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offline blueelli
hat viel zu sagen


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22 Geschrieben Dienstag, Juni 25, 2013 @ 06:35:32  

Hallo Paula,

das freut mich, das es dir wieder etwas besser geht.
Wenn man mal wieder richtig geschlafen hat, sieht die Welt doch ganz anders aus :-))

Deine Erfahrungen auf deiner Arbeitsstelle kann ich nur teilen.
Die meisten Leute verstehen nicht, das man bestimmte Bewegungen im Rücken und Oberkörper nicht mehr machen darf, damit die Elektrode nicht bricht oder verrutscht!

Ich bin seit Oktober 2011 krank geschrieben und habe im Januar letzten Jahres meine Elektrode gelegt bekommen!
Da ich einen körperlich schweren Job in der Zerspanungstechnik gemacht habe, konnte ich meine Arbeit nicht mehr weitermachen hinterher und wurde krank geschrieben.
Mittlerweile bin ich nach 18 Monaten Krankengeldbezug von der Krankenkasse ausgesteuert und nun ist das Arbeitsamt für zuständig.
Die zahlen jetzt Arbeitslosengeld bis März nächsten Jahres und danach soll ich laut Aussage des Arbeitsamtes Erwerbsminderungsrente beantragen!!

Wie es weitergeht....ich habe keine Ahnung!!

Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und eine schmerzfreie Zeit.

Liebe Grüße blueelli
--------------------

offline Paula
frisch dabei


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21 Geschrieben Montag, Juni 24, 2013 @ 14:29:32  

Hallo Ihr LIeben,
heute geht´s mir wirklich schon besser, die Nacht habe ich auch schon durchgeschlafen, morgens muß ich nicht mehr wegen meinem Kopf aufstehen!
NEIN, ich mach die Sonde an und schlafe noch ne Runde!!! Es kann wirklich schön sein ohne Schmerzen! Den Wundschmerz schaffe ich auch
noch, nächste Woche sollen die Fäden gezogen werden. Ich war heute zur Nachuntersuchung, waren alle sehr zufrieden. Außer die kleinen
gemeinen Nackenschläge von der Sonde, die finde ich nicht so prickelnd. Ich habe mal nachgefragt, ob die extra eingebaut wurden, Humor muß
man doch noch haben, oder, sonst könnte man es doch nicht mehr aushalten. Der ein oder andere macht so viel mit, in Sachen Schmerzen und dann
muß man noch sehen wo das Geld her kommt. Geht man arbeiten, haste den Kummer mit den Kollegen, entweder wollen oder sie können einen
nicht verstehen, aber wer soll das auch verstehen , was wir alle haben? Das können wieder nur GUTE , wirklich GUTE Schmerztherapeuten oder wir selber!
Ich habe mal versucht meinen Kollegen zu erklären was ich habe-> Trigeminusneuralgie, gekoppelt mit einer Occiptalisneuralgie, sowie Migräne mit Aura, und
Spannungskopfschmerzen. Antwort-> ach so Kopfschmerzen. Da sagte ich, nee, einmal Spannungkpfschmerzen, dann Migräne -> was die stärksten
Kopfschmerzen sind und das andere sind Schmerzen am Kopf! Da wurde ich blöd angeschaut , ich habe es dann irgendwann aufgegeben. Das sind Kollegen.
Jetzt darf ich mich nicht mehr vorn über Bücken, Chefin -> kein Problem , dann machen es eben die anderen. Ja, ja bis die ersten sich beschweren, da habe ich
gesagt was ich davon halte, und habe mich , wenn was war auf die Knie begeben, man sah dann was es für mich heißt, sich nicht mehr bücken zu
dürfen. Ich hörte sogar den Satz : Warum gehst DAMIT noch arbeiten?! Das man aber gerne arbeitet und etwas zu tuen braucht , um das Gefühl zu haben
man ist noch zu etwas zu gebrauchen, kommt denen niemals in den Sinn. Für mich ist das schon das 2.Mal das ich so was auf der Arbeit erlebe.
Diesmal habe ich nur den Vorteil das ich aus dem 1.Mal gelernt habe.

