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1 Geschrieben Freitag, Dezember 17, 2010 @ 15:59:09
"wegzeiger" <wegzeiger@onlinehome.de> schrieb im Newsbeitrag news:ie9vm3$hpu$1@online.de... > Wie stellt Ihr Euch Gott vor?
Gott, das Göttliche oder die Göttliche Vorsehung, kann am ehesten durch panENtheistischen Monotheismus "beschrieben" werden. Da Er, Es, Sie unvorstellbar, unfaßbar, unbegreiflich... ist, muß jede Quasi-Beschriebung natürlich auch unvollständig und unvollkommen sein. Das gilt für das Wesen, nicht für die Eigenschaften/Attribute, wie Allmacht, Allwissen, Allbarmherzig, Allgerecht...
Er/Es/Sie umfaßt, erfaßt und durchdringt alles, was es gibt, sei es lebendig oder nicht lebendig. Wäre es nicht, so, würden Seine Eigenschaften wie Allgegenwärtigkeit, Allwissen, auch Allfühlen (das mit Allbarmherzigkeit zusammenhängt), Defizite haben. Die Eigenschaft Alldurchdringend (Allgegenwärtigkeit), gepaart hauptsächlich mit Allmacht, bedeutet für alles Existierende vollkommene Abhängigkeit und dem Göttlichen wiederum vollkommene Unhabhängigkeit (im Qur'an durch den Eigenschaftsbegriff SAMED zum Ausdruck gebracht - Sure 112, Vers 2).
Je tiefer man nachdenkt, in die Begriffe der Existenz & Ewigkeit Gottes (schon immer da gewesen, wird immer da sein) eindringt, desto "wahnsinniger" wird der menschliche Geist. Wie kann "Etwas" ewig "da" gewesen sein? Andererseits ist dies eine absolute Notwendigkeit, weil es entweder eine ewige und einheitliche Unwandelbarkeit geben oder aber eine unendliche Kette der Ewigkeit, welche sich ständig verändert. Bei Gott gilt das erstere. Jede Veränderung ist eine relative Erschaffung von und in Gott, jedoch Gottes Wesen ist immer und ewig dasselbe. Das hat auch hz. Muammed (s.a.w.) gesagt mit den Worten, daß Allah nach der Schöpfung genau so sei wie vor der Schöpfung. Logisch.
MfG Cemil
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'Was du suchst, ist das, was sucht' *******Franz von Assisi*******
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2 Geschrieben Freitag, Dezember 17, 2010 @ 15:59:59
Cemil schrieb:
> Je tiefer man nachdenkt, in die Begriffe der Existenz & Ewigkeit Gottes > (schon immer da gewesen, wird immer da sein) eindringt, desto > "wahnsinniger" wird der menschliche Geist. Wie kann "Etwas" ewig "da" > gewesen sein?
Die Schwierigkeit liegt nur im mangelnden Verständnis. Solange man Ewigkeit mit unendlich langer Zeit assoziiert, bleibt es schwierig, ja wahnsinnig schwierig sogar.
> Andererseits ist dies eine absolute Notwendigkeit, weil es > entweder eine ewige und einheitliche Unwandelbarkeit geben oder aber > eine unendliche Kette der Ewigkeit, welche sich ständig verändert. Bei > Gott gilt das erstere. Jede Veränderung ist eine relative Erschaffung > von und in Gott, jedoch Gottes Wesen ist immer und ewig dasselbe. Das > hat auch hz. Muammed (s.a.w.) gesagt mit den Worten, daß Allah nach der > Schöpfung genau so sei wie vor der Schöpfung. Logisch.
Wäre dem so, warum hätte dann eine Schöpfung überhaupt stattgefunden? Sie wäre ja völlig sinnlos!
