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»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.

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1 Geschrieben Samstag, August 29, 2009 @ 21:50:23  

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sahabah waren jene glücklichen Muslime, die die Gesellschaft des Propheten, während ihres Lebens genossen. Sie waren ein Körper von Liebenden, deren Herzen von Allah

 

Ta'ala auserwählt wurden, um die Sitten und Gewohnheiten seines geliebten Propheten zu bewahren, sicherstellend, dass sie die Muslime der zukünftigen Generationen erreichen. Wir fangen mit dem Führenden der Sahabah, Hadhrat Abu Bakr radiyallahu ‘anh an. Abu Bakr radiyallahu ‘anh war ein großartiger Führer und der Erste in der Liebe zum Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam. Sein Name war Abdullah, aber er war als Abu Bakr radiyallahu ‘anh bekannt. Sein Angesicht war in einer rötlichen Farbe und seine Statur war dünn. Abu Bakr radiyallahu ‘anh war der erste Sahabi (Gefährte) der die Charaktereigenschaften eines Propheten von Allahs Gesandten sallallahu ‘alayhi wa sallam erhielt. Allah Ta’ala bezieht sich auf ihn als Thani’asnain und Lis Sahiba, der Führer der Sahabah. Die Verneinung von Abu Bakrs radiyallahu ‘anh Kameradschaft ist der Abfall vom Islam zum Unglauben (kufr). Hadhrat Imam Fakhraddin ar-Razi rahimahullah erklärt Thani’asnain

auf diese Weise:

Er war der wichtigste nach Muhammad sallallahu ‘alayhi wa sallam in den meisten Gewohnheiten und Eigenschaften.

Dies ist weiter unten ausführlich beschrieben:

 

Abu Bakr radiyallahu ‘anh war der Zweite nach dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

beim Ruf der Menschen zum Islam.

 

 

Er war neben dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

in allen Kämpfen.

 

 

Er war neben dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

in allen Versammlungen.

 

 

Er war der ernannte Führer des Gebets in Abwesenheit des Gesandten sallallahu ‘alayhi wa sallam

.

 

 

Er wurde neben dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

beerdigt.

Scheich Sayyid Mahmud al-Alusi

 

rahimahullah schrieb in seinem Buch Ruh al-Ma’ani, dass Abu Bakr radiyallahu ‘anh, bevor die Beiden in die Höhle von Thaur eintraten, folgendes zum Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

sagte:

„Ich schwöre bei IHM, der dich mit der Wahrheit sandte, bitte trete nicht in die Höhle ein, bevor ich sie durchsuche, um sicher zu stellen, dass sie sicher ist; wenn darin etwas unsicher ist, dann lass mich zuerst attackieren."

 

 

Während er die Höhle begutachtete, fand er viele Löcher, die er mit seinen eigenen Gewand, indem er es zerriß, befüllte. Als ihm der Stoff ausging, schloß der das letzte Loch mit der Ferse seines Fußes.

Scheich Allama al-Alusi

 

rahimahullah

kommentierte in seinem Buch:

„Es gab ein Loch in der Höhle, in dem viele gefährliche Schlangen waren und Abu Bakr radiyallahu ‘anh hatte Angst, dass dies eine Gefahr für den Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam darstellen könnte. Abu Bakr radiyallahu ‘anh legte seinen eigenen Fuß über das Loch um es zu bedecken. Er wurde mehrmals gebissen."

 

 

Seine Augen vergossen unfreiwillig Tränen als das Gift wirksam wurde.

Scheich al-Alusi

 

rahimahullah

führt weiter aus:

„Seine Tränen fielen, aber er weigerte sich seinen Fuß zu entfernen aufgrund seiner intesiven Liebe zu dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam."

Allahs Gesandter

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam wachte auf, als die Tränen auf seine Wange fielen und fragte seinen Freund, was los war. Abu Bakr radiyallahu ‘anh erzählte ihm dann die Kette der Ereignisse und der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam

wandte seinen eigenen Speichel an die Wunde, dadurch löste sich der Effekt des Giftes auf.