Ich danke euch für das offene Ohr zum lesen und zuhören
LG Paula

offline blueelli
hat viel zu sagen


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20 Geschrieben Montag, Juni 24, 2013 @ 09:17:55  

Hallo Paula,

ich hoffe es geht dir mittlerweile schon wieder ein wenig besser.
Du machst ja Sachen...wenn ich das so lese, dann werde ich in Zukunft vorsichtiger sein...ich bin nämlich auch so, das ich immer bei allen anpacken muss und helfen muss...

Aber ich möchte das nicht erleben, das meine Elektrode sich massiv verschiebt oder womöglich bricht.

Alles Gute für dich und die besten Genesungswünsche von mir.

Liebe Grüße blueelli

--------------------

offline Janne
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19 Geschrieben Samstag, Juni 22, 2013 @ 17:01:49  

Hallo Paula, Du Arme,
dann wünsche ich Dir von Herzen eine recht schnelle Genesung und wenig Schmerzen!

Bei mir geht's heute Abend auf die Fähre von Travemünde nach Helsinki, wo wir übermorgen ankommen. Danach geht es mit dem Auto an der Ostseeküste über die baltischen Länder und auch die russische Exklave (Kurische Nehrung und das Gebiet drumherum) und Polen zurück nach Hause. Was MEIN Gerät angeht, da hatte ich den (alljährlichen?) Defekt ja schon: mal wieder einen Wackelkontakt des Aufladegerätes. Nun habe ich ein neues und bin mir ziemlich sicher, dass auf der Reise alles glatt geht!

Viele liebe Grüße an alle,
Jenne

offline Paula
frisch dabei


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18 Geschrieben Samstag, Juni 22, 2013 @ 11:06:40  

Hallo IIhr Lieben,
vielen Dank für euere guten Wünsche, nach 2 Ibu800 und 60 Tropfen Novalgin habe ich dann im 2Std Rythmus geschlafen.
Mein Mann, die arme Socke, hat immer ein Ohr auf meinem Bett gehabt, damit er mir helfen konnte, beim umdrehen.
Allerdings habe ich schon in der Apotheke angerufen, das die mir was vorbei bringen, zum einreiben.
Tja was war passiert Janne, die Dummheit schlecht hin: wir haben in der Wohnung etwas hin und her geräumt,
und dabei habe ich mich über ein Kabel gestellt, der einfachheit halber. Wie ich dann wieder weggehen wollte , tja
da habe ich nicht mehr an das Kabel gedacht und bin der Länge nach hingefallen . Das schlimme dabei war, um mein Gesicht
zu schützen habe ich es nach der Seite gedreht, ja und dabei hat sich die Sonde aus der Naht gelöst. Als ich diese den Tag über
ja noch in Betrieb hatte , ging sie so langsam aber sicher auf wanderschaft. Ich merkt nur , dass aus angehm -> böseartiger Schmerz
wurde, dann waren wir so bald als möglich zum Doc gefahren und dort wurde festgestellt, dass die Sonde nicht mehr da war wo sie sein sollte.
Es sollte aber auch alles erst einmal von innen abheilen, für eine neue OP, ja und die war gestern. Geplant war eine 3/4std, aber es
wurde dann eine 4std OP ~, in örtlicher Betäubung!!! Es dauerte so lange , weil die Sonde in den Rücken runtergerutscht ist.
Die Herren mußte sie erst suchen , daher konnte sie auch nicht mehr benutzt werden, da der Doc sich so etwas wohl schon dachte,
hatte er vorher eine neue bestellt, alles Sachen, die ich nicht wußte. Naja jetzt ist sie wieder drin und meinem Kopf geht es etwas besser,
der Krapf im Arm wird ja wohl auch nicht so lange dauern(hoffe ich), denn zu allem übel wird am 4.7. im linken Handgelek nachgesehen,
ob ich mir bei dem Sturz das Band verletzt habe. Ein Unglück kommt eben selten allein.

