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    |- Chronische Schmerzen > Post-Vasektomie Schmerzsyndrom > Ein kleiner Schnitt für den Urologen - Ein Schnitt ins Verderben

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offline Uwe
hat sich eingelebt


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73 Geschrieben Dienstag, Mai 7, 2019 @ 10:08:31  

Da Wolfgang hier nicht antwortet, mache ich´s für ihn; ich gehe davon aus, dass dies für Wolfgang in Ordnung ist. Von Wolfgang habe ich folgendes erfahren:

Das Gericht hat in der zweiten Instanz einen Aufklärungsmangel festgestellt.

Bemängelt wurde konkret, dass in der Patientenaufklärung vor der Vasektomie nicht dargelegt wurde, dass eine Vasektomie lange andauernde Schmerzzustände verursachen kann.

Die Gegenseite hat daraufhin Wolfgang einen Vergleich mit einem Schmerzensgeld im mittleren fünfstelligen Bereich angeboten.

Die Alternative zum Vergleich wäre, eine deutlich höhere Entschädigungssumme zu fordern; dies würde aber bedeuten, dass sich der Prozess noch lange hinzieht, da dann hinsichtlich der Festlegung der zu zahlenden Entschädigung im Detail festgestellt werden müsste, welche der Vasektomie-Folgen evtl. auch durch Vorerkrankungen mit bedingt sind und in welchem Maße.

Das letzte Mal, als ich mit Wolfgang telefoniert habe, hatte er sich noch nicht entschieden, ob er den Vergleich annimmt oder nicht.

[geändert von Uwe am Mittwoch, Mai 8, 2019 @ 08:04:01]

offline Uwe
hat sich eingelebt


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72 Geschrieben Donnerstag, April 4, 2019 @ 20:31:26  

Na, wie ist´s gelaufen, Wolfgang?
offline he
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71 Geschrieben Mittwoch, April 3, 2019 @ 10:02:40  

Habe es leider auch zu spät gelesen. Bin gerade im hohen Norden und schaffe es nicht so kurzfristig nach Stuttgart. Bin Dir sehr dankbar, dass Du den Mut und die Kraft hast, dass durchzuziehen. Wünsche Dir Erfolg. Und Berichte uns bitte über deine Erfahrungen.
offline SUEDBALKON
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70 Geschrieben Mittwoch, April 3, 2019 @ 01:14:04  

Wolfgang

ich will kommen. ich mache tags über meinen Kram fertig. ruf mich heute abends bis nachts an

unbedingt

um Absprachen in meinem letzten post

Telefon Nr siehe pm

[geändert von SUEDBALKON am Mittwoch, April 3, 2019 @ 01:15:22]

offline SUEDBALKON
hat sich eingelebt


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69 Geschrieben Montag, April 1, 2019 @ 21:52:01  

Ja dumm gelaufen. Du hast Dich nicht bei mir gemeldet um Absprachen zu treffen was Du brauchst.

Jetzt dein Termin ziemlich knapp um meine Akten rauszukramen, bei mir siehts aus wie bei Hempels unterm Sofa.

Handy kaputt, kein Navi für Stg Innenstadt, ü 2 Std zu fahren

Alles schön blöt gelaufen

Wird mich wahrscheinlich nicht davon abhalten können, nicht an der Sache teilzunehmen.

Schreib mir wie dein Rechtsanwalt vorgehen will, welche Info für Gericht bestätigt werden sollen, müssen.

Schreib mir deine aktuelle Handynummer

Ob meine Aussagen dazu erwünscht sind
ob ich aufgerufen werde, mich ungefragt dazu melden soll

wo du wann etwa parken wirst.

meine Tel nr siehe unter - PM - oben rechts

ruf mich an, wenn ich morgen evtl mal nicht da bin hinterlass ne Nachricht, Name und Nr aufschreiben lassen und nachfragen ob richtig notiert.

versuche morgen Handy bei Telekom zum Laufen zu bringen

offline rm
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68 Geschrieben Montag, April 1, 2019 @ 07:32:23  

Ja ich drücke ebenfalls Daumen und möchte dann wissen wie es herausgekommen ist!
offline Dominik RIEDO
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67 Geschrieben Montag, April 1, 2019 @ 07:27:25  

Ich kann von der Schweiz aus leider auch nicht kommen. Aber: DANKE für das, was Du alles tust! Und: Berichte doch danach bitte hier darüber!
offline Uwe
hat sich eingelebt


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66 Geschrieben Sonntag, März 31, 2019 @ 21:20:28  

Ich kann am Donnerstag nicht nach Stuttgart kommen, Wolfgang, aber ich drücke dir fest die Daumen!!!!!

[geändert von Uwe am Montag, April 1, 2019 @ 07:50:57]

offline Wolfgang
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65 Geschrieben Samstag, März 30, 2019 @ 22:05:02  

[B][/B][/SIZE]OLG Termin am 4.4.2019 in Stuttgart

[SIZE=normal] Hallo, ich habe am 4. April um 14:00 Uhr im Sitzungssaal zwei des Oberlandesgerichtes Stuttgart in der Olgastraße zwei mein Berufung Termin wegen fehlerhafter Aufklärung bei der Vasektomie. Es geht auch darum, dass in der Medizin die Begriffe der Nebenwirkungen, also oft; häufig; selten; sehr selten wohl definiert sind. Rechnet man, dass nur ein Prozent der verstümmelten Männer Schmerzen haben, so geht dies in der Medizin schon als oft! Und daher muss auf jeden Fall darauf hingewiesen werden!!!

