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offline Uwe
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28 Geschrieben Donnerstag, November 7, 2019 @ 12:46:26  

Quote:
Erstellt von Erich
Gut währe auch wenn es eine Kassenleistung währe zumindest ab 2 Kinder

Das ist eine super Anregung, denn:

  • wie schon von Erich geschrieben, hätten dann vermutlich die Krankenkassen verlässlichere Zahlen über die Häufigkeit des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms.
  • würde die Vasektomie als Kassenleistung niedriger entlohnt werden und die Urologen hätten damit weniger Eigeninteresse, Vasektomien durchführen zu können. Als Konsequenz würde sehr wahrscheinlich vor dem Eingriff besser über die Risiken der Vasektomie aufgeklärt werden.

Für den Fall, dass die Vasektomie weiterhin Privatleistung bleibt (wovon ich leider ausgehe), hätte ich noch folgende Anregung: Wie wäre es, wenn jeder Urologe eine durchgeführte Vasektomie innerhalb von 3 Arbeitstagen an die Krankenkasse melden muss inclusive einer an die Krankenkasse zu zahlenden Pauschale für mögliche spätere Behandlungskosten bei Vasektomie-Problemen (z.B. beim Post-Vasektomie Schmerzsyndrom). Tut er das nicht und entstehen Behandlungskosten als Folge der Vasektomie, so kann die Krankenkasse den Arzt in Regress nehmen. Das hätte folgende Vorteile:

  • Die Anzahl der durchgeführten Vasektomien wäre transparent
  • Es ließe sich ein Datenabgleich vornehmen: In meinem Fall hatte der Urologe, der die Vasektomie durchgeführt hatte, bei den danach aufgetretenen Problemen einfach die Diagnose "Testalgie" gestellt, wodurch für die Krankenkasse (die ja die Behandlungskosten tragen muss) ein Zusammenhang zur Vasektomie nicht herstellbar war, da sie von der zuvor durchgeführten Vasektomie nicht wusste. Hat die Krankenkasse aber die durchgeführte Vasektomie bereits in den Daten, und kommt danach die Diagnose "Testalgie", so kann sie davon ausgehen, dass es sich hier um das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom handelt.
  • Obwohl Vasektomie als Privatleistung sollten die Krankenkassen auf diesem Weg ebenso zu verlässlicheren Zahlen über die Häufigkeit des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms kommen.
  • Die Behandlung der Patienten mit Vasektomie-Problemen wäre vermutlich besser, da die Urologen nicht mehr versuchen müssten, diese Fälle vor den Krankenkassen unter dem Tisch zu halten (siehe auch oben).

Apropos "Verrückte Welt" (Zitat Erich) - aktueller Stand der Dinge ist: Die Urologen kassieren fette Kohle für die durchgeführten Vasektomien (als Privatleistung) und wenn es zu Problemen kommt, müssen die Krankenkassen die Behandlungskosten tragen (zumindest tun sie es). Wir können aber froh sein, dass zweiteres so ist!!!

[geändert von Uwe am Donnerstag, November 28, 2019 @ 21:15:50]

offline Erich
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27 Geschrieben Donnerstag, November 7, 2019 @ 08:59:06  

Danke Uwe genau das wollte ich sagen

Quote:
Trotzdem spielt die Vasektomie-Erfahrung des ausführenden Urologen natürlich eine Rolle, auch was die anderen möglichen Komplikationen angeht. Nur: Es ist eine Illusion, zu glauben, dass bei einem sehr erfahrenen Urologen das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom als Folge der Vasektomie mit annähernd 100%-iger Sicherheit nicht auftreten wird.

Und genau aus diesem Grund währe es wichtig zu wissen wo und wie oft es Auftritt. 100 Prozent gibt es nirgends aber vielleicht bessere Chancen jeder wird seinen Grund gehabt haben es machen zu lassen gut oder schlecht muss sich immer erst herausstellen.

Gut währe auch wenn es eine Kassenleistung währe zumindest ab 2 Kinder oder irgendwie so um an genauere Zahlen über die Krankenkasse zu kommen. Warum das nicht so ist verstehe ich sowieso nicht wenn man etwas vorbeugend macht muss man es selber zahlen aber ein Abbruch kann unter Umständen bezahlt werden.

Verrückte Welt


offline Uwe
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26 Geschrieben Samstag, Oktober 26, 2019 @ 13:59:33  

Quote:
Erstellt von Erich
Ich habe mich im Internet bei einem Forum auch informiert hier wurde mir von einem Urologen klar gesagt das der Arzt und dessen Können ausschlaggebend ist ob die OP ein Erfolg wird.

