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    |- Chronische Schmerzen > Chronische Schmerzen ohne Diagnose > Unerklärliche Schmerzen seit Gelbfieberimpfung vor 9 Monaten
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Autor Beiträge
offline Janne
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7 Geschrieben Mittwoch, Januar 18, 2017 @ 11:53:42  

Hallo,
könnten Sie das Peojkt hier vielleicht näher erläutern. Zum Beipsiel interessiert es mich, von welcher Universität diese Untersuchung stammt usw.

Viele Grüße
Janne

offline HildurWis
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6 Geschrieben Dienstag, Januar 17, 2017 @ 09:50:05  

Liebe Forenbenutzerinnen, liebe Forenbenutzer!

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Bereich der Gesundheitspsychologie untersuche ich mit einer Onlinestudie den Zusammenhang zwischen Stress und (chronischen) Schmerzen.
Die Teilnahme ist freiwillig, anonym und kann jederzeit beendet werden.

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr dieses wissenschaftlichen Vorhaben unterstützt!
Bitte klickt dafür diesen Link an:

http://ww2.unipark.de/uc/sting1/

offline Tabeba
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5 Geschrieben Freitag, Dezember 23, 2016 @ 16:47:33  

Mittlerweile sieht es so aus: Ich hatte den Termin beim Tropenmediziner, der auch wieder Blut abgenommen hat. Allerdings hat er sich wirklich mal Zeit genommen (war über eine Stunde im Sprechzimmer) und hat mir zugehört und sich selbst den Arm einmal genauer angeschaut. Seine Vermutung ist, dass ein Nerv getroffen wurde (die Befürchtung hatte ich auch schon) und zwar nicht durchstochen sondern touchiert. Die Schmerzmittel wirken laut ihm wohl nicht, weil ein Rezeptor bei mir nicht richtig gepolt sein könnte und man solle es mal mit Opiaten versuchen. Habe endlich eine Überweisung zum Neurologen bekommen (Termin ist nächste Woche) um die Nervenleitfähigkeit zu testen. Nebenbei meinte er, mit mir nach diesen Monatelangen Schmerzen über Erwerbsunfähigkeit sprechen zu müssen, falls mein Vorgesetzter sagt, er kann mich nicht richtig einsetzen und ich soll mich krankschreiben lassen.
Gestern bekam ich dann einen Brief von dem Arzt, in dem unter Anderem stand, dass der ASL-Wert weiter steigt. Ist jetzt bei 883. Und dieser Arzt hat auch eine Meldung beim Paul-Ehrlich-Institut und beim Gesundheitsamt gemacht. Je nachdem, was der Neurologe sagt, muss ich mir dann einen Antrag auf Versorgung durch das Infektionsschutzgesetz besorgen.
Soweit habe ich erstmal einen kleinen Lichtblick am Ende des endlosen Tunnels. Was mich allerdings runterzieht...In der Meldung an das Institut steht etwas von einem eventuellen bleibenden Schaden.
offline Janne
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4 Geschrieben Donnerstag, Dezember 8, 2016 @ 13:20:58  

Hallo Tabeba,

ich würde auch ohne Diagnose zum Schmerztherapeuten gehen. Dann hast du auch noch einen "Strohhalm", falls der Tropenarzt nichts findet bzw. nicht weiter kommt.

Alles Gute, Janne

offline Tabeba
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3 Geschrieben Dienstag, Dezember 6, 2016 @ 07:51:40  

Hallo Janne,

da ich in der Nähe von Düsseldorf wohne, wäre Hannover schon nen bisschen zu weit weg. Habe gestern abend mal geschaut, wo in meiner Nähe ein Schmerztherapeut ist. Hier gibts allerdings nur einen im Krankenhaus und der soll wirklich nicht gut sein. Vielleicht finde ich in einem grösseren Radius noch einen. Allerdings braucht dieser doch auch erstmal eine Diagnose oder? Nicht, dass das dann wieder so ein Reinfall wird, wie mit der Krankengymnastik, die nach der 1. Behandlung abgebrochen wurde.
Mein momentaner Lichtblick ist ein Tropenmediziner, zu dem ich nächste Woche gehen kann.

offline Janne
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2 Geschrieben Sonntag, Dezember 4, 2016 @ 14:52:04  

Hallo Tabeba,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Du erlebst ja wirklich eine seltsame, aber natürlich sehr belastende Situation. Dun schreibst, dass Du fast alle Ärztegruppen schon durch hast. Warst Du denn auch schon bei einem Schmerztherapeuten? Das sind ja die Spezilaisen für chronische Schmerzen. Versuche doch mal, bei einem solchen Spezilaisten einen Termin zu bekommen. Leider gitb es praktisch bei allen Wartezeiten, bei dem einenn länger, bei dem anderen weniger lange.

