschen mehr. Nehme es mir jedes Jahr vor zu lernen und mache dann doch nichts.

Hast Du etwa italienische Hilfe?

Wie ich sehe, hast Du ein Banner beantragt. Habe ich Dich mit meinem inspiriert?

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Erstellt von Comander2001 am Freitag, Juni 24, 2016 @ 10:24:18:

Ich kann nur ein paar Brocken italienisch sprechen, wie z.B. Begrüßung, Verabschiedung, wie geht es dir, wie heißt du, wie heiße ich bzw. wie ist mein Name, Gefällt mir, egal, unwichtig, Alles Gute zum Geburtstag und Frohe Weihnachten.

Ich habe vor 12 Jahren einen italienischen Kollegen gehabt, der Kontakt ist bis heute bestehen geblieben. Bei WM - oder EM - Turnieren schauen wir oft gemeinsam die Spiele der italienischen Mannschaft. Erst am Dienstag haben wir im Irish Pub das Spiel angesehen. Haben auch schon oft bei seinem Schwager in der Pizzeria geschaut, gemeinsam mit anderen Italienern, da schnappt man einiges auf.

Mit dem Lernen ist es wie bei dir, ich nehme es mir auch immer vor, aber dann...
Bei dem Text oben hat Google geholfen ;)

Und zum Banner: Ja, deins und viele andere haben mich inspiriert.

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"Ich bin da, ich bin aber auch nicht da" - Aad de Mos (Werder Bremen)




Erstellt von Kickers-Brauni am Freitag, Juni 24, 2016 @ 15:55:32:

Na dann sind wir dann doch auf dem gleichen Sprach-Level....Schluck....

Und trotzdem läßt es mir keine Ruhe, es doch noch lernen zu wollen...

Nachdem Du auf italienisch geantwortet hast, habe ich gleich das Wörterbuch genommen und eine Antwort zusammen gebastelt...

Und der Paolo Rossi war garnicht als Name zu erst geplant gewesen.

Es hat sich einfach ergeben. Wollte einfach einen sehr einfachen Namen, den man sich gut merken kann, wie z.B. Ali Achmet für die Türkei. Der häufigste Name in Italien ist tatsächlich Rossi, wie bei uns Müller und Paolo gehört zu den 10 häufigsten Namen in Italien. Da musste ich einfach Paolo Rossi nehmen, denn den kennt doch jeder, der sich mit Fußball auskennt. Ein Knipser vor dem Herrn....und nun auch Reporter...



Erstellt von Kickers-Brauni am Mittwoch, Juni 29, 2016 @ 09:57:55:

Von links nach rechts: Insigne, Pellé und Giaccherini im Jubelrausch nach Pellé Siegtor gegen die Spanier...

 

Angstgegner Italien wartet im Viertelfinale auf Deutschland

Schlimmer hätte es nicht kommen können


Die "Squadra Azzurra", deutscher Viertelfinalgegner bei der EM 2016, ist unberechenbar, ein Alptraum in der Spielvorbereitung. Für Joachim Löw ist es aber auch die einmalige Chance, ein ewiges Trauma aus der Welt zu schaffen. Vielleicht sind die Italiener ja mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

In den viel zitierten Geschichtsbüchern muss niemand mehr blättern. Das Internet verrät dem geneigten Fan alles, was er über die Rivalität zwischen Deutschland und Italien wissen muss. Hier wie da lassen sich die alten Geschichten und Mythen finden: das Jahrhundertspiel von Mexiko 1970, das WM-Finale zwölf Jahre später. Das Drama im WM-Halbfinale dahoam und natürlich das Aus zuletzt bei der Europameisterschaft in Polen.

Acht Spiele hat Deutschland bei großen Turnieren gegen Italien absolviert und kein einziges davon gewonnen. Im Gegenteil: Einige der schlimmsten Niederlagen der deutschen Fußballgeschichte hat die "Squadra Azzurra" herbeigeführt. Es gibt keine andere Mannschaft auf der Welt, auf die das Prädikat "Angstgegner" so treffend passt.

Am kommenden Samstag ist es also wieder so weit. Bis dahin wird an der Hysterieschraube gedreht, die üblichen Geschichten ausgegraben. Dabei stimmen die Klischees schon lange nicht mehr. Mit italienischen Nationalmannschaften von früher hat diese Mannschaft allenfalls noch das blaue Trikot gemein. "Wir haben bewiesen, dass wir nicht nur Catenaccio können", sagt Antonio Conte. Und der muss es wissen.

Italien bei diesem Turnier ist mehr als blanker Zynismus und eine Eiseskälte vor dem gegnerischen Tor. Die Italiener stellen die älteste Mannschaft des Turniers, die großen Figuren der letzten Jahre sind nicht mehr dabei. Oder sie sind verletzt, wie Claudio Marchisio oder Marco Verratti, zwei der besten Mittelfeldspieler der Welt. Und die Serie A hat international erneut eine enttäuschende Saison hingelegt. Ohne Übertreibung könnte man behaupten, dass die Vorzeichen nicht die allerbesten waren.

Nur sollte man mittlerweile besonders dann stutzig werden, wenn die Italiener mit dem Rücken zur Wand stehen. Denn das bringt offenbar das Beste aus ihnen hervor. Man erinnere sich an die WM 2006 in Deutschland, als es in Italien wegen des Manipulationsskandals nur so schepperte - und die Mannschaft in Deutschland doch den Titel holte.

Beim 2:0-Achtelfinalsieg gegen Spanien waren die Italiener dem Gegner taktisch haushoch überlegen. Das spanische Ballbesitzspiel kam nie in Fahrt, die Angriffe des Titelverteidigers zerschellten spätestens an der Fünferkette der Italiener. Mit der 3-5-2-Grundordnung kam Spanien zum wiederholten Mal überhaupt nicht zurecht. Bereits vor zwei Jahren verlor Spanien bei der WM gegen die Niederlande und Chile in der Vorrunde - beide Teams begegneten der "Furia Roja" mit einem 3-5-2-System.

"Wir spielen einen typisch italienischen Stil. Das ist nicht immer besonders schön. Aber wir finden in den schwierigen Momenten die richtigen Antworten", sagt Angreifer Graziano Pellè.

Es wird auch eine Art Traumabewältigung werden für Joachim Löw. Der saß vor zehn Jahren als Co-Trainer auf der Bank, als Fabio Grosso das Sommermärchen mit seinem Tor zum 1:0 jäh beendete. Und Löws taktische Manöver und die Niederlage vor vier Jahren im EM-Halbfinale hätten dem Bundestrainer beinahe den Job gekostet.

"Es ist schon imponierend, wie Italien spielt", sagte Löw unmittelbar nach dem Sieg der Italiener über Spanien. "Italien hat Spieler, die in der Defensive geschult sind, aber auch tolle Offensivspieler, schnelle Konter. Sie spielen klasse nach vorne, das hat man gegen Spanien auch gesehen."

Und wie schlau und konzentriert die Italiener spielen können, hat man ebenfalls gesehen. Gleich zehn Spieler waren vor der Partie gegen Spanien mit einer Gelben Karte vorbelastet, darunter die komplette Abwehr mit der Dreierkette Barzagli-Bonucci-Chiellini und Torhüter Gigi Buffon. Es hätte in einem Fiasko enden können gegen die Ballbesitzmaschine Spanien, selbst wenn Italien doch irgendwie eine Runde weiterkommt.

Aber dann spielt die Mannschaft so cool und fokussiert und leistet sich ein einziges dummes Foul im ganzen Spiel. Thiago Motta holte sich dafür die zweite Gelbe Karte ab. Die restlichen neun Spieler sind gegen Deutschland mit dabei. Auch das ist ein Zeichen von Reife und Stärke. "Ich glaube, dass die bislang besten Mannschaften des Turniers jetzt gegeneinander spielen", sagt Joachim Löw.

In den kommenden Tagen wird es rauchen in den Rechenzentren der Sporthochschule Köln, wo fleißige Helfer aus ein paar Terabyte an Informationen über Italien die wichtigsten rausfiltern und dann der deutschen Scoutingabteilung um Christofer Clemens zuspielen. Und nachher spielt der Gegner doch wieder ganz anders.

Das Duell am Wochenende wird auch ein Spiel der Systeme und der Trainer. Italien ist kaum auszurechnen, von starrer Verteidigungshaltung bis hin zu flüssigem Kombinationsfußball kann die Mannschaft nahezu alles. Das Team ist topfit (gegen Spanien acht Kilometer mehr gelaufen), es bringt die richtige Mentalität mit und das Selbstvertrauen zu wissen, dass es jede Mannschaft der Welt schlagen kann. Auch den Weltmeister.

"Deutschland ist der Favorit, wir spielen gegen die mit Abstand beste Mannschaft dieses Turniers", behauptet Conte. Er schiebt der DFB-Auswahl bewusst die Favoritenbürde zu, in der Rolle des Außenseiters gefällt sich Italien offenbar am liebsten. Eine Spur Pathos kann da nicht schaden. Eine "titanische Leistung" brauche die "Squadra Azzurra" gegen Deutschland, um zu bestehen, sagt Conte.

Seine Spieler formulieren es eine Spur weniger spektakulär. "Wir müssen 23 Männer sein und unseren Traum verfolgen. Wir sind nicht nur eine Ansammlung von Spielern, sondern eine Mannschaft im wahrsten Wortsinn. Wir werden jetzt unsere Batterien aufladen, um dann mit voller Kraft gegen Deutschland anzutreten", sagt Abwehrchef Bonucci.

Mit "gewöhnlichen" Mitteln wird Italien aus deutscher Sicht kaum beizukommen sein. Die Italiener sind ja so etwas wie die Erfinder der Fußballtaktik. Aber sie sind auf diesem Gebiet auch nicht unverwundbar. Und so wie sie die Belgier und Spanier überrascht haben, könnte man sie im Viertelfinale vielleicht auch überraschen.

Das Testspiel Ende März in München und das 4:1 der deutschen Mannschaft sollte einen Anhaltspunkt geliefert haben. Nicht des Ergebnisses wegen, den Italienern fehlte damals fast eine komplette erste Mannschaft.

