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offline schnully2908
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26 Geschrieben Montag, April 7, 2014 @ 12:24:44  

Hallo Janne,
Ich hab mal etwas gegooglt. Ich kenne einige die eine neue Linse bekommen haben und keine Brille mehr brauchen. Die Kosten wurden von den Krankenkassen übernommen. Ich weiß jetzt aber nicht mehr ob die Grünen oder Grauen Star hatten.
Beim Grünen Star , Primäres Offenwinkelglaukom

Bei einem primären Offenwinkelglaukom sind Augentropfen eine geeignete Therapie, um den Augeninnendruck zu senken. Es stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, zum Beispiel Dorzolamid, Acetazolamid, Latanoprost oder Timolol.

Senken die Augentropfen den Augeninnendruck beim Glaukom nicht, hilft als Therapie-Maßnahme in einigen Fällen eine Laserbehandlung des Auges. Allerdings senkt die Lasertherapie den Druck nur gering und nicht dauerhaft. Dann hilft oft nur die operative Methode bei grünem Star. Bei der Glaukom-Operation schafft der Operateur einen künstlichen Abfluss für das Augenwasser. Die Operation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung, also ohne Vollnarkose.

Mein Augendruck ist nicht massiv erhöht, er lag bei 22. Auslöser bei mir soll das Kortison sein. Da werd ich meine Brille wohl behalten müssen :-(

Viele Grüße,


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offline Janne
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25 Geschrieben Montag, April 7, 2014 @ 10:44:17  

Hallo Schnully,
ich dachte, immer, dass man nur nach einer OP gegen den grauen Star, bei der man sich eine Multifokallinse einsetzen lassen kann, auf die Brille verzichten kann. Soweit ich weiß, kostet diese Linse aber "extra" (und zwar viel!).
Viele Grüße
Janne
offline schnully2908
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24 Geschrieben Montag, April 7, 2014 @ 10:04:48  

Hallo Janne,

Das sieht wohl nicht so aus. Einen Vorteil hat es dann ja, diejenigen die ich kenne und die operiert worden sind brauchen hinterher keine Brille mehr. Also positiv sehen, wenn ich nur nicht so eine Angst vor örtlicher Betäubung hätte. Hab doch schon genug Schmerzen, schieb selbst meinen Zahnarzttermin immer wieder weiter, weil ich es im Moment nicht ertragen kann mit den Spritzen und den Schmerzen. Örtliche Betäubung bekommt mir leider meistens nicht so gut. Werd mal fragen ob das auch mit Vollnarkose gemacht wird beim Augenarzt. Wenn ich nur an die Spritzen denke wird mir schon ganz anders.

Viele Grüße,
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offline Janne
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23 Geschrieben Samstag, April 5, 2014 @ 10:56:24  

Hallo schnully,
das ist ja blöd!
Vielleicht bekommt Ihr das ja hin ohne OP. Würde ich Dir zumindestens wünschen!
Grüße
Janne
offline schnully2908
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22 Geschrieben Donnerstag, April 3, 2014 @ 15:00:50  

Hallo,

So langsam hab ich echt die Nase voll. Gibt es auch irgendwelche Nebenwirkungen die ich nicht bekomme? Diabetes und Probleme mit den Nebennieren hab ich ja schon. Aber das reicht wohl noch nicht, nein, heute war ich beim Augenarzt. Auf dem Rechten Auge grüner Star. Zwar erst im Anfang und links minimal, aber es reicht. In vier Monaten wieder zur Kontrolle. Aber der Augenarzt sagte mir dann auch gleich, dass es nicht so schlimm ist, weil man es ja behandeln kann. Durch eine OP. Hat man denn nicht schon genug am Hals?