Es gibt inzwischwen auch viele Kliniken, die stationäre multimodale und interprofessionelle Schmerztherapie machen. Manchmal sind dafür die Wartezeiten geringer. Soweit ich weiß, gibt es in Hannover im Friederikenstift eine ganz gute stionäre Abteilung dafür, wo auch die Wartezeiten noch erträglich sind. Aber es kommt natürlich auch darauf an, wo Du wohnst und ob Du eine solche Therapie machen möchtest.

Viele Grüße
Janne

offline Tabeba
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1 Geschrieben Montag, November 28, 2016 @ 14:24:34  

Hallo,
ich bin langsam aber sicher am Verzweifeln.
Aus reiner Vorsorge für den Karibik-Urlaub im April 2016 wollte ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen.
Hatte den Impftermin am 01. März 2016 und liess mir zusätzlich noch die Tetanusimpfung auffrischen.
Da ich noch genau weiss, dass ich ziemliche Impfreaktionen bei der letzten Tetanusimpfung zeigte, liess ich beide Spritzen in den linken Arm stechen.
Ich wunderte mich schon über die Stelle, wo gegen Gelbfieber gestochen wurde.
Dies geschah nicht, wie bei der Tetanusimpfung an der Aussenseite des Oberarmes sondern sehr weit vorn.
Aber ich dachte mir nichts dabei und freute mich, dass ich es hinter mir hatte.
Ich bekam dann auch einen starken Muskelkater im Arm und kühlte und schonte den Arm etwas. Es rötete sich nicht, wurde nicht dick und warm war der Arm auch nicht.
Nach der ersten Woche wurden die Schmerzen langsam stärker.
Als ich nach 2 Wochen immer noch keine Tasse vom Tisch heben konnte und auch nachts nicht mehr durchschlafen konnte,
weil ich vor Schmerzen immer wieder aufwachte, ging ich nochmal zu dem Impfarzt und er meinte, das wäre, weil ich im Nacken so verspannt wäre.
Ich solle den Arm schonen und bekam ein Rezept für Diclofenac 75mg, welches ich eine Woche lang nehmen solle. Auch als ich mitteilte, dass das Zeug mir nicht hilft, sondern mich nur blöd macht, meinte er, ich solls trotzdem nehmen.
Als ich erzählte, dass ich die Verspannungen schon seit Jahren arbeitsbedingt habe, rückte er nicht von seiner Meinung ab.
Es liegt daran und fertig. Eine Woche später war ich wieder bei dem Arzt und diesmal bemerkte er,
dass ich den Arm kaum noch anheben konnte und verschrieb mir Krankengymnastik für den Nacken und Rücken und ich solle den Arm mehr bewegen.
Gleichzeitig bekam ich eine Überweisung zum Orthopäden zur Mitbehandlung. Ich suchte mir direkt ein Physiotherapie-Zentrum und bekam meine Termine.
Am nächsten Tag hatte ich schon meinen Termin beim Orthopäden, erzählte ihm, was passiert ist und er fühlte den Arm ab, fand den Druckpunkt, an dem geimpft wurde und der sehr schmerzhaft ist.
Dann folgte der Test, wie weit ich meinen Arm heben kann, ohne Schmerzen zu haben, gegen Seine Hände drücken und so weiter. Zum Schluss wurde noch ein Sono gemacht, das unauffällig war.
Ich bekam Ibuflam 600mg, da dies mich irgendwie über den Arbeitstag bringt und einen neuen Termin für die Woche darauf. Die Krankengymnastik sollte ich nicht machen, da es dadurch eventuell sogar schlimmer werden kann.
Also alle Termine wieder abgesagt. In Woche 5 bekam ich von dem Orthopäden eine Betäubungsspritze, die gar nichts brachte und nochmal Sono.
Wochen 6-8 war ich im Urlaub und durfte nach Wanrung des Orthopäden nur so weit ins Meer gehen, wie ich noch stehen kann, da ich mit dem Arm nicht schwimmen könne und ich solle die Sonne meiden.
Leicht gesagt in der Karibik. War auch ganz toll jede Nacht 4 bis 5 x wach zu werden im Urlaub, weil der Arm schmerzt. -.- In Woche 9 war ich wieder bei dem Arzt der geimpft hatte und besprach Alles neu.
Er meinte nun ich solle besser doch die Krankengymnastik machen.
Zwischendurch musste ich nun für knapp 2 Wochen Überstunden machen bei der Arbeit und schaffte es erst vor 2 Wochen (Woche Nummer 12!) neue Termine zu bekommen und war auch gleich in der selben Woche dran mit der Krankengymnastik.
