DISKUSSIONS- und DIALOG-FORUM

JUDENTUM - CHRISTENTUM - ISLAM - RELIGION - WISSENSCHAFT - MYSTIK - METAPHYSIK - UFOLOGIE - GEHEIMGESELLSCHAFTEN

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/======================================================== Stufen zu Gott ========================================================\

»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.

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...bis zum 21 Dezember 2012 / 00:00 Uhr
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offline KATANA
Sayf ad Din

Jemand der für NICHTS steht... fällt für ALLES!

Geschlecht: weiblich
aus: Sinop-Ayancik / Türkei
Registriert: Jan 2009
Geburtsdatum: 01-02-1972
Beiträge: 1390

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1 Geschrieben Freitag, September 4, 2009 @ 03:55:24  

sa

das folgende ist aus dem türksiche  überstezt.
da muss man wissen, dass im türksichen, alle Namen in Klammern gleichzeitig auch Personen namen sind.

Das Ramadantagebuch einer 5-jährigen

Ramadan 1
Es ist heute alles ganz komisch zu Hause.
Alle gehen ganz besonnen und ruhig zur Arbeit und zur Schule.
Mama sagte: „Zeyneb komm ich mach dir Frühstück“
Niemand sonst hat etwas gegessen oder getrunken.
Nicht mal meine Schwester!


Ramadan 5
Zuerst dachte ich, die machen eine Diät.
Dann habe ich alle beobachtet.
Gegen Abend werden sie alle ruhig.
Sie decken den Tisch und warten den Gebetsruf ab.
Irgendwie macht es Spaß sie so zu sehen.
Gerade meine Schwester, die immer quasselt, so ruhig zu sehen macht mir unendlich viel Freude.
Aber ich traue mich nicht zu lachen.

 

Ramadan 9
„Warum benehmen sie sich so komisch?“ hab ich meine Schwester gefragt.
„Das wirst du verstehen wenn du erwachsen bist“ hat sie gesagt.
Was anderes hab ich auch nicht erwartet.
Dann hab ich Mama gefragt. Sie sagte nur „Ramadan“.
Papa sagte nur „Oruc (fasten)“.

  

Ramadan 11
Also hatten einige Personen die „Ramadan“ und „Oruc“ heißen, meiner Familie das Essen und Trinken verboten!
Als ich meiner Freundin Fatima das erzählte, sagte sie, dass ihre Familie auch tagsüber nichts mehr isst und trinkt.  


Ramadan 14
In der Nacht hörte ich Geräusche und Stimmen, ich wurde davon wach.
ich wollte es meinem Vater erzählen, aber er war nicht in seinem Bett!
Gezwungener Maßen ging ich zu meiner zickigen Schwester ins Zimmer.
Sie war auch nicht im Bett!
Ich hatte keine Angst. Ich werde mit den Einbrechern schon ganz alleine fertig..
Ich nahm den Besenstiel in die Hand und stürmte in die Küche.
Ich erstarrte mit dem angehobenen Besenstiel in der Hand.
Meine Familie war beim Essen!
Die sind ja ganz schön ausgefuchst.
Tagsüber haben sie Angst vor „Ramadan“ und „Oruc“, können deshalb nichts essen
und holen alles heimlich Nachts nach!
Dann lachen sie mich auch noch aus.
Diese Feiglinge!



   

Ramadan 17
Anfangs habe ich wirklich mit dem Gedanken gespielt, „Ramadan“ und „Oruc“ auswendig zu machen, und sie zu verklagen.
Aber dann bemerkte ich, dass meine Schwester immer sanftmütiger wurde, je weniger sie aß.
Und meine Eltern stritten sich auch nicht mehr.
Na dann… weiter machen!
Bestimmt sind „Ramadan“ und „Oruc“ sehr liebe Onkels.



Ramadan 19
Jeden Tag kommen Tanten mit weißen Kopftüchern zu uns.
Die sitzen alle zusammen und lesen Koran.
Die reden nicht mehr wie immer über Möbeln, Schwiegertöchtern und Schwiegermüttern.
Die machen auch für alle Dua.
Meine Tante trägt plötzlich auch Kopftuch.
Steht ihr übrigens sehr gut.

  

Ramadan 22
Alles geht wie gewohnt weiter.
Sogar die im Fernsehen reden ganz ruhig.
Und alle sagen abends den Gebetsruf auf.
Die ganze Stadt fängt auf einmal an zu essen.
Das ist irgendwie sehr angenehm.

 

Ramadan 24
„Oruc“ macht mich neugierig.
Gestern unterhielt sich meine Mutter mit meiner Tante.
Sie fragte: „wenn ich so und so mache, schwindet mein (oruc) fasten? “
oder: „Was wenn dies und das passiert, ist dann mein Oruc weg?“
Offensichtlich ist „Oruc“ eine sehr sensible Person!
Er geht weg wenn die Menschen etwas Schlechtes tun.
Ich glaube er mag nichts was böse ist.
Ich bin sehr neugierig geworden.
ich will „Ramadan“ und „Oruc“ endlich kennenlernen.
 