Das ist falsch - zumindest in Hinblick auf das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom! Die Urologen können bis heute nicht eindeutig sagen, warum die Vasektomie beim einen Patienten gut ausgeht und warum es beim anderen Patienten in der Folge zum Post-Vasektomie Schmerzsyndrom kommt. Und wenn der Arzt dies nicht weiß (wissenschaftlich verifiziert!), sondern nur glaubt, es zu wissen, kann er sein Vorgehen auch nicht so ausrichten, dass es mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Post-Vasektomie Schmerzsyndrom kommt. Ebenso, wie von den Urologen keine klaren, einheitlichen Aussagen zur Häufigkeit des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms kommen; es ist schon sehr auffallend, wie weit die unterschiedlichen Zahlen auseinanderliegen, die veröffentlicht werden! Vermutlich liegt es einfach daran, dass die urologische Ärzteschaft nicht bereit ist, finanzielle Mittel in die Erforschung des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms zu investieren. Lieber werden von Seiten der Urologen sehr viele Webseiten erstellt und gehostet (deren Betrieb zwar auch etwas kostet, aber eben weniger als eine qualifizierte Forschung), die alle die Vasektomie äußerst positiv darstellen; einfach mal beispielsweise mit dem Suchbegriff "Vasektomie-Experten" googeln. Auf diese Weise erzielt man auch ohne umfangreiche Forschung bei genügend Männern die Bereitschaft, eine Vasektomie durchführen zu lassen und kommt damit zu den gewünschten finanziellen Einnahmen. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass der Betrieb dieser vielen Webseiten aus reiner Menschenfreundlichkeit geschieht?

Trotzdem spielt die Vasektomie-Erfahrung des ausführenden Urologen natürlich eine Rolle, auch was die anderen möglichen Komplikationen angeht. Nur: Es ist eine Illusion, zu glauben, dass bei einem sehr erfahrenen Urologen das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom als Folge der Vasektomie mit annähernd 100%-iger Sicherheit nicht auftreten wird.

Und der Patient kann die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg/Mißerfolg auch dadurch beeinflussen, dass er bei bestimmten Vorgeschichten eine Vasektomie erst gar nicht durchführen lässt. Siehe z.B.
http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/bei-bereits-bestehenden-chronischen-schmerzen-keine-vasektomie_44_448.html#1
Hier ist u.a. folgender Auszug aus einer Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu finden: Männer mit einer früheren Leistenoperation, mit bereits bestehenden Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule und/oder gelegentlichem Ziehen im Hodenbereich sollten dies im Beratungsgespräch vor einer Vasektomie unbedingt mitteilen.
Aus meiner Sicht: In diesen Fällen die Vorgeschichte nicht nur mitteilen, sondern sich bewusst machen, dass damit das Risiko für das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom steigt und sich wirklich gründlich überlegen, ob man dieses Risiko tatsächlich eingehen will. Dies gilt ebenso bei bereits im Vorfeld bestehenden chronischen Schmerzen, egal welcher Art.

[geändert von Uwe am Mittwoch, Oktober 30, 2019 @ 07:27:54]

offline Erich
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25 Geschrieben Freitag, Oktober 25, 2019 @ 16:36:44  

Hallo,

ich habe tvg bereits ausführlich geschrieben für alle anderen mir geht's gut wobei es natürlich ein einschneidender Eingriff ist sowohl Körperlich als auch psychisch. Jeder der dies macht sollte mit seiner Partnerin oder einen Menschen haben wo er offen Reden kann.
Ich habe die Risiken gekannt und es ging gut jedoch sind solche Aufklärungsgespräche immer so naja könnte passieren mit dem Gedanken mir doch nicht. Ich will nicht wissen wenn ich Pech gehabt hätte was ich dann fühlen und denken würde.

Genau aus diesem Grund müsste alles dafür getan werden um die Risiken zu kennen. Ich habe mich im Internet bei einem Forum auch informiert hier wurde mir von einem Urologen klar gesagt das der Arzt und dessen Können ausschlaggebend ist ob die OP ein Erfolg wird. Genauso wie Nachrichten die über 1Jahr nach der OP darauf hoffen das Sie endlich Spermienfrei werden. Hallo wo sollen diese Spermien sich verstecken das geht nicht im Nebenhoden sind sie max. 1 Monat lebensfähigund wenn die Verbindung geklappt ist sollte Schluss sein.
Einfach sagen Leute ich habe es nicht hinbekommen oder bei ihnen ist es mir zu kompliziert.

