DISKUSSIONS- und DIALOG-FORUM

JUDENTUM - CHRISTENTUM - ISLAM - RELIGION - WISSENSCHAFT - MYSTIK - METAPHYSIK - UFOLOGIE - GEHEIMGESELLSCHAFTEN

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»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.

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...bis zum 21 Dezember 2012 / 00:00 Uhr
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1 Geschrieben Sonntag, April 5, 2009 @ 16:39:18  

Sure 24:31 Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen - bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und daß sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, daß bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich sein möget.  

Das ist soweit ich weiss die einzige Sure, die im Koran auf das Kopftuch hinweist. Ich kann aber aus dieser Sure keine explizite Vorschrift für das Kopftuch ableiten. Dazu müsste man die Sunna heranziehen. Nun suche ich aber schon die ganze Zeit nach diesem Hadith im Netz und finde ihn nicht. Prinzipiell geht es mir darum, ob man eine Kopftuchpflicht ableiten kann, oder eine Kopftuchempfehlung, was an sich ein grosser Unterscheid ist, da eine Empfehlung immer gemäss dem freien Willen unterliegt.

Mir ist nämlich nicht ganz klar, wieso Frauen in Pakistan über Jahrhunderte kein Kopftuch getragen haben, sondern lediglich eine Dupatta um den Hals geschlungen haben. Zur Kleidung der Frau in Pakistan gehört traditionell der Salwar Kameez und die Dupatta. Der Grund, warum ich diese Diskussion angestossen habe ist ein Gespräch mit meiner irakischen Freundin, die die Meinung vertritt, dass das Kopftuch eine koranische Vorschrift ist und genau das lässt sich aus der Sure nicht ableiten, für mich bestenfalls eine Empfehlung.

Dabei fällt mir ein, auch so den Unterschied noch mal deutlich zu machen ... Islam als Glaube und Islam als Kultur (wenn das so überhaupt interpretiert werden kann). Mein Glaube ist Islam, ich sehe aber nicht, mir irgendwelche Kulturimporte anzueignen, weil ich einer anderen Kultur entstamme.

Wäre schön, wenn man darüber offen diskutieren könnte, denn alles andere würde einen erstarren lassen.

ws


offline AdminKaya
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2 Geschrieben Sonntag, April 5, 2009 @ 23:18:24  

SA Schwester UmmZaid,

in dem Vers sehe ich persönlich eine gute Kombination von "Sollen und Können", von "Pflicht und Empfehlung". Ich bin der Ansicht, daß kein Muslim/a sich darüber "beschweren" sollte (damit meine ich nicht dich, sondern uns alle), warum Allah hier nicht konkreter und ausführlicher kund tut, was Er will. Es ist nämlich, wiederum nach meiner bescheidenen Ansicht, eine höchst lobenswerte Formulierung/Beschreibung, die Flexibilität impliziert und Unterschiede in der Bekleidung zuläßt. Es gibt ein Hadith, wonach der Gesandte (s.a.w.) über diesen Vers gefragt wird und er durch Zeichensprache auf die Hände, die Füße und das Gesicht als jene öffentlich sichtbar zu seienden Körperteile hinweist. Ich glaube, dies ist das Idealbild von der weiblichen Bedeckung. Doch ist es nicht in dem Grad eine Pflicht, wie z.B. das Beten oder Fasten. Der Teil vom Können oder Wollen läßt einiges frei zur kulturellen und gesellschaftlichen Entscheidung. Das ist natürlich meine persönliche Meinung und hat keinen Fetwa-Anspruch.

ws


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3 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 15:43:53  

sa  Bruder Cemil,

ich finde Deine Antwort recht zutreffend. Ich habe mich mal was weiter umgesehen und mir fiel wieder das Video im Internet ein was immer mal wieder die Seiten wechselt "ThisisIslam". Ich stell jetzt mal einen Link von youtube ein, wobei die Qualität nicht besonders gut ist http://www.youtube.com/watch?v=dj2E7ygtzcs In Minute 4:40 des Videos wird auch eine paktistanische Frau in ihrer traditionellen Kleidung gezeigt, mit Dupatta ohne Hijab. Das Video wurde soweit ich weiss von amerikanischen Muslimen zusammengestellt.