Viele Grüße,
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offline blueelli
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21 Geschrieben Donnerstag, Februar 20, 2014 @ 06:41:40  

Hallo schnully,

dann hoffe ich für dich, das diese Umstellung auf das Hydrocortison komplikationslos über die Bühne geht und du nicht noch mehr Probleme bekommst. Langsam ist es ja genug mit Nebenwirkungen bei dir.
Was passiert denn, wenn es sich nicht von alleine wieder reguliert, bist du dann dein ganzes Leben auf Hydrocortison angewiesen?

Ich drücke dir ganz fest die Daumen das es sich wieder reguliert bei dir.

blueelli

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offline schnully2908
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20 Geschrieben Mittwoch, Februar 19, 2014 @ 12:18:58  

Hallo,
Heute hab ich es schriftlich vom Endikrinologen bekommen, dass meine Nebennieren nicht mehr richtig arbeiten. Jetzt muss das Kortison erst einmal ganz weg und drei Monate nur das Hydrokortison und dann wieder zur Kontrolle zum Endikrinologen. Dann wird geschaut, ob es sich von alleine wieder regeneriert. Also heißt es wieder abwarten.

Liebe Grüße,
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offline blueelli
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19 Geschrieben Dienstag, Februar 11, 2014 @ 06:43:12  

Hallo schnully,

das kann ich verstehen, das du das nicht auch noch brauchst.
Wer geht schon gerne zum Zahnarzt...und wenn man dann auch noch weiß, das die Medis einem die Zähne kaputt machen können und man jedes Jahr dort auch noch Baustellen hat die repariert werden müssen...na danke schön!!!

Konnte er dir wenigstens sagen, ob du etwas dagegen machen kannst in irgendeiner Form, außer weniger Medikamente nehmen???

Liebe Grüße blueelli
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offline schnully2908
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18 Geschrieben Montag, Februar 10, 2014 @ 21:40:48  

Dankeschön, kann doch nur besser werden. Hab ich zumindest gedacht.

Heute war ich beim Zahnarzt, zur Kontrolle. Wieder zwei Zähne kaputt, dass obwohl ich jedes halbe Jahr zur Kontrolle gehe. Das nervt jetzt echt langsam. Habe heute mit meinem Zahnarzt darüber gesprochen. Er meinte, dass es schon mit meinen Medikamenten zu tun hat. Das dadurch der Speichel und die Mineralienzusammensetzung ganz anders wäre und das es dann passieren kann, dass die Zähne dann schneller kaputt gehen. Vor allem, weil durch die Spritzen und durch das Kortison das Immunsystem herabgesetzt ist. Gibt es noch mehr Nebenwirkungen? Ich will keine mehr, mir reicht es.

Liebe Grüße,
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17 Geschrieben Freitag, Februar 7, 2014 @ 08:00:13  

Hallo schnully,

ich hoffe für dich, das du keine Nebenwirkungen habe wirst...du musst nicht immer gleich alles mitnehmen.

Dir ging es doch recht gut in letzter Zeit und ich hoffe für dich, das das auch so bleibt und du keine Nebenwirkungen hast vom Hydrocortison.

Ich drücke dir die daumen gaaaaaaanz fest dafür

Viele liebe Grüße und lass dich mal blueelli
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offline schnully2908
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16 Geschrieben Donnerstag, Februar 6, 2014 @ 09:30:15  

Hi,
Am Montag war ich bei meinem Hausarzt und habe es mit ihm besprochen. Ich soll jetzt 3 Wochen morgens noch 2mg Kortison nehmen und zusätzlich morgens 10 und mittags 5 mg von dem Hydrocortison. Nach drei Wochen soll ich dann das Kortison weglassen. Dann soll ich ja drei Monate später wieder zum Endikrinologen. Solange muss ich jetzt noch abwarten.
Das Hydrokortison muss ich in Tablettenform nehmen. Mein Arzt hat mich auch aufgeklärt, wann ich mehr nehmen müsste. Das müssten schon extrem Sport oder Stress sein. Wie die Nebenwirkungen sind, dass weiß ich noch nicht, möchte ich auch nicht unbedingt testen. Ich schätze mal so in der Art, wie ich es in der letzten Zeit schon mal hatte.