Euch alles gute und danke für die Informationen

offline Dominik RIEDO
findet sich zurecht


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24 Geschrieben Montag, Oktober 21, 2019 @ 11:10:21  

Uwe hat völlig recht. An sich ist die Vasektomie für etwa (die Zahlen sind wirklich schwierig; es gibt halt mögliche Schmerzprobleme UND andere, und jede Studie kommt zu zumindest leicht verschiedenen Zahlen; aber wenn man Österreich nimmt - dort kommt sogar die Urologische Gesellschaft auf 15-19 Prozent, wenn man jene Männer mit einrechnet, die auch "nur" einige Wochen stärkere Schmerzen haben {Siehe hier: https://vasektomie-gegner.blogspot.com/2017/10/auch-in-osterreich-ist-man-weiter.html}) -, sieht man, dass dieses Problem von den Urologen einfach nicht verdrängt werden sollte.
Übrigens gibt es auch in der Schweiz jetzt zwei Fälle, wo der Arzt verurteilt worden ist. Und das eine Tertiärspital, das Uni-Spital in Bern, schaut jetzt, dass die Komplikation auf möglichst vielen Voraufklärungsbögen erscheint.
offline Uwe
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23 Geschrieben Sonntag, Oktober 20, 2019 @ 20:46:17  

Quote:
Erstellt von TvG
Aber nochmals zu Dir: Du hast also gar keine Schmerzen? Sonst Probleme?

@TvG: Bitte locker bleiben! Bei vielen Männern geht die Vasektomie gut aus, und so wie es aussieht ist es auch bei Erich so. So, wie wir uns hier bemühen, andere auf die Risiken bei der Vasektomie aufmerksam zu machen, sollten wir uns ebenfalls mit denen freuen, wo die Vasektomie keine negativen Folgen hat. Auch, wenn es uns als vom PVS Betroffene vielleicht etwas schwer fallen mag...

Aber es bleibt auch festzuhalten, dass die Patientenaufklärung vor der Vasektomie, so wie sie üblicherweise von den Urologen durchgeführt wird, eine riesengroße Sauerei darstellt! Deswegen freue ich mich, dass es inzwischen mehrere vom Post-Vasektomie Schmerzsyndrom betroffene Männer hier gibt, die den Urologen, der die Vasektomie bei ihnen durchgeführt hat, wegen mangelhafter Patientenaufklärung vor Gericht erfolgreich verklagen konnten. So bemängelte zum Beispiel das Gericht im Fall von Wolfgang, dass in der Patientenaufklärung vor der Vasektomie nicht dargelegt wurde, dass eine Vasektomie lange andauernde Schmerzzustände verursachen kann.

[geändert von Uwe am Montag, Oktober 21, 2019 @ 10:04:40]

offline TvG
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22 Geschrieben Sonntag, Oktober 20, 2019 @ 13:03:03  

Hallo Erich
Super! Da bin ich wirklich froh. Ich fand es einfach bedenklich, dass wir nichts mehr hörten. Und ja, Du hast an sich recht. DIESE Zahl (14.7 Prozent)bezieht sich einfach auf die weltweit grösste Studie, die Männer vor und sieben Monate nach der Vasektomie fragten, ob sie nun in dem Gebiet Schmerzen hätten. Schwierig sind die Zahlen auch, weil vielleicht nur 5 Prozent starke Schmerzen haben. Aber die anderen circa 10 Prozent sind sicher auch nicht glücklich, "nur" leichte Schmerzen zu haben, wenn sie nicht über die Möglichkeit informiert wurden. Ich denke wir hier haben alle ein Problem damit, dass wir nicht informiert wurden! Nicht, dass es das Problem an sich gibt - das ist halt einfach so.
Aber nochmals zu Dir: Du hast also gar keine Schmerzen? Sonst Probleme?
offline Erich
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21 Geschrieben Samstag, Oktober 19, 2019 @ 21:19:33  

Hallo,

ich habe mich auf dieser Seite zu der Entscheidung über eine Vasektomie informiert und denke das ich damit niemanden Beleidigt habe.

Daher halte ich die Äußerungen unangebracht von TvG aber dennoch Danke der Nachfrage mir geht es gut.
Gerne würde ich zu deiner Chance 1:6 sagen das genaue Zahlenerfassung allgemein ein Problem ist wie ich es bereits geschrieben habe wieviel vasektomien überhaupt vollzogen werden geschweige von der Erfassung von Schmerzen oder anderen, sollte verbessert werden. Jeder darf und kann dies durchführen aber eine Analyse über die Ursache eines Erfolges oder Misserfolges sollte ebenfalls gemacht werden und auch veröffentlicht werden.