Ein Video was öffentlich für alle erreichbar ist und von Muslimen zusammengestellt wurde hat meiner Ansicht nach schon einige Aussagekraft. Diesbezüglich würden mich jetzt wirklich die Meinungen der Schwestern hier interessieren. Das Video hat auf anderen Seiten als youtube oft eine bessere Qualität.

ws

 


offline zahara
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4 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 16:29:24  

SA

Ich hatte schon im Frauenforum einen thread ueber islamische Kleidung eroeffnet fuer solche Diskussion, aber wir koennen darueber auch “offen” diskutieren.
Die Frage ob Kopftuch, bzw nennen wir es Hijab ein muss ist, darueber gibt es aus Sicht der anerkannten Gelehrten eigentlich keine Diskussion, es ist ein muss, es geht viel mehr darum inwieweit Niquaab als muss gesehen wird.
Um hier alle Quellen darzulegen, muss ich dann erst mal wieder Uebersetzen, sorry aber das dauert ein bischen.
Das Tragen der in vielen Tafsiren Hadith und Erklaerungen beschriebenen islamischen Kleidung ist kein Kulturimport, aber wenn westliche Lebensauffassungen und Werte als Basis dienen und man dann damit Koranuebersetzungen versucht zu interpretieren, den Islam zu modernisieren, denke ich dass man damit den falschen weg geht. Wir haben die Entscheidungsfreiheit, das uns von ALLAH ST vorgegebene zu akzeptieren, oder nicht, wenn wir versuchen es so umzuinterpretieren dass e suns in den Kram past, dann heist es soviel wie dass wire s nicht akzeptieren, dann gehen wir den gleichen Weg wie Judentum und Christentum, es wird solange uminterpretiert, modernisiert, weggelassen und hinzugefuegt bis nur noch das uebrigbleibt was der Mensch will. Es geht aber nicht um den Willen des Menschen, es geht um den Willen von ALLAH ST.
Dass zu bestimmten Zeiten in bestimmten Laendern kein Kopftuch getragen wurde, es war auch hier in Aegypten eine zeitlang sehr wenig vorhanden, liegt nicht daran, dass es aus islamischer Sicht nicht Pflicht waere sondern an einem Rueckgang der Religiositaet und deren Praesenz. Danach folgte aber eine Zeit in der die Rueckbesinnung auf die Religion, damit auch ein mehr an einem beschaeftigen mit den religioesen Belangen, einer Aufklaerung der Werte etc und diese Entwicklung fuehrte auch dazu dass dass das Lernen der Religion und somit das Wissen wieder in den Alltag umgesetzt wurde.  
Ich werde enshaa ALLAH einige Quellen uebersetzen, wird aber diese Woche nix mehr


offline KATANA
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5 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 17:44:04  

sa

ich stimme schwester Zahara in allen Punkten zu. sehr zutreffend und bündig formuliert MaschAllah!

wer es noch ausführliche lesen will... bitte schön!  meine Version von vor zwei Jahren:

Warum tragen muslimische Frauen Kopftuch:

Allah befiehlt im Koran:

“Sag den muslimischen Frauen sie sollen ihre Augen vor “Haram” schützen. Sie sollen ihre Tugend wahren. Sie sollen ihre Blöße verdecken und die Enden ihrer Kopftücher über die Brust fallen lassen. Sie sollen Ihre Blöße (ziynet) vor allen, außer ihren Ehemännern, ihrem Vater, ihren Schwiegervätern, Söhnen, Stiefsöhnen, ihren Brüdern oder ihren Neffen, anderen muslimischen Frauen, ihren Dienerinnen, den Dienern die kein Manneskraft mehr haben, oder kleinen Jungs die noch nicht aufgeklärt sind, bedecken. Sie sollen mit den Füßen nicht auf den Boden Stampfen um auf ihrer verdeckten Blöße aufmerksam zu machen. Oh Moslems zeigt gemeinsam Reue, damit ihr Erlösung findet.” Nur 31

Das erste was geklärt werden muss ist der Begriff “Blöße” oder “ziynet”.

Ohne jede Einzelheit aufzuzählen, aus diversen Ayets und Hadisen geht hervor, dass ziynet nicht nur “Schmuck” im wörtlichen Sinne ist, sondern auch alles ist was einen Menschen attraktiv macht.

