jugendtrainer.com-Mütter & Frauen als Trainerin & Betreuerin PM  |  Einstellungen  |  Anmelden  |  Mitglieder  |  Suche  |  Hilfe   
    |- Die Frau, der bessere Trainer! > Trainerin vs. Trainer! > Frauen sind die besseren Trainer, aber ...!
Antworten  nach unten Ausdruckbare Version zeigen
Thema vor
Autor Beiträge
offline Briegel
Anfänger


Geschlecht: männlich
aus: Deutschland
Registriert: Apr 2008
Geburtsdatum: 25-06-1973
Beiträge: 5

Profil betrachten Briegel E-Mail senden an Briegel Private Mitteilung senden an Briegel Finde mehr Beiträge von Briegel Beitrag ändern oder löschen Zitieren
1 Geschrieben Freitag, April 4, 2008 @ 13:50:39  

Also ich denke, dass Frauen, aufgrund ihrer höheren sozialen Kompetenz, besser geeignet sind als Trainer/in im jungen Alter.

Spätestens ab der B-Jugend geht das aber dann auch nicht mehr gut, da die Hormone das Verhalten der Spieler bestimmen!

Und zusätzlich sei zu bedenken, daß Fussball immer noch ein (ich mag dieses Wort selbst nicht, aber es ist nun mal so!) Kampfsport ist. Das bedeutet, daß eigentlich spätestens ab der C-Jugend, wahrscheinlich Männer besser geeignet sind, die Jungs anzutreiben und heiss zu machen. Schließlich wissen wir Männer, wie  und wo man die Jungs packen kann.


--------------------

Angriff ist die beste Verteidigung!


offline Tropic
Anfänger


Registriert: Apr 2008
Beiträge: 3

Profil betrachten Tropic E-Mail senden an Tropic Finde mehr Beiträge von Tropic Beitrag ändern oder löschen Zitieren
2 Geschrieben Samstag, April 5, 2008 @ 17:29:11  

Quote:
Erstellt von Briegel

Also ich denke, dass Frauen, aufgrund ihrer höheren sozialen Kompetenz, besser geeignet sind als Trainer/in im jungen Alter.

Spätestens ab der B-Jugend geht das aber dann auch nicht mehr gut, da die Hormone das Verhalten der Spieler bestimmen!

Und zusätzlich sei zu bedenken, daß Fussball immer noch ein (ich mag dieses Wort selbst nicht, aber es ist nun mal so!) Kampfsport ist. Das bedeutet, daß eigentlich spätestens ab der C-Jugend, wahrscheinlich Männer besser geeignet sind, die Jungs anzutreiben und heiss zu machen. Schließlich wissen wir Männer, wie und wo man die Jungs packen kann.


Gerade weil Fussball ein Kampfsport ist, haben Frauen als Trainerinnen auch bei den Jüngsten nichts zu suchen: Die Jungs nehmen Frauen in dem Alter noch eher in ihrer Mutterrolle wahr, dies ist für ein gutes Training hinderlich.
Das heisst nicht, dass Frauen fachlich nicht dazu in der Lage wären, gute Trainer zu sein. Es ist aber sinnvoller, wenn sie ihre Qulitäten im Frauenfussballbereich einsetzen.
--------------------

offline Tropic
Anfänger


Registriert: Apr 2008
Beiträge: 3

Profil betrachten Tropic E-Mail senden an Tropic Finde mehr Beiträge von Tropic Beitrag ändern oder löschen Zitieren
3 Geschrieben Samstag, April 5, 2008 @ 23:48:12  

Wenigstens beim Fussball sollten Jungs von der Wohlfühl-Kuschel-Pädagogik verschont werden. Zu dem Thema passt auch sehr gut der nachfolgende Artikel aus Spiegel Online vom 05.04.08 :

Schreien

Wohlfühl-Kuschel-Pädagogik geht Jungs gewaltig auf die Nerven"

Hinter
den Mädchen bleiben Jungen schulisch deutlich zurück. Sind sie
Bildungsversager mit Gewaltneigung? In Kindergärten wie Schulen
dominiere ein verhuscht-weibliches Klima, sagt Kinderpsychologe
Wolfgang Bergmann im Interview - und sieht Jungs trotzdem im Vorteil.