So nun hab ich genug rumgejammert
Ich werd jetzt mal versuchen ein wenig zu schlafen
Lieben Gruß Paula

offline hexe-liesbeth
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17 Geschrieben Freitag, Juni 21, 2013 @ 18:47:49  

Liebe Paula,
Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass du bald wieder auf den Beinen bist. Lass dich nicht unterkriegen und auch dir schicke ich selbstverständlich einen ganz besonderen Sonnenstrahl rüber, so, wie ich es mittlerweile bei jedem hier im Forum mache, damit sie schnell wieder gesund werden. So wünsche ich es auch für dich. Alles liebe, Gruß
Dat hexken liesbeth
offline Janne
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16 Geschrieben Freitag, Juni 21, 2013 @ 15:55:22  

Hallo Paula,
dann hoffe ich, dass es Dir bald besser geht.
Mussten die Sonden neu gelegt werden?
Viele Sommer-Grüße
Janne
offline Paula
frisch dabei


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15 Geschrieben Freitag, Juni 21, 2013 @ 14:37:22  

Hallo Ihr Lieben,
ist doch gern geschehen, nur leider hätte ich heute gerne ne' Packung Tilidin, am besten ohne Retard!! Ich bin heute morgen nochmal an der Sonde operiert worden.
Leider muß ich gestehen, ich habe höllische Schmerzen. Die OP ansich war auch nicht ohne, aber bei mir soll auch nie alles glatt laufen!
Also werde ich versuchen das beste daraus zu machen und hoffe eine, soweit wie es möglich ist, gute Nacht hinzulegen!

LG Paula

offline schnully2908
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14 Geschrieben Mittwoch, Juni 19, 2013 @ 16:39:10  

Hallo hexken,

Wie Paula schon geschrieben hat, die Untersuchungen haben die bei mir auch gemacht. Auch Eisenspeicher zu niedrig, Vitamin D und vor allem Vitamin B 12 testen lassen. Mir wurde gesagt, wenn ein Vitamin B 12 Mangel besteht, können solche Nebenwirkungen wie Depressionen und Aggressionen vorkommen. Wenn ein Vitamin B12 Mangel beteht, sollte auch geklärt werden wodurch. Bei mir wurde daraufhin eine Magenspiegelung gemacht um zu schauen, ob ich das Vitamin überhaupt selber aufnehmen kann. Wenn das nämlich nicht der Fall ist, bekommt man es regelmäßig gespritzt.

Viele Grüße,
--------------------
Ich habe gelernt... Leid zu ertragen, Schmerzen zu verbergen und mit Tränen in den Augen zu lachen... ...nur um den anderen zu zeigen, dass es mir "Gut" geht und um sie glücklich zu machen...!!

offline hexe-liesbeth
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13 Geschrieben Mittwoch, Juni 19, 2013 @ 16:14:46  

Danke Paula für den tipp. Meine Blutwerte werden regelmäßig kontrolliert und ich habe Anämie. Das habe ich schon vom Jugendalter an. Eisenpräparate müsste ich auch schon nehmen, aber mein ha hat sie wieder abgesetzt, weil es mir nicht schlecht ging. Ist schon ein paar Jahre her, dann sollte ich ihn wirklich nochmal drauf ansprechen. Nochmal danke und lieben Gruß.
Dat hexken liesbeth
offline Paula
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12 Geschrieben Mittwoch, Juni 19, 2013 @ 15:00:12  

Hallo liesbeth,
vielleicht sollte man aber auch einfach mal den Eisenspeicher , D3 oder Folsäure überprüfen. Das wurde bei meinem letzten KHK-aufenthalt gemacht und siehe da,
die Ergbnisse waren grottig. Die Werte waren so schlecht, daß ich jetzt immer noch die 3Speicher auffülle muß!! Laut meines Schmerztherpeuten ist es auch völlig normal,
das ein Schmerzpatient zuwenig D3 hat; im gegenteil , er meinte sogar, daran würde man einen Schmerzpatienten erkennen und mit dem Eisen, naja ich habe
auch schon mal im Brotregal gehangen, weil ich mich nicht mehr halten konnte, da war mein Hämaglobin auf 8,0 runter. Nun schmeiß ich mir Eisentabs, Folsäure und D3 Kugeln rein
damit alles wieder auf normal stand kommt und siehe da meine elende hat aufgehört.
Sprech mal mit deinem HA , für die Blutkontrolle, zum durchchecken