Somit ist alles was anziehend, aufreizend, attraktiv, aufsehenerregend, schön und hübsch ist ein “Ziynet”. Dies wird von mehreren Gelehrten bestätigt. Die Haare, das Decolte, die Brust, der Bauch, die Hüften, die Beine uns sogar die Stimme ist ein natürlicher Schmuck der Frau. Dies alles gilt es vor allen zu verbergen.

Mit dieser Ayet befiehlt Allah eine neue Kleiderordnung und nicht das Tragen von Kopftuch.

Die Kritiker des Kopftuches haben insofern Recht, dass im Koran das tragen von Kopftuch nicht befohlen wird.

Wenn wir uns diesen Ayet genauer vornehmen heißt es: “Sie sollen die Enden ihrer Kopftücher über die Brustfallen lassen.” und nicht “Sie sollen Kopftuch tragen”

Es hätte nämlich kein Sinn etwas zu befehlen was schon längst gemacht wurde.

Damals haben die Frauen schon Kopftuch getragen. Egal ob Christinnen oder Jüdinnen sogar die heidnischen Frauen haben Kopftuch getragen. Das Kopftuch war ein Wahrzeichen der Ehrbarkeit.

Für Männer genau so wie für die Frauen. Alles, was auf sich hielt, trug eine Kopfbedeckung, und zwar bis vor 60 Jahren!

Kopfbedeckung war und ist ein Ausdruck der Würde. Die feinen Damen und Herren trugen bis vor kurzen noch Kopfbedeckungen jede Arten. Je höher der Rang und Name umso pompöser der Hut.

Heute noch werden in England, bei vornehmen Veranstaltungen, Hüte schon ein Jahr im Voraus in Auftrag gegeben. Sie werden so aufwendig und aufsehen erregend hergestellt, das sie den Damen und Herren, die sie tragen von weitem ankündigen.

Das ist nichts anderes wie damals auch.

Jede Frau trug Kopftuch. Allah hat der muslimischen Frau eine sehr hohe Stellung gegeben.

Deshalb verlangt er, dass sie als Zeichen ihrer besonderen Stellung ihre Kopftücher auch besonders tragen. Das ist auch eine Art zu schau Stellung.

Warum grade mit einem Kopftuch?

Weil es den Sklaven untersagt ist Kopfbedeckung zu tragen. Sogar bis vor kurzem noch auch in den USA. Währen die Herrschaften ihre feinen Hüte spazieren führten, durften die Sklaven nicht einmal einen Cappie tragen. Nur bei der Feldarbeit unter der glühenden Sonne durften sie einen Strohhut tragen damit sie kein Hitzschlag kriegen.

Die Traditionen sind weltweit sehr ähnlich, da sie einen Zweck erfüllen.

Die Sklaven waren Ware. Sie wurden gekauft und verkauft, und waren vom niedrigen Rang.

Wenn sie in einem reichen Haus landeten, hatten sie zwar viel zu arbeiten, waren aber gut versorgt.

Deshalb ist es für Sklaven von besonderer Bedeutung gewesen, ihre “Blöße” öffentlich zu zeigen.

Jeder wusste an Hand der Kleidung wer grade vorbeiging. War er oder sie nicht vollständig gekleidet, und hatte einen nackten Haupt, war dies ein Sklave, wer einen brauchte betrachtete sie genauer und bot ggf. dem Besitzer einen Preis und erwarb sie. Ging eine vollständig gekleidete Person entlang, so war sie eine freie Person, und war Ehrbar, man tauschte eventuell einige Wörter miteinander und schickt der Familie einen Gruß. Sollte eine Frau mit der islamischen Kleiderordnung vorbeigehen, so senkten sich die Blicke und niemand schaute in ihre Richtung.

Denn diese Frau ist Jemand den Allah empor gehoben hat. Sie ist kein Objekt, oder irgendjemand. Sie ist das Heiligtum ihrer Familie.

Eine muslimische Frau ist wertvoller als jede Königin oder Kaiserin. Denn diese werden von Volk gekrönt. Aber eine muslimische Frau wird von ihrem Schöpfer “gekrönt”. Das Ablegen ihres Kopftuches, ist eine Erniedrigung und Schmach.