ANZEIGE

SPIEGEL ONLINE: Herr Bergmann, warum stecken die Jungen in der Krise?

Kindergarten (in Oberwiesenthal):
Zur Großansicht
DDP

Kindergarten (in Oberwiesenthal): "Da wird doch sofort der Morgenkreis einberufen"

Wolfgang Bergmann: Das bestreite ich vehement.

SPIEGEL ONLINE: Aber die schulischen Leistungen legen das doch
nahe: Jungen haben schlechtere Noten und brechen häufiger die Schule ab
als Mädchen.

Bergmann: Da sehen Sie mal, wie verengt unser Blickfeld ist. Man
kann aber Lebenserfolg glücklicherweise nicht nur an Schulnoten messen.
Sonst hätten Sie in der Tat Recht.

SPIEGEL ONLINE: Dann ist also alles in Ordnung?

Bergmann: Überhaupt nicht. In Sachen Erziehung und Schule läuft
es für die Jungen zurzeit wirklich schlecht. Hier hat sich eine
Wohlfühl-Kuschel-Pädagogik eingeschlichen, die den kleinen Jungs
gewaltig auf die Nerven geht.

SPIEGEL ONLINE: Weil in Kindergärten und Grundschule fast nur Frauen arbeiten?

Bergmann: Das hat sicher damit zu tun. Es geht aber mehr um
diese generelle Antigewalt-, Antikörperlichkeit-,
Antimännlichkeitserziehung. Auch die männlichen Pädagogen haben ja
dieses seltsame Umhüllungs- und Friedensideal soweit übernommen, dass
es schnurz ist, ob ein Mann oder eine Frau verantwortlich ist. Wenn
heute im Kindergarten beim Ballspielen eine Fensterscheibe zu Bruch
geht, wird doch sofort der Morgenkreis einberufen. Jungen haben heute
kaum noch die Fähigkeit, sich selbst in ihrer Körperlichkeit, in ihrer
männlichen Durchsetzungsfähigkeit kennenzulernen. Sie werden mit Teilen
ihrer Männlichkeit überhaupt nicht mehr bekannt.

SPIEGEL ONLINE: Welche männlichen Eigenschaften oder Verhaltensweisen meinen Sie?

ZUR PERSON

Wolfgang Bergmann ist Erziehungswissenschaftler und Autor
zahlreicher Bücher und Aufsätze über Kinderpsychologie. In seinem Buch
"Kleine Jungs - große Not. Wie wir ihnen Halt geben" fordert er für
Jungen eine andere Art von Förderung und Zuwendung als für Mädchen und
beschreibt die Probleme von Jungen beim Aufwachsen in einer
hauptsächlich weiblichen Umwelt.
Bergmann: Es geht um die einfachsten Dinge: Wenn zwei Jungs im
Kindergarten raufen, um die Hierarchie untereinander festzulegen, dann
hat ein Pädagoge da nichts zu suchen. Jungs machen ihre
Sozialisierungs-Erfahrungen anders. Übrigens: Wenn heute in Sachen
Jugendgewalt bei Schlägereien noch hemmungslos zugetreten wird, wenn
der andere schon am Boden liegt, hat das zum Teil auch damit zu tun,
dass die Jungs gar nicht mehr wissen, was sie dem Gegenüber damit
antun. Es fehlt ihnen an der eigenen körperlichen Erfahrung. Wenn ich
hyperaktive Kinder oder jugendliche Computersüchtige habe, schicke ich
sie reihenweise zu den Pfadfindern, weil dort noch das Erleben von
Körperlichkeit möglich ist. Ich kann mich doch nur mit nach außen
gewendeten Aktionen selbst als Körper erfahren. Erst dadurch entwickeln
Jungs eine eigene Empfindsamkeit, die sie brauchen, um sich in den
anderen hinein zu versetzen.

