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offline pia
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1 Geschrieben Montag, März 9, 2009 @ 19:55:01  

Die Saftvampire
– Anthologie für Kinder mit einem ganz besonderen Konzept


Zum Auftakt: Ich muss zugeben, mir das Konzept zumindest in den groben Zügen bei den Geschichtenwebern abgeguckt zu haben. Daher mag es einigen von euch bekannt vorkommen. Aber ich finde diese Art, Anthologien zu erstellen, erstens sehr spannend und zweitens sehr gut, um ein tolles Projekt auf die Beine stellen zu können. Ich hoffe, es geht euch genauso und freue mich auf eure Ideen und Einsendungen Smile

Konzept: Bei diesem Wettbewerb geht es nicht darum, hemmungslos fertige Geschichten zu einem übergeordneten Thema einzureichen, die besten auszusieben und sie zu einem Buch zusammenzustellen.
Vielmehr geht es darum, dass die Autoren, die bei dem Projekt mitmachen möchten, ein Exposé schreiben und es einreichen.
Nach Ablauf des Einsendeschlusses werden die Ideen, die am originellsten sind, sich am besten in das Konzept eingliedern lassen und am optimalsten mit den anderen Geschichtenplots harmonisieren, ausgesucht.
Die ausgewählten Autoren schreiben erst dann ihre Geschichten, die letztlich in die optimalste Reihenfolge gebracht werden. Eine passend dazu geschriebene Eröffnungsgeschichte sowie eine abschließende Geschichte am Ende runden das Werk ab und machen aus einer losen Geschichtensammlung ein gut abgestimmtes, rundes Buch.

Hintergrundidee: Die Idee hinter dem Ganzen ist es, eine Vampiranthologie für Kinder zu schreiben, die alles sein darf. Lustig, spannend oder gruselig, aber niemals grausam und bluttriefend.
Da Vampire für gewöhnlich Blut trinken, haben wir uns für unsere Vampire etwas besonderes einfallen lassen. Sämtliche Protagonisten sind kleine Vampire, also Kinder und Jugendliche, die noch kein Blut trinken mögen und sich daher am Saft von Früchten und Gemüse gütlich tun. So wurden die Saftvampire geboren. Frechdachse, neugierige Stupsnasen, freche Früchtchen, zickige Hühner und süße Mäuschen. Eigentlich ganz normale Kinder und Jugendliche.
Wären da nicht die besonderen Fähigkeiten, welche die Vampirkinder von normalen Kindern unterscheiden, es ihnen ermöglichen zu fliegen, durch Wände zu gehen, sich zu verwandeln oder unsichtbar zu werden.
Jedes Vampirkind verfügt über seinen eigenen Charakter, seine eigenen Fähigkeiten und Besonderheiten und nicht zuletzt über eine Frucht oder ein Gemüsestück, das es ganz besonders liebt und wovon es sich ernährt.
Die spitzen Zähnchen werden mit Hingabe in Tomaten gebohrt, spießen Kirschen auf oder nuckeln an Orangen – Hauptsache der Hunger der kleinen nachtaktiven Schleckermäuler wird gestillt.
Natürlich trinken die Eltern und erwachsenen Verwandten und Freunde Blut und es ist ausdrücklich auch erlaubt, Blut und andere gruselige Elemente mit in die Geschichten zu bringen. Schließlich suchen wir Vampirgeschichten. Die kleinen Hauptfiguren jedoch ekeln sich vor Blut und können sich noch gar nicht vorstellen, später einmal die Früchte gegen Blut eintauschen zu sollen.
Doch bis zum Erwachsenwerden dauert es noch eine ganze Weile und so warten erst einmal eine Reihe spannender Abenteuer auf die kleinen Saftvampire.

Was ist die Gemeinsamkeit der Geschichten? Da die Geschichten miteinander zusammenhängen sollen, ja auf einem gemeinsamen Hintergrund aufbauen, ist es wichtig, eine Gemeinsamkeit zu finden, welche die einzelnen Geschichten aneinander bindet, ohne die Autoren in ihrer Phantasie einzuschränken.
So ist der Hintergrund der Geschichten folgender: Die Saftvampire, von denen unsere Geschichten handeln, sind Schüler in der Vampirschule „Burg Schaurigschön“. Dazu später mehr.
Wie jede Schule hat auch die Vampirschule eines Tages ihre Pforten geschlossen. Es sind Ferien und jedes Kind hat die Möglichkeit, zu tun und zu lassen, was es möchte. Ob man nun mit den Eltern auf eine Reise geht, allein in die Welt hinausstromert oder in ein Ferienlager fährt, entscheidet jeder für sich. Vielleicht möchte man auch lieber lernen, sich in den unheimlichen Kellern der Burg herumtreiben oder sich an magischen Experimenten versuchen.
Kurzum: Alles ist erlaubt.
Und so ist es auch in den Geschichten.
Die Autoren haben die Aufgabe, sich eines oder mehrere der Vampirkinder herauszusuchen, die allein oder gemeinsam in ihren Ferien Abenteuer erleben.
Weiter muss nichts beachtet werden, die Handlungen sind den Autoren jeweils freigestellt.
Auch, welche Protagonisten oder Antagonisten in den Geschichten vorkommen, welcher Schauplatz gewählt wird und ob die Geschichte humorvoll, spannend oder gruselig wird, ist jedem Autoren selbst überlassen.