Niemand würde von einer Frau verlangen ihre Unterwäsche in der Öffentlichkeit auszuziehen, aber eine muslimische Frau wird schon mal auf der Straße verbal angegriffen und wird aufgefordert das Kopftuch abzulegen. Wenn eine Frau ohne Unterwäsche auf der Straße herum läuft blamiert sie sich vor allen Leuten.

Wenn eine muslimische Frau ihr Kopftuch ablegt, blamiert sie sich vor ihrem Schöpfer.

Denn eine Frau die, die Gebote des Islam und die Befehle ihres Schöpfers ignoriert, verliert jede Wertschätzung.

Das Kopftuch einer muslimischen Frau ist wertvoller als alle Wäsche der Welt.

Die, die glauben das Ausziehen sei modern, sollten sich schämen so zurück geblieben zu sein, denn die Wilden in den Tiefen Afrikas oder Australiens, die Splitter-Faser- Nackt rumlaufen, währen demnach viel moderner als sie.

Nacktheit war niemals modern sondern das Sinnbild für Nievoulosigkeit. Sie ist Symbol für Sklaverei, denn die Befreiten und Edlen “kleiden“ immer ihre Ämter. Heute zieht man sich auch vornehm an, wenn man ein wichtiges Treffen hat, aber man zieht sich nicht vornehm aus!

Gott hat Tiere nicht nackt erschaffen, alle bekamen ein Fell. Nur der Mensch nicht, er soll sich durch seinen freien Willen einkleiden. Das unterscheidet dem Menschen vom Tier; Die Fähigkeit die Wahrheit zu erkennen und sich dafür zu entscheiden.

 

Kopftuch ist keine Erfindung des Islam. Betrachtet man das Bildnis von Jesus Mutter Maria, so fällt es auf, dass sie auf gar keinen ihrer Bilder oder Staturen ohne Kopftuch abgebildet ist. Die Nonnen tragen auch Kopftuch und zeigen damit ihre Verbundenheit zu Jesus. Orthodoxe - “moderne Jüdinnen“, rasieren sich die Köpfe kahl, und setzen sich eine Perücke auf, weil sie eigentlich genauso verpflichtet sind Kopftuch zu tragen um die Haare vor anderen zu verdecken.

Da Christentum nach Judentum und vor dem Islam offenbart wurde, und in beiden Religionen die Frauen angehalten sind Kopftuch zu tragen, sollte die Frage erlaubt sein warum die christlichen Frauen keine Kopftücher mehr tragen. Die Orthodoxen tun dies heute noch.

 

Die Antwort heißt “Mode” oder “modern”.

Jede Zeit war in seiner Zeit modern, und alle Zeiten davor waren zurückgeblieben. Die Menschen heute denken sie hätten das Moderne erfunden, das haben sie aber nicht!

Sie haben nur Werte abgelegt die ihnen nicht schmecken. Und alle die nicht das Gleiche tun werden als nicht modern abgewertet.

Da wir bei der “Moderne” sind; Wenn es zwingend notwendig ist immer dem letzten Schrei hinterher zu rennen, sollte in Erinnerung gerufen werden, dass der Islam der letzte aller Religionen ist. Die Einladung erfolgte bereits vor über 1420 Jahren. Wir Moslems nahmen die Einladung an und können uns getrost als “modern” bezeichnen. Demnach ist das Kopftuch auch der letzte Schrei. Das Nacktsein ist noch aus der Zeit, wo die Menschen die Kleidung noch nicht erfunden hatten.

Heute will jeder etwas Besonderes sein aber alle kleiden sich immer weniger,

obwohl Kleidung seit jeher immer ein Zeichen von Wohlstand und Wertschätzung war.

Der moderne Mensch zieht sich immer weniger an und will damit beweisen, dass er wertvoller ist als alle zuvor.

Um es kurz zu fassen: Kopftuch gab es schon immer. Allah will von der muslimischen Frau, dass sie als Zeichen ihre Wertschätzung den sie von Allah bekommen hat, das Kopftuch nicht einfach so über die Haare tut, sondern mit den Enden des Tuches auch die weiblichen Rundungen verdecken.

sa


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Nur die Zunge ist schärfer als ein Katana, und nur die Tinte ist wetvoller als Blut.



