DISKUSSIONS- und DIALOG-FORUM

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»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.

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offline zahara
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1 Geschrieben Mittwoch, August 26, 2009 @ 23:53:11  


Die Zeit von Chadidscha (ra) bis Sauda (ra)


Bei der Geschichte Saudas (ra) müssen wir dort beginnen, wo die Geschichte von Chadidscha (ra) endet. Dabei müssen wir die hohe Stellung von Chadidscha (ra) beim Propheten (saws) berücksichtigen. Chadidscha (ra) hatte dem Propheten (saws) drei Knaben geboren: Al-Qasim, der älteste, Al-Taher und A’bdullah. Außerdem gebar sie ihm vier Mädchen in folgender Reihenfolge: Zainab, Ruqayya, Umm Kulthum und Fatima. Die drei Jungen starben noch zu Lebzeiten ihrer Mutter.


Chadidscha (ra) starb und hinterließ ihre vier Töchter: Zainab war verheiratet mit Abu Al-A’as Ibn Al-Rabi’, Ruqayya war verheiratet mit dem ehrenvollen U’thman Ibn A’ffan, Allahs Wohlgefallen auf ihnen. Sie waren nach Habascha ausgewandert und noch nicht zurückgekommen. D.h. nach dem Tod von Chadidscha (ra) blieben nur Fatima und Umm Kulthum in ihrem Haus zurück. Erwähnenswert ist, dass Ruqayya und Umm Kulthum vorher mit den Söhnen von Abu Lahab verheiratet waren, bis im Islam verboten wurde, dass eine Muslimin einen Nicht-Muslim heiratet. Nach der Offenbarung wollte Abu Lahab den Propheten (saws) überlisten, indem er seinen Söhnen befahl, die Ehe mit den Töchtern des Propheten (saws) zu scheiden. Danach heiratete Ruqayya den ehrenwerten U’thman Ibn A’ffan (ra), während Umm Kulthum im Haus ihres Vaters unverheiratet zurückblieb. Stellt euch vor, dass Chadidscha (ra) das alles erlebt hat: den Tod ihrer Söhne, die Scheidung ihrer Töchter und die Auswanderung ihrer anderen Tochter. Welch eine großartige Frau sie war, Allahs Wohlgefallen auf ihr.



Fatima wurde ein oder zwei Jahre nach der Berufung des Propheten (saws) geboren, Chadidscha (ra) dagegen starb im 10. Jahr nach der ersten Offenbarung. Der Prophet (saws) war zu dieser Zeit 50 Jahre alt, während Fatima acht oder neun Jahre alt war (das Jahr ihrer Geburt ist nicht genau bekannt). Der Prophet (saws) war mit seiner Berufung und dem Kampf gegen die Feinde des Islam beschäftigt. Wer konnte nun für das Haus sorgen?





Im Haus des Propheten (saws) befanden sich nur noch Umm Kulthum (ra) und Fatima (ra). Wer konnte diese Situation verändern? Chaula Bint Hakim, die Frau von U’thman Ibn Maz’un, einem Gefährten, der im Islam großartige Taten vollbracht hat kam zum Propheten (saws) und fand ihn sehr traurig auf, denn er trauerte um Chadidscha, Allahs Wohlgefallen auf ihr. Da fragte Chaula ihn: „Gesandter Gottes, willst du nicht heiraten?“ Chaula berichtete, dass er sehr lange schwieg, bis sie seine Tränen sah. Er antwortete: „Gibt es nach Chadidscha noch eine?“


Nachdem der Prophet (saws) ihr geantwortet hatte, meinte Chaula: „Hätte ich ihn nur nicht angesprochen.“ Sie hatte bemerkt, dass sie ihn wieder an seinen Schmerz erinnert hatte. Dann sagte Chaula zum Propheten (saws): „Wer kümmert sich um das Haus und die Kinder, Gesandter Gottes?“ Da antwortete der Prophet (saws): „Wer?“ Gemeint war die Frage, wer für diese Aufgabe geeignet wäre. Chaula sagte: „Wenn du möchtest, dann wäre da eine Jungfrau oder aber eine Frau, die schon einmal verheiratet war.“ Er fragte sie: „Welche Jungfrau und welche andere Frau?“ Chaula antwortete: „Die Jungfrau ist A’ischa, die Tochter eines deiner liebsten Gefährten, und die andere Frau ist Sauda Bint Zuma’a Ibn Qais. Ihr Mann Al-Sukran Ibn A’mr ist gestorben, und sie hat niemanden mehr.“ Da sagte der Prophet (saws): Geh zu Saudas Familie und sprich mit ihnen. Nenne meinen Namen und sage, dass ich um ihre Hand anhalten möchte.“