Ich würde mich sehr freuen, wenn einige oder viele von euch zu diesem Termin erscheinen könnten! Es geht hier nicht nur mich, sondern insbesondere um unser Anliegen, dass über die Schädigungen aufgeklärt werden muss!!

Liebe Grüße

Wolfgang

offline he
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64 Geschrieben Mittwoch, Juli 11, 2018 @ 07:54:31  

Von mir ebenso: ganz viel Erfolg und Glück. Das braucht man leider in diesem Kampf gegen weiss und Schwarzkittel. Es ist kaum verwunderlich, dass der Patient nur marginale Chancen auf ein gerechtes Urteil hat. Der Gutachter ist in solchen Verfahren immer der heimliche Richter. Und erstaunlicherweise ein Kollege des Beklagten. Ausserdem will sich keiner unnötig mit der eigenen Zunft anlegen. Die Anwälte wollen lieber den Gewinner und die Seite mit mehr Geld vertreten.
offline Uwe
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63 Geschrieben Dienstag, Juli 10, 2018 @ 17:36:07  

Und: Ich drücke dir danz dicke die Daumen, Wolfgang!
offline Uwe
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62 Geschrieben Dienstag, Juli 10, 2018 @ 17:34:37  

Neuen Beitrag zu einem bereits bestehendem Thema schreiben:
1) Das Thema aufrufen
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Neuen Beitrag schreiben und dabei ein neues Thema eröffnen:
1) Übersichtsseite aufrufen (http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/post-vasektomie-schmerzsyndrom_44_.html)
2) Auf "Neues Thema erstellen" (rechts oben) klicken

Viele Grüße!

offline Wolfgang
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61 Geschrieben Dienstag, Juli 10, 2018 @ 17:17:15  

Quote:
Erstellt von SUEDBALKON

Hallo Wolfgang
Treffen, klar ich arbeite daran. ich versuche Wohnmobil zu kreieren. Hapert noch an allem. Platz, zum parken Ausbau usw.

Telefonieren:
Hab gerade gesehen deine Nummer ist in meinem Handy noch gespeichert, meist ausgeschaltet, wenn sms bitte mit Namen sonst nicht zuzuordnen, ist deine Nr von damals noch gültig ?

Anrufen kannst Du mich immer. Bin oft tagsüber oder dann abends zu hause. auch Spätabends. Tel per pn

Ich fühle mich gerade richtig blöde!!!Kann mir einer mal sagen bitte, wie ich einfach einen Beitrag schreibe? Ich weiß, dass das schon gemacht habe, aber nun finde ich den Button "neuen Beitrag schreiben" einfach nicht. Ich warte momentan auf einen Termin für meine Berufung. Ich bin guter Dinge und hoffe, dass danach die Urologen besser aufklären werden. Ich habe mir mal ein paar Aspirin gekauft und mir die Nebenwirkung angeguckt. Wenn eine Person von 100 betroffen ist, so heißt das oft. Wenn einer von zehn betroffen ist, so ist das häufig!!! Und da befinden wir uns ja gerade, dass PV SS tritt ja gerade zwischen 5-10 % aller Fälle auf. Dementsprechend muss auf dem Aufklärungsbogen heißen, häufig treten solche Schmerzen auf, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist.
Drückt mir mal die Daumen, dass sich in dieser Instanz Gewinne.

Grüße aus Tübingen

Wolfgang

offline SUEDBALKON
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60 Geschrieben Donnerstag, Juni 14, 2018 @ 15:47:26  

Hallo Wolfgang
Treffen, klar ich arbeite daran. ich versuche Wohnmobil zu kreieren. Hapert noch an allem. Platz, zum parken Ausbau usw.

Telefonieren:
Hab gerade gesehen deine Nummer ist in meinem Handy noch gespeichert, meist ausgeschaltet, wenn sms bitte mit Namen sonst nicht zuzuordnen, ist deine Nr von damals noch gültig ?

Anrufen kannst Du mich immer. Bin oft tagsüber oder dann abends zu hause. auch Spätabends. Tel per pn

offline Wolfgang
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59 Geschrieben Sonntag, April 8, 2018 @ 14:10:20  

Hallo Südbalkon,
schön dich wieder zu lesen. Wir sollten dringend mal wieder telefonieren. Wenn du Unterlagen hast, wie Vasektomiegeschädigte diffamiert werden, wäre schön wenn du sie mir zu schickst. Ich habe den Rat aufgegriffen, den ich hier im Forum gelesen habe, Magnesiumsöl zum Einreiben zu verwenden. Leider hat es nichts geholfen. Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter, was mir hilft und was mir schadet. Zu viel Gymnastik, zu viel Spazierengehen macht mir Schmerzen in der Leiste. Leider hänge ich immer noch an zu vielen Medikamenten… Opiate und Benzodiazepine. Beides macht die Birne kaputt und hilft mir nicht wirklich weiter. Aber beim Entzug werden die Schmerzen noch stärker.
Ich habe die Daten jetzt hochgeladen. Aber ich muss noch Namen schmärzen, bevor ich sie für alle öffentlich machen. Nun bin ich gespannt auf meine Berufungsverhandlung. Diesmal werde ich mich sehr viel mehr einbringen und vor allen Dingen diesen Klugschwätzer von Sachverständigen sehr viel mehr angreifen.
Wie läuft dein Leben so? Kommst du klar mit den Schmerzen oder diktieren die Schmerzen dein Leben. Wollen wir uns mal wieder treffen?