Aber Löw versuchte in diesem Spiel, die Grundformation des Gegners zu spiegeln. Deutschland spielte wie Italien mit einer Dreierkette. Die Italiener, die fast ausschließlich "konventionelle" Systeme ihrer Gegner gewohnt sind, kamen damit überhaupt nicht zurecht. Bleibt nur die Frage, ob sich Löw nach der Erfahrung von Warschau aus dem Jahr 2012 nochmals zu so einem gewagten Manöver hinreißen lässt ...

 

Bild und Text wurden verschiedenen Medien entnommen, unter anderem Web.de



Erstellt von Kickers-Brauni am Donnerstag, Juli 14, 2016 @ 17:44:44:

Die Vereine und Stadien der Serie A


Die Vorfreude auf die neue Saison steigt. Es gibt bereits die ersten Testspiele, viele Spielertransfer sind bereits vollzogen, der eine oder andere erstellt bereits seinen ersten Kaderentwurf. Hoffentlich geht es bald wieder los...

Die Serie A Interactive ist bereits komplett. Zehn neue Manager haben einen neuen italienischen Klub übernommen, darunter auch eine Managerin. Vier davon sind komplett neu bei der DFL, einer ist ein Rückkehrer, der dann auch gleich in seiner ersten Saison bei Delfino Pescara gleich in der Champions-League antreten darf.

Schön ist auch, dass mit Juventus Turin, Cagliari Calcio und dem AS Rom drei namhafte Aufsteiger die Liga bereichern. Schade, dass mit Inter Mailand und Hellas Verona auch zwei namhafte Vereine leider abgestiegen sind.

Sowohl Rom, Turin als auch Genua treten kommende Saison mit 2 Teams an.

Paolo Rossi wird in den nächsten Wochen und Monaten alle Vereine und ihre Stadien hier in diesem Thread einzeln und ausführlich vorstellen.

Als ersten Klub wird Sassuolo Calcio vorgestellt.



Erstellt von Kickers-Brauni am Sonntag, Juli 17, 2016 @ 08:49:08:

In diesem Stadion fand dieses Jahr das Endspiel der Champions-League der Frauen statt.

 

Sassuolo Calcio

Die Überraschungsmannschaft in der Serie A

 

Sassuolo ist eine italienische Industriestadt mit 40.853 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) südlich von Modena und nordwestlich von Bologna in der Region Emilia-Romagna.

Sassuolo war lange Zeit das Zentrum der italienischen Fliesenindustrie. Als Folge von Produktionsverlagerungen nach Spanien und China ging die Bedeutung dieses Industriezweigs stark zurück und führte zu einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit.

Der US Sassuolo Calcio wurde im Jahre 1920 in der Stadt Sassuolo gegründet. Anfangs noch gelb und rot, trägt der Verein heute die Farben schwarz und grün.

Viele Jahre spielte der Klub dritt- oder viertklassig. Erst in diesem Jahrtausend gelang der fulminante Aufstieg des Klubs, erst in die Serie B und schließlich nach 6 Jahren in der Serie B gelang auch der Aufstieg in die Serie A, wo der Verein noch heute spielt. Sassuolo Calcio geht in seine dritte Erstliga-Saison und das ziemlich erfolgreich. In der vergangenen Saison wurde der Klub Sechster und schaffte damit die Europa-League-Qualifikation.

Die Heimstätte des US Sassuolo Calcio ist das 1972 erbaute Stadio Enzo Ricci in Sassuolo, welches Platz für 4.008 Zuschauer bietet. Da die Statuten des italienischen Profi-Fussballs ein derart kleines Stadion verbietet, zog der Klub um nach Reggio nell'Emilia, wo auch der AC Reggiana seine Spiele austrägt. Das Stadion hatte einmal ursprünglich eine Kapazität von knapp 30.000 Zuschauern, wurde aber aus Sicherheitsgründen auf 20.084 Plätze begrenzt. Hier fand auch dieses Jahr das Endspiel der UEFA Women’s Champions League 2015/16 statt.

Bekanntester Spieler aus Sassuolo ist der italienische Nationalspieler Simone Zaza, heute in Diensten von Juventus Turin und aktuell beim VfL Wolfsburg im Gespräch, der bei der EM in Frankreich besonders durch seinen verschossenen Elfmeter in der Partie im Viertelfinale gegen Deutschland auffiel. Sein tänzerischer Anlauf kurz vor dem Schuss ist noch vielen in Erinnerung.

Im aktuellen Kader befindet sich der kroatische Nationalspieler Sime Vrsaljko, welcher bei der EM in Frankreich im Spiel gegen Tschechien zum Einsatz kam.

 

Fortsetzung folgt mit dem FC Empoli



Erstellt von Holler123 am Montag, Juli 18, 2016 @ 11:35:20:

Cool! Vielen Dank. Bin schon gespannt auf den Pescara-Bericht. Und was für eine Mühe! 



Erstellt von Kickers-Brauni am Freitag, Juli 22, 2016 @ 22:21:15:

Das Stadio Carlo Castellani fasst derzeit 16.800 Zuschauer.

 

FC Empoli

Die Fahrstuhlmannschaft der Serie A

 

Empoli liegt in der Toskana und hat 48.109 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Sie liegt ca. 20 km westlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Florenz.

Im August 1920 wurde der FC Empoli gegründet. In den letzten Jahren wurde Empoli zu einer klassischen Fahrstuhlmannschaft, die beständig zwischen den höchsten beiden italienischen Ligen pendelt. In der Saison 2004/05 schaffte der FC Empoli den Wiederaufstieg in die höchste italienische Spielklasse. Am Ende wurde der Klassenerhalt in der Serie A mit Tabellenplatz elf klar erreicht. Infolge des Urteils des Manipulationsskandals reichte es sogar für den achten Tabellenplatz. 2006/07 errang der Klub dann einen hervorragenden siebten Tabellenplatz und qualifizierte sich direkt für den UEFA-Pokal. Dort unterlag die Mannschaft allerdings bereits in der ersten Runde dem FC Zürich und musste im selben Jahr als Achtzehnter der Tabelle in die Serie B absteigen. Dort errang Empoli 2008/09 den fünften Platz und scheiterte in den Play-Off an Brescia Calcio. Erst in der Saison 2013/14 gelang die erneute Rückkehr in die Serie A, wo sich der FC Empoli in der darauffolgenden Spielzeit behaupten konnte.

Die traditionelle Vereinsfarbe ist azurblau. Der Verein trägt seine Heimspiele im 16.800 Zuschauer fassenden Stadio Carlo Castellani aus.

Der FC Empoli ist bekannt für seine herausragende Jugendarbeit. Der Torneo di Viareggio oder offiziell Torneo Mondiale di Calcio Coppa Carnevale (Weltweites Fußballturnier Karnevalpokal) ist ein seit Jahrzehnten stattfindendes Fußball-Turnier für Jugend-Vereinsmannschaften im toskanischen Viareggio. Das Turnier findet traditionell jährlich im selben Zeitraum statt: vom Montag, der auf den ersten Karnevalssonntag folgt, bis zum Montag nach dem dritten Karnevalssonntag. Teilnehmer sind vornehmlich italienische Vereine, jedoch sind auch zahlreiche internationale Jugendvereine vertreten. Am Turnier nehmen 40 Mannschaften teil, die zunächst in zehn Gruppen zu jeweils vier Mannschaften eingeteilt werden. Die Gruppensieger und die sechs bestplatzierten Gruppenzweiten qualifizieren sich für die anschließenden Runden, die bis zum Finale im K.o.-System ausgetragen werden. Bereits viermal stand der FC Empoli bei diesem Turnier im Endspiel und konnte einmal seine starke Jugendarbeit mit dem Turniersieg krönen und zwar im Jahre 2000.

Mit dem Namen Empoli besonders verbunden ist auch der italienische Nationalstürmer Antonio Di Natale. Der Stürmer Di Natale, Spitzname Totó, begann seine Karriere in der zweiten italienischen Liga beim FC Empoli, feierte seinen Durchbruch zum Stammspieler allerdings in der Saison 1997/98 in der vierten Liga bei Iperzola. Nach den Stationen Varese und Viareggio kam er 1999 zurück nach Empoli. Mit dem Verein aus der Toskana stieg er nach der Saison 2001/02 in die Serie A auf. Di Natale steuerte dazu 16 Tore bei. Gleich in der ersten Saison von Empoli in der höchsten Spielklasse erzielte Di Natale 13 Treffer und wurde Nationalspieler.

 

Fortsetzung folgt mit dem AC Cesena

 

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Erstellt von schori123 am Samstag, Juli 23, 2016 @ 12:05:29:

Super Bericht über meine Mannschaft!

Danke an dich dafür!

Ich hoffe ich werde nicht gleich dem Motto "Fahrstuhlmannschaft" gerecht und steige ab.

Wir werden sehen, wie die Mannschaft zusammengestellt wird und dann versuchen das Ziel "Klassenerhalt" zu erfüllen. 

Freue mich auch auf die anderen Berichte.

[size=small][geändert von schori123 am [TIME]1469272494[/TIME]][/size]


Erstellt von Kickers-Brauni am Dienstag, Juli 26, 2016 @ 17:56:18:

Danke für das Lob, lieber schori123 und auch an Dich Holler123.

Es freut mich, dass ihr an unserem italienischen Stammtisch mitmacht.

Es wird hier auch bald die ersten Interviews geben, real und authentisch. Spätestens nach dem ersten Spieltag werde ich den einen oder anderen von Euch zum realen Interview bitten. Also haltet euch bereit....



Erstellt von Kickers-Brauni am Mittwoch, Juli 27, 2016 @ 18:28:21:

23.860 Zuschauer finden im Stadion in Cesena Platz. Auf den ersten Blick sieht es nach deutlich mehr aus....

 

AC Cesena

Stadt der drei Päpste

 

Cesena (in der Antike Caesena) ist eine Stadt in der italienischen Region Emilia-Romagna, südlich von Ravenna und nordwestlich von Rimini, am Fluss Savio mit 96.758 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Die Stadt liegt am Fuß der Apenninen, rund 15 Kilometer von der Adria entfernt.