Es ist zwar nur ein Stückchen Samenstrang aber es hat schwerwiegende Auswirkungen für die Zukunft.

Jeden der unter seiner Entscheidung leidet Körperlich oder Psychisch Wünsche ich Gute Besserung.


offline TvG
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20 Geschrieben Donnerstag, Oktober 17, 2019 @ 12:32:22  

Ob es gut gegangen ist? Ich würde annehmen, dass er uns hier wie "auf die Nase reiben" würde, wenn schon. Also ist es eher schlecht gegangen. Ich wünsche ihm das nicht. Aber bei mindestens 15 Prozent der Vasektomierten, bei denen irgendetwas schiefgehen kann, ist die Chance halt schon da. 1:6, sogar.
Trotzdem wünsche ich ihm, es wäre eher alles gut gegangen! Ich wäre froh um jeden Mann, der nicht diese Leidenserfahrungen mitmachen muss. Und auch die Partnerinnen leiden ja mit.
offline Erich
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19 Geschrieben Dienstag, September 3, 2019 @ 09:03:04  

Mir wurde nichts versprochen. Das es Probleme geben kann brauche ich hier keinen erzählen und wurde auch angesprochen.
Zugesehen nicht direkt ein Tuch hat mich getrennt aber ich glaube das ich es nicht sehen muss das mich einer aufschneidet. Im nachhinein währe ein Video interessant aber brauchen tut man es glaub ich nicht🙈. Es war die ganze Zeit Ruhe im Raum währe etwas gewesen währe ich in Narkose versetzt worden.
Mir wurden keine Broschüren oder irgendwelche zweifelhaften Flyer über die vasektomie hingelegt es war meine Entscheidung und ich bin zu ihm gegangen.

Das einzige was ich mitbekommen habe war eine Vereinbarung über eine nicht medizinisch notwendige Maßnahme d.h. Schönheitsoperationen.

Ich habe auch angesprochen das klare Zahlen gut währen welche er mir aber auch nicht liefern konnte hat aber eher die obere offizielle Grenze genannt.

Ich hoffe das in zwei Wochen alles wieder top ist bisher bin ich zufrieden. Als das größte Risiko sehe ich die ärzte selbst erstmals welche mit zu wenig Erfahrung, dann welche die bei Problemen mit Gewalt weitermachen und niemand zu Hilfe holen bzw. Abbrechen. Ich denke eine vasektomie ohne spätere Probleme ist Möglich aber entscheidet sich maßgeblich an diesem Punkt.

offline SUEDBALKON
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18 Geschrieben Montag, September 2, 2019 @ 12:36:52  

Also, dann lass mal hören
Was hat der Arzt dir alles versprochen ( mündlich )
Was hast Du an Zettel verharmlosender Vas Lügen-Info vorgelegt bekommen

Was hast Du unterschrieben
was hast Du an Zettel mitbekommen

hast Du bei Vasektomie zugesehen

offline Erich
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17 Geschrieben Samstag, August 31, 2019 @ 16:59:30  

Hallo,

Ich bin fertig. Bisher alles gut keine Schmerzmittel benötigt alles noch etwas ungewohnt. Bluterguss habe ich aber nur wenig und nicht zu groß, habe dafür aber stark gekühlt. Fühlt sich noch alles etwas neu ungewohnt an aber ist erst Tag 3 incl op Tag.

Ich hoffe es geht weiter bergauf danke für eure Infos und auch euch alles gute

offline SUEDBALKON
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16 Geschrieben Montag, August 26, 2019 @ 21:19:30  

ich hoffe du machst erst die Infotermine bei verschiedenen Ärzten um die Aussagen vergleichen zu können.
aufklär Zettel ausfüllen und unterschreiben lässt.

Dich dann wieder meldest dich mit den Aussagen der Ärzte.
immer am Ende der Sitzung nochmal nachfragen:

was ist post vasektomie syndrom , post vasektomie Schmerzsyndrom.
kennt er Schäden durch Vasektomie
was kann man geg solche Schäden tun
was meint er zu schmerzhaften Druck in den Hoden
Schmerzen bei Sex, und auch ohne Bewegung
Schmerzen bei Ejakulation, veringerte Ejakulation
hat er schon Patienten mit Schäden durch Vas gesehen, behandelt
du hast gelesen dass es Männer gibt die dadurch arbeitsunfähig geworden sind. was kann er dazu sagen.
körperlich geschädigte Patienten auf psychische Reaktion reduziert wird

schön Notizen machen
Dann sehen wir weiter

[geändert von SUEDBALKON am Montag, August 26, 2019 @ 21:20:07]

[geändert von SUEDBALKON am Montag, August 26, 2019 @ 21:26:16]

offline Erich
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15 Geschrieben Sonntag, August 25, 2019 @ 10:52:08  

Hallo ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt.

