DISKUSSIONS- und DIALOG-FORUM

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»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.

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    |- Historische Persönlichkeiten > Islamische Persönlichkeiten > Hafsa Bint U'mar Ibn Al-Chattab (ra)
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offline zahara
Qawisullah -Allahs-Regen-Bogen


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1 Geschrieben Mittwoch, September 2, 2009 @ 01:19:28  

Hafsa, die Tochter von U’mar Ibn Al-Chattab Ibn Nafil und der Zainab Bint Mazrun der Schwester von U’thman Ibn Mazrun, einem der engsten Gefährten von Muhammad (saws). Er war der Onkel von Hafsa und gehörte in Mekka zu denen, die eine besondere Stellung hatten und ein hohes Ansehen unter den Leuten genossen. So sagte Al-Walid Ibn Al-Marira zu ihm: “Oh U’thman, du bist in meiner Nähe“, obwohl dieser zum Islam konvertiert ist, in der Zeit, als die Muslime sehr verfolgt wurden. Al-Walid hatte es nicht zugelassen, als U’thman verfolgt wurde, weil dieser bei ihm eine hohe Wertschätzung genoss. U’thman war sehr traurig, weil er sorgenfrei war und nicht so hart verfolgt wurde, wie die anderen Gefährten des Propheten (saws). Sehr ihr wie seine Liebe zum Islam war? Dann sagte er: „Oh Allah, ich werde mich nie wohl fühlen, während meine Freunde verfolgt und gefoltert werden.“ Er ging dann zu Al-Walid und sagte: „Ich möchte in deiner Nähe sein.“ Dieser erwiderte: „Hast du niemanden gefunden, der besser als ich ist?“ Er antwortete: „Nein.“ Darauf sagte er: „Hast du niemanden besseren gefunden, dessen Nähe besser ist als meine?“ Er antwortete: „Doch.“ Dann fragte er: „Wen?“ Dann sagte er ihm: „Die Nähe zu Allah, dem Mächtigen und Erhabenen.“ Dann sagte er: „Es wird dich etwas Böses treffen.“ Dann sagte er: „Die Nähe zu Allah ist viel besser.“ Darauf ging U’thman Ibn Mazrun mitten unter das Volk des Stammes Quraisch und wollte mit ihnen streiten, damit ihm das widerfährt, was mit seinen Freunden geschieht. Dort war Lubaid, der seine Verse aufsagte, während das Volk des Stammes Quraisch zuhörte. Es war bekannt, dass man einen Dichtenden nicht unterbrechen darf. Der Dichter sagte: „Ist nicht inakzeptabel, was ohne Allah ist?“ Er sagte ihm: „Du hast recht.“ Der Dichter sprach weiter: „Und jedes Vermögen ist auf jeden Fall vergänglich?“ Er sagte: “Du hast gelogen! Das Hab und Gut im Paradies vergeht nicht.“ Der Dichter schaute in die Zuschauermenge und sagte: „Oh ihr Volk des Stammes Quraisch, seit wann werden die Dichter bei euch erniedrigt?“ Sie sagten: „Lass ihn, er ist mit Al-Walid Ibn Al-Marira zusammen.“ Und U’thman sagte: „Nein, ich bin nicht mehr mit ihm.“ Da standen sie auf, um ihn zu schlagen, bis Blut aus seinem Auge floss. Al-Walid ist dann an ihm vorbeigegangen und fragte: „Oh Allah, du Sohn meines Bruders, du warst sehr angesehen, als du in meiner Nähe warst. Schau, was mit deinem Auge geschehen ist!“ U’thman schaute ihn an und sagte: „Nein, bei Allah, die Nähe zu Allah ist viel mächtiger und erhabener. Mein gesundes Auge ist sehnsüchtig danach, das gleiche zu erleben, was dem anderen Auge für Allah widerfahren ist.“


Hafsas Bruder hieß A’bdullah Ibn U'mar, denn U'mar war mit vielen Frauen verheiratet und er hatte viele Kinder außer ihm. Das Schöne ist, das A’bdullah sie: “Mutter“ nannte, weil sie die Ehefrau des Propheten (saws) war und weil sie zweitens eine Mutter für ihn war, und das ist eine sehr schöne Bedeutung. A’bdullah Ibn U'mar war einer der erhabensten Gefährten des Propheten (saws) und einer der gottesfürchtigsten. Es wird auch über ihn gesagt, dass kein anderer Gefährte des Propheten (saws) sich so stark an die Sunna gehalten hat wie er.


