1 Geschrieben Dienstag, August 23, 2011 @ 11:59:40
... im Islam.
Erstmal meine Ansicht dazu? Tiere sind da und wir haben sehr viel Nutzen von ihnen. Islamisch gesehen ist dies auch der Sinn. Aber sie gleich essen? Haben nicht jeder von uns das Recht auf Leben? Was gibt uns das Recht andere Lebewesen zu töten, nur weil wirs können? Meine Beobachtung zeigt mir, dass sich die Vegetarier, zumindest die muslimischen in zwei teilen. Die einen konsumieren kein Fleisch (mehr) weil Massentierhaltung und das widerspricht dem Koran. Und die zweiten, die eben sagen, hey wenn ich hier lebe und leben darf dann die andern auch, und seien es auch Tiere.
Hier mal ein netter Artikel um die Quelle anzugeben und ich poste es hier (etwas gekürzt) rein:
Der Islam
"O Gläubige, eßt die guten Dinge, die euch zur Verfügung gestellt wurden und dankt Gott, wenn ihr ihn tatsächlich verehrt!"
(Koran, Sure 5, Vers 1)
Obwohl der Islam als jüngste der großen Weltreligionen keine tatsächliche vegetarische Tradition aufweist, ist bemerkenswert, daß in Mekka, dem Geburtsort Mohammeds, kein Geschöpf geschlachtet werden darf, damit dort Harmonie zwischen allen Lebewesen herrschen kann. Auffallend ist auch, daß die Pilger auf ihrem Weg nach Mekka es sogar vermeiden, selbst die "unbedeutendsten" Insekten zu töten (siehe Koran 9.1)
Wie in anderen religiösen Bewegungen ist auch im Islam der Gründer - Mohammed - viel strikter im Befolgen spiritueller Prinzipien als seine Nachfolger. Aus seinen Biographien geht eine unverkennbare Liebe zu Tieren hervor. Er verbot, daß Vögel als Ziele für Jäger verwendet wurden, Kamele mißhandelt wurden und verlangte, daß diejenigen, die Fisch oder Fleisch zu essen pflegten, vor dem Beten ihren Mund gründlich reinigen mußten.
Warum erlaubte Mohammed dann überhaupt, Fleisch zu essen? Die Antwort ist ähnlich wie beim Judentum: Seine Lehre stützte sich vor allem auf das Alte Testament, und so machte auch er der Situation entsprechende Konzessionen.
Die arabischen Völker pflegten mehrere Götter zu verehren, Bigamie und Berauschung waren genauso normal wie Sex zwischen Söhnen und deren Müttern.
"Ich erhielt zwei Arten von Wissen: Eine habe ich gelehrt, aber wenn ich sie auch das andere gelehrt hätte, wäre es zuviel für ihre Kehle gewesen"
Von Mohammeds persönlichen Eßgewohnheiten wird berichtet, daß er am liebsten Milch, Joghurt, Gerstenbrot, Butter, Nüsse, Datteln und gurken aß. Seine Lieblingsfrüchte waren Granatäpfel, Trauben, Feigen und Datteln.
"O Gläubige, eßt die guten Dinge, die euch zur Verfügung gestellt wurden und dankt Gott, wenn ihr ihn tatsächlich verehrt. Gott hat euch nur das verboten, was von selbst stirbt, Blut und Schweinefleisch und das, bei dessen Schlachtung eines anderen als Allahs Name angerufen worden war, und Ersticktes und Erschlagenes oder durch Fall zu Tode Gestürztes oder das durch die Hörner eines anderen Tieres getötete und das von wilden Tieren Zerrissene, ..." (Koran, Sure 5, Verse 1-4)
Verständnis und Mitgefühl
Im allgemeinen ermutigt der Koran seine Anhänger, gesunde und nahrhafte Speisen zu sich zu nehmen.
al-Ghazzali (Philisoph, 1058-1111) schreibt "Das Essen von Kuhfleisch verursacht Krankheit, ihre Milch Gesundheit, und ihre geklärte Butter ist Medizin. Mitfühlendes Essen führt zu einem mitfühlenden Leben."