Allerdings hatte ich dann auch eine geschlagene Woche noch mehr Schmerzen und konnte nichtmal mehr mein Handy in der Hand halten.
Ich schlief/schlafe seit 3 Monaten nicht länger als 4 Stunden pro Nacht, plus die ganzen Unterbrechungen. Irgendwann hab ich es halt satt und kann nicht nochmal einschlafen.
Am 23.05. war ich dann bei der Krankenkasse und wollte mich beraten lassen. Diese verwies mich an Clarimedis, da sollte ich einfach mal anrufen und mein Problem schildern.
Habe ich am selben Abend noch gemacht und der Pfleger, mit dem ich zuerst sprach sowie die später verbundene Neurologin wunderten sich, dass kein MRT gemacht wurde. Auf MRT sprach mich auch die Physiotherapeutin an.
Anfang Juli hatte ich dann den 2. Termin bei einer anderen Therapeutin und diese meinte, solange es keine genaue Diagnose gäbe, würde sie den Arm gar nicht berühren. Auch sie sprach von MRT.
Nun war ich bei meinem regulären Hausarzt, der die ganze Sache sehr merkwürdig findet. Alleine die Stelle, wo geimpft wurde und die Krankengymnastik.
Ich bekam wieder mal eine Spritze mit Betäubung und Entzündungshemmer und neue Tabletten, die ich nehmen soll: Prednisolon AL 10mg. Nach einer Woche waren die Schmerzen nicht mehr ganz so stark, aber immer noch vorhanden.
Autofahren geht halbwegs, nur rechts abbiegen bereitet Probleme. Bis Anfang August bekam ich nun wöchentlich Spritzen (insgesamt 18!), da die Wirkung nach durchschnittlich 3 Tagen nachliess und die Schmerzen wieder stärker werden.
Dann bekam ich zusätzlich zu den Spritzen Prednisolon 20mg, die ich gar nicht vertragen habe. Ich hatte wahnsinniges Sodbrennen und Übelkeit, wurde 3 Tage krankgeschrieben und sollte die Predni bis zum Schluss nehmen.
Tat ich auch, ohne Erfolg. Im August wurde dann endlich ein MRT gemacht und direkt im Anschluss ein CT. Beides ohne irgendwelche Ergebnisse, die auf den Schmerz hinweisen würden.
Mein Hausarzt schickte mich nun zu einem Chirurgen, der wohl immer ganz gute Ideen hätte, was man machen könne.
Nun, bisher hatte er mir 2x Blut abnehmen lassen im Abstand von 4 Wochen und fand nichts. Nur der ASL-Wert war wohl erst bei 600 und 4 Wochen später bei 700. Was allerdings nichts aussagen würde.
Für den 02.11.2016 wurde wieder ein MRT anberaumt, welches wieder nichts brachte. Man findet einfach nicht heraus, was ich habe. Die 600er Ibus wirken seit Monaten kaum noch.
Ich bekam zwischenzeitlich Schmerztropfen genannt Novaminsulfon 500mg. Bringt nur nix.Ähnliche Symptome wie bei Diclofenac.
Am 17.11.2016 hatte ich den nächsten Termin bei dem Chirurg und hoffte auf eine Überweisung zu einem Neurologen. Stattdessen wurde wieder Blut abgenommen und gesagt, dass ein Neurologe da wohl auch nicht helfen könne.
Eine Woche später waren die Blutwerte da und der Arzt meinte, da ist nicht ungewöhnlich. Die ASL-Werte sind immer noch erhöht. Aber Entzündungen seien in keine festzustellen. Ich solle mich doch mal an ein Tropeninstitut wenden.

Dann habe ich eigentlich alle Ärzte hier durch, bis auf Augenarzt und Hautarzt, die mir sicherlich auch nicht helfen können.
Alles in Allem...Ein Alptraum!
Kaum Schlaf, Schmerzen bei jeder Bewegung des Armes, Gewichtszunahme durch fehlenden Sport (selbst beim Laufen tuts weh, durch die Bewegung) und Medikamente.
Ich bin eigentlich nicht wehleidig, geh auch mit gebrochenem Zeh oder Sehnenscheidenentzündung weiter arbeiten. Aber DAS ist einfach nur noch die Hölle. Ich hoffe, hier hat einer ne Idee, was ich noch machen könnte.
Seit ein paar Monaten schlägt es mir auch richtig aufs Gemüt. Bin sehr dünnhäutig geworden und fang schon an zu weinen, wenn ich meinen Crosstrainer oder den Hometrainer seh, die ich beide nicht mehr benutzen kann/darf.

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