Cesena ist der Geburtsort der Päpste Pius VI. und Pius VII. Pius VIII. war Bischof des am Ort befindlichen Bistums Cesena, weshalb sich Cesena die „Stadt der drei Päpste“ nennt.

Cesena war ursprünglich eine umbrische Stadt, fiel im 4. Jahrhundert v. Chr. in die Hand der Gallier und wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern übernommen. Erstmals wird es quellenmäßig im 1. Jahrhundert v. Chr. vom Redner Cicero genannt. Plinius der Ältere führt das an der Via Aemilia gelegene Cesena als Oppidum an und erwähnt die Weine der Stadt wegen ihrer Qualität. Im übrigen wird es von römischen Autoren der Republiks- und Kaiserzeit nur selten erwähnt. Inschriften geben Auskunft über von Hadrian und Aurelian zugunsten Cesenas ergriffene Maßnahmen, Bäder und Kultzentren.

Der AC Cesena (offiziell: Associazione Calcio Cesena) ist ein italienischer Fußballverein aus der romagnolischen Stadt Cesena. Der Spitzname des Vereins ist Cavallucci Marini (deutsch Die Seepferdchen).

1940 gegründet spielte man viele Jahre in der Serie C und schaffte es zweimal in die Serie B aufzusteigen. Es sollte bis 1973 dauern bis man den Sprung in die Serie A schaffte. In den Folgejahren pendelte man unregelmäßig zwischen Serie B und A, einmal ging es sogar wieder bis Serie C herunter. Es sollte bis 2010 dauern bis man wieder den Aufstieg in die Serie A gelandet war. Zwei Jahre später ging es wieder runter. 2014/15 spielte man wieder eine Saison in der Serie A und stieg erneut ab. Aktuell ist man in der Serie B unterwegs.

Der bekannteste Spieler im aktuellen Kader ist der Nationalstürmer Bosnien-Herzegowina´s mit Namen Milan Djuric.

Weitere bekannte Namen sind Massimo Ambrosini, Hugo Almeida und Graziano Pellé, die beide jeweils eine Saison beim AC Cesena spielten. Aus der Jugend von Cesena stammt kein geringerer als Emanuelle Giaccherini, der von 2002 bis 2011 konstant dort verweilte. Leider war er die meiste Zeit verletzt, sodass er es nur auf gerade einmal 97 Spielte brachte, in denen er allerdings 20 Tore schoss, was für einen Mittelfeldspieler eine gute Quote ist.

Gespielt wird im Stadio Dino Manuzzi. Es hat 23.860 Plätze und wäre beinahe abgerissen worden, da Cesena als Austragungsort für die EM 2016 geplant war, falls Italien die EM zugesprochen worden wäre. Wie wir heute wissen, ging die EM nach Frankreich und so spielt der AC Cesena immer noch im gleichen Stadion.

 

Fortsetzung folgt mit Udinese Calcio

 



Erstellt von Kickers-Brauni am Mittwoch, August 3, 2016 @ 17:09:53:

Die Dacia Arena in Udine bietet für 25.000 Zuschauer Platz. Das Stadion gehört zu den modernsten in Italien...

 

Udinese Calcio

Der Verein von Antonio Di Natale

 

Udine (deutsch Weiden) ist eine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens und die Hauptstadt der Provinz Udine. Mit 99.528 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) ist Udine nach Triest die zweitgrößte Stadt der Region und zählt als wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul. Eine wichtige Rolle für die Stadt spielt die 1978 gegründete Universität Udine deren knapp 16.000 Studenten den jungen Eindruck der Stadt prägen.

Erstmals erwähnt wurde die Stadt im Jahr 983 in einer von Kaiser Otto II. verbrieften Urkunde, archäologische Funde jedoch weisen auf ein wesentlich höheres Alter hin. Zu jener Zeit waren Städte mit Stadtmauern befestigt; im Fall von Udine wurden sie im Laufe der Jahrhunderte fünfmal erweitert, um der wachsenden Bevölkerung mehr Platz zu geben.

Udinese Calcio ist als S.p.A. eingetragen, also eine "Società per azioni", eine Aktiengesellschaft, was im italienischen Fußball gang und gäbe ist. Der Verein Udinese Calcio entstand aus der Società Udinese di Ginnastica e Scherma. 1896, bei den ersten, damals noch inoffiziellen italienischen Meisterschaften, errang die Società Udinese di Ginnastica e Scherma den Titel, der allerdings nicht anerkannt wird, da die Meisterschaften von der Federazione di Ginnastica, dem italienischen Turnverband ausgetragen wurden. Erst 1898 gewann der CFC Genua die erste italienische Meisterschaft.

Große Erfolge konnte der Verein bisher kaum verzeichnen, so ist der Gewinn des Mitropa-Cups 1980 der wichtigste Titel. Darüber hinaus gewann Udinese bisher nur Pokale und Wettbewerbe im Jugendbereich oder in unterklassigen Ligen (Serie B, Serie C). Für Aufsehen sorgte Udinese Calcio allerdings in den 1980er, als man Franco Causio, der mit Italien 1982 Weltmeister wurde, und den brasilianischen Superstar Zico verpflichtete.

Im 1986 übernahm die italienische Unternehmerfamilie Pozzo den Verein. Seit der Saison 1995/96 spielt Udinese durchgehend in der Serie A und konnte sich in den folgenden Jahren regelmäßig für den UEFA-Pokal qualifizieren, in der Saison 1997/98 sogar mit dem dritten Tabellenplatz. Im UEFA-Pokal schied Udinese allerdings meistens in der Qualifikation für die Gruppenphase aus. Lediglich in der Spielzeit 1999/2000 konnte der Verein bis ins Achtelfinale vordringen, wo man gegen Slavia Prag aufgrund der Auswärtstorregel scheiterte.

Der Verein trägt seine Heimspiele in der Dacia Arena (früher: Stadio Friuli) aus, welche Platz für 25.000 Zuschauer bietet. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 war das Stadio Friuli Austragungsort von drei Vorrundenspielen der Gruppe E. Im Jahr 2005 musste das Stadion modernisiert werden, da Udinese Calcio sich für die UEFA Champions League 2005/06 qualifiziert hatte. Dabei wurden die bisherigen roten Sitze in den Kurven jeweils durch blaue ersetzt. Zudem musste im Rahmen der Modernisierung die Kapazität wegen verschärfter Sicherheitsbedingungen von 41.000 Zuschauern auf 30.667 Zuschauer reduziert werden. Im Jahr 2010 wurde eine neue Videoanzeigetafel installiert. Im Jahr 2010 wurden Pläne für eine große Modernisierung vorgestellt. Bei diesem Umbau sollte die Leichtathletikanlage entfernt werden und die Tribünen direkt ans Spielfeld gebaut werden. Außerdem sollte das ganze Stadion überdacht werden und im Stadion ein Einkaufszentrum mit Läden und Restaurants entstehen. Am 8. Januar 2016 kündigte Udinese Calcio die Umbenennung der Spielstätte an. Der rumänische Automobilhersteller Dacia, der auch aktueller Trikotsponsor ist, ist nun Namensgeber des umgebauten Stadions. Das Stadion trug den Namen Dacia Arena erstmals am 17. Januar 2016 bei dem Spiel der Serie A gegen Juventus Turin vor 25.467 Zuschauern.

Bei Udinese Calcio spielten viele bekannte Fussballer. Oliver Bierhoff spielte hier drei Jahre und wurde einmal in der Serie A Torschützenkönig (27 Tore in einer Saison). Dino Zoff und Zico spielten hier ebenfalls zwei Jahre. Der chilenische Nationalspieler Alexis Sanchez war in Udine 5 Jahre aktiv, bevor er zum FC Barcelona wechselte.

Ganz besonders verbunden mit Udinese Calcio ist der Name Antonio Di Natale, da er dort mehrere Rekorde hält. Er ist mit 385 Einsätzen Rekordspieler, mit 191 Toren Rekordtorschütze und er erzielte mit 29 Toren in der Saison 2009/10 die meisten Tore in einer Saison.

 

Fortsetzung folgt mit Atalanta Bergamo

 



Erstellt von Comander2001 am Samstag, August 6, 2016 @ 21:40:39:

In der CL - Saison 2005/06 traf Udinese Calcio in der Gruppe C auf den FC Barcelona, Panathinaikos Athen und den SV Werder Bremen.
Am 18.10.2005 fand das Hinspiel gegen Werder im Stadion Friauli statt. Vor 28.000 Zuschauern trennte man sich durch ein Eigentor von Felipe und einem Treffer des in der 77.Minute eingewechselten Antonio Di Natale mit 1:1.
Zwei Wochen später, am 02.11.2005, war ich dann einer von 35.000 Augenzeugen eines irre spannenden Spiels. Der ruhmreiche SV Werder führte nach 51 Minuten durch Tore von Micoud, Baumann und Klose schon mit 3:0, um nur 9 Minuten später beim Stand von 3:3 durch einen Doppelpack von Di Natale und einem Eigentor von Schulz (die Vorlage kam ebenfalls von Di Natale), schon mit eineinhalb Beinen aus der CL ausgeschieden zu sein. Doch in der 67.Minute konnte Johan Micoud den 4:3 Siegtreffer erzielen.

Udinese Calcio belegte am Ende den 3.Platz in der Gruppe, dabei war man nur um 2 Tore schlechter als der Tabellenzweite Werder Bremen.

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"Ich bin da, ich bin aber auch nicht da" - Aad de Mos (Werder Bremen)




Erstellt von Kickers-Brauni am Freitag, August 19, 2016 @ 14:30:20:

Knapp 26.000 Zuschauer passen in das etwas historische Stadion. Eine neue Multifunktionsarena ist in Planung.

 

Atalanta Bergamo

Polenta, Inzaghi, Meazza und Donadoni

 

Bergamo liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mailand am Fuß der Alpen in der Lombardei und hat 119.381 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015).

Laut Iustinus gründeten Gallier Bergamo nach der Vertreibung der Etrusker. Nach Ptolemäus gehörte die Stadt dem Volksstamm der Cenomanen, Cato zufolge den Orobiern, die sie Parra nannten.

