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Autor Beiträge
offline AndiE
Corporal


Geschlecht: männlich
Registriert: Jul 2007
Geburtsdatum: 31-05-1967
Beiträge: 28

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1 Geschrieben Mittwoch, Januar 16, 2008 @ 15:44:02  

Hallo

ich möchte einfach mal zeigen, wie meine Sicht auf das Thema "Gefühle" ist.

Fühlen

Eine Person schreibt an einer Arbeit. Beim Überprüfen fällt ihr auf, daß sie ein Blatt im Arbeitszimmer vergessen hat. Sie "fühlt" sich unbehaglich, weil die Arbeit nicht vollsständig ist. Sie wägt ab, ob es sich noch lohnt,diese Blatt zu holen, obwohl es doch schon nachts ist. Sie entschließt sich, das Blatt zu holen. Sie "fühlt" sich gut, weil sie den Mißstand abbeuen will.
Die Person betritt nachts einen Raum. Sie "fühlt" sich unbehaglich, weil sie nichts sieht. Die Person beschließt also den Lichtschalter zu suchen. Dazu "fühlt" sie auf der Tapete neben derTür nach dem Lichtschalter. Als das Licht angeht, "fühlt" sie sich erleichtert, weil sie un alles gut sehen kann. Sie tritt zum Schreibtisch, wo sie das gesuchte Blatt sieht. Somit war ihr nächtlicher Ausflug erfolgreich, sie "fühlt" sich gut.

Was heißt das?

Erst entschließen wir uns zu etwas. Das führt zu einem guten Gefühl. Daraufhin planen wir die Ausführung Wenn wir handeln, nehmen die Sinne die Situation auf. Dann greift sofort das unterbewußte System ein, das uns von der Steinzeit erhalten ist und uns das Überleben sichert, und das zu einer ersten Handlung führt. Erst danach greift der Verstand ein, der die Situation mit dem Ziel vergleicht und zu einer weiteren Handlung führt. Beide Systeme greifen auf die Erfahrungen der Person zurück.

Handlung heißt hier alles, was Arme und Beine, Mimik Gestik und Sprache tun können.

Wie kann man so schreiben?

ich habe noch kein Rezept gefunden.

Am wirkungsvollsten scheint mir zu sein, als Autor mit den Figuren "Mitzufühlen"- Emphatie.

Das will ich als nächstes testen.

MfG

AndiE
--------------------

offline Grimmer
Sergeant Major


Geschlecht: männlich
aus: Mönchengladbach
Registriert: Feb 2007
Geburtsdatum: 06-06-1973
Beiträge: 341

Stimmung:

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2 Geschrieben Freitag, Januar 18, 2008 @ 11:20:55  

Klingt nach nem guten Plan.
Man kann zuerst in sich hinein horchen, wie man sich selber fühlen würde und dann das auf die jeweilige Person projezieren und je nach Charakter anpassen.
Wenn man dann noch drauf achtet, nicht nur "ich fühle, dann fühle ich und jetzt fühle ich" zu schreiben, aber das ist ja klar.

VG
Carsten
--------------------

Keine Geschichte ist jemals fertig, sie wird nur vorher aufgegeben. Dan Simmons, 1987 Phantastische Geschichten auf www.carsten-steenbergen.de oder www.carsten-steenbergen.blog.de


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