Viele Grüße,
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offline blueelli
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15 Geschrieben Donnerstag, Januar 30, 2014 @ 07:28:24  

Hallo schnully,

das heißt jetzt, das dein Körper nicht mehr in der Lage ist eigenes Kortison herzustellen, weil es dir immer oral gegeben wurde???
Da bist du schon krank und benötigst Kortison und dann gleich der nächste Hieb in die Magengegend...

Wie muss du dieses Hydrocortison dann nehmen, Tablettenform oder musst du spritzen?

Sind die Erscheinungen dann ähnlich einer Unterzuckerung des Körpers oder kannst du dir das Medikament bei Bedarf noch selber geben.

ich wünsche dir viel Glück, das ihr das gut in den Griff bekommt.

Liebe Grüße blueelli
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offline schnully2908
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14 Geschrieben Mittwoch, Januar 29, 2014 @ 12:16:17  

Hallo,
Nachdem ich letztes Jahr im November und Dezember zwei Mal flach lag, hatte ich meinen Hausarzt zum Hausbesuch. Ich lag jedesmal drei Tage und am vierten Tag war mir dann nur zum Heulen zumute. Die drei Tage war ich kochend heiß, fühlte mich fiebrig und die Haut brannte, als wenn dort Stecknadeln drinne waren. Dann wechselte ich von Schweißausbrüchen und Frieren. Beim dritten Besuch meines Arztes, kamen wir da drauf, dass ich immer in Stresssituationen war. Beim zweiten Mal waren auch die Entzündungswerte erhöht. Mein Arzt war dann der Meinung, dass ich Probleme habe eigenes Kortison zu produzieren und gab mir eine Überweisung zum Endokrinologen. Und ich sollte erst einmal wieder 20 mg Kortison nehmen, war ja bis auf 8 mg runter. Welch Wunder, nächsten Tag ging es mir dann gleich wieder besser. Am Montag war ich dann beim Endokrinologen. Die Diagnose ist Hypocorticismus nach langanhaltender Steroidmedikation. Als, was mein Hausarzt vermutet hat. Wenn ich jetzt unter 5 mg Kortison komme, dann sollte 3 mg Prednisolon durch Hydrocortison ersetzt werden. Dies muss dann bis zur endokrinologischen Diagnostik weitergenommen und in besonderen Situationen angepasst werden.
Bei außergewöhnlichen körperlichen und seelischen Belastungen des Körpers schütten die Nebennieren verstärkt Cortisol aus. Da bei Ihnen diese Regulation aufgehoben ist, müssen Sie Ihre Medikamenteneinnahme bei besonderen Situationen anpassen:
Bei Fieber, Durchfall, Erbrechen, lange Reisen, Bergtour, Fahrradtour, Prüfung, Vortrag....
Sie sollten immer eine ausreichende Reserve von Hydrocortison mit sich tragen - eventuell einer Begleitperson einen Teil der Medikamente mitgeben.
Bei Operationen....immer den behandelnden Arzt drauf hinweisen.

Das werde ich nächste Woche mit meinem Hausarzt besprechen.

Viele Grüße,
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offline schnully2908
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13 Geschrieben Freitag, August 16, 2013 @ 13:44:23  

Hi,

@ blueelli, ich soll jetzt bis auf 12,5 mg runter, also ab morgen. So wie es aussieht, wird das dann wohl meine Tagesdosis bleiben. Bis jetzt hatte ich noch keine neue Attacke seit Montag. Aber da werde ich mit leben müssen, denn solange ich Kortison nehme kann das auch immer wieder passieren. Der Vorteil ist, ich weiß jetzt was es ist und vor allem das so ein Anfall auch wieder vorbei geht. Da heißt es jetzt: immer eine kleine Tüte zum einatmen und ein Notfallmedikament wie Tavor, Diazepam..... Und vor allem nicht noch mehr Panik vor der Panikattacke bekommen. Ich wünsche so etwas auch niemanden.

