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offline SUEDBALKON
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9 Geschrieben Donnerstag, März 5, 2020 @ 15:07:08  

Samenstrangneurolyse nur als vorerst letzte Möglichkeit in Betracht ziehen. Erst muss DIR klar sein wo der Schmerz genau sitzt.

Ursachen des Schmerzes feststellen
1. durch Vasektomie
2. Örtlichkeiten feststellen
Im Samenstrang? über Hoden? über Samenstangeingang im Körper? Mitte des Strangs?, am Samenleiter? oder im Stranggewebe oder anderen Leitungen?
Verklebungen? Verwachsungen? oder von Arzt in verschiedenen " Taschen" vernähte Samenleiter? wie es gerne Ärzte machen um "ganz sicher" zu gehen

Wie hat der Arzt bei Vas gearbeitet? hat er die Samenleiter in versch Taschen vernäht? was hat er vorher dazu gesagt? was hast DU unterschrieben?
Hast DU bei OP zugesehen? was hast DU da wahrgenommen?
Schmerzen bis Leiste oder Bauchraum?

Hierzu eine Zeichnung erstelle
n, oder aus Internet herunterladen und Schmerzen, Ziehen usw einzeichnen, auch Änderungen des Schmerzes aufnehmen.

Manuelle Therapie:
Damit alle Masseure, manuelle Behandler, Cranio, Triggerpunkt Therapeuten und wie sie sich alle nennen in deiner Gegend abklappern.
Auf Krankenschein von Hausarzt oa kostenlos behandeln lassen, Erfahrung sammeln, wie der Körper reagiert.

Dann Emmet Behandlung, hab ich hier schon mal beschrieben, kostet Geld, kann nicht jeder. Meiner konnte es. Emmet selber hat Erfahrung damit ist auch als Ausbilder der Ausbilder in Deutschland.

Psychomedikation:
Da meine Ärzte keine Ahnung hatten und nicht wollten hatte ich einen Schmerzarzt kontaktiert, der hatte auch keinen Plan. Ich schlug Schmerzbehandlung mit Psychomed vor, ( war damals schon in).
Drei versch. Med Lyrica, Cymbalta und Namen entfallen. erst einzeln dann in Kombi. Die Med setzten sich in die bei Vas gerissenen Bestandteile des Zwerchfell, Magens, Blase, Darm usw, machten die Organe hart und unbeweglich.

Als besonderes Schmankerl sollen ja Psychomittel machen, dass DU aus dir herausgehst, wieder mal mehr wagst, weil DU ja nur Depri hast, wie ALLE DEINE Ärzte vermuten. Also kann es sein, dass DU dann Dinge tust die waghalsiger sind als DU selber. Also eine typische Selbstmordpille.

Beispiel: Nach Psychomed fuhr ich auf einen Kreisverkehr zu, brütend heiß, Gegenverkehr, ich fuhr in den Kreisel rein, obwohl ich KFZ wahrnahm.
Ich setzte den Kram sofort ab, auch bei Personen für die ich Verantwortung wahrnehme, habe ich Psychopillen geg andere austauschen oder absetzen lassen.

Ich hab / hatte mehrere Führerscheine und bin gewohnt Verantwortung zu tragen, da kann ich nicht wie ein 2 WK Panzerfahrer wie mit Droge, Durchhalte u Selbstmordpille,
Pervitin aufgepumt durch die Gegend rasen
Arzt informiert, der hat sich aufgepumpt und falsche Doku geschrieben

Psychopillen, noch ein kleiner Nachteil:
später, wenn DU aufdröseln willst dass Vas körperlich schädigt, warst DU bei Psychodoktor, hattest DU Psychobehandlung, nahmst DU Psychomittel, dh DU bist Psycho,
DU wirst Psycho geschrieben, jeder Folgearzt der DEINE Akten sieht schlägt in die gleiche Kerbe. Kein Arzt hat den Mut geg SEINE Kollegen zu aggieren.

Die körperliche Komponente ( Zerstörung von Organen, Sehnen, Muskel, Leitungen) wird von DEINEN Ärzten und Psyhologen komplett verlogen, und als DEINE reine Einbildung als DEIN Wahn weggeschrieben
Das kann DIR alles egal sein, wenn DU eh als Psycho in Frührente willst, das klappt dann ganz gut.