Datenschutz:

Datenschutz ist wichtig und brauchen wir aber wir brauchen auch Infos. Allgemein nicht personalisiert angaben sollten zur Verfügung stehen. Wie viele lassen eine vasektomie durchführen nur wenn ich das weiß kann ich auch wissen wo wie oft dies gemacht wird. Wie viele Probleme tretten auf. Es ist freiwillig, niemand kann einen dazu zwingen ohne solche Infos ist man doch komplett ausgeliefert.

Probleme bei vasektomie:

Dies betrifft sicherlich nicht nur die vasektomie Ärzte sollten ein Eigeninteresse haben schwächere Kollegen aus dem op Bereich herauszubekommen. Mit dieser anonymen Datenerfassung wäre eben dies möglich auch bei niedergelassenen, auch wenn dies vielleicht noch etwas utopisch ist.

Vasektomie Tendenz steigend:

Ich selber weiß nicht wer redet schon darüber willkommen im sexuell verklemmten Gebiet. Ich bin aber in einem Lebensabschnitt angekommen wo man darüber nachdenken ohne das irgendwie oder wo auch immer Werbung gemacht wird. Diese Woche ist mein Termin ich hoffe nicht das ich 100 % bin aber das Risiko ist klar immer da Alternativen sind aber auch nicht zu viele vorhanden und können auch sehr große Risiken haben die auch die Probleme welche nach vasektomie auftreten können nicht größer erscheinen lassen. Die Verhütung steckt wohl immer noch in den Kinderschuhen.

Ich will nichts kleinreden dazu habe ich auch keinen Grund meine Meinung ist nur info über Häufigkeit und Problem sollten nicht nur bei Medikamenten draufstehen SONDERN AUCH BEI ÄRZTEN

offline SUEDBALKON
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14 Geschrieben Montag, August 19, 2019 @ 22:18:02  

Erich

Datenschutz:
gibt es nicht für Dich nur gegen Dich
Bei allen Ämtern wurde auf Datenschutz beharrt, Info wäre nicht möglich, kein Zugriff auf Daten usw. Alles Lüge. Bei einem Amt habe ich selber am Bildschirm gesehen die mir verweigert wurden.
Bei Rentenamt wurden mir alte Akten aus einer Bewerbung v Arbeitsamt Fragen gestellt. So sie haben mit Waffen gearbeitet , bla, bla, bla. Wochen später kam Anfrage vom Ordnungsamt.
Alle Daten gegen mich verwendet, obwohl feststand dass ich zig Jahre Dienst FÜR Staat und Gesellschaft auch jahrelang hoheitlich gearbeitet habe usw sollte mir hinterrücks reingedrückt werden.
Es geht nur darum Dich mundtot zu machen, Dich von aller Information abzugrenzen

Probleme die bei Vasektomie auftreten:
Arzt pfuscht so lange rum bis er meint dass er super Arbeit geleistet hat, egal wie er rumgepfuscht hat. Schreibt dann Patient völlig zufrieden. Und Du weist ganz genau dass er Dein Leben völlig verpfuscht hat.
Du keine Chance hast das zu beweisen.

Vorerkrankungen:
Womoglich durch starken Hormonabbau spüre ich ua auch Schmerzen in den Fäusten vom früheren Boxtraining

Vasektomie Tendenz steigend:
Als ich das letzte mal bei einem Arzt war stellte ich fest dass das wohl nicht zutraf. Jetzt durch neue Werbung auf Youtube vielleicht wieder steigend.

Studie professionell gestalten:
Es gibt Studien ich stand neulich vor der Praxis eines solchen Veranstalters, war allerdings nicht mal ein Urologe.
Bei keiner Studie wurde ich eingeladen. Ich der bei Op zugesehen hat und jede falsche Handlung des Arztes seit 25 Jahren benenne.
überall nur Ablehnung, Lüge und falsche Anschuldigungen
ehrliche Kommunikation findet nicht statt

Vas zum Schutz deiner Frau:
kann ich voll nachvollziehen. Am Tag nach KSK Besuch hatte ich Gespräche mit meiner früheren "heißesten Geliebten", dieser Ausdruck würde ihr sicher gefallen. Die Gespräche waren ziemlich einseitig.
So alleine am Grab. Ich hatte ihr versprochen sie zu besuchen. Kam so 5 Jahre zu spät . Sie fiel um. kam ins Krankenhaus. Ärztin untersuchte Herz und Lunge. Meldete: alles in Ordnung, kannst morgen früh nach Hause.
Nachts starb sie an Lungenembolie. Tot mit 52 Jahren. Ich sprach mit der Nichte. Niemand wusste ob sie eine Heparinspritze zur Vorsorge bekam.