Gruß Paula

offline hexe-liesbeth
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11 Geschrieben Dienstag, Juni 18, 2013 @ 19:52:23  

Hallo schnully,
Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen. Heute war ich richtig gut drauf, irgendwie. Ich bin sogar ins Schwimmbad gegangen. Ich war richtig glücklich. Vielleicht bin ich auch in den Wechseljahren - wer weiß! Ich habe mir jetzt vorgenommen zu meditieren. Da habe ich mir im Internet eine tolle Seite ausgesucht, die ich allerdings noch studieren muss. Dann suche ich mir das raus, was zu mir am besten passt. Lieben Gruß
Dat hexken liesbeth
offline schnully2908
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10 Geschrieben Samstag, Juni 15, 2013 @ 22:01:21  

Hallo hexken,

Gegen Depressionen kann man eine Lichttherapie machen oder sich so eine Lampe auch kaufen. Sie sollte 10000 Lux haben. Gibt es bei lidl online für ca. 80 €. Psychologische Hilfe ist bestimmt nicht verkehrt, denn auch die Seele leidet bei uns Schmerzpatenten. Ich habe mal ein Schmerzbewältigungskurs mitgemacht, hat mir geholfen mit meiner Erkrankung besser klar zu kommen und sie anzunehmen. Letzte Woche habe ich das erste Mal Maltherapie gemacht. Da geht es nicht darum, dass man das Malen lernt, sondern es geht um einen selbst. Das war eine total tolle Erfahrung.

Hier mal die Beschreibung zur Maltherapie:
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
Kunsttherapie wird bereits seit Jahrzehnten in den psychosomat. u. psychiatrischen Kliniken, im ambulanten therapeut. sowie in anderen Bereichen bei Kindern und Erwachsenen als "sanfte Medizin" erfolgreich angewendet und hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Sie ist ein handlungs- und erlebnisorientiertes Therapieverfahren. Der kreative Ausdruck in Farben und Formen schafft innere Dialoge u. eröffnet dem Menschen neue Möglichkeiten der Heilung.
Hautsächlich geht es in diesem Kurs darum, dem Patienten zu helfen, sich in der Therapie auch in seinen Stärken, Fähigkeiten, Fertigkeiten und positiven Möglichkeiten zu erfahren, sich innerlich zu ordnen, sich von "grübelnden Gedankengängen" zu befreien sowie Entspannung, Freude und Zufriedenheit zu erleben.

Beim Malen werden die nicht unerheblichen Sorgen und Ängste von chron. Schmerzkranken in den Hintergrund gedrängt.
Im Gegensatz zu manch anderer Therapie steht nicht der Schmerz des Patienten im Vordergrund sondern sein eigenes "ICH", d.h. das Wohl des Patienten. In ganz meditativen Momenten ist der Malende mit seiner Achtsamkeit ganz bei sich.
Der Malprozess setzt unter Anleitung und Hilfestellung eine ganz eigene Entwicklung in Gang, löst energet. Blockaden auf, schafft Momente des Wohlfühlens und Genießens, zeigt Lösungswege auf u. eröffnet die Möglichkeit, einen eigenen Weg im Umgang mit der Krankheit zu finden bzw. Kraft zu schöpfen für den Alltag. Desweiteren wirkt sich eine differenzierte Selbstwahrnehmung positiv und selbstwertstärkend aus und kann von der bisherigen Schmerzwahrnehmung ablenken.

Mit Hilfe von unterschiedlichen Techniken wird in diesem Kurs, der auch für Patienten mit körperlichen Einschränkungen geeignet ist, ressourcenorientiert gearbeitet. Imaginationen und Fantasiereisen werden auf Wunsch zum Stressabbau und zur Einleitung von speziellen Übungen eingesetzt. Für die Kunsttherapie werden vom Patienten weder Vorkenntnisse noch besondere Begabungen erwartet.

Ich drücke dich ganz doll und wünsche dir, dass es dir bald wieder besser geht.

