1 Geschrieben Montag, Juli 27, 2009 @ 21:28:32
In Schulbüchern und anderen Publikationen vertreten Wissenschaftler den Standpunkt, dass Leben aus Materie entstanden sei, als die einzige wissenschaftlich haltbare Erklärung für den Ursprung des Lebens. Aus diesem Grund glauben heute die meisten Menschen, Leben habe sich allmählich aus Chemikalien entwickelt, aus einer Art "Ursuppe", die aus Aminosäuren, Proteinen und anderen Ursubstanzen bestehe. Doch in ihren Fachzeitschriften und in privaten Gesprächen räumen die gleichen Wissenschaftler ein, dass ihre Theorien schwerwiegende, zum Teil sogar unüberwindliche Mängel aufweisen. Zum Beispiel lassen gewisse Eigenschaften der DNS-Molekül-Codes große Zweifel an der Richtigkeit der Evolutionstheorie aufkommen. Der Biologe W.H.Thorpe schreibt: "Es mag sein, dass sich der Ursprung des Universums für die Wissenschaft als eine undurchdringbare Barriere erweist, die sich allen Versuchen, Biologie auf Chemie und Physik zu reduzieren, widersetzen wird." Theodisius Dobzhansky geht sogar so weit, dass er den Ursprung des Lebens "ein Wunder" nennt. Diese Eingeständnisse von T.D. und Thorpe sind keineswegs Einzelfälle. Und dennoch bleiben solche grundlegenden Zweifel und Mängel in populärwissenschaftlichen Publikationen und Lehrbüchern praktisch unerwähnt. Nobelpreisträger Eugene Wigner hat bewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit für das zufällige Entstehen eines reproduktionsfähigen Organismus gleich null ist. Da die Fähigkeit, sich zu reproduzieren, eines der grundlegenden Merkmale aller lebenden Organismen darstellt, kommt Wigner zu dem Schluss, dass wir auf dem gegenwärtigen Stand der Physik und Chemie keine Erklärung für das Phänomen des Lebens erbringen können. Der Physiker Hubert Yockey hat anhand der Informationtheorie demonstriert, dass die Zeitspanne, die man im allgemeinen als die Gesamtlebensdauer des Planeten Erde betrachtet, nicht ausreicht, um ein einziges Molekül wie das Cytochrom c (geschweige denn komplexere Organismen) durch Zufall entstehen zu lassen: "Man muss zu dem Schluss kommen, dass - ganz im Gegensatz zu den gängigen und etablierten Annahmen - der Ablauf der Entstehung des Lebens auf der Erde durch Faktoren wie Zufall und natürliche Ursachen, welche zudem als Tatsachen akzeptierbar sind und nicht einfach geglaubt werden müssen, bisher noch nicht beschrieben wurde." Es stellt sich also heraus, dass Wissenschaftler einerseits mit großem persönlichen Engagement die Theorie vertreten, dass Leben aus Materie entstanden sei, obwohl sie andererseits zugeben, dass sie nicht die nötigen Beweise haben, um ihre Überzeugung zu erhärten. Sie sind überzeugt, dass Leben von Materie kommt und auf Materie reduziert werden kann; doch gleichzeitig müssen sie zugeben, dass sie die eigenen wissenschaftlichen Spielregeln verletzt haben, um ihre Ansichten durchzusetzen. Ihre leidenschaftliche, beinahe messianische Hoffnung ist, dass es irgend jemandem irgendwann einmal irgendwie gelingen werde, die nötigen Beweise zu erbringen. Und in der Zwischenzeit bleibt ihr Glaube unerschütterlich. Die schillernden technologischen Errungenschaften haben den modernen Wissenschaftlern einen Heiligenschein der Unfehlbarkeit verliehen. Ihre Theorien über den Ursprung des Lebens werden daher von der Allgemeinheit mit blindem Glauben als bewiesene Tatsachen akzeptiert. Genauso wie man einst keinen Zweifel an der kirchlichen Autorität erheben konnte, ohne einen Bannfluch zu riskieren, so kann man heutzutage keinen Zweifel an der Autorität der Wissenschaft erheben, ohne der Unvernunft oder gar Verrücktheit bezichtigt zu werden. Jeder der Darwin in Frage zu stellen wagt, zieht unvermeidlich das spähende Auge der Psychatrie auf sich.
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*******Franz von Assisi*******