@ janne, letzten Oktober wurde die Knochendichte gemessen. Macht meine Rheumatologin regelmäßig zur Kontrolle. Zusätzlich nehme ich Kalzium ab Einnahme von 5 mg Kortison, Folsäure, Vitamin D und B12. Als ich letztes Jahr in der Klinik war und mit 30 mg Kortison wieder anfing bekam ich zusätzlich alle 2 Tage ein Antibiotika und irgend so ein Zeug gegen einen Pilz im Mund, was ich nach jeder Mahlzeit nehmen müsste. Alles zur Vorsorge, weil ja auch das Kortison das Immunsystem herunter fährt. Ich bin schon erstaunt, was Kortison alles anstellen kann und das auch meine Rheumatologen immer wieder sofort reagieren, sich fortbilden und das ich anwenden. Ein großes Lob auf die Rheumatlogie des Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Dort und bei meinem Hausarzt fühle ich mich sehr gut aufgehoben.

Viele Grüße,
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offline Janne
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12 Geschrieben Freitag, August 16, 2013 @ 12:03:07  

Hallo schnully,
schön, dass es Dir wieder besser geht.

Lässt Du regelmäßig Deine Knochendichte messen, weil Du ja Cortison nimmst? Das fiel mir heute ein...

Viele Grüße
Janne

offline blueelli
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11 Geschrieben Freitag, August 16, 2013 @ 06:50:40  

Hallo schnully,

oh Mann, du nimmst aber auch alles mit...

Gut, das du auf einen guten Neurologen getroffen bist, der genau wusste, was los ist...nicht auszudenken, wenn der dich nicht ernst genommen hätte

Wie geht es dir denn jetzt, hat dein Körper sich an die hohen Kortisongaben gewöhnt oder hast du immer noch Attacken?
Es ist ja schön, das Kortison dir so gut hilft...aber wenn ich das so lese...ich möchte nicht mit dir tauschen.
Ich beneide dich um deine Willenskraft, du kämpfst immer weiter und gibst nicht auf.

Liebe Grüße blueelli
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offline schnully2908
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10 Geschrieben Donnerstag, August 15, 2013 @ 21:46:54  

Hi,

Jetzt kann ich eine Fortsetzung über meine Behandlung mit Kortison schreiben.