Biste allerdings auf Führerschein angewiesen, auf Wohlwollen von Behörden angewiesen, hast einen entsprechenden Beruf, dann kannst DU DIR das nicht erlauben.
Schon gar nicht als Beamter, Polizei, Bundeswehr, EOD, GSG, KSK, Justiz, Feuerwehr, Waffen und Sprengmittel umgehst, oder nur am Schreibtisch sitzt und dort Verantwortung trägst.

Mit dem Job und dann von DEINEN Ärzten als Psychomörder die Ämter auf DICH gehetzt werden, wie bei mir, dann wird der Arsch warm.
Hab ich alles durch, kannste bei mir Akten einsehen, wie da reagiert wird.

Auch wie man ein Glauwürdigkeitsgutachten kriegt, wenn es DIR explizit verweigert wird.

Der letzte Vas Geschädigte den ich bei mir in vollem Umfang informierte meldet sich aus Schreck nicht mehr.

[geändert von SUEDBALKON am Donnerstag, März 5, 2020 @ 15:39:35]

offline Uwe
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8 Geschrieben Sonntag, März 1, 2020 @ 18:13:33  

Hallo Mirko,

ich hatte auch Lyrica verschrieben bekommen. Lyrica half recht gut gegen die Schmerzen, hatte aber bei mir - auch bei längerer Einnahme - derart massive Nebenwirkungen (vor allem Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schwindel), dass ich dieses Medikament irgendwann wieder absetzte. Ich nehme nun Naproxen (gibt´s rezeptfrei in der Apotheke); dieses Medikament dämpft den Schmerz zwar nur bedingt (aber immer noch besser als die anderen "üblichen" Schmerzmedikamente wie Ass, Paracetamol, Ibu usw.), hat dafür aber bei mir keinerlei Nebenwirkungen.

Ein Versuch mit Lyrica ist sicherlich sinnvoll, vielleicht hat dieses Medikament bei ihnen weniger starke Nebenwirkungen, als es bei mir der Fall war. Aber Achtung: In letzter Zeit gibt es vermehrt Berichte, dass Lyrica auch abhängig machen kann. Also die verordnete Dosis unbedingt einhalten und nicht selbstständig erhöhen, falls die schmerzmindernde Wirkung irgendwann nachlässt.

Was ich seltsam finde ist, dass ihr Schmerztherapeut Sie zum Psychiater wegen der Medikamenteneinstellung von Lyrica schickt. Das kann er genausogut selbst machen. Ich denke eher, dass die Psychiaterin ihren Fall auf eine psychische Komponente ihrer Schmerzen "abklopfen" soll, was aus meiner Sicht völliger Quatsch ist.

[geändert von Uwe am Sonntag, März 1, 2020 @ 22:06:27]

offline Mirko
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7 Geschrieben Sonntag, März 1, 2020 @ 16:13:15  

Hi, danke für die Infos. Meiner Meinung nach ist Lidocain nicht so stark wie Meaverin. Kommt auch auf die Menge an. Bei mir wirkt es nicht 4 Wochen, eigentlich nur knapp 2. Ich versuche nur maximal auszuhalten.
Die Nervdissektion will ich eigentlich garnicht, da ich auch nicht weiß was danach kommt. Mein Schmerztherapeut hat mir auch gesagt dass es keine Medikation außer Antidepressiva gibt. An dieser Stelle befinde ich mich gerade um beim Psychiater daraufhin eingestellt zu werden. Sie verschreibt Lyrica.
Hat damit jemand Erfahrung?

Gruß an alle leidenden

offline Uwe
hat sich eingelebt


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6 Geschrieben Sonntag, März 1, 2020 @ 12:23:54  

Hallo Mirko,

ich habe aufgrund meiner Vasektomie-Schmerzen im Jahr 2011 im Uniklinikum Aachen vom dortigen Chefarzt der Urologie eine mikrochirurgische Samenstrangneurolyse vornehmen lassen. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind leider negativ, ich habe aufgrund des Eingriffs sogar einen Hoden verloren.