Herkunft


Sauda Bint Zuma’a Ibn Qais (ra) und der Prophet (saws) hatten den gleichen Urgroßvater der siebtletzten Generation. Auch sie kam aus Mekka vom Stamm Quraisch. Ihr Vater war kein Muslim, und lebte sehr lange.


Sauda (ra) war eine der ersten, die zum Islam übergetreten war. Viele denken, dass die ersten Muslime Männer waren, aber die ersten Muslime waren ganze Familien. Dies ist auch ein guter Aspekt, an dem man – im Gegensatz zu heute - den Zusammenhalt der Familien in jener Blütezeit erkennen kann. Damals ist der Mann zum Islam übergetreten, und seine Frau hat es ihm gleich getan. Dies geschah auch andersherum: erst die Frau und dann der Mann. 

Sauda (ra) lebte in einem dieser Häuser, die zum Islam übergetreten waren. Sie war nämlich verheiratet mit dem Prophetengefährten Al-Sukran Ibn A’mr. Er war einer der Gefährten, die gleich am Anfang dem Propheten (saws) zum Islam folgten, und war der Cousin von Sauda (ra). So kam es, dass Sauda (ra) und ihr Mann zu den ersten Muslimen gehörten, und sie blieben auch gottesfürchtig, als sie der Unterdrückung ausgesetzt waren, die alle Muslime zu Beginn des Islam ertragen mussten. Mit dem Beginn der Auswanderung zogen Sauda (ra) und ihr Mann nach Habascha.


Sauda (ra) war schon älter, als sie den Propheten (saws) heiratete, etwa 70 oder 80 Jahre alt. Sie war älter als Chadidscha (ra) gewesen war, also auch viel älter als der Prophet (saws).

Wenn wir die Geschichtsbücher sehen, finden wir Beschreibungen zu Sauda (ra), dass sie eine beleibte Frau gewesen sei. Normalerweise benutzt man diesen Ausdruck bei Männern, die groß, breit und schwer sind. Unsere Mutter (ra) hatte einen bestimmten Gang, bei dem der Prophet (saws) immer lächeln musste, wenn er ihn sah. Deswegen ging sie extra immer vor ihm, um ihm eine kleine Freude zu machen.


Allah hat unsere Mutter Sauda (ra) mit Humor und einer schönen Art zu reden beschenkt, sie war aber keine Schönheit. Sauda (ra) lebte sehr lang, sie lebte noch lange nach dem Tod des Propheten (saws) und starb in der Zeit von U’mar Ibn Al-Chattab (ra).


Ehrlich gesagt hatte unsere Mutter Sauda (ra) kein besonderes großes religiöses Hintergrundwissen. Viele Leute denken, dass alle Gefährten sehr religiös waren und den Koran auswendig konnten. Das stimmt aber nicht, es gab auch manche, die nur über wenig Wissen, aber über die Grundkenntnisse verfügten. Das spricht jedoch nicht dagegen, dass sie für den Islam leben, und unsere Mutter Sauda (ra) war eine von ihnen.


Das Gerücht

Wie wir bereits erzählt haben, war Sauda (ra) mit ihrem Mann Al-Sukran Ibn A’mr nach Habascha ausgewandert. Während ihres Aufenthaltes dort war ein Gerücht im Umlauf, dass der Prophet (saws) gesiegt habe und alle Bewohner von Mekka islamisch geworden seien. Somit entschieden sich viele der Muslime in Habascha, wieder nach Mekka zurückzukehren. Natürlich war das nur ein Gerücht, und die Situation in Mekka war sehr schlecht. Denjenigen, die wieder zurückgingen, standen schwere Zeiten bevor.