Liebe Grüße,

--------------------
Ich habe gelernt... Leid zu ertragen, Schmerzen zu verbergen und mit Tränen in den Augen zu lachen... ...nur um den anderen zu zeigen, dass es mir "Gut" geht und um sie glücklich zu machen...!!

offline hexe-liesbeth
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9 Geschrieben Samstag, Juni 15, 2013 @ 21:23:24  

Hallo,
Also Verstopfung habe ich nicht, aber ich denke sehr viel, rede mit mir selber und auch mit meiner Tochter, obwohl sie in der Schule ist. Außerdem weine ich oft und habe Angst anderen was zu erzählen, wenn es um meine Krankheit geht und kämpfe mit den Tränen, auch wenn ich beim Arzt bin, um ihm zu berichten, dass es mir gar nicht gut geht. Manchmal weiche ich aus und sage, dass es mir gut geht. Ich weiß, dass das ein riesengroßer Fehler ist, aber ich weiß nicht was ich machen soll. Eigentlich müsste ich noch psychiatrische behandelt werden. Das ist Jetzt so mein Gedanke. Mag sich blöd anhören, aber ich bin im Moment über Haupt nicht stark, nicht so, wie ich es früher mal war. Zu Zeit könnte ich nur noch heulen und das nicht nur wegen der Schmerzen, Sondern einfach nur so. Vielleicht sollte ich mal nach einem Tee suchen, gegen Depris oder so oder doch zum Psychiater? Vielleicht wisst ihr ja auch ein Mittelchen, oder habt einen Rat für mich. So, jetzt Hab ich mich auch mal wieder ausgekotzt. Sorry. Aber müsste mal wieder sein, irgendwie. Lieben Gruß und einen schönen Sonntag wünscht
Dat Hexken liebeth
offline Janne
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8 Geschrieben Donnerstag, Juni 13, 2013 @ 11:31:21  

Hallo Jürgen,
gegen die Verstopfung kannst Du auch Movicol nehmen, das macht den Stuhlgang flüssiger, so dass er regelmäßiger wird. Wenn ich gelegentlich Morphine nehme, reagiere ich auch mit Verstopfung. Mein Arzt sagt, dass Movicol kein Abführmittel im eigentlichen Sinne ist, denn es bindet ja nur das Wasser im Darm. Es soll auch nicht abhängig machen. Außerdem dürfen Ärzte es zusammen mit einem Betäubungsmittel zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen, denn die Nebenwirkung Verstopfung ist ja üblich bei Morphinen...
Oder hast Du Movicol schon mal ausprobiert? Flohsamen sind wahrscheinlich noch "natürlicher".
Viel Glück mit dem Oxycodon!
Viele Grüße
Janne
offline kreuz66
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7 Geschrieben Donnerstag, Juni 13, 2013 @ 06:45:08  

Hallo Liesbeth,

seit über 4 Jahren nehme ich nun Tilidin - und es wirkt immer noch. Allerdings nur in ziemlich hoher Dosierung - 500 mg/Tag, wenn ich keinen körperlichen Belastungen (auch KG!!!) ausgesetzt bin. 700 bis 800 mg/Tag, wenn körperliche Belastungen anstehen: KG, Arztbesuche, einkaufen....

Nun soll ich aber umgestellt werden auf "Oxycodon".
Und zwar deshalb, weil ich seit gut einem Jahr unter starker Verstopfung leide. Diese habe ich aber inzwischen ganz gut im Griff - mit der Einnahme von gemahlenen Flohsamenschalen (viel trinken !!!). Normaler Weise reicht es, wenn ich einmal am Tag (mittags) die Flohsamen trinke. Aber wehe, ich setze einmal aus... - dann habe ich sofort wieder Probleme mit dem Stuhlgang - für etwa 3 Tage.

Oxycodon soll das einzige Opiat sein, dass die Darmtätigkeit nicht beeinträchtigt. Ich lasse mich gern angenehm überraschen....

Ich werde über meine "Oxycodon-Erfahrung" berichten...