Gruß Roland -- Sozial ist, was auskömmliches Einkommen für alle Menschen schafft! http://www.sieg.in/Deutschland
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3 Geschrieben Freitag, Dezember 17, 2010 @ 16:00:41
"Roland Rieß" <Roland.Riess@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:iear4u$qtq$02$1@news.t-online.com... > Cemil schrieb: > >> Je tiefer man nachdenkt, in die Begriffe der Existenz & Ewigkeit Gottes >> (schon immer da gewesen, wird immer da sein) eindringt, desto >> "wahnsinniger" wird der menschliche Geist. Wie kann "Etwas" ewig "da" >> gewesen sein? > > Die Schwierigkeit liegt nur im mangelnden Verständnis. Solange man > Ewigkeit mit unendlich langer Zeit assoziiert, bleibt es schwierig, ja > wahnsinnig schwierig sogar.
Das ist wahr; wir Menschen assoziieren die Ewigkeit in der Tat mit unendlicher Zeit oder mit unendlich aufeinanderfolgenden Zeitablauf. Wenn wir dies bewußt wahrnehmend mitberücksichtigen, steht die Frage im Kopf immer noch bezüglich der raumzeitlosen und ewigen Existenz Gottes. Er oder Es ist raumzeitlos "da", einfach "da", ohne Grund, ohne Ursache, zumindest ohne, die wir uns vorstellen könnten. Jede Ursache als Grund würde Seinen Anfang voraussetzen, was eine Verletzung der Ewigkeit wäre.
>> Andererseits ist dies eine absolute Notwendigkeit, weil es >> entweder eine ewige und einheitliche Unwandelbarkeit geben oder aber >> eine unendliche Kette der Ewigkeit, welche sich ständig verändert. Bei >> Gott gilt das erstere. Jede Veränderung ist eine relative Erschaffung >> von und in Gott, jedoch Gottes Wesen ist immer und ewig dasselbe. Das >> hat auch hz. Muammed (s.a.w.) gesagt mit den Worten, daß Allah nach der >> Schöpfung genau so sei wie vor der Schöpfung. Logisch. > > Wäre dem so, warum hätte dann eine Schöpfung überhaupt stattgefunden? Sie > wäre ja völlig sinnlos!
Die mir persönlich bisher als die beste Antwort geltende gab der Prophet Muhammed (s.a.w.), allerdings m.E. in etwas für die Menschen vereinfachter Form, wo er in einem Kudsi-Hadith (Ausspruch Muhammeds, dessen Inhalt Gottes, Formulierung des Propheten ist) Gott sagen läßt: "Ich war ein verborgener Schatz, wollte erkannt werden, so schuf ich die Menschen und Geister". Daher gilt für mich die Selbsterkenntnis als die höchste Form der Erkenntnis, weil daraus Gotteserkenntnis folgt. Wenn man tiefer darüber nachdenkt, kommt man darauf, daß die Schöpfung gewissermaßen der Gedanke Gottes ist; Er denkt also über sich selber nach bzw. läßt Wesen mit gewissen Willen entstehen und sich Gedanken über Ihn machen. Dies hat zweierlei Konsequenzen: wir sind sehr bedeutungsreich und wertvoll, aber zugleich sind wir "Nichts", nur "Seifenblasen". Unser Wert ergibt sich ausschließlich durch und mit Gott, und unsere Bedeutungslosigkeit entsteht, sofern wir durch den geschenkten gewissen freien Willen wähnen, uns einbilden, selber "Götter" (also unabhängig von Gott) zu sein. In Verbindung mit Gott sind wir allerdings, so sehr es paradox erscheinen mag, doch "Götter" in mancherlei Hinsicht. Nicht alle Wesen haben unsterblichen Geist, nicht alle haben freien Willen, die 4 Urelemente in sich, kurz: nicht alle Wesen wurden nach Seinem Bilde erschaffen oder "gedacht".
Das ist ein sehr interessantes Thema, über das man lange diskutieren könnte.