Burg Schaurigschön:
Die Schule ist in einem uralten Gemäuer eingerichtet, das alles bietet, was eine Gruselburg besitzen muss. Vom Schlossgespenst über alte Rüstungen, Folterkammer, doppelte Wände, Geheimgänge, Laboratorien und Bibliotheken ist alles vorhanden. Spinnweben und Staub liegen ebenso wie alte Teppiche in den Winkeln der Burg und einige Räume dürfen von den Schülern nicht betreten werden, da sie geheime Dinge enthalten oder ihr Inhalt zu gefährlich für die kleinen Vampire ist.
Man kann wie in einem Internat in der Schule wohnen, aber man muss es nicht. Neben Vampiren geistern Gespenster, Werwesen, Dämonen und alle Arten schräge Kreaturen durch die Gänge. Doch was uns Menschen unheimlich erscheinen würde, ist für die kleinen Vampire Alltag.
So sind auch unter den Lehrern alle Arten von Charakteren. Gutherzige und strenge, ungerechte und einfältige – und so manch einer wird immer wieder Opfer von fiesen Schülerstreichen.
Burg Schaurigschön steht mitten in den Bergen der Alpen und ist durch einen Zauber vor den Blicken der Menschen verborgen, sodass sie nicht entdeckt werden kann.

Ablauf: Die erste Geschichte wird von mir geschrieben, nachdem alle anderen Geschichten fertig sind und klar ist, wer die Protagonisten sind. Die anderen Autoren haben dagegen die Aufgabe, die einzelnen Abenteuer der Saftvampire zu schreiben und können sich dafür mit einem Exposé bewerben.
Dieses Exposé soll maximal zwei Seiten umfassen und bis zum 26.06.2009 per Email an mich (janinehoecker@thargannion.de) geschickt werden.
Im Anschluss an den Einsendeschluss werden die besten Ideen ausgewählt und die Autoren verständigt.
Die Geschichten sollen dann bis zum 30.09.2009 bei mir eingereicht werden, sodass ich sie lektorieren und zusammenstellen kann. Danach werde ich die Eingangsgeschichte und die Endsequenz schreiben und das Gesamtwerk an den Verlag weiterreichen, damit die Geschichten nochmals lektoriert und in ein druckreifes Layout gebracht werden können.
Bitte beachtet schon bei der Erstellung des Exposés die erwartete Zeichenanzahl für diese Geschichten. Vergesst nicht, alle Protagonisten zu erwähnen, keine Cliffhanger und kein open end einzubauen und die Früchte zu nennen, von denen sich eure Vampire ernähren möchten.
Ich habe mir zum Maßstab gesetzt, zehn Geschichten für das Buch auszuwählen. Aber wenn deutlich mehr sehr gute Exposés eingereicht werden, behalte ich mir vor, diese Planung anzupassen.

Zielgruppe: Die Zielgruppe sind ältere Kinder bzw. jüngere Jugendliche um die zwölf bis vierzehn Jahre. Also Leser, die aus dem Kindergeschichtenalter fast herausgewachsen sind, aber noch keine Erwachsenenliteratur lesen.
Die Geschichten dürfen also etwas komplizierter sein und vertragen sowohl Konflikte als auch Krisen, welche den Kindern auch im Alltag begegnen. Ob Liebeskummer, Streitigkeiten, Mobbing – all dies darf vorkommen. Aber auch witzige oder gruselige Geschichten mit viel jüngeren Vampiren sind erwünscht. Wichtig ist allerdings, dass sowohl die Komplexität der Handlung als auch die Sprache Jugendliche ansprechen und nicht etwa Kinder.
Nicht vorkommen dürfen Geschlechtsverkehr, grobe Gewalt und Kraftausdrücke.

Informationen:
- Einsendeschluss für die Exposés: 26.6.09
- Einsendeschluss für die Geschichten: 30.09.09
- Einreichen an: janinehoecker@thargannion.de
- Länge der Geschichten: 30.000 bis 50.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
- Zielgruppenalter: Jugendliche ab ca. 12-14 Jahren


Fragen können hier im Forum gepostet oder mir direkt per Mail oder PN gestellt werden.

Verlag P&B    Pia Bächtold

Liebe Grüße,
Janine und Pia


offline Grimmer
Sergeant Major


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2 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 10:29:59  

Klingt gut, klingt sogar sehr gut.

Ich werde es wohl zeitlich leider nicht schaffen. Bin mit Schreibarbeiten/-aufträgen bis wenigstens zum Sommer ausgebucht.


offline Bright eyed Raven
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3 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 11:25:41  

Oh, wie schade, Carsten

 

Ich hätte mich sehr über eine Geschichte von dir gefreut!

 

Liebe Grüße,

Janine


offline Grimmer
Sergeant Major


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4 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 16:40:17  

Naja, man soll ja nie "nie" sagen. Vielleicht kann ich es zwischenschieben.
Hängt ein wenig von den Terminen am Wochenende in Leipzig ab.
Da gehts unter anderem um ein Thrillerhörbuch, dass dann bei iTunes verkauft werden soll und vielleicht eine klitzeklitzeklitzekleine Hoffnung auf Verfilmung bekommt, wenn es gut wird.
Ist aber nur meine persönliche Hoffnung. Den Rest muss ich den Jungs am Freitag noch verkaufen.
*g*
offline pia
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5 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 18:02:36  

Na da wünsche ich erst einmal viel Glück Grimmer und drücke Dir die Daumen.

Wäre schon schön aus Eurer Runde etwas zu bekommen.

Altergruppe: 10jährig wurde geändert

LG
Pia


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