 

Ramadan 25
In diesen Tagen redet jeder von „Kadir“ Nacht. (Laylat ul Qadr)
ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der eigens für sich eine Nacht hat.
Wer ist denn dieser „Kadir“?
Seine Nacht soll wertvoller sein als tausend Monate.
In dieser Nacht soll man nicht schlafen, sondern beten und im Koran lesen.
 

 



Ramadan 26
Ich liebe iftar (Fastenbrechen)
Das Abendessen nennen sie so.
Das Essen in der Nacht heißt Sachur.
Vor dem Iftar haben wir immer viel Spaß.
Mein Vater bringt uns immer in verschiedenen Moscheen.
Alle sind so freundlich.



Ramadan 28
Voller Neugier habe ich gewartet, und dann bin ich eingeschlafen.
„Kadir“ kam mit seiner Nacht und ist wieder gegangen ohne, dass ich ihn
sehen konnte.
Ich verstehe vieles nicht.
Deshalb vermisse ich meinen Bruder.
Wenn ich meine Schwester frage lacht die mich ehe nur aus.
Und dann erzählt sie das auch noch ihren Freundinnen, und dann lachen sie alle gemeinsam über mich.
Mein Bruder geht auf eine Uni.
„Wann kommt mein Bruder?“ frage ich meine Mutter
„Wenn „Bayram“ (iyd) kommt“ sagt sie.
„Oruc“, „Ramadan“, in der Nacht kommt „Kadir“ und jetzt noch ein „Bayram“!
ich traue mich nicht zu fragen wer „Bayram“ ist.
Warum kommt mein Bruder nicht, ehe „Bayram“  kommt?
Vielleicht ist „Bayram“ ja ein Freund von meinem Bruder!?
Ich habe mein Bruder sehr vermisst.
Er soll „Bayram“ holen und mit ihm zusammen nach Hause kommen.
  

Ramadan 29 / Arafa
Und jetzt  noch eine Frau!
Können die nicht vernünftig „Arife“ sagen?
Warum Arafa?  
Sollte das nicht Arife heißen?
So wie meine Tante…
„Arafa kommt und wir haben nicht mal alles sauber gemacht“ sagt meine Mutter.
Das heißt: „Arafa“ ist sehr pingelig!
Meine Leute sind in heller Aufruhe.
Erst sollte „Bayram“ kommen und dann noch „Arafa“.
Sie sind ständig in Eile, sie putzen und backen immer zu.
ich habe Mama gefragt wann „Bayram“ kommt.
Sie sagte: „nach Arafa“
Also sind „Bayram“ Und „Arafa“ nicht miteinander verheiratet.
Nicht mal verwandt sind sie!
oh, ich bekomme Kopfschmerzen.
Wäre nur mein Bruder hier, er würde mir alles erklären.

Und…. Bayram ist da!

Als ich am Morgen aufstand habe ich alle beim frühstücken erwischt!

 



ich dachte zuerst, vielleicht ist „Oruc“ gestorben oder so.
In der Nacht kam mein Bruder nach Hause.
Ich hab vor Freude geschrien!
Wir haben uns wirklich sehr vermisst.
ich habe ihm alles gepetzt.
Ich bemerkte wie er mich anlächelte während ich redete.
es war eine gute Entscheidung mit meiner Schwester nicht darüber zu reden.
Immer wo mein Bruder Lächelte, brach sie in schallendes Gelächter aus!
ich tat so als wäre ich beleidigt, aber mein Bruder hat mich sofort getröstet.

Er hat mir alles erzählt und mich über alles aufgeklärt.
Diesmal hab ich nur gelacht.

 

***
 
Mein Bruder hat es mir versprochen,
Er wird es Niemandem weitererzählen.
Er hat mich gefragt, ob er das aufschreiben kann, und ich habe es ihm erlaubt.
So entstand „das Ramadantagebuch“.

Mein Bruder nennt das „das 5 jährigen- Syndrom“
was ein Syndrom ist hab ich nicht verstanden…
Aber ich vertraue meinem Bruder.

Bayram gefiel mir sehr.
Aber ich fürchte nur, dass meine Schwester wieder so zickig sein wird, deshalb bin ich traurig, dass der Ramadan geht.

Währe es nicht schön wenn es immer Ramadan sein könnte?

 

 


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Nur die Zunge ist schärfer als ein Katana, und nur die Tinte ist wetvoller als Blut.


offline zahara
Qawisullah -Allahs-Regen-Bogen


Geschlecht: weiblich
Registriert: Jan 2009
Geburtsdatum: --
Beiträge: 422

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2 Geschrieben Samstag, September 5, 2009 @ 01:00:15  

SA,

das ist eine sehr schoene geschichte, kindergedankenwerden viel zu selten festgehalten

 

ma salaama


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Lass jedes Wort, bevor du es aussprichst drei Pforten passieren.
An der ersten wird es gefragt: “Ist es wahr?”,
an der zweiten: “Ist es nötig?”,
und an der dritten: “Ist es nett?”


offline nour iman
Nur-u Allah


Geschlecht: Keine Angabe
aus: von Allah kommen wir und zu Ihm kehren wir zurück
Registriert: Dez 2007
Geburtsdatum: --
Beiträge: 275

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3 Geschrieben Samstag, September 5, 2009 @ 21:51:33  

SA,

echt niedlich die Geschichte. Kinder sind so weise, man darf sie niemals unterschätzen.

was.


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