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1 Geschrieben Montag, Februar 12, 2007 @ 13:19:44  

§ 20 Örtliche Verbote

(1) An Orten, an denen die Jagd nach den Umständen des einzelnen Falles die öffentliche Ruhe, Ordnung oder Sicherheit stören oder das Leben von Menschen gefährdet würde, darf nicht gejagt werden.
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2 Geschrieben Montag, Februar 12, 2007 @ 13:52:37  

Auffällige Häufung von Jagdunfällen
und Straftaten mit Jägerwaffen
Auffällige Häufung von Jagdunfällen
und Straftaten mit Jägerwaffen

Immer wieder schrecken Meldungen über so genannte Jagdunfälle sowie Straftaten mit Jägerwaffen die Öffentlichkeit auf – sie machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen. Alleine für das Jahr 2004 hat die Initiative zur Abschaffung der Jagd über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen dokumentiert - 40 Menschen, die ohne die Jagd heute noch leben könnten. Dazu kommen die vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste. So mancher sitzt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Jährlich werden den Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften rund 800 Jagdunfälle gemeldet (Quelle: www.lsv-d.de) - wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisberges ist.

Einige Schlagzeilen der letzten Wochen:

»Jäger schießt auf Mountain-Biker« (Fränkische Nachrichten, 25.02.2006)

»14jähriger im Wald erschossen« (SPIEGEL ONLINE - 15.02.2006)

»Jäger schießt Jäger in den Arm« (Krone-Zeitung, 14.2.2006)

»Rentner mit Jagdmesser erstochen« (Abendzeitung München, 8.2.2006)

»Jäger bedroht Bergwanderer« (Münchner Merkur, 07.02.2006)

»6-jährige erschießt sich mit Jagdgewehr« (DIE WELT, 12.01.2006)

»Schuss traf Treiber tödlich« (Göttinger Tagblatt, 29.12.2005)
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3 Geschrieben Montag, Februar 12, 2007 @ 14:39:50  

»Die Tiere werden durch Futter angelockt und dann brutal abgeknallt«
Die Tiere werden durch Futter angelockt und dann brutal abgeknallt; oder sie schleppen sich schwer verletzt stundenlang durch den Wald, bis sie bei der »Nachsuche« der Jäger, die bewusst erst Stunden nach dem Anschuss stattfindet, durch einen Fangschuss erledigt oder erstochen werden. Besonders verheerend wirkt sich der Abschuss von Wildschwein-Bachen aus, die die Jäger, von denen Sie berichten, »dezimieren« wollen: Der Tod einer Bache versetzt die ganze Herde in Aufruhr und Hilflosigkeit, was die Flurschäden sogar noch erhöht. Die Bilder, die Sie von dem Jäger mit Fernglas und seinem Schießturm brachten, geben die militante Haltung wieder, die bei den Waidmännern herrscht.«

Jagd ist für den Schutz von Tieren und Natur nicht nur unnötig, sondern sogar äußerst schädlich - nicht ohne Grund steigt die Rote Liste der bedrohten Tierarten kontinuierlich. Die Einstellung, die hinter der Jagd, wie auch hinter dem Massenmord der Tiere in der Lebensmittelindustrie und der bestialischen Peinigung in Tierversuchen steht, ist die Einstellung der Herrenmenschen: »Alles nur für mich«, für meinen Vorteil und Profit, für meine Lustbefriedigung.

Doch machen wir uns klar: Diese lebensverachtende Einstellung führte die Menschheit an den Abgrund des ökologischen Kollaps´, vor dem die Welt heute steht.

Der Mensch zerstört nicht nur seine eigene Lebensgrundlage - er zerstört mit den Gräueltaten an Tieren und Natur auch sein Gewissen und alle seelischen Qualitäten, die ein liebender Gott in jeden Menschen gelegt hat.
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Abgesehen von möglicher Nötigung und Personengefährdung hat dieser Jäger auch den eigenen Reihen weiteren Image-Schaden zugefügt, denn das Ansehen der Hobbyjäger sinkt gerade durch solche Ramboaktionen rasend schnell.Hier muß was geändert werden......!!!
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