Warum tragen muslimische Frauen Kopftuch:
Allah befiehlt im Koran:
“Sag den muslimischen Frauen sie sollen ihre Augen vor “Haram” schützen. Sie sollen ihre Tugend wahren. Sie sollen ihre Blöße verdecken und die Enden ihrer Kopftücher über die Brust fallen lassen. Sie sollen Ihre Blöße (ziynet) vor allen, außer ihren Ehemännern, ihrem Vater, ihren Schwiegervätern, Söhnen, Stiefsöhnen, ihren Brüdern oder ihren Neffen, anderen muslimischen Frauen, ihren Dienerinnen, den Dienern die kein Manneskraft mehr haben, oder kleinen Jungs die noch nicht aufgeklärt sind, bedecken. Sie sollen mit den Füßen nicht auf den Boden Stampfen um auf ihrer verdeckten Blöße aufmerksam zu machen. Oh Moslems zeigt gemeinsam Reue, damit ihr Erlösung findet.” Nur 31
Das erste was geklärt werden muss ist der Begriff “Blöße” oder “ziynet”.
Ohne jede Einzelheit aufzuzählen, aus diversen Ayets und Hadisen geht hervor, dass ziynet nicht nur “Schmuck” im wörtlichen Sinne ist, sondern auch alles ist was einen Menschen attraktiv macht.
Somit ist alles was anziehend, aufreizend, attraktiv, aufsehenerregend, schön und hübsch ist ein “Ziynet”. Dies wird von mehreren Gelehrten bestätigt. Die Haare, das Decolte, die Brust, der Bauch, die Hüften, die Beine uns sogar die Stimme ist ein natürlicher Schmuck der Frau. Dies alles gilt es vor allen zu verbergen.
Mit dieser Ayet befiehlt Allah eine neue Kleiderordnung und nicht das Tragen von Kopftuch.
Die Kritiker des Kopftuches haben insofern Recht, dass im Koran das tragen von Kopftuch nicht befohlen wird.
Wenn wir uns diesen Ayet genauer vornehmen heißt es: “Sie sollen die Enden ihrer Kopftücher über die Brustfallen lassen.” und nicht “Sie sollen Kopftuch tragen”
Es hätte nämlich kein Sinn etwas zu befehlen was schon längst gemacht wurde.
Damals haben die Frauen schon Kopftuch getragen. Egal ob Christinnen oder Jüdinnen sogar die heidnischen Frauen haben Kopftuch getragen. Das Kopftuch war ein Wahrzeichen der Ehrbarkeit.
Für Männer genau so wie für die Frauen. Alles, was auf sich hielt, trug eine Kopfbedeckung, und zwar bis vor 60 Jahren!
Kopfbedeckung war und ist ein Ausdruck der Würde. Die feinen Damen und Herren trugen bis vor kurzen noch Kopfbedeckungen jede Arten. Je höher der Rang und Name umso pompöser der Hut.
Heute noch werden in England, bei vornehmen Veranstaltungen, Hüte schon ein Jahr im Voraus in Auftrag gegeben. Sie werden so aufwendig und aufsehen erregend hergestellt, das sie den Damen und Herren, die sie tragen von weitem ankündigen.
Das ist nichts anderes wie damals auch.
Jede Frau trug Kopftuch. Allah hat der muslimischen Frau eine sehr hohe Stellung gegeben.
Deshalb verlangt er, dass sie als Zeichen ihrer besonderen Stellung ihre Kopftücher auch besonders tragen. Das ist auch eine Art zu schau Stellung.
Warum grade mit einem Kopftuch?
Weil es den Sklaven untersagt ist Kopfbedeckung zu tragen. Sogar bis vor kurzem noch auch in den USA. Währen die Herrschaften ihre feinen Hüte spazieren führten, durften die Sklaven nicht einmal einen Cappie tragen. Nur bei der Feldarbeit unter der glühenden Sonne durften sie einen Strohhut tragen damit sie kein Hitzschlag kriegen.
Die Traditionen sind weltweit sehr ähnlich, da sie einen Zweck erfüllen.
Die Sklaven waren Ware. Sie wurden gekauft und verkauft, und waren vom niedrigen Rang.
Wenn sie in einem reichen Haus landeten, hatten sie zwar viel zu arbeiten, waren aber gut versorgt.
Deshalb ist es für Sklaven von besonderer Bedeutung gewesen, ihre “Blöße” öffentlich zu zeigen.
Jeder wusste an Hand der Kleidung wer grade vorbeiging. War er oder sie nicht vollständig gekleidet, und hatte einen nackten Haupt, war dies ein Sklave, wer einen brauchte betrachtete sie genauer und bot ggf. dem Besitzer einen Preis und erwarb sie. Ging eine vollständig gekleidete Person entlang, so war sie eine freie Person, und war Ehrbar, man tauschte eventuell einige Wörter miteinander und schickt der Familie einen Gruß. Sollte eine Frau mit der islamischen Kleiderordnung vorbeigehen, so senkten sich die Blicke und niemand schaute in ihre Richtung.
