1 Geschrieben Mittwoch, Juni 13, 2007 @ 22:08:26
Grundregel für die meisten Orchideen: Lieber etwas weniger gießen, zuviel Wasser schadet den Pflanzen.
Am schnellsten geht das Gießen mit der Gießkanne. Dabei ist wichtig: Staunässe vermeiden. Das geht am besten, wenn das überschüssige Gießwasser aus dem Topf herauslaufen kann. Will man auf Übertöpfe nicht verzichten, dann füllt man eine Drainageschicht (z.B. Blähton oder Seramis) in den Übertopf und stellt den Topf mit der Orchidee darauf. In diesem Fall sollte der Übertopf mind. 2 Nummern größer sein, damit das überschüssige Wasser verdunsten kann. So hat man gleich noch ein etwas feuchteres Kleinklima um die Orchidee herum.
Eine andere Möglichkeit ist, die Orchideen unter den Wasserhahn zu halten, aber bitte nur bei guter Wasserqualität und handwarmen Wasser.
Manche Liebhaber schwören auf das Tauchen der Pflanzen. Das nimmt bei einer großen Anzahl von Orchideen aber auch entsprechend Zeit in Anspruch. Tauchen eignet sich vor allem bei Orchideen ohne Substrat, mit Substrat in Körbchenkultur oder bei auf Kork aufgebundenen Exemplaren.
Bis auf wenige Ausnahmen (Paphiopedilum, Zygopetalum) können Orchideen auch geduscht werden. So werden auch die Blätter nass und können ebenfalls Wasser aufnehmen. Das Substrat wird gleichmäßig durchfeuchtet, etwaige Schädlinge und Staub werden mit abgewaschen.
Und natürlich kann man zum Bewässern auch eine warmen Regenguss im Sommer nutzen. Dazu die Pflanzen einfach in den Regen stellen. Anschließend die Übertöpfe auskippen.
Bei allen Methoden muss man darauf achten, dass in den Blattachseln kein Wasser stehen bleibt. Dies führt leicht zur Fäule.
Wie oft muss man gießen?
Das hängt vom Wasserbedarf der Orchidee, von Lufttemperatur und Substratbeschaffenheit. Faustregel: Man gießt, wenn das Substrat völlig trocken ist. Im Normalfall ist das einmal pro Woche, in sehr heißen Sommern auch zweimal pro Woche.
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