Der Geschmack dieser Liebe liegt inmitten vieler solcher Gefahren.

Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh weinte in Dankbarkeit, als ihm die Erlaubnis für die Auswanderung mit dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam gewährt wurde. Aischa radiyallahu ‘anha sagte:

„Ich fand heraus, dass diese Männer auch vor Freude weinen."

Es sollte angemerkt werden dass Abu Bakrs

 

radiyallahu ‘anh

gesamter Haushalt im Dienste des Propheten beteiligt war.

Hadhrat Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh wurde folglich Gefährte bei der Reise. Abdur-Rahman bin Abu Bakr radiyallahu ‘anh brachte täglich Neuigkeiten von den Aktivitäten der Quraish zu ihnen in die Höhle (von Thaur). Fahira radiyallahu ‘anh war ein Sklave, der den ganzen Tag Schafe hütete, dies (die Arbeit) erlaubte ihm jeden Tag Milch in die Höhle zu bringen. Asma bint Abu Bakr radiyallahu ‘anha brachte ihnen Essen und da sie jung war, konnte sie unbemerkt gehen, während Abu Bakrs Frau radiyallahu ‘anha

ihr Essen kochte.

Eines Tages in der Höhle bemerkte Allahs Gesandter

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam, dass Asma radiyallahu ‘anha verzweifelt auftauchte und er fragte sie, was los war. Asma radiyallahu ‘anha antwortete:

„„O Allahs Geliebter, gestern als Ich von der Höhle auf dem Weg nach Hause war, stellte sich Abu Dschahl mir gegenüber und sagte: „Du weißt wo dein Prophet ist." Ich antwortete: „Ja, ich weiß wo er ist, aber ich werde es dir nicht sagen.", worauf er mir drohte, mich in schlimmer Weise zu schlagen, aber ich weigerte mich trotzdem, deshalb schlug er mich hart und ich fiel (hinunter). Mein Kopf traf einen Felsen und fing an zu bluten. Ich stand auf inmitten der Tränen und sagte ihm: „Errinere dich an das Abu Dschahl! Du kannst mein Leben nehmen, aber Ich werde dir nie Muhammad al-Arabi ausliefern!""

Der Prophet

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam war von Asmas radiyallahu ‘anha Worten extrem berührt und sagte: „Ich bin in der Lage den Gefallen eines jeden zu erwidern, aber nur Allah Ta’ala wird Abu Bakr radiyallahu ‘anh

für seine Gefallen vergüten (können)."

Nach drei Tagen in der Höhle, setzten der Prophet

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam und Abu Bakr radiyallahu ‘anh ihren Weg nach Madinah fort. Der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam bemerkte, dass Abu Bakr radiyallahu ‘anh zeitweise zu seiner rechte Seite, manchmal zu seiner linken, manchmal vor ihm und manchmal hinter ihm ging. Als der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam fragte, warum er dies machte, antwortete Abu Bakr radiyallahu ‘anh: „Allahs Liebling, als ich hinter dir ging fürchtete ich dass ein Feind von vorne angreifen würde, deshalb ging ich nach vorne. Als ich zu deiner rechten Seite ging, fürchtete ich dass ein Feind von links kommen könnte, uns so ging ich dorthin." Abu Bakr radiyallahu ‘anh kreiste seinen geliebten Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

genauso um, wie ein Nachtfalter ein brennendes Feuer umkreist.

Als sie das Haus von Ummi Maa‘bad

 

radiyallahu ‘anha erreichten, war währenddessen die Fortführung der Reise wegen Erschöpfung und Hunger schwierig geworden. Abu Bakr radiyallahu ‘anh molk die Ziegen von Ummi Maa’bad radiyallahu ‘anha und brachte die Milch zum Gesandten sallallahu ‘alayhi wa sallam. Abu Bakr radiyallahu ‘anh lächelte als der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam

trank, und als er die Geschichte später nacherzählte, sagte er:

„Allahs Gesandter sallallahu ‘alayhi wa sallam trank so viel, dass mein Herz und ich glücklich wurden."

