1 Geschrieben Donnerstag, Juni 17, 2010 @ 12:14:46
»Berlin (dpa) - Arabische und russische Diplomaten sind die größten Verkehrsrowdys unter den ausländischen Botschaftsangehörigen in Berlin. Sie kassierten 2009 die meisten Strafzettel. Auf Platz drei, vier und fünf folgten China, Ägypten und Frankreich. Das geht aus einer am Donnerstag (10. Juni) veröffentlichten Antwort der Innenverwaltung auf eine CDU-Anfrage hervor. Die Zahl der Verstöße pro Botschaft wurde nicht mitgeteilt.
Am häufigsten fallen Diplomaten demnach mit zu schnellem Fahren oder falschem Parken auf. Insgesamt sind in Berlin 3048 Botschaftsautos angemeldet. Die Polizei stellte 8610 Regelverstöße von Fahrzeugen mit Diplomatenkennzeichen fest. Die Behörden verhängten Bußgelder in Gesamthöhe von 180 010 Euro. Die Fahrer oder Fahrzeughalter brauchten die Bußen aber wegen ihrer diplomatischen Immunität nicht zu bezahlen.« http://auto.de.msn.com/magazin/news/bilder.aspx?cp-documentid=150509467&page=3
Aus islamischer Sicht finde ich dies nicht ganz richtig. Man könnte und sollte vielleicht die diplomatische Immunität etwas lockern, in dem gewisse Regeln bzw. Gesetze der jeweiligen Länder auch für sie geltend macht, zum Beispiel Verkehrsregeln. Soviel ich weiß, haben die Diplomaten auch im Islam besondere Stellung, wie etwa Gäste oder Dhimmis, die zu beschützen und speziel gut zu behandeln sind. Auf der anderen Seite haben wir aber den Hadith über die Gerechtigkeit, daß der Prophet (s.a.w.) selbst bei seiner Tochter Fatima (r.a.) die gleiche Bestrafung wie bei jedem anderen Dieb vornehmen würde. Und er fügte hinzu, daß bei anderen oder früheren Kulturen gerade die Doppelmoral der herrschenden Klasse eine Instabilität der Gerechtigkeit und Ordnung oder gar deren Untergang hervorrief.
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*******Franz von Assisi*******