SPIEGEL ONLINE: Sollen etwa Eltern, Erzieher, Lehrer aggressive Jungs einfach prügeln lassen?

Bergmann: So lange es ungefährlich ist, unbedingt. Das ist
Erlernen von sozialen Verhaltensweisen. Jungs sind schon im zarten
Alter von zwei bis vier Jahren völlig anders als Mädchen. Sie müssen
ihre Erfahrungen mit dem Raum um sie herum auch mit männlicher Wucht
machen können. Wenn das blockiert wird, wird die kognitive und soziale
Entwicklung eines Jungen gehemmt. Gleichzeitig werden sie dann
eingehüllt in diese weibliche harmonische Lebenswelt, die ihnen
unendlich auf den Keks geht. Im Grunde ist es ein Wunder, dass es noch
so viele seelisch gesunde Jungen gibt.

SPIEGEL ONLINE: Wo sehen Sie Versäumnisse der Schulen?

Bergmann: Man müsste die Schulen und Kindergärten öffnen und
Männer reinholen. Gar keine gelernten Pädagogen, die tun den Kindern
meist ohnehin nicht so gut. Stattdessen Handwerker, Bildhauer, Männer
mit Lebenserfahrung und einer starken Biografie, auch mit autoritären
Zügen, an denen man sich orientieren kann. Jungs brauchen das. Sie
lernen gegenständlicher, materialhafter. Schauen Sie doch nur, wie die
am Hausmeister hängen, wenn das ein kinderlieber Mann ist. Die fahren
voll auf diesen praktischen Typen ab.

SPIEGEL ONLINE: Das erklärt noch nicht, warum Jungen schulisch schlechter abschneiden.

Bergmann: Jungs müssen heute in der Schule Dinge tun, die sie
überhaupt nicht können: alles, was ganz gleichmäßig und regelmäßig
verläuft. Sie können dagegen sehr schnell in Bildwelten interagieren
und reagieren. Im Visuellen sind die Jungen hochgradig effektiv. Das
spielt aber in der Schule keine Rolle. Es wird von links nach rechts
gelesen und dann wieder von vorn. Alles verläuft gleichmäßig:
Stillsitzen und Zuhören. Die Jungs werden in dieser Lust von Ordnung
schier verrückt. Deshalb lehnen sie dieses System dann einfach
unwillkürlich ab. Und wenden sich anderen Dingen zu.

SPIEGEL ONLINE: Computerspielen zum Beispiel.

Bergmann: Gut, dass Sie das ansprechen. Das ist nämlich auch so
eine Entwicklung, die völlig falsch verstanden wird. Schauen Sie sich
doch mal die moderne Kultur an: Internet, globale Wirtschaft,
Börsengeschehen, die ganze digital durchwirkte Gesellschaft - das ist
eine reine Männerproduktion. Es gibt bei der Entwicklung des Internets
und den digitalen Technologien keine bedeutenden weiblichen Anteile.
Unsere Wirklichkeit besteht aus reinen Männerfantasien. Es ist nämlich
gerade nicht so, dass die Gesellschaft die Männer an den Rand gedrängt
hat, im Gegenteil: Was wir heute erleben, ist die Fortsetzung und
Zementierung der Männerkultur mit digitalen Mitteln. Die Frauen sind
nicht zufällig noch immer nicht in den Spitzenpositionen angekommen.
Sie bewegen sich lediglich hervorragend in einem Bildungsideal, das gar
nicht mehr zeitgemäß ist. Die Jungs sind da schon längst wieder weiter.
Das wird die männliche Dominanz fortschreiben.

SPIEGEL ONLINE: Und das wäre Ihre Warnung an alle Frauen, die glauben, endlich am Ziel zu sein?

