DISKUSSIONS- und DIALOG-FORUM

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/======================================================== Stufen zu Gott ========================================================\

»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.

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...bis zum 21 Dezember 2012 / 00:00 Uhr
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1 Geschrieben Sonntag, Mai 10, 2009 @ 02:36:00  

Abgeschickt von Cemil Kaya am 24 November, 2006 um 17:49:54:

Antwort auf: Re: Der Anfang von Jott am 24 November, 2006 um 09:22:56:

: ...

: : ... Das Feintunig des Weltalls und in der Chemie gibt Rätsel auf.

: Nö. Wäre die Naturkonstanten anders, würde es uns vermutlich nicht geben und wir könnten uns nicht wundern, warum es uns gibt und alles so fein abgestimmt zu sein scheint. Das ist Scheinlogik.

Scheinlogik ist, daß Du mit einem nichtexistierenden "Wenn" operierend gegen das fein abgestimmte, existierende Sein, argumentierst. Das wäre zu vergleichen mit einem technisch fein abgestimmten Konstrukt, wogegen Du argumentieren würdest, daß, falls es "anders" (womit Du die Feinabstimmung ausschließt) konstruiert wäre, wir heute nicht hätten sagen können, es sei gut durchdacht und fein abgestimmt.

Es ist nun mal so, wie es ist, und _davon_ auszugehen ist die Logik schlechthin.

Außerdem: Die größten Wissenschaftler sind von der Feinabstimmung der Welt beeindruckt, wogegen Du dies mit "fein abgestimmt zu sein _scheint_", aus Gründen des Atheismus und Materialismus ganz so nebenbei abzuschwächen versuchst. Das ist nix gut.


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'Was du suchst, ist das, was sucht'
*******Franz von Assisi*******


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2 Geschrieben Sonntag, Mai 10, 2009 @ 02:39:45  

Abgeschickt von Cemil Kaya am 25 November, 2006 um 01:22:51:

Antwort auf: Re: Der Anfang von Jott am 24 November, 2006 um 19:09:36:

: : Scheinlogik ist, daß Du mit einem nichtexistierenden "Wenn" operierend gegen das fein abgestimmte, existierende Sein, argumentierst. Das wäre zu vergleichen mit einem technisch fein abgestimmten Konstrukt, wogegen Du argumentieren würdest, daß, falls es "anders" (womit Du die Feinabstimmung ausschließt) konstruiert wäre, wir heute nicht hätten sagen können, es sei gut durchdacht und fein abgestimmt.

: Mit dem Konstruktbeispiel implizierst du gleich wieder einen Designer des Universums.

Das ist doch ganz klar; jeder imliziert das, wovon er überzeugt ist.

: Und es hinkt noch dazu, denn das Argument lautet andersherum: Wenn die Konstanten anders wären, so wäre ganz sicherlich kohlenstoffbasiertes Leben (also wir) nicht möglich.

Was ist das für ein 'Argument'? Es ist sinnfrei, wenn nicht sinnlos.

: Ergo können wir _nur_ in einem solchen Universum existieren, das die Existenz von kohlenstoffbasiertem Leben ermöglicht, weswegen wir uns auch _nur_ in solch einem Universum über die anscheinende "Feinabstimmung" des Universums wundern können. Das ist dann die Entkräftigung des Anthropischen Prinzips.

Zunächst: nicht 'anscheinend', sofern wir unserem Verstand vertrauen können, wenn nicht, dann hätten wir gar nichts in der 'Hand'.

Die 'Entkräftung' sieht tatsächlich sehr traurig aus, unter anderem deshalb, weil Du meinem Argument nichts konkret (darauf eingehend) entgegen zu halten hast. Da wir uns in _diesem_ Universum befinden, müssen wir von ihm ausgehend unsere Urteile abgeben - nicht, wie es wäre oder sein könnte, wenn und wenn....

: Nebenher gibt es noch die Ansichten, dass diese Feinabstimmung gar nicht existiert, weil unsere physikalischen Gesetze nur grobe Näherungen an das "echte Sein" darstellen und auf die Hilfe von diversen Konstanten angewiesen sind.

Warum setzt Du das echte Sein in Anführungszeichen? Was wäre, wenn die Neigung der Erde oft schwanken oder andere Neigungen annehmen würde? Es gibt explizite Bücher über die Feinabstimmungen, Genialitäten etc. in der Natur, in Mikro- und Makrokosmos, so daß es Zeitverschwendung wäre, mehr darüber zu schreiben.

:"Viele Konstanten" gilt in der Physik als unelegant. Eine mögliche zugrundeliegende Formel käme aber ohne Konstanten aus, womit dann auch die "Feinabstimmung" passé wäre.

