Die Tricks der GEZ-Schnüffler(Bild: Imago)

Die Politik baut wie erwartet die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks radikal um. Die GEZ-Gebühr soll einer neuen Abgabe weichen, die ab 2013 jeder Haushalt in Deutschland zahlen muss. Dies kündigten die Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, Kurt Beck und Stefan Mappus, am Mittwoch in Berlin an. Die neue Gebühr werde unabhängig davon erhoben, ob zu Hause ein Fernseher stehe oder nicht. Höher als die derzeitige GEZ-Gebühr von 17,98 Euro solle sie nicht ausfallen.

Neue Gebühr schwerer zu umgehen
Die Rundfunkkommission der Länder, deren Vorsitzende Beck und Mappus sind, hatte lange über die Reform beraten und erhofft sich von dem Haushalts-Obolus eine einfachere und verlässlichere Finanzierung der Sender. Denn anders als bei der GEZ-Zahlung kann die neue Gebühr kaum noch umgangenen werden.

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