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6 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 17:55:26  

Quote:
Erstellt von zahara Die Frage ob Kopftuch, bzw nennen wir es Hijab ein muss ist, darueber gibt es aus Sicht der anerkannten Gelehrten eigentlich keine Diskussion, es ist ein muss, es geht viel mehr darum inwieweit Niquaab als muss gesehen wird
Weisst Du dann, warum die Frauen in Pakistan in der Regel kein Kopftuch trugen/tragen, sondern lediglich eine Dupatta um den Hals schlingen bzw. das Haar leicht bedecken? Genau das ist mir dann nicht verständlich. ws



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7 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 18:03:31  

Quote:
Erstellt von KATANA Gott hat Tiere nicht nackt erschaffen, alle bekamen ein Fell. Nur der Mensch nicht, er soll sich durch seinen freien Willen einkleiden.
Logisch, nur damit ist dann eigentlich geklärt, dass das Kopftuch keine koranische Vorschrift ist, sondern eine Empfehlung. Wenn ich einen freien Willen voraussetze, ist Pflicht ein Widerspruch. ws


offline KATANA
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8 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 18:13:54  

tut mir leid da muss ich dir widersprechen.

alle Religiösen Verpflichtungen bedürfen der freien wille. Das Beten ist zum Beispiel ein Pflicht. Was passiert mit einem menschen der sagt, beten ist nicht pflicht oder für mich nicht gültig?

Zwingt Allah diesen Menschen zu beten in dem Er sein Kopf mit gewállt gegen den Boden drückt?
Nein.

Der Mensch muss hinter allen Pflichten die eingene freie Entscheidungskraft setzen um daraus die Belohnung und Vergeltung zu kassieren.
Wenn das nicht so wäre, wäre der Verstand völlig nutzlos. Und natürlcih auch die Fähigkeit frei zu entscheiden.

sa


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9 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 21:27:02  

Quote:
Erstellt von KATANA Das Beten ist zum Beispiel ein Pflicht. Was passiert mit einem menschen der sagt, beten ist nicht pflicht oder für mich nicht gültig
Das Gebet ist nicht nur eine Pflicht sondern eine Säule im Islam. Von daher ist es irrelevant darüber zu diskutieren, ob jemand entscheidet, dass für ihn das Gebet keine Pflicht ist. Als Muslim stellt er seinen freien Willen hinten an und beugt sich dieser Pflicht. Es kann für das Kopftuch aber keine solche koranische Vorschrift abgeleitet werden, wie für das Gebet was selbsterklärend ist. Im vorigen Posting schriebst Du ja etwas über den freien Willen und freier Wille und Pflicht schliessen sich gegenseitig aus. Die Bedeckung aus freien Willen heraus geschieht durch welche Denkansätze? ws


offline zahara
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10 Geschrieben Montag, April 6, 2009 @ 22:46:05  

SA

auch das Gebet ist von form, Anzahl, Ausfuehrung nur in der Sunna beschrieben, auch wenn es zu den Saeulen zaehlt, daraus laesst sich nicht ableiten dass nur das genau zu befolgen ist was im KORAN genau definiert ist, dazu ist die Sunnah da.

Was deine pakistanische Kleiderordnung betrifft, Schwester Ummzaid. ich weiss nicht welche Gruppe in Pakistan keine Kopfbedeckung tragen soll, das muesstest du ma naeher belegen um dafuer eine begruendung zu finden, die Pakistani die ich kenne tragen Islamische Kleidung, eventuell im Stil etwas bunter, je nach Herkunft aber trotzdem mit Hijab.

Es gibt sicherlich viele Moslimas, die sich nicht daran halten, und dann meist auch irgendjemanden finden der das irgendwann einmal irgendwie so ausgelegt hat. Auch der Islam ist von "Gruppierungen" nicht verschont. 73 werden es sein hat unser Prophet MUHAMED SAWS einmal gesagt, 72 davon sind vom rechten Weg abgewichen, das sollten wir immer bedenken.

Danke Schwester Katana fuer deine wie von dir gewohnte umfangreiche gute Abhandlung

ma salaama


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