Von den Römern wurde der Ort 196 v. Chr. erobert und Bergomum genannt. Er wurde Municipium und gehörte zur Tribus Voturia. Als das (West-)Römische Reich im Niedergang begriffen war, machte Attila zuerst 451 einen missglückten Einfall nach Gallien; dann wandte sich der Hunnenführer 452 nach Norditalien und eroberte und plünderte dort mehrere Städte, u. a. auch Bergamo.

Bergamo ist für seine Polenta bekannt. Die "Polenta e Osei" ist eine Süßspeise, die eine Miniaturnachbildung einer traditionellen Speise darstellt, nämlich der Polenta mit Spatzen, die bis zum Verbot der Jagd auf Singvögel beliebt war. Die Süßspeise besteht jedoch nicht aus Polenta, sondern aus einer Biskuitmasse, die "Vögel" aus Marzipan.

Wie in ganz Italien spielt auch Fußball in dem Ort eine große Rolle. Atalanta Bergamo ist ein Verein der höchsten Spielklasse, der Serie A.

Obwohl Atalanta Bergamo in seiner Vereinsgeschichte überwiegend der Serie A, Italiens höchster Fußball-Liga, angehörte, blieb dem Klub der ganz große Erfolg bis heute verwehrt. Die Mannschaft aus der Lombardei wurde bis heute noch kein einziges Mal italienischer Landesmeister und zählt daher das Jahr 1948, in dem sie die Serie A mit Platz fünf abschlossen, noch immer zum erfolgreichsten Meisterschaftsjahr. Der einzige Vereinserfolg ist der Gewinn des italienischen Pokals aus dem Jahr 1963 (3:1 gegen den AC Turin), dessen Wiederholung sie in den Jahren 1987 (gegen den SSC Neapel) und 1996 (gegen die AC Florenz) knapp verpassten, als sie zweimal erst im Finale unterlagen.

Größter internationaler Erfolg ist das Erreichen des Halbfinales im Europapokal der Pokalsieger, für den Atalanta 1987/88 trotz der Finalniederlage gegen Neapel zugelassen wurde, weil jene als Meister im Europapokal der Landesmeister starteten. Nach Siegen über Merthyr Tydfil FC, OFI Kreta und Sporting Lissabon scheiterte Atalanta, das zwischenzeitlich in die Serie B (Zweite Liga) abgestiegen war, erst im Halbfinale am späteren Gewinner KV Mechelen.

Es besteht seit 2000 ein Ultra-Fanbündnis zwischen Atalanta-Fans, Fans des deutschen Bundesligateams Eintracht Frankfurt und Fans des österreichischen Bundesligisten FC Wacker Innsbruck, das bis heute gepflegt wird. So trifft man in Frankfurt und Innsbruck oft auf Schals der Curva Nord und in Bergamo auf Anhänger aus Frankfurt und Innsbruck.

Viele namhafte Spieler gaben sich hier ein Stelldichein. Der bekannteste Spieler, der je für Bergamo aufgelaufen ist, ist Filippo Inzaghi. Er spielte nur ein Jahr dort, allerdings wurde er mit 24 Toren in 33 Spielen auch Torschützenkönig.

1945 begann ein gewisser Giuseppe Meazza seine Trainerkarriere bei Atalanta Bergamo und das als Spielertrainer. Wie wir heute wissen, wurde viele Jahre später das Heimstadion von Inter und dem AC Mailand nach ihm benannt. Meazza wurde mit der italienischen Nationalmannschaft als Spieler zweimal Weltmeister.

Ebenfalls bei uns bekannt dürfte auch Riccardo Montolivo sein. Er kommt aus der Jugend von Atalanta Bergamo und wurde dort auch Profi. Nach den ersten beiden Profijahren wechselte er dann zum AC Florenz, wo er viele Jahre spielte.

Ein weiterer großer Name ist Roberto Donadoni, der ebenfalls aus der Jugend von Atalanta Bergamo stammt und dort Profifussballer wurde. Vier Jahre spielte er hier als Profi und wechselte dann zum AC Mailand, wo er dann auch die Champions-League gewann.

Das Stadio Atleti Azzurri d’Italia ist die Heimstätte der Fußballvereine Atalanta Bergamo und UC AlbinoLeffe und bietet circa 26.393 Besuchern Platz. Das Stadion gilt wegen seiner unmodernen Ausstattung und der schlechten Sicht von vielen Zuschauerplätzen als veraltet. Deshalb befasst sich das Ingenieurbüro Arup aktuell mit der Planung eines neuen multifunktionalen Stadions für Atalanta Bergamo.

 

Fortsetzung folgt mit Delfino Pescara



Erstellt von Kickers-Brauni am Sonntag, August 28, 2016 @ 08:03:26:

Zahlen, Fakten und Prognosen in der Serie A

 

Paolo Rossi hat sich letzte Nacht die Kader aller italienischen IA-Mannschaften angesehen und erstaunliches festgestellt. So sind Spieler des FC Bayern eher selten anzutreffen. Kein Neuer, kein Boateng, kein Robben, kein Vidal, kein Thiago, kein Xabi Alonso, aber immerhin Lewandowski, Hummels, Thomas Müller, Renato Sanches und Ribery.

Auch Aubameyang und Götze traut man wohl nicht viel zu oder die Spieler sind einem zu teuer. Ähnlich sieht es wohl auch bei Sommer, Christensen und Herrmann aus, Leno, Chicharito und Toprak fehlen ebenso.

Im Tor setzen vier italienische Teams auf den Darmstädter Esser, wohl auch wegen dem günstigen Preis. Jeweils drei andere setzen auf Hitz, Nyland, Horn und Baumann.

In der Abwehr sind teilweise ähnliche Ideen zu finden. Süle und Henrichs schafften es elfmal in den Kader, Maroh immerhin siebenmal. Klostermann und Matip schafften es immerhin je viermal nominiert zu werden.

Im Mittelfeld ist der klare Sieger ein Italiener. Vicenzo Grifo wurde neunmal in den Kader berufen, dicht gefolgt von Julian Brandt, der es immerhin achtmal schaffte. Aranguiz, Dembelé und Didavi wurden je siebenmal nominiert.

Im Sturm setzen acht Mannschaften auf die Dienste von Robert Lewandowski, sieben auf Raffael und sechs auf Kramaric. Volland wurde fünfmal nominiert.

Insgesamt sind dann aber doch sehr viele Spieler nur wenig anzutreffen, denn allein 32 Mittelfeldspieler sind nur einmal zu finden.

Paolo Rossi hat sich mit dem Meistertrainer Massimiliano Allegri zusammengesetzt und die Kader durchleuchtet und eine erste Prognose erstellt. Diese basiert natürlich auch darauf, dass alle Spieler verletzungsfrei durch die Saison kommen, was man wohl ausschließen kann. Daher bitte das Ergebnis nicht all zu ernst nehmen. Es kommt sowieso anders. Hier nun das Ergebnis:

 

Meisterschaftsfavoriten:

AC Mailand, Lazio Rom, CFC Genua, Cagliari Calcio, AS Livorno und FC Empoli

 

Für den aktuellen Meister FC Bologna wird es diese Saison schwer, den Titel zu verteidigen. Gleich sechs Mannschaften haben ihre Hausaufgaben gut gemacht. Das verspricht eine spannende Saison zu werden.

 

Abstiegskandidaten:

SSC Neapel und FC Turin, evtl. auch Sampdoria Genua, Atalanto Bergamo und Sassuolo Calcio

 

Am schwierigsten dürfte es für den SSC Neapel werden, die Klasse zu halten, was sehr schade wäre, denn die Liga würde erneut einen namhaften Klub verlieren. Paolo Rossi hofft hier völlig falsch zu liegen.

Alle übrigen Mannschaften tummeln sich im Mittelfeld. Insgesamt ist aber auch festzustellen, dass das Niveau der italienischen Serie A diese Saison deutlich höher sein dürfte als die letzte, was ein positives Signal wäre. Dies wäre dann ein Grund ein schlagkräftiges Team für die Battle of Leagues aufzustellen.

Eure Kommentare und Contras zur ersten Prognose sind erwünscht.

 

Ciao

 

Euer Paolo Rossi und Massimiliano Allegri

 

[size=small][geändert von Kickers-Brauni am [TIME]1472369200[/TIME]][/size]


Erstellt von schori123 am Sonntag, August 28, 2016 @ 12:05:05:

Danke für die Auswertung Paolo :D

Zu lesen, dass man ein Meisterschaftsfavorit ist, ist natürlich spitze!

Nun müssen es meine Spieler nur auch beweisen, dass sie dem Druck stand halten können.



Erstellt von Hajobu am Sonntag, August 28, 2016 @ 12:17:16:

Tolle Sache, Paolo.
Aber Sampdoria steigt nicht ab! Wir spielen um die Champignonsleage mit.:-)))
Beste Grüße und viel Spass und Erfolg!

Erstellt von Kickers-Brauni am Dienstag, August 30, 2016 @ 14:29:24:

Interview mit Manager Syracus von Udinese Calcio

Udinese Calcio spielt diese Saison Europa-League

 

Paolo Rossi saß im Flieger, um einen kurzen Abstecher nach Udine zu machen und Manager Syracus zu besuchen. Syracus ist einer der ganz großen und erfolgreichen Manager bei der DFL. In der Ewigen Liste der DFL (IA+PRO gesamt) liegt er an 9. Stelle. In eineinhalb Wochen startet die Europa-League und Syracus wird dort die Serie A vertreten. Im ersten Spiel trifft er auf den RB Leipzig.

Paolo Rossi hat mit Manager Syracus ein kleines Interview geführt, welches er hiermit für unsere Leser nun veröffentlicht.

 

Paolo: Wie zufrieden bist Du mit Deinem Kader? Wie ist Deine generelle Erwartung für diese Saison?

