1 Geschrieben Mittwoch, Januar 16, 2008 @ 15:44:02
Hallo
ich möchte einfach mal zeigen, wie meine Sicht auf das Thema "Gefühle" ist.
Fühlen
Eine Person schreibt an einer Arbeit. Beim Überprüfen fällt ihr auf, daß sie ein Blatt im Arbeitszimmer vergessen hat. Sie "fühlt" sich unbehaglich, weil die Arbeit nicht vollsständig ist. Sie wägt ab, ob es sich noch lohnt,diese Blatt zu holen, obwohl es doch schon nachts ist. Sie entschließt sich, das Blatt zu holen. Sie "fühlt" sich gut, weil sie den Mißstand abbeuen will.
Die Person betritt nachts einen Raum. Sie "fühlt" sich unbehaglich, weil sie nichts sieht. Die Person beschließt also den Lichtschalter zu suchen. Dazu "fühlt" sie auf der Tapete neben derTür nach dem Lichtschalter. Als das Licht angeht, "fühlt" sie sich erleichtert, weil sie un alles gut sehen kann. Sie tritt zum Schreibtisch, wo sie das gesuchte Blatt sieht. Somit war ihr nächtlicher Ausflug erfolgreich, sie "fühlt" sich gut.
Was heißt das?
Erst entschließen wir uns zu etwas. Das führt zu einem guten Gefühl. Daraufhin planen wir die Ausführung Wenn wir handeln, nehmen die Sinne die Situation auf. Dann greift sofort das unterbewußte System ein, das uns von der Steinzeit erhalten ist und uns das Überleben sichert, und das zu einer ersten Handlung führt. Erst danach greift der Verstand ein, der die Situation mit dem Ziel vergleicht und zu einer weiteren Handlung führt. Beide Systeme greifen auf die Erfahrungen der Person zurück.
Handlung heißt hier alles, was Arme und Beine, Mimik Gestik und Sprache tun können.
Wie kann man so schreiben?
ich habe noch kein Rezept gefunden.
Am wirkungsvollsten scheint mir zu sein, als Autor mit den Figuren "Mitzufühlen"- Emphatie.
Das will ich als nächstes testen.
MfG
AndiE
--------------------