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 Habakuk
Neuling
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1 Geschrieben Donnerstag, April 8, 2010 @ 16:22:43
Sie sehen helles Licht oder verlassen den eigenen Körper: Nach einem Herzstillstand berichten manche Menschen von Nahtod-Erfahrungen. Möglicherweise haben diese Erlebnisse ein banale Ursache. Immer wieder berichteten Menschen nach einem Herzstillstand von erstaunlichen Eindrücken: Sie erzählten von Lichtern, Tunneln, ja sogar vom Verlassen des eigenen Körpers. Auf Grundlage der sogenannten Nahtod-Erfahrungen wurde über mystische, religiöse und psychologische Einflüsse spekuliert. 
Eine neue Studie stellt diese Theorien in Frage: Demnach lassen sich Nahtod-Erfahrungen schlicht auf einen hohen Kohlendioxidgehalt (CO2) im Blut zurückführen. Forscher der Universität Maribor in Slowenien haben 52 Herzinfarkt-Patienten in drei großen Kliniken untersucht. Das durchschnittliche Alter der Patienten lag bei 53 Jahren, 42 von ihnen waren Männer - elf Patienten hatten eine Nahtod-Erfahrung, bevor sie gerettet wurden. Nahtod-Erfahrung ändert das Leben grundlegend Den Wissenschaftlern zufolge hatten diese elf Menschen nichts gemein, was ihr Alter, ihren Bildungsstand, ihren religiösen Glauben, ihre Angst vor dem Tod, die verabreichten Medikamente oder ihre Genesungszeit nach dem Infarkt betraf. Was die Ärzte aber bei allen elf Patienten mit Nahtod-Erlebnissen feststellten, waren ein erhöhter CO2-Gehalt und ein leicht erhöhter Kaliumwert im Blut, berichten sie in der Fachzeitschrift "Critical Care". Um daraus gültige Erkenntnisse abzuleiten, seien aber umfangreichere Untersuchungen mit mehr Patienten nötig, räumen die Forscher ein. <http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,687918,00.html#ref=rss> MFG Der Habakuk.
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 Sunrise
Neuling
Geschlecht: weiblich aus: Kölle Registriert: Sep 2009 Geburtsdatum: --
Beiträge: 35
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2 Geschrieben Freitag, April 9, 2010 @ 15:16:07
Hallo Habakuk, ein erhöhter CO2 Gehalt im Blut kann aber nicht verantwortlich sein rErscheinungen, die alle gleich sind. Nämlich Licht, Tunnel, u.s.w. Wieso sieht keiner eine grüne Wiese beispielsweise? Dann könnte man annehmen das ein erhöhter CO2- Wert im Blut zu Halluzinationen führt. Aber wenn alle Menschen die gleiche Halluzination haben, sollte schon etwas mehr dahinter stecken. Viele Grüße, Sunrise!
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 Habakuk
Neuling
Geschlecht: männlich Registriert: Apr 2010 Geburtsdatum: --
Beiträge: 80
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3 Geschrieben Freitag, April 9, 2010 @ 16:32:14
Hallo sunrise, ein erhöhter CO2 Gehalt im Blut kann aber nicht verantwortlich sein rErscheinungen, die alle gleich sind. Nämlich Licht, Tunnel, u.s.w.
Ich glaube nicht, daß diese Erlebnisse alle "gleich" sind. Aber anscheinend berichten viele von Licht, Tunnel usw. Ich denke auch nicht, daß die CO2-Hypothese nun unbedingt der Weisheit letzter Schluß ist, oder das Phänomen alleine hinreichend erklären kann. Ich wollte den Bericht hier nur zur Diskussion stellen. Wieso sieht keiner eine grüne Wiese beispielsweise? Dann könnte man annehmen das ein erhöhter CO2- Wert im Blut zu Halluzinationen führt.
Hm. Weil ich mich mit dem Thema eher wenig auskenne, hab ich grad in der Wikipedia was dazu gelesen. und wies' der Teufel so will wird dort auch ein Nahtoderlebnis mit grüner Wiese geschildert. ;-) Aber wenn alle Menschen die gleiche Halluzination haben, sollte schon etwas mehr dahinter stecken.
