2 Geschrieben Sonntag, August 7, 2011 @ 07:50:18
B.
S.
Das obige Posting habe ich bei Misawa-Forum mt dem folgenden Artikel ergänzt:
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Ich möchte hier nicht von Ufos oder Sputniks reden, sondern aus diesem Bild eine kritische Betrachtung der Trinität ableiten.
Zur Zeit der Entstehung des Bildes dominierte die Kirche die Gesellschaft, Politik usw. Das bedeutet: dieses Bild widersprach nicht der kirchlichen (katholischen) Lehre von der Trinität, so daß der Maler dieses Bildes irgendwelche Gefahren von der Kirche zu befürchten hätte, wie manche andere (Galileo, Bruno...). Im Gegenteil, die Kirche schätzte seine Arbeit und beauftragte ihn für die künstlerische Gestaltung unterschiedlicher Kirchen (*).
Somit ist geklärt, daß seine Bilder von Gott, Jesus usw. der Kirchenlehre entsprach, ihr zumindest nicht widersprach.
Was sehen wir auf dem Bild? Thematisch für mich wichtig: Gott und Jesus (a.s.) nebeneinander bzw. Jesus (a.s.) sitzt zur Rechten Gottes.
Wie kann es dann sein, daß Jesus (a.s.), der Hl. Geist und der 'Vater' der eine- und derselbe Gott sei und es keine zwei oder drei Götter in der Trinität existierten? Das Bild spricht doch eindeutige Sprache und 'sagt': Gott und Jesus sind zwei verschiedene Wesen. Ja, man achte darauf, daß Gott als ein alter Mann, Jesus hingegen als junger Mann abgebildet sind.
Damit möchte ich darauf hinaus, daß die Trinitätslehre eine Unlogik per se ist. Darüber habe ich oft mit den gläubigen Christen diskutiert, die Unlogik darin aufzuzeigen versucht. Leider vergeblich bei den dogmatisch Festgefahrenen.
Natürlich gibt es viele Argumente gegen die Trinität, gegen die Vorstellung, daß Jesus (a.s.) gleichzeitig auch Gott sei, aber dieses aus dem Bild abgeleitete ist eine neue Betrachtungsweise von mir.
ws
Cemil
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WIKIPEDIA:
Ventura Salimbeni:
Zusammen mit seinem älteren Halbbruder Francesco Vanni (1563 - 1610) wuchs er in Siena auf und erlernte das Malen in der Werkstatt seines Vaters Arcangelo Salimbeni. 1588 wurde er von Papst Sixtus V. nach Rom berufen, um dort in der Vatikanischen Bibliothek Fresken zu malen. 1590 bis 1591 malte er weitere Fresken in Rom, diesmal im Auftrag von Bonifazio Bevilacqua Aldobrandini in der Kirche Santa Maria Maggiore. 1595 kehrte er nach Siena zurück, wo er im Oratorio della Compagnia della Santissima Trinità und in der Basilica di San Clemente in Santa Maria dei Servi der Contrada Valdimontone, aber auch in der Contrade Nicchio (Chiesa di Santo Spirito, Storie di San Giacinto, zusammen mit seinem Halbbruder) arbeitete. 1603 gestaltete er zusammen mit Alessandro Casolani die Kirche Chiesa dei Santi Quirico e Giulitta in Siena, eine der ältesten Kirchen der Stadt. Zu seiner Zeit in Siena verwirklichte er zudem einige Werke in den Kirchen Montalcinos und Perugias. Von 1605 bis 1608 arbeitete er in Florenz an Werken der Kirchen Basilica della Santissima Annunziata und San Salvatore al Monte sowie für das Ordenshaus der Serviten. Die Jahre von 1607 bis 1609 verbrachte er in Pisa. Sein letztes Werk war das Ölgemälde Matrimonio della Vergine im Seminario Diocesano in Foligno 1613.
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'Was du suchst, ist das, was sucht'
*******Franz von Assisi*******