Was deine fragende Antwort betrifft: DASS die Schöpfung stattfand, ist ein Faktum, ergo lautet die Frage lediglich, ob es richtig sei, daß Gott unveränderlich ist. Das muß er doch auch sein, wenn Er ewig ist. Du sagst ja selber, daß Ewigkeit nicht mit unendlich langer Zeit zu assoziieren ist. Folglich können im (raum-)zeitlosen Zustand keine Entwicklungen stattfinden, ergo Veränderungen. Was war, wird sein, was ist, wird sein; alles liegt vor; miteinander vermischt in der Allgegenwärtigkeit, Raum- u. Zeitlosigkeit. Der Raumzeitlose Zustand ist ein entscheidender Grund, warum es den Raum und die Zeit gibt, nämlich für die Entwicklung, und die Entwicklung ist auch der Grund, warum es Menschen auf der Erde gibt, sie also in der materiellen Ebene und in schweren Bedingungen leben müssen. Die Schwierigkeiten der raumzeitlichen Bedingungen verschaffen uns Entwicklung und Reife. Ich weiß, daß es auch damit verbundene Fragen gibt, die ebenfalls sehr interessant und diskussionswürdig wären.
Bezüglich der Gottesfrage gibt es noch etwas, das bei der Wahrheitssuche behilflich ist oder sein kann: die Eigenschaften des sogenannten Akasha (Äther), das ich persönlich mit dem Nur-u Allah = Licht Gottes gleichsetze. Sehr viel Wissen habe ich leider auch nicht darüber. Die Schwierigkeit des Verständnisses liegt natürlich bei mir; in meiner unzureichenden Reife. Damit verbunden liegt es an mangelnder Information des Unterschieds zwischen Gott, Göttlicher Vorsehung und dem Akasha. So wie der Islam einen Unterschied zwischen dem Göttlichen Licht (Akasha) und Gott macht, tut es auch der von mir hochgeschätzte Franz Bardon; er macht ebenfalls einen Unterschied zwischen Göttlicher Vorsehung (Gott) und Akasha, auch wenn er in der Erklärung des letzteren schreibt:
_________________________________
DAS AKASHA- ODER ÄTHERPRINZIP
Schon bei der Beschreibung der [vier] Elemente habe ich einige Male erwähnt, daß dieselbern aus dem Ätherprinzip entstanden sind. Infolgedessen ist das Ätherprinzip das Höchste, das Mächtigste, Unvorstellbare, das Ursein, der Ursprung aller Dinge und alles Erschaffenen; es ist, mit einem Wort gesagt, die Ursachensphäre. Daraum ist Akasha auch raum- und zeitlos. Es ist das Nichterschaffene, das Unbegreifliche, das Undefinierbare. Die Religionen bezeichnen es mit Gott. Es ist die fünfte Kraft, die Urkraft; es ist das, was alles erschaffen hat und alles im Gleichgewicht hält. Es ist der Ursprung und die Reinheit aller Gedanken und Ideen, es ist die Ursachenwelt, in der sich alles Erschaffene erhält, von den höchsten Sphären angefangen bis hinab zu niedrigsten. Es ist die Quintessenz der Alchimisten. Es ist A l l e s i n A l l e m.
(Franz Bardon: "Der Weg zum wahren Adepten", S. 23) _________________________________
So wie manche den großen islamischen Mystiker Ibni Arabi (Muhiddin Arabi) als einen "Pantheisten" MISSverstanden haben, kann man auch Bardon als solchen (als Pantheisten) mißverstehen. Dieser ist wie jener ein PanENtheist und Monotheist. Denn Akasha läßt sich nicht mit anderen Dingen vermischen, vermengen oder zu anderen Dingen umformen. Es ist, was es ist und alle Dinge gehen oder "treten" AUS IHM hervor. Aus ihm und in ihm ohne "ES" zu sein. So wie der Islam lehrt, besitzt Gott ein Innneres und ein Äußeres (Al-Batin = Der Innere + Al-Zahir = Der Äußere). Ich nehme an, daß, wenn Akasha das Innere ist, stellt das Universum mit all seinem Inhalt das Äußere Gottes dar. So direkt hat der Islam aufgrund der Gefahr der Verletzung des reinen Monotheismus natürlich nicht gelehrt. Franz Bardon, obwohl er Akasha mit Gott gleichsetzt, spricht immer von Göttlicher Vorsehung, als Höchster Instanz, ohne damit das Akasha zu meinen. Es verbirgt für dieWahrheit eine Gefahr, hierbei eigene Vermutungen anzustellen, ohne daß man eine entsprechende geistige Stufe erreicht zu haben. Das ist z.B. gut bei Wegzeiger/Hermann zu erkennen. Er "pfeift" auf alle Religionen und alle Geistesgrößen bei der Herausfindung der Göttlichen Wahrheit und kombiniert & konstruiert seine eigene Gottesvorstellung, und zwar so, als wäre dies wirklich so, wie er es vorstellt. Wenn ich über dieses schwierigste Gebiet meine Vermutungen äußere, so sind es nur Vermutungen, Spekulationen und sie kommen in die "Schublade der ungeklärten Fragen".