Bericht siehe:
http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/mikrochirurgische-samenstrangneurolyse-zur-behandlung-des-pvs_44_565.html#1

offline rm
war schon öfter hier


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5 Geschrieben Sonntag, März 1, 2020 @ 11:30:42  

Hi Mirko / Ich schliesse mich TvG an: Es gibt einige, denen hat die Nerzentfernung oder Nervdurchtrennung geholfen. Und einige haben mehr Schmerzen oder eine üble aufschwellende Narbe bekommen. Aber einige hier haben es gemacht (Könntet Ihr bitte Mirko eine Antwort geben!?). Ich glaube, es gibt hier im Blog irgendwo auch eine Antwort auf die Frage. Ein weiterer guter Blog ist http://vasektomie-gegner.blogspot.com oder https://www.postvasectomypain.org. Da findest Du auch noch Antworten auf Deine Frage.
offline TvG
frisch dabei


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4 Geschrieben Sonntag, März 1, 2020 @ 11:22:38  

Hallo Mirko
Sorry, hat es Dich auch erwischt. Aber um positiv zu bleiben: Dir hilft dieses Miaverin (oder Meaverin)? Ich habe noch nie davon gehört! Und die Betäubung hält dann vier Wochen an? Das wär super! Aber vielleicht ist das auch ähnlich dem, was hier einige versucht haben: Einen Nerv-Block, meist mit Lidocain. Und bei mir zum Beispiel hat das gar nichts gebracht. Kannst Du Deinen Arzt mal fragen, ob es da einen Unterschied gibt zwischen Lidocain und Meaverin? Das würde vielleicht vielen hier helfen.
Die Denervisierung habe ich selbst für mich ausgeschlossen. Ganz einfach aus dem Grund, weil noch mehr schiefgehen kann als bei der Vasektomie. JA, es kann wohl helfen, wenn man Glück hat, aber es kann auch noch schlimmere Schmerzen verursachen. Das ist eine Entscheidung, die Du jetzt - wo Du leider den Schmerz hast - ganz alleine treffen musst. Da sollte Dich auch kein Arzt überreden.
Falls Du zum Meaverin was herausfindest, mach doch bitte einen eigenen Beitrag hier im Blog.
offline Mirko
neu hier


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3 Geschrieben Samstag, Februar 29, 2020 @ 20:45:07  

Hallo, bin neu hier. Leider auch betroffen. Habe im Juli 18 die Vasektomie gemacht. Dann leider stetiger Anstieg der Schmerzen. Habe lange einen Urologen mit Ahnung gesucht. Meiner spritzt mir alle 4 Wochen Miaverin je Seite 10mg. Das betäubt die Nerven super. Er empfiehlt aber eine mikrochirurgische Nervdissektion. Hat jemand mal davon gehört?

Gruss

offline rm
war schon öfter hier


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2 Geschrieben Freitag, Februar 28, 2020 @ 11:35:49  

Ja, dieses US-amerikanische Forum ist, wie wenn man eine riesige Tragödie lesen würde. Männer, die früher harte Kerle waren, brechen mit diesem Schmerz zusammen. Und niemand nimmt sie richtig ernst! Ich kann nicht zu lange darin lesen, sonst überwältigt es mich, all diese zerstörten Leben!
offline Uwe
hat sich eingelebt


Registriert: Nov 2016
Beiträge: 176

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1 Geschrieben Montag, Februar 24, 2020 @ 19:31:10  

Ich habe vor längerer Zeit bereits auf ein großes englischsprachiges Forum hingewiesen, das sich speziell mit dem Problem des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms befasst:
https://www.postvasectomypain.org

Heute möchte ich auf zwei ausführliche Leidensgeschichten aus diesem Forum hinweisen:

(danke an den Blog http://vasektomie-gegner.blogspot.com, der mich auf diese Beiträge aufmerksam gemacht hat)

Wer Probleme hat, das in Englisch Geschriebene zu verstehen, kann folgende Übersetzungsmaschine verwenden:
https://www.deepl.com/translate
Der Textinhalt muss dann allerdings in mehreren Blöcken übersetzt werden, da die Zeichenanzahl für die Übersetzung begrenzt ist.

[geändert von Uwe am Montag, Februar 24, 2020 @ 19:41:01]

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