Liebe Grüße an dich und an alle hier im Forum

Wolfgang

offline SUEDBALKON
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58 Geschrieben Samstag, März 31, 2018 @ 22:14:13  

Schön dass Du endlich da bist. Ja so ähnlich hatten sich alle meine Amts - Arztkontakte befunden seit ca 2012. Selbst nach erreichter Erwerbsunfähigkeitsrente weitere Diffamierungen nach krimineller Psychoterror Aktion.

Befragungen " fühlen " sich an ( für mich und meine beruflichen Erfahrung ) wie im dümmlichen Krimi: Dümmlicher Cop- blöder Cop- krimineller Cop
Hat mich auch nicht kleingekriegt. Durch richtigen Arzt Gegenteil belegt. Bämm, mit sehr schönen Vormulierung ähnlich:

Patient Suedbalkon belegt Schäden völlig legal. Alle Versuche ihn als psychokrank zu schreiben, völlig ohne zuständige Ausbildung, nicht in dieser kurzen Zeit, auszuführen, völlig ohne ärztliche Qualifikation, völlig ohne forensische Ausbildung, solche Aussagen zu treffen, sind als nichtig zu werten.

Wenn deine Rechtsanwältin Dinge sucht wie Vas Geschädigte Pat diffamiert werden. Kann ich Vorlegen. Rentenpsychologin hat mich diffamiert amtlich Regress geg mich gefordert. Hat mich nicht kleingekriegt nund richtiger Psychologe hat das Amt bestätigt. Amt hat alle Forderungen geg mich aufgehoben.
Bringt mir finanziell auch nichts mehr.
Sollte das Dir was bringen, melde Dich

[geändert von SUEDBALKON am Sonntag, April 1, 2018 @ 23:23:33]

offline Wolfgang
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57 Geschrieben Samstag, März 31, 2018 @ 19:21:07  

Hallo Uwe, vielen Dank für deine nette Begrüßung.
Es ist viel passiert, sei das letzte Mal hier was geschrieben habe. Das wichtigste vorweg, ich hatte ein Prozess wegen Arzt Haftungsfehler. Der Hammer war der Sachverständige. Es war so, als wenn ich gegen VW klagen würde, wegen des Dieselbetruges und als Sachverständiger wäre ein Ingenieur von Daimler-Benz eingesetzt. Es war eine einzige Verarschung. Ich stelle die nächsten Tage sowohl das Gutachten, die Urteilsbegründung, die schreibende Gegenseite sowie die Schreiben meiner Anwältin Netz stellen. Dann könnt ihr selbst eine Meinung bilden, wie das Rechtssystem in Deutschland funktioniert.
Auf jeden Fall, habe ich das Vergleichsangebot in Höhe von 10.000 € abgelehnt, worauf das Gericht gegen mich entschieden hat und ich so das Gerichtsverfahren verloren habe. Ich habe Berufung eingelegt und hoffe, dass dann besser läuft. Meine Anwältin ist optimistisch.
Was meine Schmerzen betrifft, so habe ich mich mittlerweile ein wenig an sie gewöhnt. Leider kann ich immer noch kein Sport machen, oder Sex haben. Das Leben ist sehr eintönig geworden, gerade weil die Schmerzen im Laufe des Tages zu nehmen und ich abends häufig so große Schmerzen haben, dass mir nichts anderes über bleibt als mich vor die Glotze zu setzen oder mich ins Bett zu legen.
Oftmals frage ich mich, ob das Leben so noch lebenswert ist. Aber ich bin zu feige den entscheidenden Schritt zu gehen.
Nun bin ich gerade dabei, mich ein bisschen in das Forum einzulesen.
Liebe Grüße aus Tübingen… Wolfgang
offline Uwe
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56 Geschrieben Mittwoch, März 21, 2018 @ 16:47:40  

Wellcome back, Wolfgang (*freu*) !!!
offline Wolfgang
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55 Geschrieben Dienstag, März 20, 2018 @ 17:57:30  

Hallo Uwe,
vielen Dank für die Übernahme meiner Beiträge in das neue Forum. Ich werde mich jetzt hier ein wenig umschauen und dann auch wieder aktiv mich ins Forum einbringen. Es ist viel passiert seit meinem letzten Beitrag hier. Unter anderem war mein Prozess wegen Arzt-Haftungsfehler, aber dazu später mehr.
Ich bin gerade aus meinem ersten Urlaub seit meiner OP vor fünf Jahren zurückgekommen. Ich bin sehr froh, dass ich mich getraut habe, trotz der großen Schmerzen ich habe. Ich war auf Lanzarote und die Sonne und der Frühling dort haben mir wirklich gut getan. So, nun lese ich auf ein bisschen im Forum und werde demnächst über mein Prozess berichten.
Lieben Gruß
Wolfgang

[geändert von Wolfgang am Dienstag, März 20, 2018 @ 17:58:45]

offline Uwe
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54 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 13:04:02  

Sooo Wolfgang, nachdem ich Deine Enttäuschung über den Forenwechsel und dass damit DEINE Geschichte im alten Forum verloren geht, gespürt habe, habe ich heute Deine Beiträgte hierher übertragen. Die Beiträge von Dir stehen nun alle auch hier!

