München (dapd) - Mindestens vier Menschen sind in Bayern in der Neujahrsnacht bei Unfällen und Bränden ums Leben gekommen.
Polizei und Feuerwehr wurden zu Hunderten Einsätzen gerufen. Häufig kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Betrunkenen. Immer wieder lösten Feuerwerkskörper Brände aus. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.
In Gaißach bei Bad Tölz starb ein 33-Jähriger durch einen selbst gebastelten Böller. Wie das Landeskriminalamt mitteilte, beugte er sich kurz nach Mitternacht über den vermutlich mit Schwarzpulver gefüllten Sprengkörper, da dieser nicht zündete. In diesem Moment kam es doch noch zur Explosion. Der 33-Jährige wurde so schwer am Kopf verletzt, dass er noch vor Ort starb. Außer ihm wurde niemand verletzt. Nach dem Vorfall auf einer Silvesterfeier wurden sowohl die Umstehenden als auch die Eltern des Getöteten psychologisch betreut.
Im München wurde ein 63-Jähriger schwer verletzt, als ein selbst gebauter Feuerwerkskörper kurz nach Mitternacht in seiner Hand explodierte. Ihm wurden laut Polizei mehrere Fingerglieder ab- und die Bauchdecke aufgerissen. Nach einer Notoperation war er aber außer Lebensgefahr.
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