Mehrere Milliarden bewohnbare Planeten soll es allein in unserer Milchstraße geben(Bild: ESO)

Nicht ein oder zwei, sondern gleich mehrere Milliarden bewohnbare Planeten sollen nach ESO-Angaben in unserer Galaxis existieren.

Nach sechsjähriger Forschung vermeldeten Wissenschaftler der Europäischen Südsternwarte(ESO) einen wahren Superlativ: Mehrere Milliarden bewohnbare Planeten soll es geben - und zwar allein in unserer Galaxis, der Milchstraße. Das ist das Ergebnis der mehrjährigen gezielten Suche eines Teams von Astronomen, deren Ergebnisse nun im britischen Fachmagazin „Nature" veröffentlicht wurden. Die Forscher überwachten systematisch rund 100 Millionen Sterne in unserer Galaxis. Aus den Ergebnissen errechneten sie eine Zahl von zehn Milliarden Sternen mit jeweils durchschnittlich 1,6 bewohnbaren Planeten, die in unserer Milchstraße existieren sollen. Nach wie vor fehlt aber die Bestätigung, dass es auf einem dieser Planeten tatsächlich Lebewesen gibt.

Nahm man früher an, dass für die Entwicklung von Leben vergleichbare Bedingungen wie auf der Erde vorhanden sein müssen, so ist diese Annahme heute aus den gängigen Theorien verschwunden. Mittlerweile geht man davon aus, dass nicht einmal Kohlenstoff - der wichtigste Baustein für Ein- und Vielzeller auf der Erde - unbedingt nötig ist, damit sich Leben bilden kann. Parallel zu diesem Paradigmenwechsel wurden und werden andauernd neue, erdähnliche Exoplaneten in den Tiefen des Universums entdeckt. Und so wächst die Zahl der Orte, an denen Wissenschaftler außerirdische Lebensformen im All für möglich halten, unaufhörlich.

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