Die erste Ehe von Hafsa war im Jahr 7 der Islamischen Zeitrechnung, als sie zwölf Jahre alt war. Ihr Ehemann hieß Chumais Ibn Huzafa Al-Sahmi und er war der Bruder von A’bdullah Ibn Huzafa, einem der berühmtesten Gefährten des Propheten (saws), der als Märtyrer starb, als ihn der Prophet (saws) zum römischen Kaiser Heraklius geschickt hatte, und mit einer Nachricht zu Chosroes, dem König von Persien.


Chumais wanderte nach Äthiopien und nach Medina aus und nahm an der Schlacht von Badr und Uhud teil. Er war ein Mann, der viele großartige Erlebnisse mit dem Propheten (saws) geteilt hatte. Er heiratete Hafsa nach seiner ersten Auswanderung nach Äthiopien. Dort gab es Gerüchte, dass Mekka und die Anhänger des Stammes Quraisch zum Islam übergetreten seien. Daraufhin kehrte er aus Äthiopien zurück, aber die Stamm Quraisch war doch nicht zum Islam konvertiert. Er blieb in Mekka und heiratete Hafsa. Sie bekamen keinen Nachwuchs. Sie lebten neun Jahre zusammen bis zur Schlacht von Uhud im 3. Jahr der Hidschra. Er war einer, der in der Schlacht von Uhud den Propheten (saws) sehr stark verteidigte. Er gehörte zu den wenigen, die standhaft geblieben sind, als die Menschen flohen, nachdem das Gerücht aufgekommen war, dass der Prophet (saws) getötet worden sei.


Hafsa (ra) war durch ihr Fasten und ihre Nachtgebete bekannt. Deswegen wurde sie die „Fastende“ und „Nachtbetende“ genannt. Mit dem Wort „Nachtbetende“ ist diejenige gemeint, die mitten in der Nacht zum Beten aufsteht. Eigentlich sollte dies eine geheime gottesdienstliche Handlung sein, aber dadurch, dass sie diese Handlung sehr oft wiederholte, ist dieser Charakterzug den Menschen aufgefallen. Allah, der Mächtige und der Erhabene, stellt manchmal seine Diener vor Seinen Gläubigen bloß, weil sie aufrichtig zu Ihm sind, damit alle wissen, was für Gutes sie tun. 

Ihr Ehemann starb an einer Verletzung durch einen Pfeil im Kriegszug von Uhud. Als er getroffen war, starb er nicht gleich, sondern kehrte nach Medina zurück. Es ging ihm immer schlechter, die Wunde überwältigte ihn, und er starb, Allahs Wohlgefallen auf ihm. Als Hafsa 21 Jahre alt war, wurde sie Witwe. Sie trauerte sehr um ihren Ehemann. Zu Recht, denn sie hatte einen Gefährten des Propheten Muhammad (saws) geheiratet, der an den Kämpfen von Badr und Uhud beteiligt war und als Märtyrer gestorben ist. Wie soll sie von seinem Tod nicht zutiefst betroffen sein? Niemand hatte seitdem um ihre Hand angehalten, für eine Dauer von sieben oder acht Monaten. Das ist eine lange Zeit bei den Gefährten des Propheten (saws), wo die Frau nach dem Tod ihres Ehemanns gleich danach einen anderen heiratete.


U’mar Ibn Al-Chattab sah seine Tochter trauern und niemand kam, um sie zu heiraten. Er tat den Schritt, den viele Väter nicht wagen, er suchte für sie einen Mann und entschied sich, seine Tochter zu verheiraten. Es ist nichts dabei. Er wollt ihr einen frommen Mann finden, der gut ist und den sie schließlich heiraten könnte, wenn er ihr gefiele. 

