1 Geschrieben Montag, Juni 11, 2007 @ 21:26:12
Zu viel gegossen:
"Weniger ist mehr" ist die Devise bei Orchideen. In aller Regel reicht es aus, erst dann wieder zu gießen, wenn das Substrat trocken ist. Dabei kann der Wasserguss ruhig kräftig ausfallen. Wichtig ist, das das Substrat schnell wieder abtrocknen kann. Anderenfalls faulen die Wurzeln der Orchidee.
Zu viel Dünger:
Orchideen sind genügsam. Sie benötigen zwar die gleichen Nährstoffe wie alle anderen Pflanzen, davon jedoch weniger. Man kann in der Wachstumsphase bei jedem Gießen etwa die Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Dünger-Konzentration zugeben. Oder aber bei jedem zweiten bis dritten Gießvorgang die empfohlene Menge. Anzeichen von zuviel Dünger sind z.B. Salzablagerungen auf dem Substrat.
Zu viel Sonne:
Am Südfenster sollte bei direkter Sonneneinstrahlung über Mittag schattiert werden. Sonst drohen Verbrennungen an den Blättern der Orchideen. Man kann mit Gardine oder Gaze die Sonneneinstrahlung mindern, oder es gibt vielleicht große Blätter anderer Pflanzen, die Schatten spenden können. Besser geeignet sind Ost- oder Westfenster. Nordfenster eigen sich nur, wenn sie groß sidn und ausreichend Tageslicht einfällt.
Falsche Temperaturen:
Je nach Herkunft unterscheidet man kühl zu haltende Orchideen, Orchideen des mittleren Temperaturbereichs sowie Wärme liebende Orchideen. Werden Orchideen zu warm gehalten, wachsen sie entweder gar nicht oder aber zu gut. Sie treiben dann Blätter, aber keine Blüten. Werden dagegen Wärme liebende Orchideen zu kühl gehalten, verzögert sich das Wachstum, schlimmstenfalls geht die Pflanze ein.
Als Anhaltspunkt können folgende Temperaturen gelten:
"kühle" Orchideen bei ca. 5°C im Winter bis max. 25°C im Sommer
temperiert wachsende Orchideen bei ca. 12°C im Winter und max. 35°C im Sommer
Wärme liebende Orchideen bei ca. 18°C im Winter und max. 35°C im Sommer
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