Bei Begleitung meiner Partnerin bei versch. Op erlebte ich mehrere unglaubliche Dinge, Versuche so billig wie möglich zu arbeiten, doch mit großer Gespreiztheit das ärztl. Können darzustellen
Einer Ärztin musste ich meinen Dienstausweis zeigen damit sie ein stärkeres Schmerzmittel bekam. Mit der Ansage: Ich ruf nicht ihren Chef an. Mein Chef ruft ihren Chef an.
Alle spielen Profi keiner tut was. Ansage an Pfleger werden zugesagt und einfach nicht ausgeführt, weil ein Arzt das anordnen muss, der wird einfach nicht informiert, weil man ja selber Profi ist.
Den Arzt nicht stören will, oder darf

google: Vasectomy killed my husband ua

Dagegen hören sich die Vas Verkäufer auf youtube ganz anders an. Alle Dinge die sie verneinen kann man tatsächlich kostenlos mitkriegen. ohne wesentliche Verbesserung.

Da hilft Dir dann keine eingebildete geschönte Prozentzahl, sondern Du ja Du bist zu 100% am Arsch. Wirst Du dagegen Abhilfe treffen?

Town:
wo ist eigentlich Town

[geändert von SUEDBALKON am Dienstag, August 20, 2019 @ 10:29:30]

offline Erich
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13 Geschrieben Mittwoch, August 7, 2019 @ 14:56:25  

Hallo,

Ich gebe euch recht das ein Risiko besteht wie groß es ist sollte man eigentlich wissen. Das größte Problem ist es gibt leider den Datenschutz und Ärzte darf man auch nicht öffentlich Kritisieren.
Wäre es anders könnte man vielleicht klar feststellen welche Probleme wo aufgetreten sind und diese Abstellen. So wie hier Town erzählt wenn etwas nicht gefunden wird muss der Arzt abbrechen oder sonst was aber nicht einfach alles auseinander nehmen.

Meine Entscheidung steht fest und hoffe nicht zu den 15% oder wieviel auch immer zu gehören, da dies leider die letzte Verhütungsmethode ist welche wir noch nicht Probiert haben. Ich schaue, da es keine Alternative gibt, erstmal positiv auf das ganze.

Eine Vorerkrankung habe ich nicht, von daher sollte meine Quoten steigen (Humor braucht man sonst...).

In Deutschland sind es aber auch laut Internet 30.000 bis 50.000 welche sich Jährlich Vasektomieren lassen, Tendenz steigend. Wenn man das auf alle umlegt 40mio Männer sind das 0,075% bis 0,125% pro Jahr auf 80 Jahre lebenserwartung währen es 6% bis 10% der Männer Vasektomiert.

Da sollte man das doch langsam Profesionell hinbekommen und eine Studie möglich sein.

offline rm
war schon öfter hier


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12 Geschrieben Mittwoch, August 7, 2019 @ 12:30:07  

Schauen Sie auch hier: http://vasektomie-gegner.blogspot.com. Es gibt dort viele Links in den USA zu finden, wo viel mehr Männer eine Vasektomie machen als in Europa. Das Problem ist dort bekannt und die ausgedehnteste Studie, die es gibt, sagt, dass 14.7 Prozent der Männer nach 7 Monaten noch Schmerzen haben, die sie vorher nicht hatten. Das ist schon eine verdammt hohe Zahl. Der Chefarzt am Unispital in Bern hat sich schriftlich rausgeredet, dort hiesse es für Schmerzen: "zumindest eine Art des Unwohlseins oder Schmerzen". Aber wollen Sie ein "Unwohl-Sein" haben? Also haben 15 Prozent danach doch Mühe und bereuen es.
offline Uwe
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11 Geschrieben Mittwoch, August 7, 2019 @ 10:35:28  

@Erich:

Ach ja, noch was: Dominik RIEDO erzählt hier im Forum von einem Freund, der vor der Vasektomie vom ausführenden Urologen die Aussage erhielt, so etwas wie das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom gäbe es nicht. Nachdem er dann doch vom Post-Vasektomie Schmerzsyndrom betroffen war und recherchierte, stieß er zufällig auf einen weiteren Mann, der vor ihm vom gleichen Urologen die Vasektomie hatte durchführen lassen und der ebenfalls vom Post-Vasektomie Schmerzsyndrom betroffen war.