Sicher. Die Frage ist nur was. Ich persönlich glaube nicht an ein Leben nach dem Tode, also vermute ich eher natürliche Erklärungen. Nahtoderlebnis hatte ich auch nioch keines. Allerdings das, was in der Wiki etwas mißverständlich als fear death erlebnis beschriewben wird: "Als Fear-Death-Experiences werden Erfahrungen bezeichnet, die in lebensgefährlichen Situationen auftreten, oft ohne dass der Betroffene dabei verletzt wird. Das könnte man mit Todesangsterfahrung oder Todesfurchterfahrung übersetzen. Der Name ist irreführend, da die Betroffenen zwar damit rechneten zu sterben, aber oft angeben, keinerlei Angst empfunden zu haben. Es gibt keine exakte Statistik zu den einzelnen Elementen der Fear-Death-Experiences, jedoch scheinen deutlich weniger Erfahrungen mit dem Lichtwesen, Tunnelerfahrungen, Begegnungen mit feinstofflichen Wesen und Präkognitionen aufzutreten, als in Nahtodeserfahrungen. Veränderungen von Zeit und Raum, besonders das Gefühl, dass alles in Zeitlupe abläuft, ist in der Fear-Death-Experience deutlich häufiger als in der Nahtodes-Erfahrung erkennbar." Kann ich genau so bestätigen. Kein Licht, kein Tunnel, keinerlei Angst, eher eine große Ruhe, subjektiv deutlich gesteigerte Wahrnehmung und starkes Zeitlupengefühl. Da war sicher kein CO2-Mangel vorhanden und wohl auch kein Einfluß jenseitiger Kräfte. Aber trotzdem war die Wahrnehmung im Vergleich zur Alltagswahrnehmung stark verändert, z.B. beim Zeiterleben. Wir wissen halt noch nicht alles und man kann auch kaum alles direkt experimentell untersuchen. Mit freundlichen Grüßen Der Habakuk.
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 AdminKaya
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4 Geschrieben Freitag, April 9, 2010 @ 18:55:11
Ein erhöhter CO2-Gehalt im Blut kann u.a. Folgendes nicht verursachen: - Die Begegnung mit einem 'Lichtwesen', und auch mit verstorbenen Angehörigen, die dem Sterbenden hilfreich zur Seite stehen oder auch zur Umkehr raten;
- die blitzschnelle Rückschau auf das eigene Leben, häufig verbunden mit einem 'Alles-auf-einmal-Erfassen', einem mentalen 'Rundum-Blick';
- absolte Klarheit der Gedanken, auch bei Menschen, die zuvor verwirt oder gar geistesgestört waren;
- Wahrnehmung von Farben und Klängen höchster Brillanz bzw, vollkommener Reinheit, wie sie sich in unserer materiellen Welt nie realisieren lassen (selbst Blinde bzw. Taube können sie erfahren).
(Auszug aus dem Buch "Wir alle sind unsterblich" von Ernst Meckelburg, S. 89 f.) Aus eigenen Erfahrungen kann ich manches davon bestätigen (die ich erfahren habe), und mit einigem ergänzen: - Geruchssinn (Wunderschöne Gerüche);
- Geschmackssinn (Wunderschöne Geschmäcker);
- keine "akustische" Kommunikations-Begrenzung hinsichtlich der Entfernung, da es nicht akustisch, sondern telepatisch stattfindet, aber einem wie akustisch vorkommt (da mag die materielle/physische Gewohnheit eine Rolle spielen);
- Fortbewegung ohne Zeitverlust, gedankenschnell;
- unterschiedliche, unbekannte Wesenarten, schöne und häßliche, frieden- oder angsteinflösende...
Vor der CO2-These war die "Entbindungsthese" bekannt: der Tunnel-Effekt soll demnach eine unbewußte Erinnerung an die eigene Geburt sein (die Ärzte sind die "Engel" oder "Außerirdischen"). MfG Cemil ---------------------------- NACHTRAG: Zitat aus der obigen Seite: »Fenwick glaubt jedoch nicht daran, dass es sich bei echten Nahtod-Erfahrungen um einen Rechenfehler des Gehirns handelt. "Wenn das Herz aufhört zu schlagen, herrscht nach elf Sekunden elektrische Stille im Gehirn. Vom neurologischen Standpunkt aus dürfte dann nichts mehr passieren." Bei Blankes Patientin aber habe das Gehirn noch gearbeitet. Zudem könnten die Beobachtungen der Schweizer nicht erklären, warum manche Patienten Gegenstände beschreiben, die während des klinischen Tods nachweislich außerhalb ihres Blickfelds lagen.«
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,270040,00.html --------------------
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 AdminKaya
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5 Geschrieben Dienstag, Mai 18, 2010 @ 16:07:05
Merkmale der [Reinkarnations-] Forschung: Der größte Teil der Ergebnisse stammt von Universitäten. Material und Methoden sind offengelegt. Es gibt eine wissenschaftliche Diskussion in Fachpublikationen. Replikationen (Versuchswiederholungen) mit vergleichbaren
Ergebnissen sind von 4 Universitätsinstituten bekannt. Die Menge der Daten/Fälle ist inzwischen so groß, daß das
Phänomen als gesichert gelten kann. Die Sorgfalt in der Untersuchungstechnik wird auch von den
meisten Kritikern anerkannt. Streitpunkt ist die Interpretation
der Daten. Die Arbeit ist unabhängig von Kirchen bzw. Religionen. Keine kommerziellen Interessen.
http://www.fen-net.de/~ba3378/ --------------------
'Was du suchst, ist das, was sucht' *******Franz von Assisi*******
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