"Mögliche", "käme", "wäre"... :-)

: Wiederum eine andere Ansicht der Kosmologie greift eine Idee der Quantenphysik auf, wonach Quanten von einem Zustand in einen anderen "tunneln" können. Ist nun das Vakuum gar nicht der unterste Energiezustand (quantentechnisch möglich), so ist auch im Universum ein "Tunneln" möglich. Diese Blasen des "wahren Vakuums" würden sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten (ähnlich der Bildung von Eiskristallen in einem Gewässer - hier bloß ohne Lichtgeschwindigkeit) und die Naturkonstanten verändern. In solch einem "Kosmologischen Phasenübergang" würde unsere Existenz ausgelöscht, ohne dass wir es kommen sähen oder gar bemerkten. - Physikalisch ist das kein Hirngespinst.

Nur eine gedankliche Hypothese - gegenüber der erlebten und erforschten Realität. Hingegen ist die These, daß das Universum, selbst unser Gehirn holografisch sei, plausibler, näherliegend angesichts entsprechender Schlußfolgerungen spezieller Forschungen.

: : Es ist nun mal so, wie es ist, und _davon_ auszugehen ist die Logik schlechthin.

: Genau das sag ich ja: Es ist so! Wenn es anders wäre, gäbe es uns nicht. Der große Plan ist damit irrelevant!

Was für großer Plan? Die Rede ist von dem Hier und Jetzt und den darauf basierenden Schlußfolgerungen über die Feinabstimmung. "Wäre, gäbe..., ist hier in Wirklichkeit irrelevant.

: : Außerdem: Die größten Wissenschaftler sind von der Feinabstimmung der Welt beeindruckt, wogegen Du dies mit "fein abgestimmt zu sein _scheint_", aus Gründen des Atheismus und Materialismus ganz so nebenbei abzuschwächen versuchst. Das ist nix gut.

: Das Heranziehen einer unbestimmten Menge als Argument (die größten Wissenschaftler) ist immer verdächtig...

...solange man sich bewußt gegen die Tatsachen stellt _oder_ sich aber diesbezüglich recht wenig oder gar nicht auskennt. Zudem: die Bestimmbarkeit der Summe ist was? Richtig: total irrelevant, da sogar viele atheistische/materialistische Wissenschaftler die Genialität in der Natur, die Feinabstimmung im Sein an-/erkennen und gestehen.

Was mich erstaunt, ist die oft beobachtete Tatsache bei Anti-Spirituellen, daß sie sich thematisch entweder dumm stellen ("was, wo wie, wer?") oder 'tausend' Wischi-Waschi-Thesen anführen, um das, worum es konkret geht, durcheinander zu bringen und Zweifel zu säen.

Einerseits wird dem Verstand überhaupt nicht vertraut und andererseits aber dem sich - durch eigene Aussagen feststehende Relativität ignorierend - nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen 'geschrien', als ob diese ohne den Verstand funktionieren würde.

Ich hätte es gern, wenn Anti-Religiösen und Anti-Spirituellen die Wahrheit ganz offen aussprechen und sagen würden, daß sie diese um jeden verbalen Preis bekämpfen wollen, weil sie uns - angeblich notwendig - ins Mittelalter versetzen würden. Das wäre nicht nur ehrlich, sondern würde den wahren Standpunkt zeigen, wonach man wissen würde, weshalb sie auch die besten Argumente ständig dementieren müssen.


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3 Geschrieben Sonntag, Mai 10, 2009 @ 02:41:53  

Abgeschickt von Cemil Kaya am 25 November, 2006 um 02:41:05:

Antwort auf: Re: Der Anfang von Jott am 25 November, 2006 um 01:55:06:

: : : Mit dem Konstruktbeispiel implizierst du gleich wieder einen Designer des Universums.

: : Das ist doch ganz klar; jeder imliziert das, wovon er überzeugt ist.

: Von mir aus - ist also keine Entgegnung für mich.

: : : Und es hinkt noch dazu, denn das Argument lautet andersherum: Wenn die Konstanten anders wären, so wäre ganz sicherlich kohlenstoffbasiertes Leben (also wir) nicht möglich.

: : Was ist das für ein 'Argument'? Es ist sinnfrei, wenn nicht sinnlos.

: Eben - das ganze Anthropische Prinzip ist sinnlos!

Sinnlos waren und sind die der existierenden Realität gegenübergestellten Wenns und Abers...

: : : Ergo können wir _nur_ in einem solchen Universum existieren, das die Existenz von kohlenstoffbasiertem Leben ermöglicht, weswegen wir uns auch _nur_ in solch einem Universum über die anscheinende "Feinabstimmung" des Universums wundern können. Das ist dann die Entkräftigung des Anthropischen Prinzips.

: : Zunächst: nicht 'anscheinend', sofern wir unserem Verstand vertrauen können, wenn nicht, dann hätten wir gar nichts in der 'Hand'.

: Allerdings "anscheinend" - jeder impliziert das, wovon er überzeugt ist.

