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Autor Beiträge
offline Erich
frisch dabei


Geschlecht: männlich
Registriert: Mai 2019
Geburtsdatum: --
Beiträge: 10

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4 Geschrieben Montag, Juni 22, 2020 @ 08:00:40  

Hallo,

ich würde dir Mal Mönchspfeffer ( Agnucaston) empfehlen ist ein sehr interessantes Mittel wobei man mit etwas Respekt rangehen sollte. Es ist eigentlich bei weiblichen Regelstörungen oder bei Libido Verlust in der Apotheke zu bekommen bei Überdosierung wirkt es libidosenkend. Meiner Meinung wirkt es auch durch die Hormonregulierung auf die Psyche. Bin gespannt was du dazu sprichst.

Mfg

Erich


offline Uwe
hat sich eingelebt


Registriert: Nov 2016
Beiträge: 176

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3 Geschrieben Sonntag, Juni 21, 2020 @ 18:42:56  

An alle hier: Ich kenne mehrere Fälle, wo Privatversicherte hinsichtlich Vasektomie-Folgekosten (verursacht durch Vasektomie-Komplikationen) Probleme mit der Versicherung bekamen, da diese sich weigerte, die Kosten zu übernehmen! Auch das sollten sie im Auge behalten, wenn sie sich für eine Vasektomie entscheiden.

[geändert von Uwe am Montag, Juni 22, 2020 @ 12:32:07]

offline Uwe
hat sich eingelebt


Registriert: Nov 2016
Beiträge: 176

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2 Geschrieben Sonntag, Juni 21, 2020 @ 18:41:03  

Hallo DreiundFünfzig,

wenn sie keine Schmerzen haben, würde ich keinen Eingriff vornehmen lassen, außer sie haben ein erhöhtes Risiko für eine Folgeerkrankung (z.B. Krebs). Ob das der Fall ist, muss ihnen ihr Arzt sagen, das weiß ich nicht.

Für den Fall, dass sie sich doch für einen Eingriff entscheiden, finde ich die von ihrem Arzt aufgezeigte dreistufige Vorgehensweise gut, wobei zu überlegen wäre, Stufe 2 (Nebenhodenentfernung) zu überspringen. Gerade auch, weil sie die Kosten - wie sie schreiben - ja selbst tragen müssen und die Erfolgswahrscheinlichkeit des Eingriffs höher ist, wenn gleich der komplette Hoden entfernt wird (und es ist dann nur ein Eingriff, der bezahlt werden muss). Außerdem besteht bei der reinen Nebenhodenentfernung ein höheres Risiko, dass der Eingriff chronische Schmerzen verursacht, als wenn gleich der komplette Hoden entfernt wird. Allerdings muss dann der andere Hoden wirklich gesund sein, da dieser die komplette Testosteronproduktion übernehmen muss. So wie ich ihren Beitrag verstanden habe, ist dies bei ihnen evtl. nicht der Fall; bei diesem Sachverhalt würde sich aus meiner Sicht Schritt 3 ausschließen.

Thematisieren sie das, was ich hier geschrieben habe, mit ihrem Arzt. Ich bin kein Arzt und habe mir mein Wissen lediglich aus eigener Betroffenheit (bei mir musste als Folge der Vasektomie ein Hoden entfernt werden) angeeignet.

Alles Gute!

[geändert von Uwe am Sonntag, Juni 21, 2020 @ 20:02:50]

offline DreiundFünfzig
neu hier


Registriert: Jun 2020
Beiträge: 1

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1 Geschrieben Samstag, Juni 20, 2020 @ 15:28:20  

Hallo,
ich bin bald 54 Jahre und habe vor 18 - 20 Jahren eine Sterilisation durchführen lassen. Alles gut und ohne Komplikationen verlaufen.
In unregelmäßigen Abständen (nach 2 Jahren, nach 6 Jahren, usw.) schwollen erst beide Hoden und beide Nebenhoden stark an. Beim ersten Mal war der Sack fast auf die Größe von zwei Tennisbällen geschwollen.
Der behandelnden Arzt, der selbst auch sterilisiert war, hat mit gesagt, daß es nur drei Behandlungen gäbe:
1. Kühlen, wenn das nicht hilft dann
2. Entfernung des Nebenhodens, wenn das auch nicht reicht dann
3. Entfernung des Hodens

Im Laufe der Jahre wurde, mit geringer werdender Potenz, erwartungsgemäß das Problem immer kleiner und trat immer seltener auf. Die Kühlung mit Gel-Elementen (die ich seitdem immer einsatzbereit im Eisfach habe) hat immer gewirkt. War immer innerhalb von 2 - 3 Wochen erledigt.

Hatte jetzt 6 - 7 Jahre davor Ruhe und dachte, es passiert nichts mehr.
Der rechte Hoden und Nebenhoden scheinen nicht mehr zu arbeiten und sind sehr klein und weich geworden. Machen überhauptkeine Probleme.

Nun aber habe ich seit ca. 3 Monaten einen stark vergrößerten Nebenhoden links und auch einen größeren Hoden links. Habe, da die Schwellung nicht so schlimm wie vor 16 bzw 11 Jahren war, nichtg sofoirt gekühlt, bzw. nicht so intensiv. Es wurde aber größer.

Ich habe keine Schmerzen !

Trotzdem ist mir unheimlich, daß solange der "linke Aparat" sicher doppelt so groß wie normal ist.
Seit 3 - 4 Wochen Kühle ich intensiv mit den Gel-Packungen. Maximal 6 mal am Tag, davon ggf. 3mal hintereinander. Auch sehr kaltes Wasser drüberlaufen lassen kommt vor. Allerdings nicht jeden Tag, weil ich nach einer Weile merkte, daß die sehr häufige Kälte meiner Blase nicht gut tut. Hatte angst, eine Blasenentzündung zu bekommen.

So steinhart, wie vor 16 Jahren, ist der Nebenhoden nicht, aber doch sehr sehr viel fester als normal.

Habe schon parallel zum Kühlen meine sexuelle Aktivität reduziert
von 1 mal täglich auf
1 mal nach 3 Tagen (also 3 mal in 10 Tagen mit jeweils 3 Tagen Pause dazwischen)
und letzte Woche 6 Tagen Pause.

Muss zugeben, daß ich vor 3 Monaten auch mal einzelne Tage dazwischen hatte, wo ich zweimal an einem Tag aktiv war.

Guten Rat könnte ich gebrauchen, weil die Krankenkasse bei einem Wechsel vor 15 Jahren die Behandlung aller Dinge, die mit der Vasektomie zusammenhängen ausgeschlossen hat, und ich eine Operation selbst bezahlen müsste (habe aber keinen Cent Geld).


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