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 AdminKaya
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1 Geschrieben Donnerstag, Juni 12, 2008 @ 08:58:17
Der Buddhismus unterscheidet sich von den drei monotheistischen Religionen - Juden-, Christentum u. Islam - u.a. durch folgende Lehren: - Er kennt keinen Schöpfer Gott;
- es gibt keinen Himmel und keine Hölle;
- das Ziel ist die Befreiung von allen Übel und Beschwerden des materiellen Daseins; man gelangt dann zum absoluten Frieden im unsichtbaren d.h. immateriellen Dasein, und die Erreichung dieses endgültigen Zieles geschieht durch
- zahllose Wiedergeburten bzw. durch die Reinkarnation.
Nur über Letzteres sei aus einer buddhistischen Seite zitiert: Tod und Wiedergeburt
Im Buddhismus geht es um die Erkenntnis, dass man nicht der eigene Körper ist, sondern diesen hat und ihn darum möglichst sinnvoll - wie ein Werkzeug - nutzen sollte. Was man als "Selbst" erlebt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein unzerstörbarer und unbegrenzter Strom von Bewusstsein.
Im Moment des Todes verläßt das Bewusstsein den sterbenden Körper, um sich - gesteuert durch unbewusste Eindrücke im Geist, also Karma - nach einer bestimmten Zeit wieder mit einem neuen Körper zu verbinden. Daher ist Sterben für einen Buddhisten in letzter Konsequenz etwas ähnliches wie "Kleider wechseln". Quelle: http://www.buddhismus.de/_6_tod_wiedergeburt.htm |
Aus der offiziellen und traditionellen islamischen Lehre betrachtet, sind, ausgenommen eine revidierte Fassung des dritten Punktes, fast alles darin zu kritisieren. Denn, aus dieser Betrachtung gesehen gibt es im Islam: - einen Schöpfergott;
- Himmel (Paradies) und Hölle;
- Leben nach dem physischen Tode in einem Zwischenbereich, bis am Auferstehungstag eine kollektive körperliche Aufereckung stattfindet und letztgültig ein Urteil gesprochen wird, wer ewig ins Paradies oder in die Hölle kommt, wonach dann dies unumstößlich & unveränderbar in die Tat umgesetzt wird, und es gibt
- keine Wiedergeburt, keine Reinkarnation.
Der dritte Punkt des Buddhismus, also der endgültige Frieden und die Loslösung von allen materiellen Fesseln, ist im Islam in dem besagten Zwischenstadium vorübergehend und nach dem besagten letztgültigen Urteil wiederum im Jenseits (Paradies) mitenthalten. --------------------
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2 Geschrieben Mittwoch, Januar 21, 2009 @ 09:49:02
s.a erwischt! ja der Islam und die RI-Lehre wiedersprechen sich in der Tat. Was ich aber eigentlich sagen wollte ist: Ich habe es von einem christlichen Prister gehört, er sagte: "Der Zulauf zum Buddhismus wird stärker, weil in der buddhistischen Lehre kein Gewalt und in deren Geschichte kein Kreig zu verzeichnen ist. Viele denken deshalb der Buddhismus sei eine Religion des Friedens. Was sie nicht wissen ist, dass der Buddhismus das Leben an sich schon als eine Qual betrachtet und den Frieden nur in Nirvana vermutet. Sie glauben daran, dass man eine Oddissee an Qualen, Verzicht und Askese erleben, und diese durch die Wiedergeburten immer wieder erleben muss, bis man sich der Maaßen aufgibt um in NICHTS (Nirvana) den Frieden zu finden. Obwohl die christliche Glaube beinhaltet (hier wäre auch der islamische zuzufügen) dass die Menschen durch den göttlichen Segen, Vergebung und Erlösung finden um im Jenseits ewig zu leben. " Dem schließe ich mich an. Die Menschen gehen immer den sichtbaren Weg, und hinter fragen selten "die Vorzüge" die ihnen im Augenblich erscheinen. Im Buddhismus wurde nie im Namen der Religion gekämpft, da ihr Religion gänzlich aus einem Kampf besteht. Dem Kampf, mit dem Kämpfen aufzuhören, um sich Kampflos in Nichts aufzulösen. sa --------------------
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 AdminKaya
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3 Geschrieben Mittwoch, Januar 21, 2009 @ 10:02:03
s.a. Deine Aktivität und Vielseitigkeit ist zu bewundern, liebe Schwester  Ich habe im obigen Beitrag den Vergleich zwischen Buddhismus und Islam gezogen, meine "spezielle" Sichtweise außen vor gelassen, damit man diese nicht mit der allgemeinen islamischen Lehre verwechselt. Ansonsten weißt du ja aus der Reinkarnationsdiskussion, daß ich von der Reinkarnation vollkommen überzeugt bin. ws Cemil --------------------
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4 Geschrieben Mittwoch, Januar 21, 2009 @ 10:09:08
sa ja.ja. ich hab es befürchtet, das ich das zu hören kriege --------------------
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 Lamya
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5 Geschrieben Sonntag, Januar 25, 2009 @ 01:13:47
Salam, Ein Muslim sollte nur die Propheten vertrauen und alle Propheten haben die RI nicht gelehrt, sogar die RI wiederspricht die Wiederauferstehung. Warum zweifelst du nicht an deinem Lehrer oder an dir selbst, bevor, dass du von etwas überzeugt wirst, die als zweifelhaft gilt? Alles was zweifelhaft ist zu vermeiden, das bezeichnet ein frommer, göttesfürchtiger Muslim. s.a. --------------------
[5:54] "O ihr, die ihr glaubt, wer sich von euch von seinem Glauben abkehrt, wisset, Allah wird bald ein anderes Volk bringen, das Er liebt und das Ihn liebt, (das) demütig gegen die Gläubigen und hart gegen die Ungläubigen (ist); sie werden auf Allahs Weg kämpfen und werden den Vorwurf des Tadelnden nicht fürchten. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will; denn Allah ist Allumfassend, Allwissend.