Nach diesem Absatz hatte ich noch einen geschrieben, aber ihn wieder gelöscht. Der obige sollte ausreichen.
MfG Cemil
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4 Geschrieben Freitag, Dezember 17, 2010 @ 23:00:56
"Roland Rieß" <Roland.Riess@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:ieg6dn$h3h$00$1@news.t-online.com... > Cemil schrieb: >> "Roland Rieß" schrieb > >>> Die Schwierigkeit liegt nur im mangelnden Verständnis. Solange man >>> Ewigkeit mit unendlich langer Zeit assoziiert, bleibt es schwierig, ja >>> wahnsinnig schwierig sogar. >> >> Das ist wahr; wir Menschen assoziieren die Ewigkeit in der Tat mit >> unendlicher Zeit oder mit unendlich aufeinanderfolgenden Zeitablauf. >> Wenn wir dies bewußt wahrnehmend mitberücksichtigen, steht die Frage im >> Kopf immer noch bezüglich der raumzeitlosen und ewigen Existenz Gottes. >> Er oder Es ist raumzeitlos "da", einfach "da", ohne Grund, ohne Ursache, >> zumindest ohne, die wir uns vorstellen könnten. Jede Ursache als Grund >> würde Seinen Anfang voraussetzen, was eine Verletzung der Ewigkeit wäre. > > Ein altes philosophisches Problem. Zu jeder Zeit kann man sich eine > Sekunde davor vorstellen oder eine danach, was logisch beweist, das die > Zeit eigentlich unendlich sein *muss*, sofern keine äußeren Ursachen > einwirken. (Physiker sehen das ein wenig anders, aber wir diskutieren hier > ja keine Physik.)
Zunächst ein metaphysischer Fakt: Im GEISTbereich (Mentalebene) gibt es keine Zeit und keinen Raum; es ist raumzeitlos. Im Seelenbereich (Astralebene, Jenseits, Paradies...) gibt es keine Zeit, dafür aber den Raumbegriff. Sobald der Geist also mit der Seele verbunden wird, ist er sozusagen "gefangen im Raum", ohne Zeit. Erst wenn geist und Seele zusammen mit dem Leib verbunden werden, existieren beide, Raum und Zeit, gleichzeitig auf der physikalischen oder materiellen Ebene. Das sogenannte Jenseits ist nicht materiell im irdisch-materiellen oder grobmateriellen Sinne, sondern relativ-flexibel-feinstofflicher Natur. Man kann z.B. einen materiellen Gegenstand sowohl anfassen als auch durch ihn hindurchgehen oder hindurchfassen und besipielsweise einen kleineren Gegenstand in dessen Mitte als "feste" Materie erneut anfassen oder herausnehmen. Dies ist auch hier auf der Erde oder in unsere physikalische Welt realisierbar, jedoch nicht ohne zusätzliche Kraft - Kraft, die der Geist besitzt und im Jenseits jeden als Normalität vorkommt, wie hier auf Erden das Anfassen fester Materie als normal erscheint. Wüßte ein Geist (ohne Seele, ohne Leib) nichts von der physikalischen Welt, würde er dies (die feste Materie oder auch die Zeit) als "Wunder" erachten.