Sauda (ra) und ihr Mann waren unter den Rückkehrern. Während der Reise starb Al-Sukran jedoch, er war schon ein älterer Mann gewesen. So musste Sauda (ra) gleich zwei Prüfungen auf einmal bewältigen: zum einen den Tod ihres Mannes, zum anderen, was die Muslime in Mekka von den Nichtmuslimen erwartete. 



Als der Stamm der Quraisch von der Heirat zwischen Sauda (ra) und dem Propheten (saws) hörte, wunderten sich alle. Muhammad (saws), der mit der schönen und großartigen Chadidscha (ra) verheiratet gewesen war, heiratete nun Sauda Bint Zuma’a (ra). Wieso hat er das gemacht? Die Nichtmuslime wundern sich darüber. Wir Muslime jedoch wundern uns nicht darüber, denn wer seine Religion richtig versteht, die Religion liebt und an sie glaubt, der versteht alles, was der Prophet (saws) tat.

Wir sagen nicht, dass es eine Aufopferung war, aber es war Barmherzigkeit und Trost, den er (saws) Sauda (ra) schenken wollte.



Erst sag meinem Vater Bescheid!


Zurück zur Heiratsgeschichte von Sauda (ra). Wir wissen, dass Chaula den Propheten (saws) vor die Wahl der Heirat mit einer Nichtverheirateten, nämlich A’ischa (ra), oder mit einer ehemals Verheirateten, nämlich Sauda (ra), stellte. Der Prophet (saws) entschied sich erst für Sauda (ra), obwohl er wusste, dass sie verwitwet war, und nicht für die junge A’ischa (ra). Chaula ging dann zu Sauda (ra) und sagte: „Sei erfreut über die beste Nachricht deines Lebens!“ Sauda (ra) erwiderte: „Welche?“ Chaula antwortete: „Der Gesandte Allahs schickt mich, um für ihn um dich zu werben.“ Sauda (ra) fragte: „Mich will der Gesandte Allahs heiraten?!“ Chaula antwortete: „Ja, er forderte mich auf, zu dir zu kommen und für ihn um dich zu werben.“ - „Dann sag erst meinem Vater Bescheid“, war ihre Antwort.


Über diese Antwort müssen wir gründlich nachdenken. Wenn Sauda (ra) ein hohes Alter erreicht hatte, dann musste ihr Vater hochbejahrt gewesen sein. Damals war er auch noch nicht Muslim. Das war auch nicht das erste Mal, dass sie heiraten wollte, sie war schon einmal mit einem Mann verheiratet gewesen. Nun war sie zudem eine alte Frau. Trotzdem beharrte sie darauf, dass ihr Vater seine Erlaubnis erteilte.


Dann ging Chaula zum Vater von Sauda und sagte: „Muhammad Ibn A’bdallah schickt mich, um für ihn um deine Tochter zu werben.“ Er erwiderte: „Was für ein Mann! Ihn lehnt niemand ab.“ So heiratete der Prophet (saws) Sauda (ra), und sie blieben zwei Jahre lang zusammen, ohne dass der Prophet (saws) andere Frauen neben ihr heiratete.

ff


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Lass jedes Wort, bevor du es aussprichst drei Pforten passieren.
An der ersten wird es gefragt: “Ist es wahr?”,
an der zweiten: “Ist es nötig?”,
und an der dritten: “Ist es nett?”


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2 Geschrieben Donnerstag, August 27, 2009 @ 00:03:19  

Geschichten und Verdienste von Sauda (ra)


Sauda (ra) hatte einen ausgelassenen Charakter und spaßte gern mit dem Propheten (saws). Wir wissen, wenn der Prophet (saws) als Vorbeter zusammen mit anderen eines der fünf obligatorischen Gebete verrichtete, dauerte das Gebet nicht lange. Beim nächtlichen Gebet aber dauerte es an. Dieses Gebet ist freiwillig, wer also mit dem Propheten (saws) beten wollte, der sollte das Gebet durchhalten.