Für Dich mag es so sein, für die besagten Wissenschaftler und für mich sowie für Millionen anderer ist dies nicht der Fall. Demzufolge müssen wir also warten, was die künftigen Forschungen für zwangsläufige Resultate bringen werden.

: : Die 'Entkräftung' sieht tatsächlich sehr traurig aus, unter anderem deshalb, weil Du meinem Argument nichts konkret (darauf eingehend) entgegen zu halten hast. Da wir uns in _diesem_ Universum befinden, müssen wir von ihm ausgehend unsere Urteile abgeben - nicht, wie es wäre oder sein könnte, wenn und wenn....

: Eben weil es gar nicht anders sein kann, ist und bleibt das Anthropische Prinzip eine sinnfreie Aussage. Du bekräftigst das auch noch, danke.

Du 'Meister der Wortverdrehungen' :-) In diesem Sinne: 1:0 für Dich, da ich davon nichts halte.

: : : Nebenher gibt es noch die Ansichten, dass diese Feinabstimmung gar nicht existiert, weil unsere physikalischen Gesetze nur grobe Näherungen an das "echte Sein" darstellen und auf die Hilfe von diversen Konstanten angewiesen sind.

: : Warum setzt Du das echte Sein in Anführungszeichen?

: Weil es eine Formulierung von mir ist, die ich mangels griffigerer Formulierungen benutzt habe. Es ist kein physikalischer Begriff.

Also immateriell (außer-/überphysikalisch)? Das erinnert mich an E. v. Dänikens Aussage, daß man "mangels eines besseren Begriffs" den Schöpfer 'Gott' nennen würde; aber einen besseren bringt er nicht, zumal er gegen den Begriff 'Gott' einsertseits aus seiner Schulzeit Aversionen hat und andererseits, um bei den Lesern oder Kritikern nicht als ein "religiöser Spinner" da zu stehen. So ähnlich verhält es sich mit Deiner Aussage über das "echte Sein", das Du mangels griffigerer Formulierung benutzt hättest. Als ob es ein "falsches Sein" _geben_ könnte und als ob nicht explizite darum ginge, die astronomische, chemische, biologische, fauna- und floramäßige Feinabstimmung und Harmonie sowie erstaunliche Gesetzmäßigkeiten im Sein einfach ehrlich zuzugeben.

: : Was wäre, wenn die Neigung der Erde oft schwanken oder andere Neigungen annehmen würde? Es gibt explizite Bücher über die Feinabstimmungen, Genialitäten etc. in der Natur, in Mikro- und Makrokosmos, so daß es Zeitverschwendung wäre, mehr darüber zu schreiben.

: Gibt auch explizite Bücher über das Anthropische Prinzip und mögliche Grundformeln des Universums.

Wie gesagt: es wäre eine Zeitverschwendung, mehr darüber zu schreiben.

: : :"Viele Konstanten" gilt in der Physik als unelegant. Eine mögliche zugrundeliegende Formel käme aber ohne Konstanten aus, womit dann auch die "Feinabstimmung" passé wäre.

: : "Mögliche", "käme", "wäre"... :-)

: Ja, denn bislang wird noch nach einer solchen Formel gesucht und meine Aussage ist nichts weiter als eine Annahme. Im Gegensatz zu manch anderen weiß ich nicht aufgrund meines unglaublichen spirituellen Geheimwissens sicher, was die Zukunft bringen wird.

Kann ich Dir in etwa sagen (exakte Daten darüber habe ich natürlich nicht): Die Naturwissenschaften werden durch neue Entdeckungen immer mehr gezwungen sein, immaterielle Realitäten und Größen anzuerkennen; es werden neue Wissenschaftszweige entstehen, die immateriellen Gesetze werden verstanden und mental-technologisch kombiniert und genutzt werden. Irgendwann wird man schrittweise die Vergangenheit und auch die Zukunft technologisch sehen, hören. Letzteres wird erst dann realisiert werden, wenn zumindest die angehenden Menschen ethisch-moralische Reinheit erreicht haben werden. Weder die Vergangenheit noch die Zukunft ist verloren, sondern befindet sich in raum-zeitlosen Äther (Akasha). Sie daraus zu entmehmen und zu ordnen wird sehr schwer sein, da sie dort raumzeitlos 'geschrieben' sind bzw. sich befinden.

: : Nur eine gedankliche Hypothese

: Physikalisch aber möglich.

In jeder möglichen Weltformel befände sich auch die Feinabstimmung durch eine entsprechende Gesetzmäßigkeit, wie dies z.B. in Mental- und Astralwelten bzw. in höheren Dimensionen ohnehin der Fall ist. Ohne Gesetzmäßigkeiten (Feinabstimmungen) gibt es nichts, kann es nichts geben (Selbst Chaos ist eine negative gesetzmäßigkeit, ist also Gegenpol von positiven gesetzen).

Mögen diese doch ausreichen.


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