Denn diese Frau ist Jemand den Allah empor gehoben hat. Sie ist kein Objekt, oder irgendjemand. Sie ist das Heiligtum ihrer Familie.
Eine muslimische Frau ist wertvoller als jede Königin oder Kaiserin. Denn diese werden von Volk gekrönt. Aber eine muslimische Frau wird von ihrem Schöpfer “gekrönt”. Das Ablegen ihres Kopftuches, ist eine Erniedrigung und Schmach.
Niemand würde von einer Frau verlangen ihre Unterwäsche in der Öffentlichkeit auszuziehen, aber eine muslimische Frau wird schon mal auf der Straße verbal angegriffen und wird aufgefordert das Kopftuch abzulegen. Wenn eine Frau ohne Unterwäsche auf der Straße herum läuft blamiert sie sich vor allen Leuten.
Wenn eine muslimische Frau ihr Kopftuch ablegt, blamiert sie sich vor ihrem Schöpfer.
Denn eine Frau die, die Gebote des Islam und die Befehle ihres Schöpfers ignoriert, verliert jede Wertschätzung.
Das Kopftuch einer muslimischen Frau ist wertvoller als alle Wäsche der Welt.
Die, die glauben das Ausziehen sei modern, sollten sich schämen so zurück geblieben zu sein, denn die Wilden in den Tiefen Afrikas oder Australiens, die Splitter-Faser- Nackt rumlaufen, währen demnach viel moderner als sie.
Nacktheit war niemals modern sondern das Sinnbild für Nievoulosigkeit. Sie ist Symbol für Sklaverei, denn die Befreiten und Edlen “kleiden“ immer ihre Ämter. Heute zieht man sich auch vornehm an, wenn man ein wichtiges Treffen hat, aber man zieht sich nicht vornehm aus!
Gott hat Tiere nicht nackt erschaffen, alle bekamen ein Fell. Nur der Mensch nicht, er soll sich durch seinen freien Willen einkleiden. Das unterscheidet dem Menschen vom Tier; Die Fähigkeit die Wahrheit zu erkennen und sich dafür zu entscheiden.
Kopftuch ist keine Erfindung des Islam. Betrachtet man das Bildnis von Jesus Mutter Maria, so fällt es auf, dass sie auf gar keinen ihrer Bilder oder Staturen ohne Kopftuch abgebildet ist. Die Nonnen tragen auch Kopftuch und zeigen damit ihre Verbundenheit zu Jesus. Orthodoxe - “moderne Jüdinnen“, rasieren sich die Köpfe kahl, und setzen sich eine Perücke auf, weil sie eigentlich genauso verpflichtet sind Kopftuch zu tragen um die Haare vor anderen zu verdecken.
Da Christentum nach Judentum und vor dem Islam offenbart wurde, und in beiden Religionen die Frauen angehalten sind Kopftuch zu tragen, sollte die Frage erlaubt sein warum die christlichen Frauen keine Kopftücher mehr tragen. Die Orthodoxen tun dies heute noch.
Die Antwort heißt “Mode” oder “modern”.
Jede Zeit war in seiner Zeit modern, und alle Zeiten davor waren zurückgeblieben. Die Menschen heute denken sie hätten das Moderne erfunden, das haben sie aber nicht!
Sie haben nur Werte abgelegt die ihnen nicht schmecken. Und alle die nicht das Gleiche tun werden als nicht modern abgewertet.
Da wir bei der “Moderne” sind; Wenn es zwingend notwendig ist immer dem letzten Schrei hinterher zu rennen, sollte in Erinnerung gerufen werden, dass der Islam der letzte aller Religionen ist. Die Einladung erfolgte bereits vor über 1420 Jahren. Wir Moslems nahmen die Einladung an und können uns getrost als “modern” bezeichnen. Demnach ist das Kopftuch auch der letzte Schrei. Das Nacktsein ist noch aus der Zeit, wo die Menschen die Kleidung noch nicht erfunden hatten.
Heute will jeder etwas Besonderes sein aber alle kleiden sich immer weniger,
obwohl Kleidung seit jeher immer ein Zeichen von Wohlstand und Wertschätzung war.
Der moderne Mensch zieht sich immer weniger an und will damit beweisen, dass er wertvoller ist als alle zuvor.
Um es kurz zu fassen: Kopftuch gab es schon immer. Allah will von der muslimischen Frau, dass sie als Zeichen ihre Wertschätzung den sie von Allah bekommen hat, das Kopftuch nicht einfach so über die Haare tut, sondern mit den Enden des Tuches auch die weiblichen Rundungen verdecken.
sa