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»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

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Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed

"Der, der nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn. Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn. Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn. Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm. (Sufi-Spruch)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Wer Du auch bist, woher Du auch kommst, Wohin Du auch gehst,

Sei einfach anständig und freundlich zu Deinem Gegenüber,

Denn von einer Quelle stammen wir, zu ihr kehren wir einst wieder zurück.
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1 Geschrieben Donnerstag, Februar 17, 2011 @ 16:26:40  

 


 

 

 

Re: ... Die Versuchung Jesu Christi

Geschrieben von Cemil am 20. Oktober 2003 15:40:50:

Als Antwort auf: An Cemil: Die Versuchung Jesu Christi geschrieben von Gunther M. Michel am 19. Oktober 2003 23:11:34:

 

>Grüß Gott, Cemil,

Grüß Gott, Gunther,

>nachträglich zu einem der Punkte, die Du gegen die Gottheit Jesu Christi angeführt hast, die Tatsache, daß er vom Satan versucht wurde: Dafür wird im Neuen Testament selbst eine Erklärung gegeben, nämlich im Hebräerbrief:

Also, ehrlich gesagt, ich kann mich nicht erinnern, daß ich in letzter Zeit diesen Punkt als Gegenargument angeführt hätte. Doch früher tat ich es und bin natürlich nach wie vor der gleichen Ansicht.

Der "trinitarische Fehler" besteht in diesem Zusammenhang meines Erachtens u.a. darin, daß man den Satan als "Gott der Negativität" betrachtet, also fast oder doch gleichwertig wie Gott im negativen Sinne (das verletzt auch den reinen Monotheismus, nebenbei gesagt). Das kann ein Muslim so nicht akzeptieren, da Gott der Eine sowohl Schöpfer des Positiven wie des Negativen ist. Er ist die Quelle und Urheber allen Seins, wozu wörtlich alles gehört. Diese Lehre ist im Christentum leider zu kurz geraten, aber im AT steht an einer Stelle konkret geschrieben, daß Gott sowohl Licht, als auch Schatten erschaffen habe, also der Schöpfer der Polaritäten ist.

In der Geschichte der Versuchung Jesu' steht Jesus in der Mitte zwischen Gott und Satan, und er wird vom letzteren geprüft, versucht, auf seine Seite zu ziehen.

Tatsächlich würde der Satan sich nicht annähernd trauen, Gott den Allmächtigen zu prüfen, zu versuchen und "auf seine Seite zu ziehen" (!!!).

Oben sagte ich, Jesus stehe in besagter Versuchung zwischen Gott und Satan. Tatsächlich steht Gott über beide und diese zwei (Jesus und Satan) sind zwei Seiner Geschöpfe, wobei das eine das andere versucht, weil es seine (Satans) Natur ist, Menschen zu versuchen und in die irre und zum Falschen zu führen. Nebenbei sei vermerkt: Gegenpart zum Satan und zu den Teufeln ist nicht Gott, der Allmächtige, sondern es sind die (Erz-)Engel und diese sind darauf bedacht, mit dem Positiven dem Satan entgegenzutreten, in dem sie den Menschen das Gute und das Richtige insprieren, je nach Veranlagung und Reife also, intuitiv eingeben.

Aus dieser Polarität entsteht die Erkenntnis von Gut und Böse und daraus wiederum ergibt sich unsere menschliche Entwicklung. Anderenfalls wären wir lediglich Marionetten, Roboter, ohne Selbsbewußtsein, ohne Entscheidungen, ohne Willen.

Lieber Gunther, mein christlicher Freund, den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, den realistischen Gedanken ebenfalls nicht. Aus diesem Grunde überlegen wir mal gemeinsam, was geschehen wäre, wenn dem Satan seine Verführung gelungen wäre: Hätte sich die Natur, das Wesen Gottes dadurch geändert? Was wäre geschehen? Wäre Gottes Plan nicht aufgegangen, hätte der Satan gesiegt, das sichtbare und unsichtbare Universum ins Chaos gestürzt?

Bitte bedenke: Es war eine Versuchung, eine Prüfung, die zwei mögliche Ausgänge hatte, sonst wäre es unsinnig wie sonst was gewesen, Jesus zu "versuchen".

Diese Gedanken sind noch weiter auszuführen, aber ich denke, die obigen reichen völlig aus, um die Gottheit Jesu' logisch-vernünftig zu widerlegen. Der Satan hätte nie und nimmer Gott den Allmächtigen zur Versuchung führen können.

Abschließend sei gesagt, daß ich die obigen (und weiter ausführbaren) Gedanken hinsichtlich der Geschichte von der Versuchung Jesu' als eines der logischsten und vernünftigsten Argumente betrachte, welches gegen das Dogma der Göttlichkeit Jesu' spricht.