Ich hoffe, dass das für Dich der Anstoß ist, Dich auch wieder hier, im neuen Forum, mit einzubringen! Ich glaube auch, dass es Dir gut tun würde, Dich wieder hier mit zu beteiligen.

Die volle Überschrift Deines ursprünglichen Posts
Ein kleiner Schnitt für den Urologen - Ein Schnitt ins Verderben für mich
könnte ich leider nicht übernehmen, da das Forum hier die Länge der Überschriften begrenzt

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass wir bald auch mal wieder HIER was von Dir hören!

[geändert von Uwe am Sonntag, März 4, 2018 @ 19:08:11]

offline Uwe
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53 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:59:21  

Beitrag von Wolfgang vom 25.12.2016:

schlimmer geht immer
Das letzte Jahr war dich gefüllt mit OP und Schmerzklinikaufenthalten. Beides hat nicht geholfen!
Dafür ist meine Klage nun draußen! Drück mal für uns alle die Daumen.

Hier mal der Bericht zur Hodenentfernung:

Diagnose:
Chronisches Schmerzsyndrom des rechten Hodens bei Z.n. Vasektomie und Refertilisierungsoperation
Therapie:
Inguinale radikale Orchektomie rechts
Lagerung des Patienten in Rückenlage. Nach Desinfektion und sterilem Abdecken zunächst Hautinzision inguinal rechts und Durchtrennen des subkutanen Fettgewebes. Nach Darstellen der Externusaponeurose sowie des äußeren Leistenringes erfolgt dann das Einsetzen eines Wundspreizers sowie eines U-Hakens in das kaudale Wundende. Anschließend wird nun der Hoden aus dem Skrotalfach herauspräpariert. Dies gestaltet sich aufgrund sehr ausgeprägter Verwachsungen als ausgesprochen schwierig. Der Samenstrang selber lässt sich nur nach längs eröffnen, die Externusaponeurose im Bereich des Leistenkanales anzügeln. Der Hoden selber ist unmittelbar mit der inneren Skrotalhaut verwachsen und kann hier nur scharf abprapariert werden. Auch vom distalen Samenstrang ziehen ausgeprägte Narbenstränge in die Umgebung nach medial bis zur Peniswurzel sowie ebenfalls nach epifaszial und kranial. Die sehr mühsame Präparation wird fortgeführt, bis der Hoden dann komplett aus dem Skrotalfach hervorgeholt werden kann. Dabei fällt auf, dass der Hoden von sehr weicher Konsistenz ist. Es erfolgt nun die komplette Inzision der Externusaponeurose bis über den inneren Leistenring sowie aszendierende Funikulolyse. Im Bereich des inneren Leistenringes werden dann Ductus deferens und Samenstranggefäße getrennt zwischen Overholtklemmen durchtrennt und ligiert. Nach sorgfältiger Kontrolle auf Bluttrockenheit dann Verschluss der Externusaponeurose mit Vicryl Stärke 1- Einzelknopfnähten sowie Einlage einer subkutanen Redondrainage. Bei Bluttrockenheit dann Subkutannähte und Intrakutannaht der Haut.

Das ist der gleiche Arzt, der jeden Kontakt mit mir eingestellt hat und gesagt hat, ich würde mir alles nur einbilden!!

Von der Einstellung des Forums halte ich gar nichts. ich bin auch gerne bereit die Arbeit zu übernehmen.

Frohe Festtage noch und wer meine Telefonnummer hat, mag mich doch mal anrufen!

Wolfgang

offline Uwe
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52 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:59:03  

Beitrag von Wolfgang vom 31.7.2015:

Ende September
Ich bin still hier geworden. Ich bin einfach müde. Lebensmüde. 3 Jahren und 4 op und immer noch Dauerschmerzen haben zermürbt. Jetzt habe ich erst Ende September einen neuen Termin zur einseitigen Hodenentnahme vor mir. Wenn ich bis dahin noch durchhalte?!
Nun ist plötzlich wieder eine Diskussion ausgebrochen. Hoden aus den Hodensack entfernen und sehr weit oben abtrennen oder den Hoden durch den Leistenkanal entfernen?

Gibt es da so etwas wie eine Standardmethode ?

Liebe Grüße

Wolfgang

offline Uwe
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51 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:58:45  

Beitrag von Wolfgang vom 10.3.2015:

In Anspielung an das Lied von BAP...Helfe will Dir keiner
Ich habe heute einen bekannten Arzt für Refertilisierung um eine kurze Stellungnahme gebeten. Aber lest selber:
Erst meine Mail, dann seine Antwort:

Sehr geehrter Herr Dr ******,

wir hatten neulich kurz telefonisch Kontakt. Es ging um eine von mir gewünschte Refertilisierung, deren Durchführung sie aber abgelehnt hatten. Um die Schmerzen durch einen deutlich fühlbar verdickten Nebenhoden rechts (ein Kollege von Ihnen erfühlte den rechten Nebenhoden etwa doppelt so groß wie den linken, habe ich auf Anraten dieses Kollegen ich eine Open-End-Vasektomie durchgeführt. Da ich mir sicher war, dass der Durchgang nach oben wieder verschlossen war, konnte ich das Risiko ohne Bedenken eingehen. Wie Sie aus dem OP Bericht ablesen können, hat sich meine Vermutung bestätigt.