Der Zustand der Zeitlosigkeit ist für uns nicht oder sehr schwer vorzustellen. Um es einigermaßen zu empfinden, muß man sich in eine entsprechende Meditationszustand versetzen. Dort *versteht* man es nicht, sondern *empfindet* es. Das Empfindungen eine andere Verstehensweise ist als die intellektuelle, sollte man wissen. Weisheit beispielsweise ist auch eine Empfindung, ein Intuitionszustand, kein rationales Denken. So wie Wasser und Feuer sich gegenseitig beeinflussen, wirken aber die untershiedlichen Eigenschaften gegenseitig aus oder ein. So ist die Ratio bei Weisheitsempfindung nicht etwa ausgeschaltet, wie das Wasser neben Feuer warm wird, aber nicht verdampft.
Zeit selbst ist ein Wirkmechanismus oder hat eine Wirkung auf die Dinge, so daß deine Aussage:
"dass die Zeit eigentlich unendlich sein *muss*, sofern keine äußeren Ursachen einwirken",
relativiert werden sollte. Unendliche Zeit ohne Wirkung gibt es nicht und wäre auch vollkommen bedeutungslos.
> Ebenso ist es mit dem Raum. Wieweit weg auch immer ich denke, stets kann > ich dazu noch einen Meter oder Lichtjahr dazudenken. Und gäbe es eine > "Mauer" irgendwo im Raum, käme sofort die Frage: Was ist dahinter?
Entschuldige vielmals, aber auch hier machst du einen gewissen und verständlichen Denkfehler wie oben bezüglich der Zeit in dem Satz:
"Zu jeder Zeit kann man sich eine Sekunde davor vorstellen oder eine danach."
Du setzt die Zeit einfach als gegeben voraus, um die Sekunden vor oder nach Etwas zu "berechnen". Ich bin zwar auch kein Experte in diesem Gebiet, aber ausgehend von manchen fundamentalen Kenntnissen kann man zu gewissen Lösungen gelangen. Diese wären aber meist relativ und gering, nicht absolut und umfassend.
Mit dem Raum machst du das Gleiche, wenn du schreibst:
"Wieweit weg auch immer ich denke, stets kann ich dazu noch einen Meter oder Lichtjahr dazudenken."
Dies ist gültig für das physikalische Universum, für die materielle Welt, nicht für den raumzeitlosen Seinszustand. Im Wissen könntest du von einem Meter reden und versuchen, ihn förmlich aufzuzeigen, worauf dieser mal "mikroskopisch klein" mal "Lichtjahre groß" erscheinen würde, weil es im Raumlosen keine stabile Entfernungen und Größen existieren. Und wenn ich von "Klein" oder "Groß" rede, dann nur des leichteren Verständnisses wegen - nicht, weil es im Raumlosen solche Größen existierten. In Beispiel von Aufzeigen des Meters müßtest du hinzu noch dich miteinbeziehen, der du im Geiste raumlos (und zeitlos) bist und also der Meter auch in bezug zu dir bedeutungslos wird, weil deine Form bezugslos unendlich "klein" oder "groß" sein kann.
Für den Raum gilt ähnliches zu sagen wie für die Zeit, daß nämlich man ihn, den raumlosen Zustand, annähernd in einer entsprechenden Meditation empfinden könne. Die Empfindung der Raumlosigkeit ruft zwei Effekte oder Nebeneffekte hervor: Ein Schwindelgefühl und ein Gefühl des Verlorenseins, man verliert sich "aus den Augen". Dieser Zustand ist sowohl als schön wie auch als ziemlich beängstigend zu bezeichnen. Wer weiter in seiner meditativen Entwicklung ist, spürt diese Nebeneffekte nicht mehr.
Ich komme bald dazu, den zweiten teil deines Postings zu behandeln - inschallah.
MfG Cemil
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