Dies ist ein wunderschönes Beispiel von

 

Muhabbah [Liebe]; Abu Bakrs radiyallahu ‘anh Herz wurde mit Freude aufgefüllt, während der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam

die Milch trank, obwohl ihm der Hunger selber quälte.

Als sie Madinah erreichten, begrüßten die Leute von Madinah den Propheten

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam und Abu Bakr radiyallahu ‘anh. Die Leute von Madinah hatten den Gesandten sallallahu ‘alayhi wa sallam zuvor noch nicht gesehen und umkreisten Abu Bakr radiyallahu ‘anh

, weil der Liebende und der Geliebte in ihrem Erscheinungsbild gleich waren. Ihre Angewohnheiten, ihr Gang, ihre Sprechweise, und ihre Kleidung waren so ähnlich, dass es unmöglich war den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Nachahmung zu erkennen.

Als die Sonne ihren Höchstand (im Himmel) erreichte, trat Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh hervor und legte seinen Umhang auf dem Kopf seines Geliebten um ihm vor der Sonne zu schützen. Erst dann sahen die Leute von Madinah den Unterschied zwischen Herr und Diener. In einem Hadith steht geschrieben:

Erst als Abu Bakr hervor trat und seinen Umhang auf den Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam legte, erkannten die Leute den Propheten.

Die Kette der Ereignisse erzählt uns von einer schönen und vollkommenen Hingabe eines wahren Liebenden zu seinem Geliebten.

Shaykh Amir Khusro

 

rahimahullah

schrieb:

„Ich bin du geworden

du ich geworden.

Das verborgene Selbst Körper geworden,

Das Leben du bist geworden.

Zwei von uns eins geworden,

Keiner kann sagen verschieden wir geworden."

Allamah Ibn Hadschar al-Asqalani

 

rahimahullah wiederholte den folgenden Hadith von dem Gesandten sallallahu ‘alayhi wa sallam:

„Ich liebe drei Sachen in dieser Welt: Wohlgeruch; eine fromme Ehefrau; und das Gebet, welches die Kühle meiner Augen ist."

Nachdem Hadhrat Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh dies hörte, wurde er unruhig mit dem Verlangem und sagte:

„O Allahs Geliebter, Ich liebe auch drei Sachen in dieser Welt: dein Gesicht zu betrachten, mein Vermögen für jeden deiner Anforderungen auszugeben, und meine Tochter als deine Ehefrau zu haben."

Umar bin Aas

 

radiyallahu ‘anh berichtete:

„Der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam betete eines Tages mit uns in der heiligen Moschee in Makkah (al-Haram) als Uthbah bin Abu Mu'ith hervor trat und anfing, ihm mit einem dünnen Stoff zu erwürgen. Abu Bakr radiyallahu ‘anh trat hervor und zog ihn weg und sagte, „Willst du einen Mann töten nur weil er sagt, dass Allah Ta’ala sein Schöpfer ist?""

Als Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh

dies sagte, gaben die Ungläubigen ihr primäres Ziel auf und griefen stattdessen ihn an, er wurde so schwer geschlagen, dass die Meisten glaubten er sei tot.

Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh wurde (mit Wunden bedeckt) nach Hause gebracht. Das Erste, was er wissen wollte, nachdem er sein Bewusstsein wieder bekam, war der Zustand des Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

, und seine Mutter eilte zum Haus von Ummu Dschamil bint al-Khattab

radiyallahu ‘anha

 

 

um sich zu erkundigen. Hier stellt Abu Bakr radiyallahu ‘anh ein beispielhaftes Beispiel von Ishq

dar, weil er seinen Schmerz und sein Leiden an zweiter Stelle nach dem Zustand des Propheten setzt.

Seit dem die Ungläubigen geschworen hatten, ihn zu töten, bewilligte der Prophet

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam

Abu Bakr nach (heutiges) Äthiopien aus zuwandern.

Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh startete seine Reise, und auf dem Weg begegnete er einem Ungläubigen, namens Ibn ad-Daghna. Beide kehrten nach Makkah zurück und Ibn ad-Daghna gab jedem bekannt, dass Abu Bakr radiyallahu ‘anh ab jetzt unter seinem Schutz stand. Die Quraish akzeptierten das, da Ibn ad-Daghna ein einflussreicher Mann war, aber forderten, dass Abu Bakr radiyallahu ‘anh den heiligen Quran nicht laut rezitiert, denn sie hatten Angst, dass ihre Frauen und Kinder bei den Worten berührt werden könnten. Es ist in einem Hadith dokumentiert: „

Er soll den Quran nicht mit lauter Stimme lesen, weil wir Angst haben, dass unsere Ehefrauen und Kinder beinflusst werden."

Ein Hadith gibt auch an: „

 

Würde Er (Abu Bakr) den Quran beten und lesen und die Frauen und Kinder der Quraish würden ihn verwundert ansehen. Er würde nicht in der Lage sein, seine Tränen zu kontrollieren."

Als die Quraish auch gegen dies Einspruch erhebten, zog Ibn ad-Daghna seinen Schutz zurück. Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh antwortete fest:

„Ich sende deinen Schutz zurück und bin mit dem Schutz von Allah Ta’ala zufrieden."

Umar

 

radiyallahu ‘anh sagte: „Allahs Gesandter sallallahu ‘alayhi wa sallam ordnete (allen von uns an) im Namen Allahs Ta’ala zu geben. Ich besaß viel Reichtum und dachte ausnahmsweise mal, dass ich sicher Abu Bakr radiyallahu ‘anh übetreffe. Daher gab ich die Hälfte meines Besitzes. Der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam fragte, was ich für meine Familie übrig ließ. Ich war dabei zu antworten, als Abu Bakr radiyallahu ‘anh mit seinen gesamten Gütern kam und sie vor dem Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam legte. Als Antwort zu der selben Frage antwortete Abu Bakr radiyallahu ‘anh: „

Ich habe ihnen Allah Ta’ala uns Seinen Gesandten sallallahu ‘alayhi wa sallamzurück gelassen."

Hierbei sagte Umar

 

radiyallahu ‘anh: „

Ich werde nie wieder versuchen mich mit dir zu messen."

Bezug nehmend auf das obere Ereignis, schrieb Allama Iqbal folgendes über Hadrat Abu Bakr as-Siddiq (der Wahrhafte)

 

radiyallahu ‘anh

:

„Die Flamme genügt dem Nachtfalter; die Blume genügt dem Kolibri. Der Liebling Allahs sallallahu ‘alayhi wa sallam ist genung um Siddiqs Bedürfnisse zu erfüllen."

Der Prophet

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam bemerkte einst, dass Abu Bakrs radiyallahu ‘anh Kleidung an mehreren Stellen zerissen war. Er sagte: „Abu Bakr radiyallahu ‘anh, es gab mal eine Zeit, da warst du im großem Luxus. Jetzt schau an, welches Leid du für den Islam ertragen musst." Abu Bakr radiyallahu ‘anh antwortete, dass die Freundschaft von Allah Ta’ala

und Seinem Gesandten es wert war (ein ganzes Leben von Leid und Mühe).

Hadhrat Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh wollte sein Vermögen für den Propheten ausgeben, aber er fürchtete die Missachtung, die (so oft) den Gebenden über die Nehmenden widerfährt und so weinte er die ganze Nacht hindurch. Er betete deshalb zu Allah Ta’ala, dass der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam sein Reichtum nach seinem Belieben ausgab. Allah Ta’ala akzeptierte sein Gebet, und somit gab der Prophet Abu Bakrs radiyallahu ‘anh Reichtum wie sein eigenes aus. Der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam sagte einst:

„Wahrlich Abu Bakr ist der Beste/Größte unter allen Menschen in Aufrichtigkeit, (Gottes-) Dienst und Reichtum."

