2 Geschrieben Freitag, August 3, 2007 @ 20:29:03
Hallo Moron,
ich habe dabei mehrere Ansatzpunkte:
a) subjektiv:
Wenn du mit dem Schreiben beginnst, dann stellst du ein PERSON in ein MILIEU, wo sie HANDLUNGEN vollbringt, für die sie BEWEGGRÜNDE hat.
z.B. "Ein Junge tanzt vor einem Standbild in einem Tempel"
Dann stellen sich fast automatisch die Fragen:
Wie sieht der Tempel aus? Welchem Gott ist er geweiht? Wie sieht dessen Standbild aus? usw.
Hier nutze ich Skizzen wie Häusergrundrisse, Lagepläne usw. um diese Orte lebendig zu machen.
b) objektiv
Mit der Zeit werden die Maßstäbe der Skizzen immer kleiner und das aufgezeichnete Gebiet immer größer, weil deine Person auf ihrer Suche umherwandert.
Es entsteht nach und nach eine Kartensammlung deiner Welt. Ich habe meist an einer Stelle eine Beschreibung der Abbildung dieser Weltkarte in meiner Geschichte, die eine Figur einer anderen ( und damit dem Leser) erläutert.
c) mythisch:
Dies bedeutet, das deine Welt oder ihre derzeitige Situation auf einen Schöpfungsmythos, also eine göttliche Handlung beruht. ( zum Vergleich siehe Bibel(Genesis) oder Schöpfungssagen)
Vielleicht soviel zum ersten.
Mit freundlichen Grüßen
AndiE
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