U’mar dachte an die besten der Gefährten des Propheten (saws). Er ging zu Abu Bakr El-Seddik , wer sonst wäre doch besser als er? Er ging zu ihm und sagte ihm: “Oh, Abu Bakr, willst du nicht Hafsa heiraten?“ Abu Bakr antwortete ihm nicht und ging weg. U’mar war sehr wütend, weil er ihm nicht geantwortet hatte und weil das nicht Abu Bakrs Charakter war. Da stimmte etwas nicht! Er ging dann zu U’thman Ibn A’ffan. Zu dieser Zeit war dessen Ehefrau Ruqaja, die Tochter des Propheten (saws), gestorben und er hatte noch nicht Umm Kulthum geheiratet (er war bekannt als "Der mit den zwei Lichtern" er hatte Ruqaja geheiratet und dann als sie starb, Umm Kulthum). U’mar sagte ihm: “Oh U’thman, willst du nicht Hafsa heiraten?“ Darauf sagte dieser ihm: „Ich muss darüber nachdenken.“ Diese Antwort war hart für U’mar. Sein Anliegen war ja nicht, wie viele dachten, dass er seine Tochter loswerden wollte, sondern bemühte er sich um das Beste für sie. Normalerweise hätte es nicht schwierig sein sollen, da er eine starke Freundschaft zu den Gefährten des Propheten (saws) pflegte. „Lass mir ein paar Tage Zeit.“ Dann ging U’mar in die Moschee und sah ihn dort betend. Er setzte sich zum ihm, während er lange betete. U’mar konnte die Antwort kaum erwarten und fragte sich, warum alle nicht seine Tochter Hafsa heiraten wollten. Als er fertig war, schaute er ihn an und sagte: “Oh U’thman, du hast mir nicht geantwortet.“ Darauf sagte dieser: “Oh U’mar, zur Zeit will ich nicht heiraten.“ Er berichtete: “Ich war sehr wütend, dann bin ich zum Propheten (saws) gegangen und sagte ihm (saws): „Ich bin zu Abu Bakr und zu U’thman gegangen, um ihnen meine Tochter als Ehefrau zu geben, Abu Bakr antwortete nicht und U’thman sagte mir, dass er zur Zeit nicht heiraten möchte.“ Der Prophet (saws) lächelte, grüßte ihn und sagte: “Oh U’mar, derjenige, der Hafsa heiraten wird, sollte besser sein als U’thman und U’thman sollte diejenige heiraten, die besser für ihn ist als Hafsa.“ U’mar verstand ihn nicht.


U’mar war sehr weise und intelligent, wie man über ihn berichtet. Er sagte: „Ich habe nachgedacht, wer ist besser als U’thman, der Hafsa heiraten sollte.“ Der Prophet (saws) bevorzugt niemanden von seinen Gefährten vor den anderen, d.h. der Gesandte Allahs (st) wird sie heiraten und U’thman wird eine heiraten, die besser ist als Hafsa. Es ist nicht möglich, dass mich der Prophet (saws) enttäuschen würde. Es ist bestimmt, dass U’thman die Tochter des Propheten (saws) heiraten wird. Er hat herausgefunden, was der Prophet (saws) mit den zwei Ehen gemeint hatte, bevor mit ihm jemand geredet hatte. Aber warum haben Abu Bakr und U’thman abgesagt? Weil der Prophet (saws) mit ihnen zuvor gesessen war und sagte, dass Hafsa noch nicht verheiratet und die Tochter von U’mar sei und er sie heiraten wolle. Also wussten sie darüber Bescheid und konnten es nicht erwähnen.


U’mar saß neben dem Propheten (saws) als er die Sache verstanden hatte und fing an zu lächeln. Dann hat der Prophet (saws) zurückgelächelt und sagte: „Ja U’mar, ich werde um die Hand deiner Tochter anhalten und U’thman wird Umm Kulthum heiraten.“ Da ging U’mar voller Freude hinaus, denn welche Ehre wäre besser? Vor ihm stand Abu Bakr Al-Siddik, er schaute ihn an und verstand durch sein Lächeln, dass der Prophet (saws) darüber gesprochen hatte. Sie verstanden, dass U’mar ihn fröhlich anschaute, obwohl er vor kurzem wütend auf ihn war, weil ihm der Prophet (saws) Bescheid gesagt hatte. Er sagte: „Oh U’mar, warst du vielleicht wütend auf mich?“ U’mar sagte: „Und wie!“ Darauf sagte Abu Bakr Al-Siddik: „Oh U’mar, ich schwöre bei Allah, nichts hätte mich davon abgehalten, deine Tochter als Ehefrau zu nehmen, wenn nicht der Prophet (saws) sie neben mir erwähnt hatte. Ich wollte das Geheimnis des Propheten (saws) nicht verraten.“