Während der Tage seiner Krankheit, beauftragte der Prophet

 

sallallahu ‘alayhi wa sallamAbu Bakr radiyallahu ‘anh das Gebet zu leiten. Eines Tages betrat der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam die Moschee als Abu Bakr radiyallahu ‘anh das Gebet leitete, daraufhin trat Abu Bakr radiyallahu ‘anh zurück. Nachdem Gebet fragte der Prophet sallallahu ‘alayhi wa sallam, warum er zurücktrat, während er speziell für die Leitung des Gebetes beauftragt war. Abu Bakr radiyallahu ‘anh antwortete: „O Allahs Gesandter sallallahu ‘alayhi wa sallam

, der Sohn von Abu Quhafa ist in deiner Gegenwart, nicht im Stande zu Führen."

Die Sahabah waren froh bei der Offenbarung der

 

Surah al-Nasr, welche die Schlacht von Makkah und die großflächige Annahme des Islam voraussagte. Außer Abu Bakr radiyallahu ‘anh, er fing an zu weinen und sagte:

„Wißt ihr nicht, dass die Aufgabe des Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam beendet ist und dass er zu seinem Herrn zurück kehren wird?"

Der Prophet

 

sallallahu ‘alayhi wa sallam war überglücklich an dem Tag als Makkah erobert wurde, und das Abu Bakrs Vater, Abu Quhafa radiyallahu ‘anh, den Islam annahm. Hierbei kommentierte Abu Bakr radiyallahu ‘anh

: „Ich wäre glücklicher, wenn dein Onkel Abu Talib den Islam angenommen hätte, weil das dich glücklicher gemacht hätte."

Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh erreichte solch einen Höhepunkt seiner Liebe zum Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam, dass er nicht die geringste Respektlosigkeit gegenüber seinen Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallamtolerieren konnte. Vor seiner Konversion zum Islam, sprach Abu Quhafa respektlos vom Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam, daraufhin schlug ihn sein Sohn, Abu Bakr radiyallahu ‘anh

.

Ein Berg von Kummer stürzte auf die Sahabah, als der Prophet diese Welt verließ. Umar

 

radiyallahu ‘anh, einer der tapfersten Sahabah, sagte dass er jeden köpfe, der auch nur andeuten würde, dass der Prophet tot war sallallahu ‘alayhi wa sallam; Er behauptete/verfochte, dass der Prophet nur gegangen ist um Allah Ta’ala zu treffen, wie Hadrat Musa [aleyhi salam] es vor ihm gemacht hat. Als Abu Bakr radiyallahu ‘anh die schwerwiegende Nachricht hörte, ging er zum Haus seiner Tochter. Das folgende ist in einem Buch von Imam Bukhari rahimahullah dokumentiert: „

Sodann ging Abu Bakr radiyallahu ‘anh und küsste den Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam auf die Stirn und sagte: „Mögen meine Eltern für dich geopfert werden. Du hast dein Leben in einem Zustand der Reinheit verbracht und du bist in einem Zustand der Reinheit gegangen um deinen Schöpfer zu treffen."

Abu Bakr

 

radiyallahu ‘anh fragte seine Tochter, mit welcher Art Kleidung der Prophet begraben wurde, damit er bei seinem eigenen Tod in der selber Kleidung begraben werden konnte. Abu Bakr radiyallahu ‘anh äußerte seinen Wunsch, dass sein Leichenzug zu der letzten Ruhestätte des Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam getragen werden soll, und dass sein Körper, wenn die Türen von selber öffnen, dort begraben werden soll, andernfalls nicht. Als sein Sarg außerhalb der Begräbnisstätte des Propheten sallallahu ‘alayhi wa sallam

gebracht wurde, öffneten sich die Schlößer und Türen von selbst und die Sahabah hörten eine Stimme:

„Bringt den Freund zu seinem Freund."

 

 


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