Soviel zur Wahrheitsliebe der Urologen...

Das Ganze lässt sich sehr gut unter einem Punkt komprimiert zusammenfassen: Viele Urologen wollen einfach ordentlich Kohle mit der Vasektomie machen
(sehr gute Entlohnung im Vergleich zum relativ geringen Zeitaufwand)

[geändert von Uwe am Mittwoch, August 7, 2019 @ 13:26:53]

offline Uwe
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10 Geschrieben Mittwoch, August 7, 2019 @ 10:07:24  

Quote:
von Erich:
Mit der skalpellfreien Technik haben wir seit ca. 15 Jahren keine einzige Nebenwirkung erlebt.

Etwas spitz formuliert: Na, dann ist ja alles klar - auf zur Vasektomie! Die Sicherheit der 0% sollte Ihnen den etwas weiteren Weg schon wert sein.

Aus meiner Sicht: Dieser Arzt lügt.

Quote:
von Erich:
Wir brauchen doch alle Lösungen sowohl für die Bereits geschädigten als auch für solche wie mich.

Die perfekte Lösung gibt es leider nicht. Das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom ist nur extrem schwierig erfolgreich zu behandeln. Vielen der Betroffenen bleiben als Vasektomie-Erinnerung lebenslange Schmerzen im Bereich des Hodensacks, bei mir z.B. nun seit über 10 Jahren - und die deswegen konsultierten Ärzte lassen sich an zwei Händen schon lange nicht mehr abzählen! Weiterhin habe ich bei einer Folge-OP, bei der versucht wurde, die Schmerzen wieder in den Griff zu bekommen, noch einen Hoden verloren (dieser wurde nach der OP nicht mehr durchblutet). Sowohl die Vasektomie als auch die Folgeoperationen wurden bei mir ausschließlich von Chefärzten der Urologie großer Krankenhäuser durchgeführt.

Wenn bei ihnen wirklich als einzige Verhütungsmöglichkeit nur die Vasektomie verbleibt, dann müssen sie halt das Risiko eingehen.

Lesen sie aber zuvor noch folgendes:
http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/ausschlusskriterien-bei-einer-vasektomie_44_548.html


offline Erich
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9 Geschrieben Mittwoch, August 7, 2019 @ 08:54:28  

Hallo Uwe,

ja die Seite https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden ist Oky und währe wohl neutral aber komplett würde ich nicht sagen ein größerer Austausch untereinander währe wichtig um auch Ärzte mit nicht so großem Talent zu überzeugen ihre Tätigkeit einzustellen bzw die Anderen lobend zu erwähnen.

Ich habe eine Internetseite gefunden mit interessanter Aussage.
https://vasektomiezentrum-koblenz.de/5/risiken-nebenwirkungen.html

Quote:
"100% gibt es in der Medizin eigentlich nie. So müssen auch bei der Vasektomie die Patienten über die möglichen Komplikationen und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Aus juristischen Gründen müssen Ärzte auch über sehr seltene Nebeneffekte aufklären. Bei jedem operativen Eingriff kann es zu Blutungen und Wundinfektionen als Operationsfolge kommen. Auch bei der Vasektomie. In der Regel sind diese Effekte harmlos und gut zu behandeln. Die hier genannten Zahlen entsprechen den Angaben in der wissenschaftlichen Literatur. Nach unserer Erfahrung könnten wir eigentlich überall 0% sagen - wir müssen aber nach der Literaturangabe aufklären. Mit der skalpellfreien Technik haben wir seit ca. 15 Jahren keine einzige Nebenwirkung erlebt."

Ich möchte diesem Arzt keine Lügen unterstellen aber würde wenn die Angabe richtig ist klar zeigen das wohl der Arzt das größte Risiko ist. Leider ist er zu weit von mir weg,

zitat uwe

Quote:
"Nehmen wir an, die Häufigkeit für das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom liegt bei 3%. Dann müssten sie rein statistisch betrachtet 32 Männer finden, die positiv vom Vasektomie-Ergebnis berichten, um einen Mann zu finden, der von Vasektomie-Problemen berichtet. Ich denke, da kann es dann leicht passieren, dass sie sich von den 32 positiven Berichten blenden lassen und aus den Augen verlieren, dass das Leben des einen Manns nun nicht mehr wirklich prickelnd ist.