Syracus: Nach dem ersten Spieltag mit 37 Punkten ist das natürlich noch schwer einzuschätzen, deshalb beschreibe ich einfach mal meine Erwartungen an das Team: Esser (Darmstadt) im Tor sollte, falls er Stammspieler bleibt 150 Punkte holen. Für den Preis (0.8 Millionen) unschlagbar. In der Abwehr habe ich auf bewährte Qualität gesetzt und erwarte vom Trio Hummels, Süle, Sokratis ca. 300 Punkte. Dazu kommt Henrichs als potentieller Außenverteidiger in Leverkusen. Im Mittelfeld stehen mit Kampl und Aranguiz zwei Leverkusener, die ich dieses Jahr sehr stark einschätze. Beide zusammen sollten 250 Punkte holen. Von Amiri und Didavi erwarte ich mir, dass sie Topscorer ihrer Teams Hoffenheim und Wolfsburg werden und zusammen 300 Punkte erspielen. Die 5. Mittelfeldposition ist mit Kagawa besetzt. Für 6 Millionen ist er kein Schnäppchen und ein bewusst gewählter Risikofaktor, 150 Punkte sollten aber möglich sein. Falls er die Erwartungen in der Hinrunde nicht erfüllt, ist er aber ein Wechselkandidat in der Winterpause. Im Sturm wollte ich dieses Jahr mal etwas ausprobieren und habe mit Absicht auf die letztjährigen Topstürmer verzichtet. Hazard, Embolo und Kramaric bieten ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis und taktische Möglichkeiten. Jeder Mannschaftsteil ist mit mindestens einem Stammspieler als Auswechselspieler flexibel, so dass ein Managen auch Spaß macht. Ich habe mich bewusst gegen ein Team mit lediglich 11 Stammspielern entschieden. Das könnte am Ende ein paar Punkte kosten, wie in der Pro-Version macht mir ein Managerspiel aber nur Spaß, wenn ich jede Woche aktiv eingreifen kann. Insgesamt ist das Team so aufgestellt, dass es 1300 Punkte holen kann. Damit sollte Udinese im Kampf um die Top5 eingreifen können.

Paolo: Du vertrittst in dieser Saison die Serie A in der Europa-League und triffst in der ersten Partie auf RB Leipzig. Wie schätzt Du die Chancen Deines Teams für diese Partie ein??

Syracus: RB Leipzig hat am ersten Spieltag 74 Punkte geholt. Auf dem ersten Blick ist das Team also Favorit. Das kann zum 1. EuroLeague-Spieltag aber schon wieder ganz anders aussehen.

Paolo: Reizt es Dich in einer anderen Liga anzutreten und wenn ja, welche Liga/Land würdest Du bevorzugen?

Syracus: Die letzten Jahre hatte ich in der Interactive-Version kein gutes Händchen und hatte schon mal darüber nachgedacht, die Liga zu wechseln, um diesen "Fluch" zu brechen. Am Ende macht es mir aber mehr Spaß, mit dem kleinen Udinese vielleicht doch noch einmal den Scudetto zu gewinnen.

Paolo: Wer wird diese Saison Meister in der Serie A und wo landet Dein Verein?

Syracus: In den letzten Jahren gab es einige Manager, die regelmäßig starke Ergebnisse eingespielt haben. Wenn ich mir dazu die 3-Jahres-Wertung IA der gesamten DFL anschaue, dann sollten Allan.Simonsen (Platz 21) und kev80 (Platz 49) die Topfavoriten sein. Allerdings hat ja gerade die letzte Saison gezeigt, wie stark Newcomer aufspielen können. Ziel von Udinese ist die Top5.

Paolo: Vielen Dank für das Interview.

 

 

Dieses Interview wurde real geführt und enthält keinerlei Meinungen des Erstellers Paolo Rossi, sondern die echten Antworten des Managers von Udinese Calcio.



Erstellt von Kickers-Brauni am Mittwoch, August 31, 2016 @ 19:25:55:

Nur 5 Gehminuten von der Adria entfernt liegt das Stadion von Delfino Pescara....

 

Delfino Pescara

Ein weiterer Versuch in der Serie A

 

Pescara ist eine italienische Stadt in der Region der Abruzzen, 208 km östlich von Rom, mit 121.014 Einwohnern (Stand: 31. Dez. 2013) und liegt an der Mündung des Flusses Pescara in die Adria.

Die Vestiner bauten in der Antike an der strategisch günstigen Lage im Mündungsbereich des Flusses Aternus (Pescara) den gleichnamigen Hafenort namens Aternum. 214 v. Chr. wurden nach einem Sieg der Römer über Hannibal Tausende der Einwohner nach Rom verschleppt, da sich die Bewohner mit Hannibal verbündet hatten. Einen beträchtlichen Aufschwung erlebte die Stadt unter Kaiser Augustus. Er endete erst 568 mit dem Tod des Bischofs Cetteo, des späteren Schutzpatrons der Stadt, beim Einfall der Langobarden mit der vollständigen Zerstörung. Im Hochmittelalter als Piscaria neu begründet, gelangte sie in den Besitz der Montecassino, als Hochzeitsgeschenk an die griechische Gattin Theophanu des Kaisers Otto II. und an die Normannen. 1209 wurde sie von Otto IV. wieder in Besitz genommen und geschleift.

König Ladislaus von Neapel baute im Zeitalter der Renaissance das alte Kastell wieder auf. Die nächsten 150 Jahre ging es in blutigen Kämpfen zwischen den d’Avalos, den Aragonesen und Jacopo Caldora hin und her, bis es an Karl V. fiel, der es 1510 zu einer Militäranlage ausbaute. In seinem Auftrag verteidigten die Fürsten von Atri erfolgreich den Ansturm der Türken. Eine lange dauernde Belagerung durch die Österreicher konnte 1707 abgewehrt werden. 1798 musste sich die Stadt nach einer noch längeren Belagerung den Franzosen ergeben.

Das Castell wurde 1867 dem Erdboden gleichgemacht, da sich die Stadt nach dem Bau der Eisenbahn 1866 schnell ausdehnte und der Platz benötigt wurde.

Das heutige Pescara wurde 1927 aus dem ursprünglichen Pescara südlich des gleichnamigen Flusses und der Stadt Castellammare Adriatico nördlich desselben gebildet und stieg zur Hauptstadt einer neu geschaffenen eigenen Provinz auf. Mussolini plante, die Stadt zu einem wichtigen Zentrum ausbauen zu lassen und die ungünstig gelegene Hauptstadt der Abruzzen L’Aquila durch Pescara zu ersetzen. Noch heute künden einige Bauten von diesem Plan.

Pescara ist ein Bade- und Winterkurort; am beliebtesten ist er jedoch während der Sommermonate, da er für seine mehr als 20 km langen Strände, die unter anderem von römischen Touristen genutzt werden, bekannt ist. Im August bieten einige Fischer für Touristen Ausfahrten an, und nutzen auf diese Weise ihre Leerzeit, die durch das Fangverbot für viele Fische in der Adria entstanden ist. Per Schnellboot sind die Inseln Tremiti mit Zwischenstopp in Vasto in ca. 2½ Stunden erreichbar. Am ersten oder zweiten Wochenende im August findet das Fischerfest im Hafen und vor der Küste statt.

Der im Jahr 1936 als Pescara Calcio gegründete Verein absolvierte bislang sechs Spielzeiten in der Serie A. In der kommenden Saison 2016/17 wird Delfino Pescara wieder in der Serie A spielen. Der Verein konnte sich im Jahr 1977 erstmals für die höchste italienische Spielklasse qualifizieren und ist bisher der einzige Verein aus den Abruzzen, der in der Serie A gespielt hat.

Der aktuelle Trainer von Juventus Turin Massimiliano Allegri spielte einst für Pescara und das recht erfolgreich. So erzielte er als Mittelfeldspieler in 64 Spielen 16 Tore. Zur selben Zeit spielte dort ebenfalls Carlos Dunga, allerdings nur ein Jahr.

Ganz besonders stolz ist man in Pescara auf den Nationalspieler Marco Verratti, welcher in Pescara geboren ist. Verratti begann seine Karriere beim Delfino Pescara. Dort gab er in der Saison 2008/09 im Alter von 16 Jahren sein Profidebüt in der drittklassigen Lega Pro Prima Divisione. In der Folgesaison kam er zu immer mehr Einsätzen und wurde trotz seines jungen Alters zu einem wichtigen Spieler seiner Mannschaft, mit der er über die Playoffs den Aufstieg in die Serie B schaffte. In der Saison 2011/12 gelang Verratti mit seinem Team der Aufstieg in die Serie A. In der Sommerpause 2012 wurde er vom französischen Erstligisten Paris Saint-Germain verpflichtet. Die Ablösesumme soll bei rund 13 Millionen Euro gelegen haben.

Seine Heimspiele trägt die Mannschaft im Stadio Adriatico - Giovanni Cornacchia von Pescara aus. Es wurde am 29. Dezember 1955 mit dem Freundschaftsspiel Pescara Calcio gegen Como Calcio eröffnet und verdankt seinen Namen der Nähe zur Adria, die man nach fünf Gehminuten erreicht. Dort finden zurzeit 24.400 Menschen Platz. Das Spielfeld misst 105 × 68 Meter und ist von einer Leichtathletikanlage umgeben.

 

 

Fortsetzung folgt mit Cagliari Calcio

 



Erstellt von Kickers-Brauni am Donnerstag, September 1, 2016 @ 10:29:26:

Interview mit Manager Holler123 von Delfino Pescara

Delfino Pescara spielt diese Saison Champions-League

 

Delfino Pescara spielt diese Saison Champions-League und daher hat sich Paolo Rosso entschlossen, schnell mal nach Pescara zu düsen und ein Interview mit ihm zu führen. In eineinhalb Wochen findet das erste Gruppenspiel für Manager Holler123 statt. Hier nun sind seine Antworten auf die Fragen von Paolo.

Paolo: Wie zufrieden bist Du mit Deinem Kader?

Holler123: Ich bin dieses Jahr etwas anders vorgegangen. Sonst hatte ich immer sehr breit aufgestellte Mannschaften, die mir alle Möglichkeiten ließen, bei Verletzungen oder Sperren zu reagieren und alle Systeme zu spielen.

Dieses Jahr ist mein Team etwas kompakter (für manche vielleicht immer noch breit) aufgestellt. Ich kann immer noch alle Systeme spielen, nur passieren darf mit meinen Spielern nichts.

