Erdbeben in Japan könnte schweres Nachbeben in Tokio auslösen - Verwerfungen in der Nähe der Hauptstadt aufgebaut(Bild: Imago)

Das verheerende Erdbeben am 11. März im Nordosten Japans hat einen Tsunami von zerstörerischem Ausmaß ausgelöst. Ganze Städte wurden ausradiert. Im Atomkraftwerk Fukushima wurde die Stromzufuhr unterbrochen, das Kühlbecken fiel aus, Reaktoren explodierten und setzten Radioaktivität frei. Die japanische Hauptstadt, die Millionenmetropole Tokio, liegt nur 250 Kilometer entfernt. Millionen von Menschen in und um Tokio werden durch eine radioaktive Verstrahlung bedroht. Das Trinkwasser in der Region wird knapp und auch Lebensmittel sind inzwischen radioaktiv verseucht.

Nun droht der Millionenmetropole Tokio das nächste Gefahrenszenario. Geologen haben herausgefunden, dass die Erdkruste an einer Verwerfung nahe der japanischen Hauptstadt unter ungeheurem Druck steht. Ein schweres Erdbebens ist dadurch wahrscheinlicher geworden und bedroht Millionen von Menschen.

http://wissen.de.msn.com/bilder.aspx?cp-documentid=156663350