U’mar Ibn Al-Chattab ging hinaus und begegnete U’thman Ibn A’ffan. U’thman sagte ihm: „Oh U’mar, ich fürchte, dass du auf mich wütend bist, ich war gehindert, Hafsa zu heiraten, weil der Prophet (saws) sie vor mir erwähnt hatte.“


Hafsa (ra) war wegen drei Eigenschaften bekannt, zwei davon waren wunderbar und die dritte lag in ihrer Natur. Die zwei wunderbaren Eigenschaften sind: sie hatte gefastet und die Nacht gebetet, und natürlich ist diese Eigenschaften durch die Heirat mit dem Propheten (saws) verstärkt worden, sodass sie mehr fastete und in den Nächten länger betete. Die dritte Eigenschaft, die in ihrer Natur lag, war die starke Eifersucht, die besonders für sie markant war. Auch als sie mit ihrem früheren Mann verheiratet war, bevor er als Märtyrer gestorben ist, war sie für ihre Eifersucht bekannt.


Ihr Vater ging dann zu ihr und sagte: „Meine Tochter, sei auf den Propheten (saws) nicht zu eifersüchtig, lass dich nicht von A’ischa dazu führen, denn sie ist im Herzen des Propheten (saws) und er liebt sie mehr als er dich liebt. Sie ist schön und hübsch und er mag ihren Vater mehr als er deinen Vater mag. So sei nicht übertrieben eifersüchtig auf sie. Weil der Prophet von ihr das erträgt, was er von dir nicht ertragen kann, würde er dich von ihm scheiden lassen und Allah wird seinen Zorn auf die Familie von Al-Chattab werfen.“


U’mar und Abu Bakr waren dem Propheten (saws) am nächsten befreundet. Trotzdem teilte U’mar seiner Tochter Hafsa (ra) mit, dass A’ischas Vater einen höheren Wert als er selbst habe, und dass sie schöner als sie sei. So gab er ihr diese Lehre und daraufhin befolgte sie ihren Rat. Es wird berichtet, dass die Liebe von Hafsa zu A’ischa sehr groß geworden ist. Sie sind sehr gute Freundinnen geworden, so dass sie eines Tages eine Abmachung trafen:

A’ischa (ra) sagte: „Siehst du den Propheten (saws), wie er immer zu Zainab geht, er mag es, bei ihr Honig zu essen, denn Zainab hat immer süßen Honig bei sich. Daher mag es der Prophet (saws) zu ihr zu gehen, um bei ihr Honig zu essen.“ Sie wollten erreichen, dass der Prophet seine Besuche bei Zainab (saws) vermindert.
So sagte A’ischa (ra) zu Hafsa (ra): „Wenn der Prophet (saws) zu dir kommt, sag ihm, dass du den Geruch von Marafir riechst (das ist eine spezielle Blume, die in einer Beduinenwüste zu finden ist und einen stechenden Gestank hat). Und wenn er dir sagt, dass er kein Marafir gegessen hat, dann sag ihm, dass er Honig gegessen hat, den eine Biene aus einem Garten geholt hat, wo Marafir wächst. Und wenn er zu mir kommt, dann sage ich ihm das Gleiche.“

Der Prophet (saws) mochte immer schöne Düfte und Anas sagte uns: „Ich habe nie einen schöneren Duft gerochen als den Schweiß des Propheten (saws).“ 
Der Prophet (saws) ist zu Hafsa (ra) hinein gegangen, dann sagte sie zu ihm: „Ich rieche bei dir Marafir.“ Er sagte: „Ich habe kein Marafir gegessen.“ Dann sagte sie: „Dann kann es sein, dass du Honig gegessen hast…“ Da hat der Prophet (saws) sie verstanden. Dann ist der Prophet (saws) zu A’ischa (ra) gegangen, sie sagte: „Ich rieche bei dir den Geruch von Marafir.“ Darauf hat der Prophet (saws) gelächelt und hat verstanden, was sie damit gemeint haben.


Der Prophet (saws) hat ihnen gesagt: „Gut, ich werde keinen Honig mehr bei Zainab essen.“ Ist ein Mann dazu fähig, seiner Frau zu sagen, dass er alles tun wird, was sie will, um sie zufrieden zu stellen? Was passiert ist, hat Zainab (ra) nicht wütend gemacht, doch wäre der Prophet (saws) traurig für sie gewesen, wenn seine anderen Frauen eifersüchtig auf sie wären. Seit diesem Augenblick aß er (saws) keinen Honig mehr bei ihr, sondern nahm andere Mahlzeiten bei ihr ein, da dies seine anderen Frauen glücklich machte. Schaut, was der Prophet (saws) tat, um seine Frauen zufrieden zu stellen? Er passt sich an ihnen an. Welcher Mann würde sich dafür bereit erklären, auf eine Speise zu verzichten, um seine Frau zufrieden zu stellen? 