Freundliche Grüße
Cemil


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'Was du suchst, ist das, was sucht'
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2 Geschrieben Donnerstag, Februar 17, 2011 @ 16:31:22  

Re: Der Feind ist ein Typ namens Satan

Geschrieben von Cemil am 21. Oktober 2003 01:18:22:

Als Antwort auf: Re: Der Feind ist ein Typ namens Satan geschrieben von Gunther M. Michel am 20. Oktober 2003 19:57:13:

 

 

>Salam, Cemil,

Wesselam Gunther,


>>Denken wir doch ein wenig nach, daß Wasser weder nur gut noch nur schlecht sein kann, ergo muß dessen negative Seite (Überflutung, Ertränken, Vernichten...), die mit ungemein komplexen und vielseitigen biologischen, physikalischen... Gesetzen zu tun hat, ein Werk des Satans gewesen sein; Gott war also unfähig, die polaren Gesetze und Prinzipien ins Dasein zu rufen, brauchte den Satan dafür. Man kann hier noch unendlich viele andere Beispiele von Luft (Sauerstoff, Wasserstoff, Winde...), Feuer, Erde, Krankheiten usw. geben und erkennen, daß die Hälfte der Schöpfung (nach christlichem Verständnis) das Werk Satans sein müsse.

>Du musst aufpassen, dass es Dir nicht geht wie jemand anders in diesem Forum, der oft darüber schreibt, was angeblich katholischer Glaube ist - aber was dafür gehalten wird, ist es in Wirklichkeit nicht. Man meint, gegen Zauberriesen zu kämpfen, in Wirklichkeit rennt man gegen Windmühlen.

Zunächst einmal habe ich nirgends vom katholischen Glauben gesprochen, sondern allgemein von christlichem Glauben.

>Wer hält denn die Polaritäten für ein Werk Satans? Wir nicht, Cemil.

Wann hat denn das Christentum eine Reformation erfahren, so daß ich kein Wind davon bekam? Natürlich lehrt es, daß das Böse das Werk Satans sei. Das Böse und das Gute sind Gegensätze, mit anderen Worten polare Gesetze, durch das in der Welt Etwas entsteht, gedeiht und vergeht. Das Gute und das Böse sind oft, wenn nicht immer, relative Begriffe, die in Relation zu den Sach- und Tatbeständen gebracht werden müssen. Nur dann kann über die Sache oder Tat richtig beurteilt werden.

Man kann beispielsweise nicht der Liebe absolut unveränderliches Positives zuschreiben; zu viel Liebe z.B. gegenüber der (dem) Partner(in), dem Kind oder wem und was auch immer, kann schädlich sein, ergo ist auch die Liebe relativ.

Du kannst ohne die Gegensätze die Welt nicht erklären und nicht verstehen. Keiner kann das , da es eine absolute Notwendigkeit darstllt.

-Was ist Gesundheit ohne Krankheit?

-Was ist Licht ohne Schatten?

-Was ist gut, richtig, angnehm oder das Glück, ohne das Schlechte, Falsche, Unangenehme und ohne das Unglück?

-Was ist Schönheit ohne Häßlichkeit?

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

>Satan ist nach christlichem Glauben ein von Gott abgefallener Engel, dessen Willen im Bösen erstarrt ist.

Das bedeutet also, daß das Böse (die Negativität) vor dem Fall des Engels (nach christlichem Glauben) Bestand gehabt haben muß. Wer oder was war denn vor dem "Fall" böse (negativ), so daß der Engel abfallen konnte?

Du kannst nur dort schwimmen, wo dafür geeignetes Wasser gibt; Du kannst nur dort laufen, wo ein Weg dafür gibt usw., ansonsten nicht.

Aus diesem Dilemma kommst Du auch mit dem "freien Willen" nicht heraus, denn der benötigt die Möglichkeiten des Schwimmens, des Laufens, nicht nur die Existens des Wassers: Arme, Füße, den Körper..., ergo benötigt er, der freie Wille jenes Engels, den Bestand des Bösen, um Böse zu sein bzw. "abzufallen".

Diese Tatsachen führen zur Konsequenz, daß das sogenannte "Böse" eine Erschaffung Gottes sein muß. Wer hat den Engel dazu verführt, abzufallen?

Tatsächlich ist noch kein Engel abgefallen, da Engel keinen freien Willen und keinen emotionalen, lidenschaftlichen Hang zum Abfallen besitzen; ein jeder von ihnen ist von Anfang bis zu ihrem Ende stets auf der gleichen Stufe, weder werden sie erhöht, noch erniedrigt. bereits hier macht ine jede Rligion den Fehler, den Satan als abgefallener Engel zu definieren. Auch die Teufeln, Dämonen, sind wie Engel stets auf gleicher Höhe, weder können sie sich zu Engeln umwandeln noch (zurück-)entwickeln. Ein jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen.

Die in der BIbel vorkommenden "Söhne Gottes", welche die Menschentöchter für schön erachten und sich auf der Erde inkarnieren/materialisieren, um mit ihnen zu schlafen und Kinder zu zeugen, sind weder "Söhne" Gottes, noch sind es Engel, sondern einfach Djinns, die in ihrer Welt ebenso sich vermehren. Engel haben weder sexuelle Eigenschaften noch das Bedürfnis danach.

>Mit Vulkanausbrüchen und Erdbeben hat das nichts direkt zu tun.

Habe ich behauptet, es habe damit direkt zu tun? Du hast ja recht: es hat damit nichts direkt zu tun - aber indirekt! Oder haben wir, Du und ich, die - christlich geglaubte - Ursünde direkt begangen? Was meinst Du?

Freundliche Grüße
Cemil


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