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6 Geschrieben Sonntag, Januar 25, 2009 @ 01:23:38
sa liebe Lamya, man schließ sich nicht einem Lehrer an um an ihm zu zweifeln. ich denke das Bruder Cemil so überzeugt ist, dass es kein Zweifel erlaubt. sa --------------------
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7 Geschrieben Sonntag, Januar 25, 2009 @ 16:57:47
Selam Also, das mit meinem Lehrer war so: Bereits als klienes Kind erlebte und sah ich ungewöhnliche Dinge und Erscheinungen. In meinen jungen Jahren schrieb ich viele Gedichte, die meist spirituell tiefsinnigen Inhalts waren. In einem schrieb ich intuitiv - hier mit gewöhnlichen Worten wiedergegeben -: Wann kommst du endlich, oh mein Lehrer, um mich in die Wahrheit einzuführen" usw. Das heißt, ich hatte es im Unterbewußtsein gewußt, daß mir vom Schicksal ein Lehrer zugesprochen werden sollte. Wenig später, vielleicht 1 oder höchstens 2 Jahre später kam er denn auch. Durch meine Erlebnisse und Erfahrungen mit meinem Lehrer, die meinen besagten früheren ungewöhnlichen Dinge weit übertrafen, fing ich plötzlich an, mich zu sehr auf ihn, auf meinem Lehrer, zu fixieren, mit anderen Worten: ihn zu vergöttern. Und das geschah so unmerklich, so automatisch. Ich weiß bis heute nicht, wie er das machte, aber er schaffte in kurzer Zeit, daß ich mich wieder ganz auf Gott als den Schöpfer und als SAMED (unabhängig von allem, alles abhängig von IHM, auch mein Lehrer), zu konzentrieren. Ab da war ein unbeschreiblich gutes Verhältnis zwischen mir und meinem Lehrer; er war mir ein Lehrer, ein Vater, ein Freund... Durch diese Beziehung habe ich auch mehr davon verstanden, wie es den Gefährten des Gesandten (s.a.w.) gewesen sein muß, ich meine das mit der Liebe zum Gesandten (s.a.w.). Durch die Berichtigung der Relation meines Verhältnisses fand ich die echte Liebe zu ihm, wie es sein muß, weder untertrieben, noch übertrieben, eben so, wie jeder es verdient. Und so, wie der Islam von dem goldenen Mittelweg lehrt. Was die Reinkarnation anberifft: Ich spreche nur für mich: sie ist eine Wahrheit und reflektiert die Gerechtigkeit Gottes schlechthin. Statt daß wir etwa Tausend Jahre in einem Stück leben, wie früher die ersten Menschen, leben wir eben öfter, jedoch jeweils kürzer, damit wir verschiedene Erfahrungen durchmachen können. Die Langlebigkeit der ersten Menschen dienten, wie ich schon in Misawa-Forum sagte, einerseits zu Vermehrung und, das sage ich hier zusätzlich, andererseits zur Belehrung der Nachkommen durch die langjährig erworbenen Erkenntnisse. Wesselam --------------------
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8 Geschrieben Sonntag, Januar 25, 2009 @ 23:46:48
sa Bruder Cemil, die von dir beschriebene Beziehung zwischen lehrer und Schüler kann glaub ich jeder nachvollziehn, der sich selber in die Hände eines "Lehrer" begeben hat. Aber was die Ri lehre angeht,wo ist da der Unterschied zwischen den RI-glauben der Buddhisten und die deins? beides ziehlt auf eine weitere Chance in einem anderen Leben, beide suchen Gerechtigkeit. Hat Allah den seinen Geschöpfen in diesem Leben ungerechtigkeit wiederfahren lassen? Oder schultet Allah uns irgend was? sa --------------------
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 Lamya
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9 Geschrieben Montag, Januar 26, 2009 @ 02:09:25