Einmal betete Sauda (ra) mit dem Propheten (saws) in der Nacht. Danach stellte sie dem Propheten (saws) eine Frage, in der sie auf lustige Weise auf die lange Dauer des Gebetes hinwies: „O Gesandter Allahs, im Gebet haben wir so lange in der Verbeugung innegehalten, dass ich fürchtete, dass das Blut aus meiner Nase fließen könnte. Ich habe dann die Hand vor meine Nase gehalten. Ist mein Gebet noch gültig?“ Der Prophet (saws) verstand diesen Scherz und lachte. Da sagte sie: „O Gesandter Allahs, wenn ich mit dir das nächtliche Gebet verrichte, dann verkürze doch die Verbeugungs- und Niederwerfungszeit, damit ich nicht an die Nase fassen muss!“


Die Pilger sind ihr Dank schuldig


Erwähnenswert ist auch, dass die Pilger Sauda (ra) großen Dank schuldig sind. 
Das wissen nicht viele. Sauda (ra) war übergewichtig und konnte sich daher nicht so anstrengen. Bei der letzten Pilgerfahrt des Propheten (saws) begleitete ihn Sauda (ra). Wir wissen, dass die Pilger und Pilgerinnen am 9. Tag vom islamischen Monat Dhul-Hidscha, nachdem sie von Arafat aufbrechen und sich nach Musdalifa begeben, freiwillig bis zur Morgendämmerung in Musdalifa bleiben können. Da Sauda (ra) eine betagte, übergewichtige Frau war, konnte sie das Gedränge in Musdalifa nicht ertragen. Sie sagte zum Propheten (saws): „O Gesandter Allahs, ich kann nicht bis zur Morgendämmerung bleiben.“ Der Prophet (saws) erlaubte ihr dann, dass sie sich vor der Morgendämmerung nach Mina begibt und dort das Ritual des Steinewerfens durchführt. So war sie der Anlass zu dieser Alternative für die Schwächeren. Das Verweilen bis zur Morgendämmerung ist aber besser für diejenigen, die dazu in der Lage sind.


Es muss noch eine andere Geschichte über Sauda (ra) erwähnt werden:


Ich schenke meinen Tag A'ischa (ra)…


Sauda (ra) ging eines Tages, im fünften Jahr nach der Hidschra, zum Propheten (saws). Sie war inzwischen alt geworden. Sie sagte zu ihm: „Oh Allahs Gesandter, lass dich nicht von mir scheiden, denn ich wünsche mir, am Jüngsten Tag deine Frau zu sein. Ich schenke meinen Tag A'ischa.“


Die Orientalisten interpretieren dieses Ereignis falsch und behaupten, dass der Prophet (saws) sich von ihr scheiden lassen wollte, weil sie alt geworden war. Dieses Argument ist unlogisch, denn sie war von Anfang an schon sehr alt, als der Prophet (saws) sie heiratete. Der Prophet (saws) hätte sich in solcher Weise niemals verhalten können. Wie kann man nur auf dieser Weise darüber nachdenken?


Warum sagte sie ihm aber „Bitte lass dich nicht von mir scheiden?“ Die Koranverse, die dem Propheten (saws) offenbart wurden, stellten die Frauen des Propheten (saws) vor die Wahl, entweder mit ihm weiterzuleben oder sich von ihm scheiden zu lassen. Warum wurden diese Verse offenbart?


Die Frauen des Propheten (saws), die mit ihm lebten, mussten das harte Leben des Propheten (saws) ertragen. Beim Feldzug von Chaibar und den islamischen Eroberungen wurde viel erbeutet, wovon der Prophet (saws) ein Fünftel bekam. Daher begannen die Frauen des Propheten (saws), mehr von ihm zu fordern. Sie wollten, dass er (saws) ihnen mehr Geld für ihre Ausgaben gibt. Der Prophet (saws) aber wollte der Gemeinschaft den richtigen Umgang mit Geld lehren, denn er ist für uns alle das beste Vorbild, nach dem man streben kann. Er konnte nicht mehr ausgeben, deshalb geriet er in einen Konflikt. In dieser Zeit wurden die folgenden Verse der Sure Al-Ahzab offenbart, die die Frauen des Propheten (saws) vor die Wahl stellte:

[O Prophet! Sprich zu deinen Frauen: „Wenn ihr das Leben in dieser Welt und seinen Schmuck begehrt, so kommt, ich will euch eine Gabe reichen und euch dann auf schöne Art entlassen. Doch wenn ihr Allah und Seinen Gesandten und die Wohnstatt des Jenseits begehrt, dann wahrlich, hat Allah für die unter euch, die Gutes tun, einen herrlichen Lohn bereitet.“] (33:28-29).