Bergmann: So ist es. Das Lesen und Schreiben, das die Mädchen
nachweislich besser können, ist zutiefst verschieden vom Lesen und
Schreiben und Interagieren im Internet. Für die Bewältigung, das
schnelle Reagieren und die Selektierung der heutigen Medien- und
Bilderflut, von den Börsen bis in andere digitale Vorgänge, dies alles
lernen die kleinen Mädchen nicht. Sie lernen, sich in der Schule
anzupassen. Sie erlernen Fähigkeiten, die man in einer Gesellschaft
modernen Zuschnitts nicht mehr unbedingt braucht.

SPIEGEL ONLINE: Von solchen Entwicklungen um sich herum können
kleine Jungen noch gar nichts wissen - wie können sie dann aus einem
Erziehungssystem, wie Sie es beschreiben, ausscheren?

Bergmann: Das ist in der Tat faszinierend. Ich glaube, das ist
kulturelles Menschheitserbe. Von den antiken Philosophen bis zur
digitalen Revolution der Neuzeit, all diese fantastischen, Zeit und
Raum überspringenden Welten, all das ist doch eine durchgängige
Geschichte des männlichen Geistes. Und die Jungen von heute schließen
sich sowohl biologisch wie mental daran an. Nur merkt das niemand. Das
ist ein somatisch unbewusster Vorgang - eine lange
Menschheitsgeschichte, die sich mit jeder Generation fortsetzt. Daran
wird auch die propagandastärkste Emanzipation nichts ändern.

Das Interview führte Jochen Schönmann


--------------------

offline Briegel
Anfänger


Geschlecht: männlich
aus: Deutschland
Registriert: Apr 2008
Geburtsdatum: 25-06-1973
Beiträge: 5

Profil betrachten Briegel E-Mail senden an Briegel Private Mitteilung senden an Briegel Finde mehr Beiträge von Briegel Beitrag ändern oder löschen Zitieren
4 Geschrieben Sonntag, April 6, 2008 @ 18:18:35  

Ein durchaus gelungener Beitrag!

Der Mann hat Ahnung wovon er spricht. Jungs wollen und müssen sich erstmal ihrer Männlichkeit bewusst werden, um dann zu erlernen was geht und was halt nicht!

Aber sofern die Trainerin sich mit ihrer eventuellen "Kuschel-Pädagogik" im Zaum hält, kann sie trotzdem besser sein als ein Mann, da "uns" gerade im Umgang mit den Kleinen teilweise das Wissen fehlt, wann es zu viel ist!


--------------------

Angriff ist die beste Verteidigung!


Antworten  nach oben ^  
Webmaster | jugendtrainer.com | Nutzungsbedingungen Zeitangaben sind GMT +1 Stunden.
 
Willkommen auf jugendtrainer.com!, Guest!  
Login
Benutzername :
Passwort :
Melden Sie sich bitte an, um alle Foren-Funktionen nutzen zu können. Die Anmeldung ist kostenlos. Hier Anmelden!
Forum Regeln und Beschreibung
Wer darf in diesem Forum lesen ? Jedes Mitglied oder Gast
Wer darf neue Beiträge schreiben ? Jedes Mitglied
Wer darf auf Beiträge antworten ? Jedes Mitglied
Wer darf Beiträge editieren? Jeder Autor
Wer sind die besseren Jugendtrainer? Können Frauen die Jungs besser verstehen und auf ihre Bedürfnisse eingehen? Gibt es Unterschiede in den Übungseinheiten? Sind Frauen härter als Männer oder andersrum? Welche Vorteile haben Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen und umgekehrt?
Im Moment aktive Benutzer: 2
Im Moment sind 0 Mitglied(er) und 2 Gäste anwesend. | Besucher-Rekord war 15 am 12/06/2008 05:02:26
In diesem Forum suchen
Schlüsselwortsuche: Suchen :
»Hol Dir Dein Forum gratis« Powered by CuteCast v5.0 - Copyright © 2001-2009 ArtsCore Studios


PC Welt