Im Koran steht der folgende Vers in der Sure At-Tahrim, der ein Verbot ausspricht: [„Oh Prophet! Warum verbietest du, was Allah dir erlaubt hat, um deine Frauen zufriedenzustellen? …“] (66:1). Dieser Vers bedeutet: das, was sie getan hat, nicht richtig war. Doch warum hat er (saws) es getan? Um seine Frauen zu frieden zu stellen. Das ist eine gute Sache, die wir von ihm lernen sollen. Der Prophet (saws) ist der “Gesetzgeber“, und wenn er keinen Honig isst, dann würde die ganze islamische Gemeinschaft keinen Honig mehr essen. Es ist nicht die Angelegenheit von Honig, aber Allah, der Erhabene und Mächtige, kritisiert den Propheten (saws), weil er etwas Kleines verboten hat, wie dies. Was ist dann mit den restlichen islamischen Gesetzen? Verbiete dir nichts, sonst wird es die ganze Gemeinschaft nachmachen. hier sieht man, wie mächtig diese Bedeutung ist?


Ist es somit erlaubt, wenn wir einen Teil der islamischen Gesetze, mit dem Gedanken, dass es nicht wichtig ist, nicht einhalten? Der Sure wurde den Namen „At-Tahrim“ gegeben, damit ihr wisst, was nach 1400 Jahren kommen wird, was nicht erlaubt ist. Und Allah (st) hat den Propheten (saws) kritisiert, weil er sich nur den Honig verboten hat. Doch ihr Muslime vernachlässigt sogar das Islamische Recht (Schari’a). Was geschieht dann nach Tausenden von Jahren?


Also ist es laut diesem Vers nicht erlaubt, dass ein Muslim kommt und sagt: „Ich werde das und jenes von der Religion auslassen. Ich werde nicht zum Morgengebet aufstehen. Ich werde kein Kopftuch aufsetzen. Ich werde Verbotenes essen. Ich werde das und jenes machen.“


Hafsas (ra) Vorliebe für Diskussionen

Eine der Eigenschaften von Hafsa (ra) war auch, dass sie bei Fragen über den Islam immer zum Propheten (saws) gegangen ist und mit ihm darüber diskutiert hat. Für Männer und Frauen ist das eine sehr schöner Punkt. Hafsa (ra) hat immer mit dem Propheten (saws) diskutiert und es war möglich, dass es Themen gab, wo sie sich mit ihm nicht einig war und sie diese nicht verstanden hat.


Einmal saß sie mit dem Propheten (saws). Er erwähnte das Volk des Baumes (das Friedensabkommen von Al-Hudaibia). Der Prophet (saws) sagte: „Die vom Volk des Baumes, wenn Allah es will, werden nie die Hölle kosten, sie werden ewig im Paradies bleiben.“ Daraufhin sagte Hafsa (ra): “[„Keinen Menschen gibt es, der nicht dahin kommt (Die Gläubigen, damit sie sehen und die Ungläubigen, damit sie hineingeführt werden)…“] (19:71) Oh Gesandter Allahs [„… Das ist die Entscheidung deines Herrn, die unbedingt in Erfüllung gehen wird.“] (19:71).“ Natürlich wusste sie nicht, dass nicht jeder in die Hölle kommen wird, und dass die Gläubigen, über den dünnen geraden Weg, der über die Hölle führt, ins Paradies gelangen. Darauf antwortete ihr der Prophet (saws) und vervollständigte den Vers: „[„Wir werden dann die Gläubigen erretten und die Ungläubigen auf den Knien in der Hölle sitzen lassen“] (19:72).“ Was soviel bedeutet, dass die Gläubigen von der Hölle gerettet werden, dadurch dass sie über den dünnen geraden Weg gehen und nicht in die Hölle fallen werden.