Also, meine Schmerzen wurden trotz 8mg Kortison nicht besser, im Gegenteil. Ich konnte meine Arme nicht mehr anheben, meinen Kopf nicht drehen und meine Finger und Hände waren erst recht nicht mehr zu gebrauchen. Das erste Mal seit meiner Erkrankung hat mein Wundermittel Kortison versagt. Ich war der Verzweiflung nah.
Am 2.8.13 hatte ich endlich wieder einen Termin bei meiner Rheumatologin. Die war schon überrascht, dass es mir trotz der Kortisoninfusionen so schlecht ging. Einen Vorteil gab es, sie konnte die Entzündungen in Händen und Gelenken im Ultraschall sehen. Nach einigen Überlegungen beschlossen wir, wieder mit Kortison 30 mg in Tablettenform anzufangen. Leider habe ich keine anderen Möglichkeiten mehr. Das P stand mir bestimmt in den Augen. Ich hatte echt Angst, dass es noch schlimmer wird. Ihr werdet es nicht Glauben, am 3.8. 30 mg in Tablettenform und drei Stunden später konnte ich mich wieder bewegen. Der Schmerztherapeut bei dem ich im September wieder einen Termin habe fragt mich bestimmt wieder, was er denn machen soll. Egal, die Schmerzen nicht wieder kommen. Dann der Schock, am letzten Samstag bekam ich Weinkrämpfe und wusste nicht was los ist. Fühlte sich anders an als bei den Depressionen durch die Biologika. Am Sonntag dann noch schlimmer, nachmittags plötzlich Weinkrämpfe und ich fing an mich total zu verkrampfen. Mein Mann war vollkommen überrascht und hilflos, wie er selber sagte. Das ging dann so eine Stunde lang. Dann fuhr mein Mann mit mir zur Notaufnahme in die Klinik. So langsam hatte ich mich wieder beruhigt und wartete auf den Arzt. So etwas habe ich in einer Klinik in der Notaufnahme noch nie erlebt, vor allem nicht von einem Neurologen. Der war total nett, fragte mich und vor allem hörte er total aufmerksam zu. Dann fragte er meinen Mann, wie ich den gekrampft hätte, Finger weggesteckt oder nach innen gekrampft. Dann sagte ich ihm noch, dass ich wieder 30 mg Kortison nehme. Der blieb auf dem Absatz stehen und fragte mich sofort, seit wann ich denn das Kortison in der Dosis nehme. Ich zeigte ihm dann einen Brief meiner Rheumatologin, wo alle Medikamente und Diagnosen drin standen. Er sagte, es wäre sehr gut, dass ich diesen Brief dabei hätte. So konnte er sich ein schnelleres Bild von mir machen. Das Wichtigste, er hat mich wirklich ernst genommen. Das mit dem Brief und Medikamentenplan kann ich nur jedem empfehlen, hat mir schon häufiger geholfen. Denn wenn ich sagte was ich habe wurde mir meistens nicht geglaubt. Der Arzt war echt toll. Er fragte mich, nachdem er das mit dem Kortison wusste, ob mich denn niemand aufgeklärt hätte, dass das Panikattacken ausgelöst vom Kortison wären? Ich war sprachlos, aber Panikattacken vom Kortison, was denn noch alles? Er fragte mich dann auch noch, ob ich denn kein Notfallmedikament hätte, wie Diazepam. Hatte ich natürlich nicht, war ja auch meine erste Panikattacke. Er verschrieb es mir und riet mir, eine kleine Plastiktüte bei mir zu haben, in die ich bei solch einer Attacke atmen sollte. Werde ich machen. Er meinte dann noch zu mir, dass ich vom Kopf her doch normal wäre, denn er könnte sich ganz klar mit mir unterhalten. Ein Arzt der nicht alles auf die Psyche schiebt, was für eine Seltenheit. Und so etwas aus dem Munde eines Neurologen, die mich sonst am Liebsten immer gleich eingewiesen hätten. Was hatte ich doch für ein Glück diesem Arzt begegnet zu sein.

Kortison ist zwar mein Wundermittel mit dem ich auch weiterhin leben muss, aber ich wundere mich immer wieder was für Nebenwirkungen es hat. Und das Schlimmste, viele Ärzte wissen dies nicht.

Viele Grüße,
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offline schnully2908
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9 Geschrieben Freitag, Juni 14, 2013 @ 21:48:18  

Hallo Jürgen,

Hab mich da vertan, ich hatte verstanden 250mg in drei Tagen, habe aber tatsächlich zwei Infusionen mit je 250 mg und eine Spritze mit 50 mg bekommen. Ab heute soll ich abends wieder 10 mg Lodotra und morgens 2 mg Predni M nehmen, nachdem es mir heute wieder so schlecht mit den Schmerzen ging. Ich hoffe, dass das bald wieder besser ist, denn bisher hat mir das Kortison immer geholfen.

Viele Grüße,
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8 Geschrieben Donnerstag, Juni 13, 2013 @ 11:10:05  

