Kriminelle Geld-Vermittler
Das Hessische Landeskriminalamt warnt:
Angesichts von über 3,1 Mio überschuldeter Haushalte warnt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes eindringlich vor betrügerischen Kreditvermittlern.
Kredithaie bieten "Bargeld per Post ohne lästige Bankgespräche", "Geld im Handumdrehen auch für Arbeitslose" oder "Sofort schuldenfrei ohne Schufa" - mit diesen oder ähnlich vollmundig klingenden Versprechungen locken unseriöse Kreditvermittler in Zeitungsanzeigen ihre potenziellen Opfer .
Die Betrüger zielen einzig und allein darauf ab, ihren Opfern rechtswidrige Gebühren, Provisionen oder sonstige Vorauskosten aus der Tasche zu ziehen. Dazu werden beispielsweise bei sogenannten Beratungsgesprächen den Hilfesuchenden manchmal bis zu zehn Formulare auf einmal zur Unterschrift vorgelegt. Hat der Kunde die dubiosen Vorausgebühren (im Schnitt 200 bis 300 Euro) zumeist in bar bezahlt, spielen die Betrüger auf Zeit. Manchmal wwird sogar noch eine Schnellbearbeitungsgebühr kassiert.
Finanzsanierer ködern Sozialhilfeempfäner und Arbeitslose mit Kleinkrediten. Die Unterlagen gibt es aber nur gegen eine Nachnahmegebühr in Höhe von 1 000 Euro. Mit einem Schreiben, das den schnellen Kredit in Aussicht stellt, ist diese Form der Geschäftsbeziehung dann zum Leidwesen des Geprellten abrupt zu Ende und das Geld für immer weg.
Zahlen Sie für einen Kredit nie etwas im Voraus.
Vorsicht auch, wenn Sie Sparverträge oder Verrsicherungen anbschließen sollen.
Wenden Sie sich schnellstmöglich an die Polizei, wenn Sie das Gefühl haben oder gar wissen, dass Sie auf Betrüger hereingefallen sind und erstatten Sie Anzeige. Wie man sich wirkungsvoll vor solchen Betrügereien schützt siehe unter Offizielle Schuldnerberatungsstellen der Gemeinde oder bei den Verbraucherzentralen