Es gibt noch eine andere Geschichte über Hafsa (ra). Es ist eine schöne Geschichte, in der der Prophet (saws) eine Rolle spielte sowie U’mar (ra) und Hafsa(ra). Es geht darum, wie die Frauen des Propheten (saws) lange Jahre ein hartes Leben erduldeten. Aber nach den Siegen, dem Sieg von Chaibar z.B., und nachdem das Geld mehr wurde, haben die Frauen angefangen, mehr vom Propheten (saws) zu verlangen und mehr auszugeben, wobei sich alle darauf geeinigt hatten. Das hat den Propheten (saws) letztendlich geärgert.


Durch diese Geschichte kann man sehen, wie der Prophet (saws) die Balance zwischen Barmherzigkeit, Zuneigung und Strenge gehalten hat. Er hat sich dazu entschieden, sich den Frauen zu entziehen, um ihnen eine Lehre zu erteilen. Dies war schließlich eine gute Idee, denn er hatte viel Geduld mit ihnen. Er verwöhnte und liebte sie, er betete viel für sie, und er hatte auch Geduld mit ihrer Eifersucht. Aber nach einer Weile musste er seinen Standpunkt klar machen, aber auch nicht so streng, nur in solch einer Art und Weise, dass sie verspüren, dass er ihnen böse war.


So hat sich der Prophet (saws) seinen Frauen entzogen, und es verbreitete sich in Medina ein Gerücht, dass der Prophet (saws) sich von seinen Frauen scheiden gelassen hat. U’mar Ibn Al-Chattab erzählte uns folgendes davon: „Zu dieser Zeit war ich nicht in Medina, sondern in den A’wali“ - das war das Ackerland von Medina, das noch heutzutage existiert. Es ist ein schöner Platz, und wer von euch dort hingeht, muss ihn besuchen. Er arbeitete dort an seinem Land. Er hatte eine Vereinbahrung mit seinen Nachbarn, dass sie sich mit der Landarbeit abwechseln. So kam es, dass U’mar einen Tag lang an seinem Land arbeitete und dadurch in seinem Leben erfolgreich war. Am darauffolgenden Tag ging er dann nach Medina und saß dort mit dem Propheten (saws) zusammen. Das war der Weg, den U’mar in seinem Leben eingeschlagen hatte. Er saß nicht immer neben dem Propheten (saws), sondern er hat auch gearbeitet und sich um sein Land gekümmert. Wenn es Zeit zum Krieg oder zur Verbreitung seiner Religion wurde, war er auch dafür bereit. Aber am wichtigsten war, dass er Erfolg in seinem Leben hatte.


Es wird erzählt, dass U’mar eines Nachts in den A’wali übernachtete, als sein Nachbar bei ihm klopfte. „Ich habe mich erschrocken und sagte zu ihm: „Was ist passiert, wurde Medina angegriffen?“ Da antwortete er: „Nein, es ist schlimmer.“ So fragte ich: „Was?“ Da sagte mein Nachbar: „Der Prophet (saws) hat sich von seinen Ehefrauen scheiden lassen.“ Da bin ich heraus und schnell zu Hafsa. Ich habe sie weinend aufgefunden und fragte sie: „Wieso weinst du, hat sich der Prophet (saws) von dir scheiden lassen?“ Sie antwortete: „Ich weiß es nicht. Er hat sich uns entzogen.“ Da sagte U‘mar zu ihr: „Meine Tochter, habe ich es dir nicht gesagt? Ich schwöre bei Allah, wenn er sich von dir scheiden lässt, werde ich kein Wort mehr mit dir sprechen.“ Danach bin ich zur Moschee herausgegangen. Dort habe ich die Gefährten des Propheten weinend aufgetroffen. Ich fragte sie: „Wieso weint ihr, hat der Prophet sich von seinen Ehefrauen scheiden lassen?“ Sie sagten mir, dass sie es nicht wissen und dass es aber herumerzählt wird. Da fragte ich: „Wo ist der Prophet?“ Sie sagten mir, er sei in seinem Minarett, und davor stehe Bilal. Da bin ich zu Bilal gegangen und habe um Erlaubnis gebeten, zum Propheten einzutreten. Da ging Bilal herein und kam wieder: „Ich habe den Propheten gefragt und ihm gesagt, dass U’mar um Einlass gebeten hat. Er hat es nicht erlaubt und mir auch keine Antwort gegeben.“ Da bin auch ich zu den Gefährten gegangen und habe mit ihnen geweint. Danach bin ich wieder dorthin gegangen und habe Bilal erneut um Einlass gebeten. Also ging er herein, kam wieder und sagte mir, dass der Prophet ihm keine Antwort gegeben habe. Da bin ich erneut weinend gegangen. Danach kam ich wieder und habe noch einmal um Erlaubnis gebeten, einzutreten und lauter gesprochen, so dass der Prophet mich hörte und sagte: „Ich schwöre bei Allah, dass ich nicht wegen Hafsa hier bin. Und wenn er mir sagen würde, dass ich sie töten solle, so würde ich es machen. Da ging Bilal herein, kam wieder und sagte, dass der Prophet ihm keine Antwort gegeben habe. Und so bin ich enttäuscht wieder zurückgegangen. Danach kam Bilal zu mir und sagte mir, dass der Prophet es erlaubt hätte, dass ich zu ihm gehe. So bin ich zu ihm hin und fand ihn sehr bedrückt vor. Die Matte, auf der er saß, hatte schon ihren Abdruck auf der Seite des Propheten (saws) hinterlassen. Da weinte ich und sagte zu ihm: „Oh Gesandter Allahs, du sitzt hier, und Kisra und Qaisar leben in Reichtum.“ Da sagte der Prophet (saws): „Oh U’mar, sie wollen das irdische Leben, und wir wollen das andere Leben.“ Da sagte ich zu mir selbst, dass ich herausfinden werde, was ihn bedrückt, und versuchen werde, ihm zu helfen. 