Liebe, schmerzfreie Grüße

Jürgen
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offline hexe-liesbeth
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6 Geschrieben Donnerstag, April 25, 2013 @ 20:56:02  

Danke Jürgen für Deinen ausführlichen Bericht. Ich bin jetzt eigentlich mit Tilidin zufrieden. Manchmal stelle ich mir vor, wie starke Schmerzen ich jetzt haben müsste, wenn ich dieses Schmerzmittel nicht nehmen würde. Kaum vorstellbar. Ich nehme z.Zt 200 mg morgens und abends. Schmerzen habe ich immer noch. Dagegen hilft bei mir nur tägliches Rücken und Bauch-Training auf meinem Pezzi-Ball. Sonst würde ich keinen Tag überstehen. Durch das ca. 1 - 2 stündige Training werden meine Schmerzen bis zu 50 % reduziert. Kann ich nur empfehlen.
Gute Nacht zusammen und gaaaanz liebe Grüße
dat hexken liesbeth
offline kreuz66
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5 Geschrieben Dienstag, April 16, 2013 @ 08:39:23  

Hallo blueelli,

da ich kein Arzt bin kann und möchte ich Dir keinen Rat geben. Den solltest Du Dir bei einem Weißkittel holen.

Ich kann nur für mich sprechen - und von meinen Erfahrungen berichten.

Offensichtlich bin ich mit einem unverwüstlichen Magen-, Darmtrakt und einem guten Stoffwechsel ausgestattet. Noch nie hatte ich Probleme mit irgendwelchen Medikamenten. Höchstens, dass es welche gab, die bei mir wirkungslos blieben.
Jeder Mensch ist nun mal anders, individuell. Da gibt es keine allgemeingültige Aussagen...

Also für mich persönlich käme Ibuprofen nicht in Frage, jedenfalls nicht für längere Zeit.

Besonders bei älteren Patienten kann die Einnahme des Medikaments zu Schäden im Verdauungstrakt führen. Säure-bedingte Geschwüre, Durchbrüche und Blutungen können dabei sogar tödlich sein.
Die Funktion von Nieren und Leber sollten besonders bei älteren Patienten regelmäßig ärztlich kontrolliert werden.
In neueren Studien wurde herausgefunden, dass die Einnahme hoher Dosen von Ibuprofen möglicherweise zu einem gesteigerten Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall führt. Dieses Risiko steigt, je stärker die Dosis ist und je länger die Behandlung dauert.

Voltaren wird ähnliches zugeschrieben. Vor allem soll es nach jahrelanger Einnahme zu Nierenversagen führen (sollen).

Aber wie bereits gesagt, jeder Körper reagiert anders...

Wenn Novalgin Dir hilft, nimm es. Wenn gleichzeitig auch andere Medikamente/Schmerzmittel genommen werden, würde ich den "Arzt oder Apotheker befragen".

Gute Besserung wünscht Dir
Jürgen
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4 Geschrieben Dienstag, April 16, 2013 @ 07:02:00  

Hallo kreuz66,

was soll ich machen, habe schon einiges an Opioiden ausprobiert...ich behalte sie leider nicht in mir drin, wenn du verstehst was ich meine??

Das Einzige was funktioniert bisher ohne Speisekarte rückwärts ist ibu hochdosiert oder Novalgin!!!

Liebe Grüße blueelli
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offline kreuz66
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3 Geschrieben Dienstag, April 16, 2013 @ 00:40:52  

Ohja, zu Tilidin kann ich auch etwas beitragen.

Das Zeugs nehme ich seit Anfang 2009 bis heute... Tilidin ist ein Opioid, ein küstliches Opiat, mit hohem Suchtpotenzial.
Es ist aber gut geeignet gegen chronische Schmerzen, weil es keine Organe schädigt.
Übrigens: bis jetzt war ich ein Schmerzmittelgegner...