Sauda (ra) war die einzige, die zum Propheten (saws) ging, als sie den Vers hörte, und ihm diese Worte sagte. Was die Übergabe ihres Tages an A'ischa (ra) betrifft, sollten wir erwähnen, dass der Prophet (s) die Wochentage zwischen seine Frauen aufgeteilt hatte, weil er sehr gerecht war. Er verbrachte bei jeder Frau einen Tag. Wenn eine Frau an der Reihe war, ging der Prophet (saws) morgens zu ihr und verrichtete dort seinen Mittagsschlaf. Er aß mit ihr das Mittag- und Abendessen, übernachtete bei ihr und betete dort das nächtliche Gebet. Nach dem Morgengebet kehrte er zu ihr zurück und wechselte dann morgens zu der nächsten Frau usw. Daran erkennen wir, wie gerecht der Prophet (saws) seine Frauen behandelt hat. Wenn ein Mann jetzt sagt, dass die Mehrehe im Islam erlaubt sei, vergisst er oft zu erwähnen, dass es eine sehr große Sünde ist, wenn er die Ehefrauen nicht gleich und gerecht behandelt. Außerdem wird er am Jüngsten Tag sehr streng über diese Gerechtigkeit befragt.


Als Sauda (ra) die Koranverse hörte, hatte sie Angst, dass sie damit gemeint sei. Sie dachte, dass die anderen Frauen jünger und schöner wären als sie. Deshalb entschloss sie sich dazu, dem Propheten (saws) etwas zu schenken. Sie schenkte ihren Tag der liebsten Frau des Propheten (saws): A'ischa (ra). Sie sagte zu ihm: „Oh Allahs Gesandter, lass dich nicht von mir scheiden, denn ich wünsche mir, am Jüngsten Tag deine Frau zu sein. Ich schenke meinen Tag A'ischa.“ Die Behauptungen und Märchen der Orientalisten über dieses Thema sind damit aufgeklärt. Der Anlass ihrer Ansichten waren die Koranverse der Sure Al-Ahzab.

Der Prophet (saws) fragte Sauda daraufhin: „Warum willst du das machen?“ Seht, was passiert ist. Der Prophet (saws) hatte Mitleid mit ihr. Aber die Situation war sehr schwierig. Jeder andere Mann anstelle des Propheten (saws) hätte sich über ihr Angebot gefreut.

Sauda (ra) sagte: „Oh Allahs Prophet, ich will meine Nacht A'ischa schenken.“ Der Prophet (saws) fragte sie: „Möchtest du das wirklich?“ Sie antwortete: „Ja, Allahs Prophet, ich will das tun, und ich bin damit zufrieden.“ Der Prophet (saws) erwiderte daraufhin: „Wie du willst.“



So schenkte Sauda (ra) A'ischa (ra) ihre Nacht. Damit wurde A'ischa (ra) die einzige Frau des Propheten (saws), die zwei Nächte hatte.


A'ischa (ra) hatte einmal gesagt: „Keine Frau ist mir lieber als Sauda.“ Für diese Zuneigung gibt es zwei Gründe: zum einen, dass Sauda (ra) ihr ihre Nacht geschenkt hatte, zum anderen, dass A’ischa (ra) sehr jung war, als sie den Propheten (saws) geheiratet hatte. Sauda (ra) unterrichtete sie und half ihr wie eine Mutter. Deshalb liebte A’ischa (ra) sie sehr. Zu guter Letzt


Sauda (ra) lebte noch lange Zeit nach dem Propheten (saws). Sie überlieferte nur fünf Aussprüche des Propheten (saws) und starb in der Regierungszeit von U'mar Ibn Al-Chattab (ra). Sie wurde in Al-Baqi’begraben

Abu Hureira trug ihre Totenbahre und betete für sie.


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und an der dritten: “Ist es nett?”


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