1 Geschrieben Montag, August 31, 2009 @ 01:10:33
ASA,
heutzutage ist so ziemlich jedem klar, dass Druck und Dichte der Luft mit steigender Höhe abnehmen. Das führt dann zu lustigen Effekten wie zB bei bereits 80 °C kochendem Wasser und zunehmender Atemnot. Bei längerem Verbleiben in großen Höhen reagiert der Körper daher mit einer verstärkten Produktion roter Butkörperchen, damit wieder mehr Sauerstoff gebunden werden kann. Dieser Effekt wird heute auch eingesetzt, indem Spitzensportler regelmäßig in entsprechenden Gegenden trainieren, was dann wiederum im Flachland zu verbesserter Leistung dank besserer Sauerstoffversorgung führt.
Lange Einführung, sorry. Aber mich würde interessieren, ob Araber vor 1400 Jahren regelmäßig auf hohen Bergen rumkraxelten, um diesen Effekt zu kennen. Zumindest wird dieses Phänomen im Koran erwähnt:
Und wen Allah rechtleiten will, dessen Brust weitet Er für den Islam. Und wen er irregehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und beklommen, als ob er zum Himmel emporkommen würde. So bringt Allah Unreinheit über diejenigen, die nicht den Iman verinnerlichen wollen.
Zu finden: 6:125
was.