Tilidin hat gegen meine Schmerzen in Hüfte/Becken und Kreuz so gewirkt: Einnahmebeginn war am Abend - eine 100 mg-Tablette, die Wunder bewirkte. Am nächsten Morgen wieder eine 100 mg-Tablette. Einen wirklich schmerzfreien Tag habe ich erlebt. Toll. Leider blieb es vorläufig bei dem einen Tag.
Ich habe brav nach Anweisung alle 12 Stunden 1 Tablette (100 mg) geschluckt. Bis auf den ersten Tag verspürte ich kaum Wirkung.
Nach 10 Tagen wurde die Dosis auf 2 mal je 200 mg erhöht. Erfolg: nur eine schwache Linderung. Erst nach 8 Tagen Einnahme konnte ich wieder fast schmerzfrei gehen. Meine Vermutung: es musste sich erst ein gewisser Wirkstoffpegel einstellen.
Bis April 2012 (1. Hüft-OP) stieg meine Tagesdosis auf 600 bis 800 mg (schwankend) - Tabletten und Tropfen. Morgens und abends Tabletten und bei Bedarf, wegen der schnellen Wirksamkeit, tagsüber 1 bis 3 mal je 40 bis 60 Tropfen (= 100 bis 150 mg) je nach Belastung.

Nach der OP war ich ersteinmal fast schmerzfrei. Nun wollte ich das Tilidin absetzen. Pustekuchen. Jetzt bekam ich Entzugserscheinungen: starke Unruhe, zappelige Beine. Also langsam reduziert. Das funktionierte auch eine Weile - bis Anfang Juli 2012. Da brauchte ich das Zeug wieder gegen Schmerzen - sehr starke in der rechten Hüfte. Jetzt stieg mein Verbrauch schon auf bis zu 1.200 mg/Tag. Bis zur 2ten Hüft-OP im August 2012.
Jetzt kommt der Witz, obwohl ich nicht darüber lachen kann:
Während der 3-wöchigen Anschlussreha bekam ich wieder Schmerzen in der vor 4 Monaten operierten linken Hüfte. Aber Hallo! Mit der frisch operierten rechten Hüfte hatte ich keinerlei Probleme. Um überhaupt an den Rehamaßnahmen teilnehmen zu können, musste ich mich mit Tilidin (Valoron) voll pumpen - bis zu 2.200 mg/Tag !!!

Nebenwirkungen: Verstopfung, aber wie. Sonst kaum welche. Manchmal fühlte ich mich etwas benommen, wenn ich in kürzeren Abständen 40 oder mehr Tropfen genommen hatte.
Seit Anfang Juli 2012 konnte ich nicht liegen - die Schmerzen wurden unerträglich. Tilidin verhalf mir immerhin für etwa 2 Std. Schlaf "am Stück".... Das ging bis Anfang Dezember 2012 so. Dann konnte ich wieder liegen und somit auch schlafen. Welch eine Wohltat.
Nun habe ich mich wieder an eine Tilidin-Reduzierung gemacht. Zwar hatte ich noch Schmerzen in der linken Hüfte, aber die rechtfertigten keine 2.200 mg/Tag. Also runter damit. Angefangen mit 2.000 mg/Tag bis ich an zwei Tagen keine Unruhe mehr verspürte. Dann um 50 mg reduziert. U.s.w....
Aktuell nehme ich 500 bis 700 mg/Tag gegen die Schmerzen (nur beim Gehen) im linken Hüft-, Becken-/Gesäßbereich. Unruhe kommt keine mehr auf.
Allerdings kann ich wegen der Schmerzen auch nicht weiter reduzieren.

Novalgin hatte ich auch mal getestet. Weder Tropfen noch Tabletten zeigten eine Wirkung. Total nutzlos - bei mir.
Aus Wikipedia:

" Novalgin® ist ein Arzneimittel, das bei starken Schmerzen und Fieber eingesetzt wird. Außerdem findet es Anwendung bei krampfartigen Schmerzen, v.a. bei Koliken der Gallen- und Harnwege. Es kann auch bei Tumorschmerzen eingesetzt werden. Trotz noch relativ unbekannter Wirkungsweise von Novalgin findet es in der Bundesrepublik Deutschland häufig Anwendung. (Verboten z.B. in den USA und Frankreich)

Wirkungsweise

Der genaue Wirkmechanismus von Novalgin ist noch nicht ganz verstanden. Bisher weiß man, dass der Wirkstoff Novalgin reversibel und unselektiv das Enyzm Cyclooxygenase (kurz: Cox) hemmt. Es wirkt daher gut gegen Schmerzen, vor allem gegen krampfartige Schmerzen wie bei Gallen- oder Harnwegskoliken durch Gallen- oder Harnwegssteine.
Novalgin wirkt auch fiebersenkend (antipyretisch)."