Nun ist aber ein neues Problem aufgetreten, bei dem ich dringend ihren Rat benötige! Bei dieser Fragestellung kann mir nur jemand weiterhelfen, der häufig Refertilisierungen durchführt!
Ich möchte Sie auch bitten, dieses als Telefonsprechstunde abzurechnen.

Nach der OP stellte sich nach meinem Gefühl heraus, dass auch der Durchgang durch den Nebenhoden geschlossen oder zumindest nahezu geschlossen ist, der Operateur schrieb hierzu in einer Mail:

Auszug aus der Mail:

Hallo Herr Dr yyyyyyyy

versprochen meine letzte Mail. Und ich bitte Sie auch, diese Mail-Sprechstunde zu berechnen.
Ich dachte es könnte helfen, wenn ich es mit onanieren versuche. So also am Sonntag und gestern Morgen. (Die Mail ist inzwischen mehrere Wochen her) Die Schmerzen sind nun wirklich unerbittlich sogar im Liegen.

Deshalb meine Frage, als Sie den Samenleiter geöffnet haben, kam eher ein paar Tropfen aus dem Samenleiter oder wie Prof zzzzzzzzz damals schrieb, dass sich reichlich wässrig-trübe Flüssigkeit entleert hat. War das diesmal auch so?

Hallo Herr ZZZZZZ, es kamen 2-3 Tropfen aus dem vom Hoden kommenden Ende. Warten Sie noch etwas mit Ihrer Entscheidung!! Vielleicht braucht der Nebenhoden einfach noch etwas Zeit, sich zu erholen. Alles Gute!!

Ich schreibe deshalb so zeitlich nah an der OP, damit der Eindruck nicht vergessen wird. Denn abhängig von Ihrer Aussage würde ich mir, wenn es sich nicht bessert, den Hoden entfernen lassen.

Ende der Mail

Ich interpretiere das Ergebnis der OP so, dass der auch der Nebenhoden verschlossen ist. Wie sehen Sie dieses. Hätten Sie in dem Fall eine Tubulovasostomie ausgeführt, wenn ein Patient eine Refertilisierung gewünscht gewesen wäre, oder hatten Sie in diesem all eine Vasovasostomie durchgeführt?
Meine Schmerzen sind seit der OP am 7.1 nicht besser geworden. Das Gefühl des Druckausgleich, welches ich nach der Refertilisierung sofort hatte, ist nicht eingetreten! Ich bin der Meinung, dass die OP nicht erfolgreich war, und sehe nun als einzige Möglichkeit eine Entfernung des rechten Hodens an. Von einer Entfernung des Nebenhodens halte ich nicht so viel. Nach der langen Zeit, ist der ganze Bereich so schmerzsensibel geworden, dass ich Sorge habe, dass hierdurch neue Schmerzen entstehen würden.

Dazu hätte ich gerne Ihre Meinung!

Mit freundlichen Grüßen

ZZZZZZ ZZZZZ

Die Antwort kam heute sehr schnell :

Sehr geehrter Herr ZZZZZZZ
Ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich Ihnen leider nicht helfen kann
Mit freundlichen Grüßen

DR: XXXXXXXXX

Was soll ich davon halten?!? Ich hatte eine echte Bitte, die nur er mit seinem Fachwissen beantworten kann...und neben ihm anderer die Refertilisierungen durchführen!

Ich bin mächtig enttäuscht!!!! Ich leide, aber es ist ihm völlig egal! Unter PM kann ich euch den Namen verraten. Es ist derselbe, der schon mal eine Vasektomie verhunzt hast, weil er einen Samenleiter nicht gefunden hat :-) Kleiner Scherz für die Vielleser hier!! :-))

Wo blieben die Anstecker: Achtung Arzt?

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

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50 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:58:27  

Beitrag von Wolfgang vom 24.1.2015:

Mal wieder eine OP
Ich habe mich zu beginn des Jahres entschlossen auf der echten Seite eine Open-End -Vasektomie durchführen zu lasse. Ich hatte mir sehr viel von der OP erhofft, zumindest vorübergehend. Leider war die Operation ein Misserfolg.

Ich habe den Operateur gebeten vorher zu überprüfen ob die refertilisierten Durchgänge wirklich zu sind. Mein erster Operateur und einige andere Urologen waren ja der Meinung, dass ich mir das nur einbilde. Zitat: Wenn Herr Prof. XXX Sie operiert bilden Sie sich das alles nur ein!!!!!!!

Also, Durchgang nach oben ist dich!