Eine Sufi-Heilige, Hazrat Rabia Basri, ging regelmäßig zu einem Berg, um zu meditieren. Dabei war sie häufig von Waldtieren umringt, die ihre Gesellschaft mochten. Als eines Tages ein anderer Sufi sie besuchte, rannten die Tiere davon. Auf die Frage des Sufi, warum die Tiere so außer sich waren, fragte Rabia zurück "Was hast Du heute gegessen?" Der Sufi gab zu, daß er in Tierfett gebratene Zwiebeln gegessen hatte. Da erklärte Rabia: "Du ißt ihr Fett! Warum sollten sie dann nicht aus Furcht vor Dir fliehen?"
Konzessionen und regulierter Fleischkonsum
In der islamischen Welt sind Tieropfer üblich, die dem jüdischen Schächten ähneln. Während der kalimah (in Indien: Kali Ma, die Halbgöttin, zu der diejenigen Fleisch opfern dürfen, die als unverbesserliche Fleischesser betrachtet werden), wird das Tier auf ähnliche Weise getötet, mit dem Unterschied, daß der Schlächter dem Tier dabei in die Augen sehen muß, bis es seinen Körper verläßt - mit dem Gedanken, daß dieser Anblick das Herz des Schlächters verändern soll.
Durch diese Konzessionen soll durch verschiedene Rituale das Schlachten quantitiav reduziert weren.
Auch beziehen sich alle Einschränkungen im Koran bezüglich Ernährung auf Fleischprodukte, für Vegetarier ist es kein Problem, sich an alle diätischen Gesetze des Koran zu halten.
Eine weitere Erklärung für die verschiedenen Konzessionen ist die, daß es vor Mohammed üblich war, verschiedenen Göttern Fleischopfer darzubringen. Mohammed gelang es zwar, die Menschen vom Götzendienst zum Dienst an Allah zu bewegen, doch blieb die Geisteshaltung vieler seiner Anhänger die gleiche und es kam zum Töten im Namen Allahs, anstelle im Namen eines Götzen.
Die Handlung des unnötigen Tötens hat sich also in keiner Weise verändert.
aus dem sahih von al-Buchari:
Einige Leute, die kürzlich Muslime geworden waren, sagten zum Propheten: 'Die Leute bringen uns Fleisch, und wir wissen nicht, ob sie Allahs Namen darüber gesprochen haben oder nicht. Sollen wir davon essen oder nicht?'
Der Prophet antwortete: 'Nennt Allahs Namen, und dann eßt.'
Diese Empfehlung des Propheten mag einem zu verstehen geben, daß dies für sehr sündhafte Menschen noch das beste in ihrer Situation sein mag - die einzige Möglichkeit der Reinigung für sie besteht im Aussprechen des Namen Gottes, die Handlung selbst sind schwer oder gar nicht zu ändern.
"Der Sinn der islamischen Regeln für das Schlachten besteht darin, dem Tier auf schnellste und schmerzloseste Weise das Leben zu nehmen. Hierzu dienen die Bedingungen, einen scharfen Gegenstand zu benutzen und die Kehle durchzutrennen. Es ist verboten, die Kehle mit Zähnen oder Nägeln zu durchreißen, weil das dem Tier Schmerzen verursacht und auch zum Ersticken führen kann. Der Prophet empfahl, das Messer zu schräfen und das Tier zu beruhigen ...."
Diese Stelle weist darauf hin, daß der Prophet zu Leuten sprach, deren Angewohnheit es war, Tierkehlen mit Zähnen und Nägeln zu durchreißen und Tieren extreme Schmerzen zuzufügen. Was kann man solchen Menschen schon empfehlen? Kann man sie über höhere spirituelle Ziele unterrichten? Oder muß man schon froh sein, daß sie nicht wie die Leute in der vorislamischen Zeit lebenden Kamelen die Höcker oder Schafen die Schwänze und Ohren wegschneiden, um sie zu essen?
Verlorengegangene Barmherzigkeit
Im Gegensatz zu diesen grausamen Gewohnheiten sind die wiederholten Hinweise des Korans auf Mitleid und Barmherzigkeit sehr auffällig. Der am häufigsten für Allah gebrauchte Name im Koran ist al-Rahim (der All-Mitleidsvolle), der nächsthäufige ist al-Raham (der All-Barmherzige).
Warum nehmen sich dann so wenige die vorbildliche Barmherzigkeit Allahes zu Herzen? Warum ist es so schwierig, Mohammed zu folgen?
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Wie denkt ihr darüber? Obwohl ich Antworten erwarte dass mancheTiere da sind damit wir sie essen können, was für mich sich grausam anhört.