Genau das passierte nun mit der Verletzung von Maroh aber schon. Wenn weiter nichts passiert, bin ich dennoch zufrieden. Esser im Tor ist die Fortführung dessen, was ich seit Jahren mache. Immer die günstigste TW-Kombi. Ich bin noch nie wirklich schlecht damit gefahren. 130 oder 150 Punkte macht nicht soviel aus, als dass sich die Investition von 2-3 Mio. mehr rentieren würde. In der Abwehr habe ich mit Maroh und Matip zwei Dauerbrenner (ok, einer ist nun erstmal verletzt), mit denen man nichts falsch machen kann. Dazu Bartra als neuer Hummels beim BVB und Gouweleeuw (oder so ähnlich...) als Backup. Im MF habe ich dieses Jahr nicht meinen Liebling Castro genommen, da er mir nun doch zu teuer war. Stattdessen habe ich Kampl und Aranguiz als torgefährliche und spielerisch wertvolle 6er-Kombi, Schürrle als Tuchels Liebling und Kostic = teuerster HSV-Einkauf (ich = treuester HSV-Fan) war ein Muss. Dazu Gregoritsch, der dieses Jahr einen Sprung macht. Im Sturm kommt mein anderer Liebling Volland zum Zuge, den ich seit Jahren habe und in Leverkusen wunderbar funktionieren wird. Dazu Stindl als einem der wenigen wirklich gesetzten in Gladbach und Kramaric, der mir letzte Saison gut gefallen hat.

Alles in allem keine Superstars a la Lewandowski oder Aubameyang, aber gute Punktebringer.

Paolo: Wie ist Deine generelle Erwartung für diese Saison?

Holler123: Schwierig. Alle in der Liga haben gute Teams gebastelt. Es kommt darauf an, dass die Topleute gesund bleiben. Dann erwarte ich mich im oberen Drittel der Tabelle. Es wird sicher sehr spannend.

Paolo: Du vertrittst in dieser Saison die Serie A in der Champions-League und triffst in der ersten Partie auf Viborg FF. Wie schätzt Du die Chancen Deines Teams für diese Partie ein??

Holler123: Tja, als ich mich für Pescara entschieden habe, wusste ich gar nicht, dass ich in der CL mitspiele. Da freue ich mich natürlich drauf. Mit Viborg FF gehts gleich mal gegen den dänischen Meister, der mit fast gleich vielen Punkten ähnlich in seine Liga gestartet ist wie ich. Sie haben Lewa im Sturm, der hoffentlich nicht jedes Spiel 3x trifft. Ansonsten muss ich mich nicht verstecken. Wenn die Tagesform stimmt, rechne ich mir hier durchaus etwas aus. Daumendrücken von allen aus der Liga hilft...

Paolo: Reizt es Dich in einer anderen Liga anzutreten und wenn ja, welche Liga/Land würdest Du bevorzugen?

Holler123: Da es mein erstes Jahr in der DFL ist (mal abgesehen von einer Saison vor 3 oder 4 Jahren, die ich nicht ernsthaft gespielt hab), möchte ich gar nicht weg aus Italien. Hier möchte ich mich erstmal durchsetzen. Langfristig würde ich vielleicht schon mal gerne in der Bundesliga spielen, aber ein Muss ist es nicht.

Paolo: Wer wird diese Saison Meister in der Serie A und wo landet Dein Verein?

Holler123: Also, ich schrieb ja schon, dass ich mich durchaus im ersten Drittel sehe. Ob es weiter nach oben geht, hängt auch vom Glück ab.

Meisterschaftskandidaten gibt es viele, ich möchte mich da gar nicht festlegen. Gespannt bin ich, ob es Teams wie meines, die ohne Lewandowski, Aubameyang oder Müller auskommen, nach ganz oben schaffen.

Ich liebe ja eher Teams, die man noch managen kann. Insofern finde ich z.B. Lazio Rom von DanishDynamite gut. Er hat viele Möglichkeiten, die ihm über lange Sicht noch helfen werden. Hoffen wir auf eine spannende Saison bis zum Schluss.

 

>> Der obige Text wurde redaktionell von den Verantwortlichen des ASV Geel geprüft und freigegeben. <<

 

 

Dieses Interview wurde real geführt und enthält die echten Antworten des Managers von Delfino Pescara.

 



Erstellt von Kickers-Brauni am Freitag, September 2, 2016 @ 08:48:46:

Interview mit Manager Allan.Simonsen vom FC Bologna

Der FC Bologna spielt diese Saison in der Champions-League

 

Paolo Rossi ist großer Pasta-Liebhaber. Also nix wie nach Bologna, wo es die Königin der Pasta-Soßen gibt, nämlich die Bolognese-Soße, hmmm, lecker. Und dann gleich zum Meister der italienischen Serie A. Manager Allan.Simonsen ist der wohl erfolgreichste Manager in der Serie A. Er gewann in der vergangenen Saison außer der Meisterschaft auch die Europa-League. Paolo führte ein kleines Interview mit dem Champion. Hier sind seine Antworten:

 

Allan.Simonsen: Buona sera Paolo, es freut mich, dass du dir die Mühe machst, der Serie A ein wenig Leben einzuhauchen.

Paolo: Gerne. Wie zufrieden bist Du mit Deinem Kader?

Allan.Simonsen: Mit dem Kader bin ich sehr zufrieden und würde ihn als einigermaßen ausgewogen bezeichnen. Qualität ist in allen Mannschaftsbereichen vorhanden und somit der Punktgewinn auf viele Schultern verteilt.

Ärgerlich sind natürlich die Verletzungen von Sulu und Maroh, auch sind einige Spieler noch nicht in Topform.

(Die Aufzählung des Teams erspare ich mir mal, ist ja im Thread "Aufstellungen", bzw. in der Managerliga einzusehen.)

Paolo: Wie ist Deine generelle Erwartung für diese Saison?

Allan.Simonsen: Im Moment sieht es so aus als würden die internationalen Startplätze nur an Mannschaften vergeben, die Lewandowski + Müller und/oder Ribery im Kader haben. Aber aus einer Bayerngala gegen (mit Verlaub) desolate Bremer möchte ich nicht auf die gesamte Saison schließen.

Die Bayern werden noch auf Teams treffen die sich wehren und Ribery sollte eigentlich genauso konsequent mit Karten belegt werden wie Xhaka.

Ganz allgemein haben die Co-Trainer der Bundesliga noch nicht so aufgestellt wie es die Cheftrainer in der DFL vorgegeben haben, da scheint es noch Abstimmungsprobleme zu geben. Aber das wird schon noch, da muss man ein wenig Geduld haben.

Paolo: Du vertrittst in dieser Saison die Serie A in der Champions-League und triffst in der ersten Partie auf Rayo Vallecano. Wie schätzt Du die Chancen Deines Teams für diese Partie ein?

Allan.Simonsen: Rayo ist auf ein ähnlich starkes Ergebnis von Lewandowski angewiesen, ansonsten scheint das Niveau in der Gruppe einigermaßen ausgeglichen zu sein.

Paolo: Reizt es Dich in einer anderen Liga anzutreten und wenn ja, welche Liga/Land würdest Du bevorzugen?

Allan.Simonsen: Klares Nein! Seit ich 2010 den FC Bologna übernommen habe, ist mir der Verein sehr ans Herz gewachsen. Wenn man mich in Bologna nicht mehr will, geh ich in Rente.

Paolo: Wer wird diese Saison Meister in der Serie A und wo landet Dein Verein?

Allan.Simonsen: Schwierig. Natürlich gibt es da einige Etablierte mit denen man rechnen muss, aber schon letzte Saison war es schwierig sich gegen zwei Newcomer durchzusetzen. Nach dem ersten Spieltag kann man da eigentlich noch nicht viel sagen.

Mein persönliches Ziel ist ein internationaler Startplatz.

Paolo: Vielen Dank für das Interview.

 

 

Dieses Interview wurde real geführt und enthält keinerlei Meinungen des Verfassers, sondern die echten Antworten des Managers vom FC Bologna.

 

 



Erstellt von Kickers-Brauni am Freitag, September 9, 2016 @ 10:31:06:

Eine interessante Variante, die Stadionkapazität in einem Fussballstadion zu reduzieren.... Nur das innere Stadion wird genutzt!

 

Cagliari Calcio

Luigi Riva schießt den Verein zur Meisterschaft

 

Cagliari ist die größte Stadt Sardiniens, Hauptstadt der Autonomen Region Sardinien in Italien sowie Hauptstadt der Metropolitanstadt Cagliari. Die Stadt selbst hat 154.460 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015), die Agglomeration etwa 470.000 und liegt im Süden der Insel, am Ufer des nach ihr benannten Golfes. Die Altstadt von Cagliari wird Castello genannt und befindet sich auf einer Hügelspitze, von der aus der gesamte Golf von Cagliari überblickt werden kann.

Karalis oder Kalares war eine phönizische Kolonie, die später zum Karthagischen Reich gehörte und infolge des Ersten Punischen Krieges unter die Herrschaft der Römer geriet (lat. Caralis). Im Zweiten Punischen Krieg war die Stadt Sitz eines Praetors und wichtigster römischer Flottenstützpunkt auf Sardinien. Später erhielten die Einwohner das römische Bürgerrecht. Im 4. Jahrhundert war die Stadt Bischofssitz von Lucifer von Calaris. Mit dem Niedergang des Weströmischen Reiches fiel Cagliari in die Hand der Vandalen. Danach kam es zum Byzantinischen Reich.

Im Zuge des Ermattens der byzantinischen Herrschaft über die Insel im 9. Jahrhundert, bildeten sich die zunächst fünf Giudicati (wörtlich Richtertümer) heraus. Das Judikat von Cagliari annektierte alsbald dasjenige Agugliastra, womit die Insel über Jahrhunderte in jene vier Judikate eingeteilt war, die auch ihr Wappen verdeutlicht. In dieser Phase der Unabhängigkeit Sardiniens wurde die Stadt allerdings von ihren Bürgern verlassen, da die phönizisch-römische Stadt, direkt am Meer gelegen, mehrfach von maurischen Seeräubern überfallen wurde. Die neue Stadt namens Santa Igia gründeten sie weiter westlich im Binnenland.