Nein danke, da bleib ich lieber bei dem wirkenden Tilidin - da ist bekannt, wie und wo es wirkt ohne Schaden anzurichten. Außer dem Gewöhnungseffekt, den man aber auch in den Griff bekommen kann,
behauptet
mit Gute-Nacht-Grüßen
Jürgen
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2 Geschrieben Sonntag, Januar 6, 2013 @ 20:18:18  

Hey Hexken,

diese Nebenwirkungen bei Tilidin kenne ich auch, habe ich hinter mir und nehme heute nur noch Novalgin, das vetrage ich gut.

Dir noch alles Gute blueelli
--------------------

offline hexe-liesbeth
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1 Geschrieben Samstag, Januar 5, 2013 @ 20:07:19  

Hallo,

ich möchte Euch hier über meine bisherige medikamentöse Behandlung berichten. Ich bitte meine Schreibweise zu entschuldigen, da sich bei mir doch Nebenwirkungen eingestellt haben.

Wegen meiner Schmerzen hinsichtlich der Polyneuropathie wurde jetzt die Dosis von Gabapentin 300, so erhöht, dass ich morgens 1 x 600 mg, mittags 1 x 300 und abends wieder 1 x 600 mg einnehmen soll. Meine Nervenschmerzen haben sich bis zu 40 % verringert und ich habe kaum noch unruhige Beine. Das plötzliche Ausschlagen der Beine und Arme treten nur noch sehr selten auf. Ich habe zwar 3 kg zugenommen, aber ich bin eh eine ziemlich schlanke Persönlichkeit. Meinen Mittagsschlaf brauch ich auch immer noch.

Da ich bisher von meinem Orthopäden, wegen meiner sehr starken Schmerzen LWS, noch nichts verschrieben bekommen habe, bekam ich von meinem Hausarzt ein Rezept über Tilidin. Hier sieht es ganz anders aus. Ich bin eigentlich eingestellt auf morgens 1 x 100, mittags 1 x 100 und abens 1 x 100 mg. Mittags war mir zuviel und habe diese abgesetzt, da ich Kreislauf- und Sprachprobleme bekam, sowie kurze Übelkeit. Dazu kamen noch Einschlafschwierigkeiten mit "Kopfkino" (ganz extrem). Ganz komische Bilder tauchten auf und verschwanden wieder in Sekundenschnelle. Alles gab keinen Zusammenhang. Meine HA sagte noch, dass ich die Dosis bei Bedarf ruhig erhöhen könnte, ich glaube bis max. 600 mg. Ich glaub es hackt!

Gestern abend habe ich meine kompletten Tabletten vergessen einzunehmen. So etwas darf mir nie wieder passieren, dann ich bekam schon zum zweiten Mal exteme Entzugserscheinungen. Hätte nie gedacht, dass das so schnell geht, also, dass der Körper sofort (nach ein paar Stunden) merkt, dass ihm der "Stoff" fehlt. Unglaublich schlecht ging es mir, mit Kälte, Schweißausbrüchen, "Kopfkino" und Rumgewälze. Es war ganz schlimm. Meine beiden Katzen haben das sofort gemerkt, dass mit mir etwas nicht stimmt und kuschelten sich ungewöhnlich nah an mich dran. Jetzt war auch keiner im Hause und ich war fest der Überzeugung, dass ich abends die Tabletten genommen hatte. Morgens ist es mir natürlich erst aufgefallen. Ich nahm meine normale Dosis und nach ca. 1 - 2 Stunden ging es mir wieder gut. Das ist ja wohl das Hammer-Zeug schlechthin. Da ich ein großes Suchtpotenzial habe, ist es eigentlioch nicht richtig mir soetwas zu verschreiben. Aber es hilft wenigstens ein bißchen gegen meine starken Schmerzen.

So das wars. Bis dann

dat hexken liesbeth

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