Aber es trat ein anderes Problem auf. Zwar konnte der Operateur nachweisen, dass einige wenige tote Samenzellen in dem Sekret waren, jedoch hat es ein wenig gedauert etwa drei Mails später, bis er den für mich wesentlichen Satz schrieb.:

Auszug aus der Mail

Hallo Herr Dr. XXX,

versprochen meine letzte Mail. Und ich bitte Sie auch, diese Mail-Sprechstunde zu berechnen.
Ich dachte es könnte helfen, wenn ich es mit onanieren versuche. So also am Sonntag und gestern Morgen. Die Schmerzen sind nun wirklich unerbittlich sogar im Liegen.

Deshalb meine Frage, als Sie den Samenleiter geöffnet haben, kam eher ein paar Tropfen aus dem Samenleiter oder wie Prof XXX bei der Refertilisierung damals schrieb, dass sich reichlich wässrig-trübe Flüssigkeit entleert hat. War das diesmal auch so?

Hallo Herr YYY, es kamen 2-3 Tropfen aus dem vom Hoden kommenden Ende. Warten Sie noch etwas mit Ihrer Entscheidung!! Vielleicht braucht der Nebenhoden einfach noch etwas Zeit, sich zu erholen. Alles Gute!!

Ich schreibe deshalb so zeitlich nah an der OP, damit der Eindruck nicht vergessen wird. Denn abhängig von Ihrer Aussage würde ich mir, wenn es sich nicht bessert, den Hoden entfernen lassen.

Vielen Dank für ihr Verständnis

Auszug aus Mail, Ende

Für mich bedeutet das, dass der Nebenhoden inzwischen auch dicht ist. Nach der Refertilisierung hatte ich noch gut 2 Wochen Wundschmerzen. Jedoch war das Gefühl einen fast platzenden Nebenhoden zu haben sofort weg!Ich hatte gar kein Druckempfinden mehr gehabt. Es ist dann auch erst nach etwa 9 Monaten langsam zurückgekommen.

Wundschmerzen habe ich nun fast keine, ein leichtes Ziehen in der Leistengegend, aber darüber mache ich mir keine Gedanken.
Der Druck im Nebenhoden ist jedoch leider noch da.

Wie kann es weitergehen. Die Schmerzen werden inzwischen immer größer, sodass ich kaum noch aus dem Bett herauskomme. Ich bin mächtig verzweifelt und die Abkürzung ruft ohne Ende. Ich werde jetzt versuchen, einen Arzt zu finden, das mir den rechten Hoden entfernt. Über den ebenfalls schmerzenden linken Hoden mache ich mir besser keine Gedanken.

Über Vorschläge würde ich mich freuen.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

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49 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:58:09  

Beitrag von Wolfgang vom 26.12.2014:

Schmerzfreie Feiertage
Hallo Peter,

vielen dank für deinen lieben Gruß. Leider waren die Feiertage, was die Schmerzen betrifft, kaum auszuhalten. Ich habe mir die Hoden noch nicht entfernen lassen, sondern bin jetzt mit dem Arzt in Nordrhein-Westfalen übereingekommen, dass ich es vorher mit einer open end Vasektomie versuche. Die Idee ist gut, nur leider schmerzt die linke Seite nun auch heftig. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter und werde dich zwischen den Tagen noch einmal anrufen.

Dir einen guten Rutsch in 2015.

Liebe Grüße

Wolfgang

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48 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:57:43  

Beitrag von Wolfgang vom 25.12.2014:

Frohe Weihnachten
Ich wünsche euch allen, trotz der Schmerzen, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.

Es ist nunmehr mein drittes Weihnachten, dass ich mit heftigen Schmerzen erleben muss. Ich merke, wie ich mit der Zeit mehr und mehr abbaue. Psychisch und physisch. Ich bin ein alter und kranker Mann geworden. Längst ist der Hodenschmerz nicht mehr das einzige Problem. Ich habe eine heftige Depression, meine Zuckerwerte steigen immer weiter, sodass ich mit Spritzen werde anfangen müssen. Der Blutdruck lässt sich nur noch durch 3 Mittel in Schach gehalten werden und durch eines der vielen Medikamente ist mein Zahnfleisch so zurückgegangen, dass nun alle Zähne zu behandeln sind, soweit dieses noch geht. Ich habe ein Schreiben von meinem Zahnarzt, dass ich vor der Vasektomie ein gesundes Gebiss hatte. Ich könnte noch viele Sachen aufzählen. Ich merke wie es an die Substanz geht und es ist keine mehr da!! Wie lange kann ich diesen Tabletten Cocktail noch nehmen. Ich mache mir Sorgen, dass mein Körper eines Tages in der Generalstreik geht.

Genug gejammert.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres 2015!

Wolfgang


offline Uwe
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47 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:54:04  

Beitrag von Wolfgang vom 7.11.2014:

Kein Intersse
Ich bin jetzt seit 5 Wochen in einer psychosomatischen Schmerzklinik. Es geht um die Aufarbeitung meiner Lebensgeschichte und die bietet leider viele Verletzungen und Schmerzen der Seele. Es bleibt jedoch dabei, dass mein rechter Nebenhoden doppelt so groß ist wie der Linke. Leider habe ich noch immer nicht herausfinden können, welche Medikamente Einfluss auf die Schmerzen haben und welche nicht. Dass Sport die Situation verschlimmert da bin ich mir sicher.