Hallo Jürgen,

Ich habe das Glück wirklich sehr kompetente Ärzte zu haben, die mir auch zuhören. Leider habe ich das Problem, dass ich immer wieder auf die Nebenwirkungen reagiere. Deshalb habe ich schon viele verschiedene Medikamente bekommen. Leider immer wieder mit Nebenwirkungen. Bis auf das Kortison, zumindest bisher. Da diese Dosis von 50 - 75 mg bei mir sonst immer gleich geholfen hat, wurde von einer höheren Dosis abgesehen. Zuletzt hatte ich eine Tagesdosis von 4 mg Predni M, die ich dann nach den Infusionen absetzen sollte.
Das mit der Erkenntnis zu deiner Zeit mit dem Kortison ist heute noch genauso. Mein Hausarzt sagte mir, dass ich es morgens um 7 Uhr nehmen soll, genau aus den Gründen, die du aufgeführt hast. Hat bisher auch immer geklappt, zur Zeit bekomme ich es einfach nicht mehr hin, die Medikamente pünktlich um die gleiche Zeit zu nehmen. Irgendwie bin ich da total raus. Gestern Abend habe ich das Lodotra erst um 23 statt um 22 Uhr genommen. Heute Morgen kam die Strafe, ich konnte mich vor Schmerzen kaum bewegen. Um 7 Uhr dann noch gleich die 2 mg Predni M hinterher und so langsam geht es jetzt wieder. Es ist weniger die Morgensteifigkeit, im Moment sind es fürchterliche Schmerzen, dass ich meine Arme nicht nach oben bekomme. Ich finde es schon erstaunlich, dass auch so eine kleine Menge Kortison solch eine Wirkung haben kann. So wie es aussieht, scheint bei mir im Moment der Motor nicht von alleine anzuspringen. Ich hoffe, dass sich das wieder ändert.

Viele Grüße,
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offline kreuz66
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7 Geschrieben Donnerstag, Juni 13, 2013 @ 00:17:21  

Hallo Schnully,

Du bist wirklich nicht zu beneiden...
Mir stellt sich eine allgemeine Frage, wenn ich Deine Leidensgeschichte verfolge: Bist Du in der Vergangenheit eventuell falsch behandelt worden? Aber diese Frage lässt sich wohl kaum zufriedenstellend beantworten - vermute ich.

Ich weiß von früher aus eigener Erfahrung, dass Kortison für ein "Wundermittel" gehalten wurde und zu häufig und in zu hohen Dosierungen verschrieben wurden. Das hat sich ja inzwischen geändert. Geblieben ist allerdings meiner Erfahrung nach eine falsche Einnahme oder Verabreichung von Kortisontabletten/,-Spritzen,/-Infusionen. Zu "meiner Kortisonzeit" ab 1985 sollte ich die Tabletten morgens zwischen 6 und 8 Uhr einnehmen. Begründung: Der Körper produziert in den Nebennieren selbst in geringen Mengen Kortison - und schüttet "seine Tagesdosis" eben morgens in der Zeit zwischen 6 und 8 Uhr aus.
Damals hieß es, dass die Nebennieren auf Dauer die eigene Kortison-Produktion einstellen könnten, wenn dem Körper zu häufig außerhalb dieser Zeit Kortison zugeführt wird. Die eigene Ausschüttung wird ja sowieso eingestellt, wenn von "außen" Kortison zugeführt wird - nach 4-5 Tagen, so hieß es damals, stellen die Nebennieren die Ausschüttung ein. Deshalb ist ein sehr langsames Ausschleichen nach Behandlungsende lebenswichtig...., damit die Nebennieren wieder "anspringen" können. Das würden sie tun, wenn von außen über mehrere Tage weniger als 2,5 mg Kortison zugeführt wird.

Das waren die Erkenntnisse in den 1980er und 1990er Jahren. Heute mögen diese ja anders gelagert sein...

Ich verstehe nicht ganz, wieso Du bereits 75 mg als Infusion bekommst. Wenn ich bedenke, dass man mir damals auch 250 mg gespritzt hat...- ohne Probleme für mich übrigens. Zusätzlich zu der 250 mg-Spritze schluckte ich ja noch 150 mg in Tablettenform (Decortin H) - erst nach 6 Monaten wurde die Tagesdosis auf 100 mg reduziert. Zusätzlich musste ich auch noch Bronchien erweiternde und Kortison-Sprays benutzen (Berotec und Pulmicort).