U’mar (ra) dachte darüber nach, wie er erkennen kann, ob der Prophet (saws) sich scheiden gelassen hat oder nicht und wie er ihn gleichzeitig zum Lachen bringen kann: „Da sagte ich zu ihm: „Oh Gesandter Gottes, in Mekka konnte keine Frau ihren Mann hinterfragen. Und als wir in Medina ankamen, fanden wir Frauen vor, die über die Männer siegten. Das haben unsere Frauen von den Ansar gelernt. Unsere Frauen begannen auch, mit uns zu diskutieren. Da dachte ich mir, damit die Frauen lernen, ihre Männer nicht zu hinterfragen, gehe ich los und reiss Hafsa, der Tochter von U’mar, den Kopf ab.“ Da lachte der Prophet (saws).“ U’mar wollte damit etwas ausdrücken, was auch ein ägyptisches Sprichwort besagt: „Schlachte für sie die Katze.“ „Als der Prophet lachte, fragte ich ihn: „Oh Gesandter Gottes, hast du dich von deinen Frauen scheiden lassen?“ Da sagte der Prophet: „Nein.“ Und ich habe gerufen: „Allah ist der größte.“ Die Leute in der Moschee hörten mich und riefen sofort das Gleiche. 



Als Abu Bakr den Koran zusammentrug, überlegten sie, wo sie die einzige geschriebene Version vom Koran aufbewahren sollten, denn das ist das Gesetz der Nation. Sie haben ihn bei Hafsa (ra), der Tochter von U’mar, aufbewahrt. Sie wachte über ihn. Somit wurde die einzige geschriebene Version des Korans bei Hafsa (ra) aufbewahrt. Kann es demnach sein, dass jemand Zweifel am Wert der Frau im Islam hat?


Der Prophet (saws) ist gestorben, aber siehe da, die Gefährten wollten den Koran bei einer Frau aufbewahren, und das ist keine Schande. Als U’thman eine andere Niederschrift gemacht hatte, verteilte er diese, aber das Original blieb bei Hafsa bis zu ihrem Tod.


Hafsa (ra) lebte in der Zeit von Abu Bakr, U’mar und A’li und starb in der Zeit von Mua’wia Ibn Abu Sufian, im Jahre 45 nach der Hidschra. Da starb die Fastende, die Nachtbetende. Ihr Totengebet hat Marawan Ibn Al-Hakam verrichtet, und sie wurde in Baqi’, dem Friedhof von Medina, begraben. Auch die Frauen des Propheten (saws) haben ihr nachgetrauert, ihnen voran A’ischa. Sie weinte und sagte: „Sie war die Tochter ihres Vaters. Hafsa war die Tochter ihres Vaters. Hafsa war die Tochter ihres Vaters.“


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Lass jedes Wort, bevor du es aussprichst drei Pforten passieren.
An der ersten wird es gefragt: “Ist es wahr?”,
an der zweiten: “Ist es nötig?”,
und an der dritten: “Ist es nett?”


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