Mit dem Erstarken der italienischen Seerepubliken konkurrierten Pisa und Genua um die Oberhoheit über Sardinien. Pisa brachte Cagliari unter seine Herrschaft.

Im 14. Jahrhundert kam das pisanische Gebiet Sardiniens durch die Herrschaft Aragons über Pisa in dessen Besitz und damit durch den Vertrag von Tordesillas bis ins 17. Jahrhundert unter spanische Verwaltung.

Nachdem das Königreich Sardinien für kurze Zeit von den spanischen an die österreichischen Habsburger gegangen war, kam es 1718 unter das Haus Savoyen, das das Königreich Sardinien-Piemont etablierte. Damit gehört es seit 1861 zu Italien.

Obwohl Cagliari Calcio in seiner heutigen Form erst 1934 entstand, gilt als offizielles Gründungsdatum der 20. August 1920. An jenem Tag gründete eine Gruppe von Studenten der Universität Cagliari den FC Cagliari, der sich bereits vier Jahre später mit dem Klub US Italia zum Club Sportivo Cagliari zusammenschloss und bis zur Auflösung im Jahr 1934 nur regional bedeutend war. Noch im gleichen Jahr entstand der Verein als Unione Sportiva Cagliari (US Cagliari) neu und pendelte in den Nachkriegsjahren zunächst zwischen den Serien B und C (2. und 3. Liga), ehe ihnen 1964 mit dem Aufstieg in die Serie A der sportliche Durchbruch gelang.

US Cagliari etablierte sich schnell in der obersten italienischen Spielklasse und erreichte 1970 mit dem italienischen Meistertitel den bis dato größten Vereinserfolg, nachdem sie im Jahr zuvor bereits Vizemeister geworden waren. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Sturmstar Luigi „Gigi“ Riva, bis heute größtes Idol der Cagliari-Fans. Im Europapokal konnten sie in diesen Jahren jedoch nicht an die nationalen Erfolge anknüpfen. Zuerst scheiterte Cagliari nach der Vizemeisterschaft in der zweiten Runde des UEFA-Pokals am FC Carl Zeiss Jena (DDR) und ein Jahr später im Europapokal der Landesmeister am spanischen Vertreter Atlético Madrid. Der größte Erfolg war hier das Erreichen des UEFA-Pokal-Halbfinales im Jahr 1994, wo sie am Liga-Konkurrenten Inter Mailand (3:2, 0:3) scheiterten, nachdem sie im Viertelfinale bereits einen anderen italienischen Vertreter, Juventus Turin (1:0, 2:1), überraschend ausgeschaltet hatten.

Der Club empfängt seine Gegner im Stadio Sant’Elia. Das Stadio Sant’Elia wurde im Jahr 1970 erbaut und eröffnet. Es löste das Stadio Amsicora als Heimspielstätte des Fußballvereins Cagliari Calcio, der in der Saison 1969/70 seine bisher einzige italienische Meisterschaft gewonnen hatte, ab. Das Sant’Elia bot zu dieser Zeit bis zu 60.000 Zuschauern Platz, der Zuschauerrekord datiert aus dem Herbst 1970, als im Erstrundenspiel des Europapokals der Landesmeister gegen die AS Saint-Étienne ca. 70.000 Besucher der Begegnung beiwohnten. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 wurde das Stadion grundlegend saniert und modernisiert, die Kapazität sank dadurch auf 39.905 Plätze. Im Sommer 2002 wurde das Sant'Elia wiederum umgebaut. Grund dafür waren das gesunkene Zuschauerinteresse an den Spielen von Cagliari Calcio, in den Vorjahren meist als Fahrstuhlmannschaft zwischen Serie A und B pendelten und der große Abstand zwischen Zuschauerrängen und Spielfeld. Hinter beiden Toren sowie auf der Seite der Gegentribüne wurden auf der bestehenden Leichtathletik-Bahn Stahlrohrtribünen errichtet, was die Leichtathletikanlage in ein reines Fußballstadion verwandelte. Drei Viertel des bis dahin bestehenden Stadions sind heute somit nutzlos, einzig die Haupttribüne wird weiterhin genutzt. Die Zuschauerkapazität sank deshalb auf 23.486 Plätze. Am 16. Mai 2012 erklärten die Behörden das Stadion wegen Sicherheitsmängeln für eine Gefahr für die allgemeine Sicherheit. Die Spielstätte ist momentan für 11.650 Zuschauer zugelassen. Im Verlauf der Saison 2014/15 sollen es 16.000 Plätze werden.

Bekanntester Spieler bei Cagliari Calcio ist Luigi Riva. Riva verbrachte nahezu seine gesamte Laufbahn beim sardinischen Verein US Cagliari mit dem er 1970 italienischer Meister wurde. Der dreifache italienische Torschützenkönig zählte in den 1960er Jahren zu den besten Stürmern der Welt und ist mit 35 Treffern (in nur 42 Spielen!) Rekordtorschütze der italienischen Nationalmannschaft mit der er 1968 Europa- und 1970 Vizeweltmeister wurde. In 315 Ligaspielen erzielte er sagenhafte 164 Tore.

Auch Massimiliano Allegri war bei Cagliari Calcio sowohl als Spieler als auch als Trainer aktiv. Im Mai 2008 verpflichtete ihn der Serie-A-Klub Cagliari Calcio. Nach einem Start mit fünf Niederlagen aus den ersten fünf Spielen schaffte das Team noch die Wende und erreichte im Dezember einen mittleren Tabellenplatz, der Allegri eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre einbrachte. Die Saison 2008/09 beendete die Mannschaft schließlich mit dem neunten Tabellenplatz, der ein großer Erfolg für den Verein aufgrund seiner begrenzten Möglichkeiten war. Allegri wurde 2009 und 2010 zu Italiens Trainer des Jahres gewählt. Im Mai 2010 trennte sich Cagliari von Allegri. Ab Juli 2010 trainierte er die Mannschaft des AC Mailand und führte den Verein 2010/11 auf Anhieb zur Italienischen Meisterschaft, der ersten seit sieben Jahren.

Eng verbunden mit Cagliari Calcio ist auch der Name Claudio Ranieri. Bei seiner dritten Trainerstation machte sich Ranieri einen Namen, als er den drittklassigen Verein Cagliari Calcio aus der Serie C1 innerhalb von zwei Jahren direkt in die Serie A brachte.

 

 

Fortsetzung folgt mit dem AS Livorno

 



Erstellt von Kickers-Brauni am Samstag, September 10, 2016 @ 12:06:32:

Interview mit Manager schori123 vom FC Empoli

Empoli trifft im ersten DFL-Pokalspiel auf den deutschen Meister

 

Paolo Rossi hat einen kleinen Abstecher in die Toskana gemacht und einen von den Zwillingen der Serie A besucht. Dabei kam ein interessantes Interview heraus. In seiner ersten Saison bei der DFL konnte der Manager vom FC Empoli bereits am ersten Spieltag überzeugen. Paolo Rossi traut Empoli in dieser Saison einiges zu.

 

Paolo: Wie zufrieden bist Du mit Deinem Kader?

schori123: Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Kader.

Im Tor das Trio aus Köln, das bestimmt viele Punkte holen wird. Im Moment muss ich da ja auf Müller, den dritten Torwart zurückgreifen, da Kessler und Horn verletzt sind, aber der packt das schon.

In der Abwehr gibt es mit Hummels einen Star und gute Verstärkungen mit Tah, Süle und den zurzeit verletzten Maroh. Die werden auch gute Punkte bringen.

Im Sturm dann der Topstar mit Lewandowski, der seine Tore machen wird. Hilfe bekommt er von Cordoba und Uth, der eine war im ersten Spiel verletzt und der andere hat schon gezeigt, dass er Tore schießen kann.

Durch diese teuren Einkäufe (Hummels und Lewandowski) musste im Mittelfeld ein klein wenig gespart werden. Auch das habe ich meiner Meinung nach gut hinbekommen. Grifo, Malli, Dembelé und Rupp sind dort gesetzt. Sie werden alle Punkte bringen, wobei Dembelé wahrscheinlich öfters rausrotiert wird. Da wäre Didavi vielleicht die bessere Variante gewesen. Aber das wird sich im Laufe der Saison herausstellen.

Paolo: Wie ist Deine generelle Erwartung für diese Saison?

schori123: Mein Hauptziel ist es erstmal nicht absteigen, da es meine erste Saison als Manager ist. Wenn am Ende ein Platz in Europa drin ist, wäre das auch nicht schlecht. Aber das muss nicht sein.

Paolo: Du triffst in der Qualifikation zur 1. Hauptrunde des DFL-Pokals auf den Wuppertaler SV (vdw17). Wie schätzt Du die Chancen Deines Teams für diese Partie ein?

schori123: Der Wuppertaler SV ist amtierender Meister der Bundesliga und daher leider ein schwerer Brocken.

In der Abwehr haben wir beide Süle und Maroh. Im Mittelfeld Grifo und Lewandowski im Sturm. Auf einen Sahnetag der Bayern kann ich nicht hoffen, da Ribery da mehr Punkte als Hummels machen würde.

Es wird sehr schwer werden Wuppertal zu schlagen, aber an guten Tagen ist das möglich.

Paolo: Reizt es Dich in einer anderen Liga anzutreten und wenn ja, welche Liga/Land würdest Du bevorzugen?

schori123: Es würde mich schon reizen einmal in der Bundesliga einen Verein zu managen. Aber erstmal will ich mich mit dem FC Empoli in Italien etablieren. Wenn ich einige Saisons in der Toskana gewesen bin, zieht es mich vielleicht auch gar nicht fort und ich bleibe der Serie A erhalten.

Paolo: Wer wird diese Saison Meister in der Serie A und wo landet Dein Verein?

schori123: Die Liga ist sehr ausgeglichen, es ist schwer einen Favoriten zu nennen. Lazio Rom hat einen breiten Kader, aber da werden sicherlich ein paar Punkte auf der Bank sitzen, aber gegen Ende der Hinrunde kann man die guten Spieler bringen. Sampdoria Genua wird sicher eine Rolle spielen, haben sie beim ersten Spieltag schon gezeigt. CFC Genua 1893 und den AS Rom sehe ich auch weit vorne.