Salam Bruder Cemil, du hast meine Frage trotzdem nicht geantwortet, Also ich persönlich würde an mich selbst oder an meinem Lehrer zweifeln, bevor, dass ich an was glaube, die nicht offenbart wurde, denn die Welt der Mystik ist voller Satanen, die nichts anders zu tun haben, wie die Menschen in die Irre zu führen. Darüberhinaus, hast ja jetzt und Heute genug Zeit dich spirituell (Geistig) zu verbessern, du brauchst dafür kein neuen Leben, du kannst von heute auf Morgen ein anderer Mensch werden, wenn Allah s.t. will und du selbst willst, aber ich hab das Gefühl, du bist eher nicht zufrieden mit deinen Körper, denn bei der RI wechselt man nicht seine Seele sondern nur seinen Körper. Aber der erdiche Körper ist unvollkommen, man sollte sich eher auf den versprochenen vollkommenen Körper im Paradies freuen und vorallem alles tun um ihn zu verdienen. Egal wie schön und vollkommen unser erdische Körper ist, ist trotzdem vergänglich, dazu kommt das die Schönheit und "Vollkommenheit" oder das Gegenteil nur eine Fitna, eine Prüfung für uns, wie wir damit umgehen werden. W.s. --------------------
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10 Geschrieben Montag, Januar 26, 2009 @ 04:16:23
Selam Schwester Lamya, Bruder Cemil, du hast meine Frage trotzdem nicht geantwortet,
Es tut mir leid, ich dachte, ich hätte deine Frage durch meine kurze Geschichte beantwortet bzw. du entnimmst daraus die Antwort. Ein Djinn oder durch ein Djinn geführter "Lehrer" würde eine Vergötterung seiner Person mit Handkuss aufnehmen und alles tun, um dies noch zu vertiefen und vom Allahs Weg abzubringen. Was tat mein Lehrer? Siehe meine Geschichte. Ein Djinn oder durch ein Djinn geführter "Lehrer" gibt eines und nimmt neun. Mein Lehrer gab immer, nahm nichts von mir. Ein Djinn oder durch ein Djinn geführter "Lehrer" kämpft nicht gegen Seinesgleichen, nicht gegen Böse Mächte und Böse Zauberer - mein Lehrer tat es sehr oft und rettete mich vor ihnen (denn wenn man einen Lehrer hat, hat man auch Feinde auf der negativen Seite, die entweder als Rache gegen den Lehrer seinen Schüler [den Schwachen] angreifen und/oder nicht wollen, daß auch dieser Schüler einst so wie sein Lehrer wird und für das Gute arbeitet). Hier erinnere ich mich an die Worte Jesu' (a.s.) in der Bibel, die ich für echt halte. Als man ihn beschuldigte, er würde die Bösen Geister mit Hilfe Belzebuls (Satan, Böser Geist) austreiben, entgegnete er, wie könne denn Belzebul Belzebul austreiben. Denk darüber nach, das käme in Brandsetzung eigenen Hauses gleich, in dem man wohnt und lebt. Ich kann dich aber trotzdem gut verstehen, weil du von der Falschheit der Reinkarnation überzeugt bist, so wie ich von ihrer Richtigkeit. Wir können darüber zu jeder Zeit und auch "heiß" diskutieren. Ohnehin gibt es noch viele bereits aus Misawa Forum ungeklärte Punkte, die behandelt werden wollen oder sollten. ich hab das Gefühl, du bist eher nicht zufrieden mit deinen Körper, denn bei der RI wechselt man nicht seine Seele sondern nur seinen Körper.
Das ist jetzt wirklich als ein sehr origineller Grund zu bezeichnen, den ich bisher in der Form nicht gehört habe  Abgesehen von meinen Paar überflüssigen Pfunden, die ich in letzter Zeit zugelegt habe und sie wieder loswerden möchte, finde ich an mir nichts, womit ich unzufrieden, undankbar oder unglücklich wäre. Wieviel komplexgeladene Menschen kennst du, die aufgrund ihrer Körper-Unzufriedenheit die Reinkarnation als Rettungs-Anker genommen haben? Ferner: Wäre es dann nicht logischer, erst recht nicht an die RI zu glauben, weil man ja von dem unzufriedenen Körper sich endgültig befreien wollen würde? Das ist nicht zu vergleichen oder zu verwechseln mit dem, was ich in Misawa-Forum sagte, nämlich, daß ich mich nach Gott und Göttlicher Nähe sehnen würde. Das hat mit Liebe, Gerechtigkeit, Frieden und Harmonie auf der "anderen Seite" zu tun, nicht mit der Unzufriedenheit meines Körpers oder gar mit dem Wunsch, "einen anderen Körper" zu bekommen. Was meinst du? WS Cemil --------------------
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