Ich habe einen Arzt gefunden, der meines Erachtens sehr gewissenhaft arbeitet und der mir angeboten hat, den rechten Hoden zu entfernen. Ein bisschen unsicher bin ich mir, weil links halt auch öfters schmerzt, wenn auch nicht so heftig. Und es bleibt natürlich die Frage, ob die starke Wahrnehmung der Schmerzen etwas mit meinen Lebenserfahrungen zu tun hat. Dann würde sich, auch nach Entfernung des rechtes Hodens, der Schmerz trotzdem einen Weg suchen.

Eine Erfahrung mit Urologen ist hinzu gekommen, welches mein Bild von Ärzten, dass ich in den letzten zwei Jahren leider gemacht habe, gewissermaßen die Krone aufsetzt.
Ich habe einen anerkannten Refertilisierer...gibt es das Wort so?..gefragt, ob er mich denn nach der Entfernung des Hodens behandeln würde, also links erneut den Samenleiter zusammenfügen würde. Seine Antwort war: "Sie sind doch der Mann der von Prof ... in ... refertilisiert wurden und wo es jetzt Probleme gibt. Ich habe darüber nachgedacht und habe kein Interesse Sie zu operieren."

Es wird hier sehr deutlich, dass die Beziehung Arzt- Patient eine rein wirtschaftliche ist und von Hippokratischen Eid wirklich...bei einigen..nichts mehr übriggeblieben ist.

Vasektomie und Refertilisierung sind wichtige wirtschaftliche Faktoren. Da werden Probleme bewusst verschwiegen oder heruntergespielt.

Grüße vom Rhein

Wolfgang

offline Uwe
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46 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:53:42  

Beitrag von Wolfgang vom 4.9.2014:

Schmerzklinik liegt mittlerweile hinter mir. Kurz zusammengefasst: Ohne Spesen nichts gewesen :-(

Die Klinik hat sich sehr auf Spritzen mit Lokalanästhetika spezialisiert. Kein schlechter Gedanke, auch bei mir nicht. Leider ging die forsche Ärztin nach 4 Tagen in den Urlaub. Der neue Arzt setzte alle Spritzen Micro-Suvcultan . Da ich das Wort wohl gerade erfundene :-) extrem flach unter die Hautoberfläche. Ziel war es jedoch die den Hoden versorgenden Nerven auszuschalten. Dieses ist dann nur an der Wochenendkvertretung gelungen. Ich merkte das immer sofort, durch die Wärme die sich in den Nebenhoden ausstrahlte, obwohl oben im Schamhügel gespritzt wurde.

Also wieder zu hause und überlegen wie es weitergeht. Mein Schmerztherapeut ist auf die Idee gekommen, dass meine Schmerzen einzig psychischen Ursprunges sind und schreibt mir das einzig wirksame Opiat nicht mehr auf. Mein Empfindungen könnte ich nur in Comic Sprache hier zum Ausdruck bringen können

Ich habe für mich jetzt folgende Lösungen erarbeitetet.

1. Ich wage eine Vasektomie auf der rechten Seite. Allerdings eine open-end und hoffe, dass so der Druck aus dem Nebenhoden verschwindet.

2. Ich versuche es nochmal mit einer erneuten Refertilisierung auf beiden Seiten.
3. Ich lasse mir rechst- das ist bei mir die deutlich mehr schmerzende Seite, bei der aber außerdem die Nerven einen mitbekommen haben- den Nebenhoden entfernen.. Sinnvoller wäre dort eine Entfernung des ganzen Hodens, aber ich finde niemanden,der mir da machen würde.

Im Moment machen mir das Druckgefühl in den Nebenhoden den größten Ärger. Allerdings ist mir unklar, warum ich letzte Woche nach einem minimalen versuch von Sport wieder ganz heftige Schmerzen hatte.
Ich konnte vor meiner Refertilisierung relativ gut Sport machen. Das würde doch bedeuten, dass entweder die Nerven oder der Samenleiter irgendwo ein gewachsen ist, oder?

Besonders den Körper strecken oder die Arme neben die Beine ablegen geht gar nicht ohne heftige Schmerzen am nächsten Tag.

Allgemein würde ich meinen Zustand auf der Kippe stehen beschreiben. ich weiß nicht, wie lange ich das noch weitermachen kann und will.

Ich habe nun die Zusage für eine psychosomatische Klinik. Also tägliche Arbeit mit einem Psychologen. Ich will ja gerade in meinem Fall nicht ausschließen, dass auch psychische Faktoren eine Rolle spielen. Allerdings spüre ch den verdickten Nebenhoden und habe ohne Ende Lust auf Onanieren. Dieses lasse ich aber bewusst sein, weil die Schmerzen danach noch größer sind. Was auffällig ist, dass ich meinen Nebenhoden als fast platzend wahrnehme, er aber in Wirklichkeit nur minimal verdickt ist. Hat hierzu jemand eine Antwort.
Gestern bin ich auf die Idee gekommen, meine Erlebnisse nach der Vasektomie als Buch zu schreiben. Nein, nicht um es zu verkaufen...oder vielleicht doch, sondern um selber eine Aufgabe zu haben. Ich habe so viele geldgeile Idioten kennengelernt, die keine andere Meinung neben sich zulassen, dass man sich ernstlich Sorgen um den Bereich in Deutschland machen sollte. Es gab sie aber vereinzelt auch, den mifühlenden, mitdenkenden Kittelträger! Aber allein die Geschichte, wie ich schon vorher wußte, dass gleich die Diagnose Borreliose für meine Schmerzen fallen würde, ist ein ganzes Kapitel in dem Buch wert:-))))))) Ihr habt natürlich Recht, keine Sau würde das interessieren, aber vielleicht hätte ich eine Aufgabe für die es sich lohnt ein paar Tage länger zu bleiben.