 

Dieses Interview wurde real geführt und enthält keinerlei Meinungen des Verfassers, sondern die echten Antworten des Managers vom FC Empoli.



Erstellt von Kickers-Brauni am Dienstag, September 20, 2016 @ 10:07:03:

Das Stadion in Livorno hat den 2. Weltkrieg überstanden, ist also bereits eine historische Stätte.....

 

AS Livorno

Hier startete die Karriere von Giorgio Chiellini

 

Livorno ist die Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz Livorno (Abk. LI) in der Region Toskana. Die am Tyrrhenischen Meer gelegene Stadt hat 159.219 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015) und besitzt einen der größten italienischen Häfen. Im englischen Sprachraum ist Livorno unter dem Namen Leghorn bekannt.

Eine erste militärische Ansiedlung in der Nähe des heutigen Hafens stammt aus römischer Zeit. Die alten Namen des Ortes (Liburna, Liorna, Livorna) leiten sich wahrscheinlich von dem römischen Kriegsschifftyp Liburne ab. Livorno wurde 1017 erstmals erwähnt, und gehörte die nächsten Jahrhunderte zur Seerepublik Pisa. In dieser Zeit war der Ort ein kleines Fischerdorf und Vorposten zur Verteidigung des Pisaner Hafens (Porto Pisano). Durch dessen allmähliche Versandung wurde Livorno dann immer bedeutender. Der Ort wurde mehrfach bei kriegerischen Ereignissen zerstört, so 1284 von den Genuesern nach dem Sieg über die Pisaner in der Seeschlacht bei Meloria, einer kleinen Insel vor der Stadt.

Als der französische König 1405 Pisa an die Florentiner verkaufte, behielt er zunächst Livorno, verkaufte es dann aber 1407 für 26.000 Dukaten an die Genueser, die es wiederum 1421 an Florenz weiterverkauften.

Livorno besitzt einen der wichtigsten Häfen Italiens. Der nördliche Teil ist Handelshafen, vor allem für Mineralöl, Container und Autos. In dem südlichen Teil, in der Nähe der Altstadt, befindet sich der alte Porto Mediceo, heute Fährhafen mit Verbindungen nach Korsika, Sardinien, einigen Inseln des Toskanischen Archipels wie Capraia und nach Nordafrika, sowie Anlegepunkt für große Kreuzfahrtschiffe.

Die Stadt hat auch eine lange Tradition im Schiffbau, die Werft Cantiere Navale Orlando wurde 1865 gegründet. Das Unternehmen Benetti baut auf dem Gelände heute Mega-Yachten. Im Norden der Stadt befindet sich eine Erdölraffinerie des italienischen Konzerns ENI. Weitere Erwerbszweige sind mechanische Industrie und Autozulieferbetriebe (das Unternehmen Bizzarrini baute in Livorno in den 1960er Jahren auch Autos).

Die von Benedetto Brin gegründete und im Jahre 1881 eröffnete Marineakademie Accademia Navale bildet Offizieranwärter der italienischen Marine aus. Symbol der Akademie ist das Segelschulschiff Amerigo Vespucci.

Livorno hat im Zweiten Weltkrieg einen großen Teil seiner historischen Bausubstanz verloren, dennoch ist die unter den Medici errichtete Stadtanlage noch gut zu erkennen. Die Altstadt ist von dem Festungsgraben Fosso Reale umschlossen, und wird durch die mit Arkaden versehene Haupteinkaufsstraße Via Grande geteilt. Das Stadtviertel Venezia Nuova (1629 angelegt) besitzt noch viele alte Gebäude (darunter ehemalige Lagerhäuser) und ist von Kanälen durchzogen, die an Venedig erinnern. Weiterhin sind Gebäude der Belle Epoque erhalten, vor allem Villen an der Uferpromenade Viale Italia in den südlichen Stadtteilen Ardenza und Antignano.

Die Associazione Sportiva Livorno Calcio ist ein italienischer Fußballklub aus der toskanischen Hafenstadt Livorno. Die Vereinsfarbe ist Amaranto (bordeauxrot). Die bislang besten Platzierungen waren zwei italienische Vizemeisterschaften in den Jahren 1919/20 und 1943.

Das beste Resultat jener Jahre war der zweite Platz in der Saison 1942/1943, hinter der später legendär gewordenen Mannschaft Grande Torino des AC Turin. 1949 stieg Livorno aus der Serie A ab.

1991 wurde Livorno die Lizenz entzogen, was zur Folge hatte, dass Livorno in der sechsten italienischen Liga einen Neuanfang starten musste. Der Verein stieg in den folgenden zwei Jahren schnell zweimal in Folge auf und erreichte die Serie C2. 1997 erfolgte der Aufstieg in die Serie C1 und die Übernahme durch Aldo Spinelli zwei Jahre später. Mit der Finanzkraft von Spinelli stieg man 2001 wieder in die Serie B auf.

Im Jahr 2003 kehrte Cristiano Lucarelli wieder in seine Heimatstadt zurück und führte Livorno mit seinen 29 Toren in 41 Spielen zum dritten Platz in der Serie B 2003/2004 und damit zum Aufstieg in die Serie A. Nach 55 Jahren war Livorno nun wieder erstklassig, was viele Experten zu dem vorschnellen Urteil führte, Livorno werde sofort wieder absteigen. Doch die Experten täuschten sich, auch wenn es ein paar Schwierigkeiten gab, erreichte Livorno einen respektablen neunten Tabellenplatz in der Saison 2004/2005. Die größte Überraschung war jedoch, dass man mit Cristiano Lucarelli, der 24 Treffer erzielte, den Torschützenkönig stellen konnte und damit Topstürmer wie Adriano oder Andrij Schewtschenko alt aussehen ließ.

Der AS Livorno trägt seine Heimspiele im Stadio Armando Picchi aus. Es bietet Platz für 19.238 Zuschauer. Die Bauarbeiten für das vom Architekten Raffaello Brizzi geplante Stadion begannen 1933, als Livorno in die Serie A aufgestiegen war. 1935 wurde das Stadio Edda Ciano Mussolini durch eine Partie zwischen der B-Auswahl Italiens und der B-Auswahl Österreichs eingeweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg hieß es Yankee Stadium, da zu jener Zeit viele amerikanische Soldaten in Livorno stationiert waren, die im Stadion American Football spielten und ihre Militärparaden durchführten. Im Jahre 2000 erhielt die Spielstätte zu Ehren des Spielers Armando Picchi ihren aktuellen Namen.

Bekanntester Spieler beim AS Livorno ist wohl Giorgio Chiellini, der bereits in seiner Jugend dort aktiv spielte. Auch seine Profikarriere begann Chiellini bei der AS Livorno in der italienischen Serie C1 und stieg mit der Mannschaft in der Saison 2003/04 in die Serie A auf. In 55 Liga-Spielen erzielte der in Pisa geborene Chiellini 3 Tore. Im Sommer 2004 wurde er vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin verpflichtet.

Bekanntester Trainer in Livorno war Roberto Donadoni, der zweimal jeweils ein Jahr dort verweilte.

 

 

Fortsetzung folgt mit dem FC Parma

 



Erstellt von Kickers-Brauni am Dienstag, September 20, 2016 @ 19:00:29:

Interview mit Manager Comander2001 von Juventus Turin

Wie schlägt sich Juventus nach dem Wiederaufstieg?

 

Juventus Turin ist neben Cagliari Calcio und dem AS Rom einer der drei Aufsteiger aus der Serie B. Unter neuem Management startete der Klub aus dem Piemont verheißungsvoll in die Saison. Doch leider gibt es auch die ersten Rückschläge. Paolo Rossi hat sich gleich mal den neuen Manager der Turiner zum Interview geholt. Hier sind seine Antworten.

 

Paolo: Wie zufrieden bist Du mit Deinem Kader?

Comander2001: Buona Sera Paolo, ich freue mich sehr, dass eine Juventus - Ikone wie Du ein Interview mit mir führen möchte. Nun, ich denke ich habe einen recht ausgeglichenen Kader und bin mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden.

Paolo: Wie ist Deine generelle Erwartung für diese Saison?

Comander2001: Als Aufsteiger ist ganz klar der Klassenerhalt das Ziel, je früher desto besser.

Paolo: Du triffst im DFL-Pokal auf die AC Horsens aus Dänemark. Das Hinspiel hast Du leider mit 43:58 verloren. Wie siehst Du Deine Chancen im Rückspiel für das Weiterkommen in die nächste Runde?

Comander2001: Ehrlich gesagt nicht so hoch. Die Dänen können nahezu aus dem Vollen schöpfen, während bei mir mit Maroh und Didavi zwei ganz wichtige Spieler ausfallen. Ich denke, die Mittelfeldspieler werden das Zünglein an der Waage sein.

Paolo: Reizt es Dich in einer anderen Liga anzutreten und wenn ja, welche Liga/Land würdest Du bevorzugen?

Comander2001: Es gibt einige interessante Ligen für mich. Bisher war ich ja auch schon in Spanien und der 3.Liga aktiv. Aber momentan fühle ich mich in der Serie A sehr wohl.

Paolo: Wer wird diese Saison Meister in der Serie A und wo landet Dein Verein?

Comander2001: Wer den amtierenden Meister FC Bologna jetzt schon abschreibt, der macht einen Riesenfehler. Allan.Simonsen ist ein ausgebuffter Trainerfuchs, der wird sein Team noch nach oben führen. Gute Chancen sehe ich auch für den SSC Neapel, Sampdoria Genua und den sensationell gestarteten FC Empoli. Juventus will so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern und dann schaun wir mal, was möglich ist.

Paolo: Dann drücke ich Dir mal die Daumen, dass Du Deine Ziele erreichst. Sforza Juve! Vielen Dank für Deine Antworten.

 

 

Dieses Interview wurde real geführt und enthält die tatsächlichen Antworten des Managers von Juventus Turin ungekürzt und unverändert.

 



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