Da Du "Lodotra" verschrieben bekommen hast, vermute ich, dass Du an rheumatischer Gelenkentzündung mit "Morgensteifigkeit" leidest... Dagegen ist dieses Medikament wohl speziell entwickelt worden. Aber die möglichen Nebenwirkungen....!
Wenn ich da an meine Mutter denke, die gegen ihr Rheuma 24 Jahre lang (bis zu ihrem Tod mit 90 Jahren) mit großem Erfolg täglich 5 mg Decortin (Anfangsdosis war natürlich höher) einnahm und bis auf eine "Pergamenthaut" an den Schienbeinen keinerlei Nebenwirkungen hatte, frage ich mich, ob Du das richtige Medikament bekommst....

Auf jeden Fall wünsche ich Dir gute Besserung

LG Jürgen

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Der Andersdenkende ist kein Idiot - er hat nur eine andere Meinung.

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6 Geschrieben Dienstag, Juni 11, 2013 @ 11:35:23  

Hi,

Meine Fortsetzung mit dem Kortison:
Nachdem ich die Remicadetherapie wieder abbrechen musste, soll ich jetzt alle acht Wochen drei Tage Infusionen mit 75 mg Kortison bekommen.
Die ersten Infusionen hab ich hinter mir. Nach der zweiten kam der Schock, da mir das Kortison ja immer geholfen hat. Donnerstag die erste Infusion, Freitag Morgen bestimmt 90% weniger Schmerzen. Freitag dann die zweite Infusion und die Dritte am Montag wollten wir dann einsparen. Am Freitag Nachmittag fingen dann die Schmerzen wieder an, die steigerten sich dann soweit, dass ich am Sonntag nur noch gelegen habe und mich vor Schmerzen nicht bewegen konnte. Mir tat alles weh, fühlte mich grippig und als wenn ich 40 Fieber hätte mit Gliederschmerzen. Es tat einfach alles weh. Montag morgens dann gleich wieder zu meinem Hausarzt. Der war schockiert als er mich sah. Spritzte mir gleich wieder 75 mg Kortison und sagte mir, dass ich die Tagesdosis, die ich ja vorher wieder absetzen sollte, wieder auf 15 mg erhöhen soll. Er meinte, dass die Nebennieren Probleme machen und kein Kortison mehr produzieren und ich deshalb morgens doch noch wieder Kortison brauche. Gesagt, getan. Es half mir tatsächlich. Jetzt ist es so, wenn ich das Kortison nich gleich morgens um 7 Uhr einnehme, dann werden die Schmerzen gleich wieder extrem stark und halten dann bis nachmittags an. Gestern hat mein Hausarzt mir dann wieder das Lodotra verschrieben. Das nehme ich wieder abends um 22 Uhr. Das sind Retardtabletten und die Wirkung setzt dann in den Morgenstunden ein. Heute morgen ging es mir gleich wieder besser. Sind wohl tatsächlich die Nebennieren die nicht so wollen. Denn gestern musste ich zum Blutabnehmen und konnte dann erst mittags das Kortison nehmen, ab 11 Uhr hatte ich wieder solche Schmerzen, dass ich durch die Wand hätte gehen können. Mal sehen was mein Arzt nächstesmal sagt.

Viele Grüße,
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5 Geschrieben Dienstag, April 16, 2013 @ 16:32:19  

Hallo Jürgen,

meine Güte, da hast du ja ziemlich hohe Dosen Kortison bekommen. So hoch waren meine nicht. Das höchste war dann 100 mg dann 60 mg, 40mg und langsam wieder runter als Stoßtherapie. Diese Dosis reicht mir schon vollkommen. Dadurch habe ich auch wie du einen höheren Blutdruck und die restlichen Nebenwirkungen die ich geschrieben habe. Leider gehöre ich auch zu den Patienten die bei den Nebenwirkungen immer hier schreien. Ich bin jetzt bei 6 mg angekommen und soll dort auch bleiben, da ich das Remicade wieder absetzen musste wegen den Nebenwirkungen. So werde ich wohl mein Leben lang weiter immer auf diesen Pegel und mal mehr bleiben müssen. Zusätzlich nehme ich jetzt wieder Ibu 800 morgens und dann bei Bedarf, je nachdem was am Tag anliegt. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder schlimmer mit den Schmerzen wird.