Ihr hoffe ich bekomme ein paar Antworten von Euch auf meine Fragen. Nein, nicht wegen dem Buch :-) Ich weiß nicht mehr weiter!

Liebe Grüße aus dem Süden

Wolfgang

offline Uwe
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45 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:53:24  

Beitrag von Wolfgang vom 19.7.2014:

Schmerzklinik
Jetzt bin ich seit 5 Tagen in einer Schmerzklinik.
Nach Ihrer Aussage hatten sie hier schon öfters solche Fälle! Der Ansatz ist, erst mal den Schmerz auszuschalten. Dieses geschieht zum Einen mit Infiltration von Lokalanästhetika. Das kenne ich ja schon hinreichend. Das Problem war bisher, dass die Ergebnisse nicht überzeugten. In einem von drei Fällen klappte dieses sehr gut und gab Ruhe für etwa 8 - 12 Stunden. Saß die Spritze nicht so gut, war keine Wirkung zu spüren. In einem von drei Fällen allerdings war die Wirkung verheerend. Große Hämatome und Zunahme der Schmerzen. Das hatte eine Menge mit dem Arzt zu tun, der die Spritze setzte. Ich hatte ja mal einen Trottel, der tatsächlich in die Hosenspitze- dort wo der Nebenhoden in den Samenleiter übergeht - gespritzt hat. Ich hatte ja neulich schon mal von meiner Idee mit dem Sticker...Vorsicht Arzt geschrieben :-) Allerdings war auch bei "guten Ärzten" war die Erfolgsquote max. 75 %.

Hier wird sehr viel höher gespritzt. Also nicht in der Nähe des Samenleiters, wie es auch bei der Betäubung bei der Vasektomie gemacht wird, sondern höher in der Leiste. Auch hier führt ja ein Nerv der den Hoden versorgt. Knapp oberhalb der Höhe des Schamhügels - da wo mein der durch Bewegungsmangel immer kräftiger wachsende Bauch endet:-)) Dadurch wird zwar der Genitofermorales nicht getroffen, aber es zeigt doch deutlich eine Wirkung! und die Verletzungsgefahr ist deutlich minimiert.

Weiter Ansätze sind Manipulationen an der Lendenwirbelsäule, also von hinten. Massagen und Stromtherapien. Kein Tens, sondern Interferenzstromtherapie? Über die Unterschiede muss ich mich noch einlesen.
Als nächstes steht die Stimulation des Nervus Pudendus an. Dieses soll durch ein Tens geschehen, deren eine Elektrode in den Anus geschoben wird. Noch bin ich unsicher, ob ich das haben möchte! Ich werde auch darüber berichten :-)

Letztlich gibt es noch Infusion mit einem Lokalanästhetikum und Vitamin B. Das mache ich schon eine längere Zeit dreimal wöchentlich und wirkt auch.

Medikamentös gab es keine große Änderung. Ich nehme also noch immer einen Mix, hauptsächlich aus Opiaten, Antikonvulsiva und Entzündungshemmern.

Für mich selber habe ich drei Wochen angesetzt, bis ich mich entscheide hier weiterzumachen oder doch eine Op durchführen lasse.
Über die Varianten hierzu schreibe ich die nächste Woche ausführlich und um Rat bitten.

Grüße aus der Anstalt

Wolfgang

PS: Südbalkon, kannst du mich bitte mal anrufen!

offline Uwe
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44 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:53:06  

Beitrag von Wolfgang vom 14.6.2014:

Das wurde gemacht. Und ich weiß ja auch, dass ich seit 8 Jahren Borreliose postiv bin. Aber diese Krankheit ist das Steckenpferd der Ärztin und so wird bei ihr halt alles unter Borreliose abgehackt.
Es sollte nur eine kleine Anekdote aus "dem wundersamen Land derjenigen die sich Ärzte schimpfen lassen" sein.

Ich hänge momentan ziemlich durch, auch weil mein Körper langsam auch nicht mehr mitmacht. Inzwischen habe ich soviele neue Baustellen: Bluthochdruck, Kopfschmerzen, mein Diabetes ist nicht mehr zu zügeln. Durch die nächtlichen Heißhungerattacken, bedingt durch einige der Arzneien und dauernden trockenen Mund - bedingt durch andre Tabletten- habe ich heftige Probleme mit den verkronten Zähnen. Usw usw :-(

Eben habe ich einen bekannten Arzt im Westen angefragt wegen erneuter Refertilisierung.

Mein letzter Operateur spricht nicht mehr mit mir, weil ich Testosteron nehme!?!?!..siehe oben..das wundersame Land...:-)
Dazu eine tiefe Depression.

Und die Tage, an denen ich knapp davor stehe die Abkürzung zu nehmen werden deutlich mehr!

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

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