Liebe Grüße,
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4 Geschrieben Montag, April 15, 2013 @ 23:37:10  

Hallo schnully,

mit Kortison hatte ich sehr lange zu tun.
Ende 1985 bekam ich durch u.a. eine Phosgenvergiftung (Arbeitsunfall), die meine Lunge lahm legte. Lungenfunktion damals nur 40 %.
Ohne Kortison (Decortin) in hohen Dosierungen hätte ich damals wohl nicht überlebt. Spritzen (250 mg) bekam ich 1 Jahr lang alle 3 Monate. Zusätzlich zu den Kortisontabletten (Decortin 100 mg), die ich durchgängig in dieser Dosierung 2 Jahre nahm. Dann wurde langsam ausgeschlichen bis auf 5 mg/Tag.
Ab 1989 war ich im Prinzip auf Null. Aber ein bis zwei mal im Monat musste ich noch bis Anfang 2003 (!!!) jeweils für 2 Tage je 100 mg Decortin nehmen...

Nebenwirkungen bei mir:
Im ersten viertel Jahr hatte ich einen unstillbaren Appetit - ich wurde einfach nicht satt. Ich nahm 18 Kg zu. Davon wieder runter zu kommen, war nicht einfach, weil ich ja immer noch Kortison nahm. Der Appetit war nun normal, den hatte ich im Griff. Trotzdem verlor ich nur sehr langsam und mit viel Disziplin die überflüssigen Pfunde. Das Kortison erschwert ein Abnehmen ungemein. Es verhindert praktisch, dass Fettzellen verbrannt werden können.
Mir kam Anfang 1993 die Wirbelversteifung "zugute" - dabei verlor ich 12 KG !
Ein Mondgesicht bekam ich durch Kortison nicht. Aber, wie Du, einen erhöhten Blutdruck im Bereich von 140 bis 150/90 bis 100. Mein normaler Blutdruck liegt bei 130/80.
Diabetis hatte ich auch nicht bekommen - zum Glück. Doppelbilder sah ich auch nicht.

So ist jeder Mensch anders, individuell.

Liebe Grüße
Jürgen
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3 Geschrieben Donnerstag, März 14, 2013 @ 13:57:22  

hallo Iris,

die Doppelbilder sind zum Glück nicht jeden Tag. Mit dem Diabetes muss ich jetzt erst einmal abwarten. So wie ich es verstanden habe, wird der Langzeitzuckerwert erst in drei Monaten wieder gemessen. Das Kortison wird jeden Monat ein Miligramm runter gesetzt. Das dauert dann noch ein paar Monate bis ich da raus bin. Da heißt es nur: abwarten.

Liebe Grüße,
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offline Iris
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2 Geschrieben Donnerstag, März 14, 2013 @ 13:37:05  

Hallo Schnully,

hört sich ja gar nicht gut an.
Sollst du denn jetzt das Kortison absetzen ?
Habe keine Erfahrungen mit Kortison, insofern kann ich dir leider nicht raten.

Liebe Grüße
Iris

offline schnully2908
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1 Geschrieben Dienstag, März 12, 2013 @ 15:42:23  

hallo,

seit letztes Jahr nehme ich wieder Kortison. Einige Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Mondgesicht und einen erhöhten Puls (sogar nachts im Schlaf ein Puls von 160).
Jetzt hab ich seit zwei Wochen Diabetes und sehe Doppelbilder. Mein Arzt ist der Meinung, dass der Diabetes vom Kortison kommen soll.

Wer hat die gleichen Erfahrungen mit Kortison gemacht?
Verschwinden die Nebenwirkungen wieder, wenn ich das Kortison wieder absetze?

Liebe Grüße,
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