Aber vielleicht wollen sie ja genau das unbewusst... "

Ich suche nicht das ungewisse und will die risiken nicht klein reden ich habe meine Situation versucht zu erklären siehe Beitrag. Verhütung ist wichtig wenn man Sex haben möchte solang man Kinder bekommen will Schön und Gut aber was dann. Die Hormon Bomben vertragen nicht alle Frauen und viele Schlucken oder lassen sich es einsetzen weil es keine sanfte Alternative gibt. Wenn du dir mal überlegen musst ob du deine Frau lieber in die Klapse oder zum Allgemeinarzt fährst weil der ganze Körper spinnt aufgrund der Hormone dann ist die Zeit gekommen über anderes nachzudenken. Ich denke unendlich viele Kinder in die Welt zu setzen oder Abzutreiben ist nicht wirklich ein Lösungsansatz. Für uns Männer gibt es leider nur eine Möglichkeit und dann muss man darüber reden. Nein Schmerzen will ich nicht Permanent haben kleinreden will ich die Problem der anderen nicht. Wir brauchen doch alle Lösungen sowohl für die Bereits geschädigten als auch für solche wie mich.

Die Scheu über dieses Thema zu reden sollte weg. Empfehlungen darf man aussprechen und wenn langfristig Probleme da sind auch dies gehört auf eine Seite und sollte für jeden Pflicht sein dies Auszufüllen das endlich wirklich jeder weis woran er ist wenn er sich Vasektomieren lässt.

Ich bin mir bewusst das etwas passieren kann aber aktuell ist es auch nicht gut und HOFFE auf das BESTE.

offline Uwe
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8 Geschrieben Dienstag, August 6, 2019 @ 16:19:50  

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von Erich:
Ich will Infos von Männern welche dies gemacht haben dies ist aber leider sehr selten zu finden.

Nehmen wir an, die Häufigkeit für das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom liegt bei 3%. Dann müssten sie rein statistisch betrachtet 32 Männer finden, die positiv vom Vasektomie-Ergebnis berichten, um einen Mann zu finden, der von Vasektomie-Problemen berichtet. Ich denke, da kann es dann leicht passieren, dass sie sich von den 32 positiven Berichten blenden lassen und aus den Augen verlieren, dass das Leben des einen Manns nun nicht mehr wirklich prickelnd ist.

Aber vielleicht wollen sie ja genau das unbewusst...

offline Uwe
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7 Geschrieben Dienstag, August 6, 2019 @ 14:47:11  

Quote:
von Erich:
Es müsste eine Internetseite geben in dieser Neutral ohne Vorurteile Informiert über Probleme aber auch über Hilfestellungen gesprochen wird.

Wie wäre es mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)?:

https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/


offline Erich
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6 Geschrieben Dienstag, August 6, 2019 @ 10:36:46  

Hallo,

ich währe dann wohl der noch zu warnen währe, jedoch wie du selbst gesagt hast, habt ihr andere Lösungen Probiert, wie Ich (wir) auch. Bei meiner Frau gibt es die gleichen Probleme mit dem Hormonring auch Kupferring ist keine Lösung und Ohne Verhütung oder mit Kondom kann mir wohl auch niemand wirklich empfehlen wollen. Sarkastisch könnte man wohl jetzt noch anmerken Tür auf Schwanz rein und zuschlagen.

Was jetzt kein Sex mehr?

Es ist keine Lösung. Was ich als Problem sehe genaue Zahlen wie oft welche Probleme auftretten gibt es nicht. Ich habe Zahlen zwischen 1 und 15% gefunden, das kann doch nicht sein. Es müsste eine Internetseite geben in dieser Neutral ohne Vorurteile Informiert über Probleme aber auch über Hilfestellungen gesprochen wird. Vasektomie scheint für mich in meiner Lebensituation als einzige Lösung. Daher muss Mann richtige und wichtige Informationen finden wer wo war wie Zufrieden er ist. Wie oft Wo dies gemacht wird (einer der wichtigsten Infos um Probleme zu vermeiden), ich selbst habe einen Termin in der Uni. Ich will Infos von Männern welche dies gemacht haben dies ist aber leider sehr selten zu finden.

Wir können alles mögliche aber im Thema SEX sind wir total verklemmt und Lösungen um Probleme jeglicher Art zufinden werden nicht unternommen.

Ich wünsche dir alles Gute

Erich

offline SUEDBALKON
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5 Geschrieben Samstag, August 3, 2019 @ 14:02:03  

Town, deine Schilderung

Ejakulationen ohne Flüssigkeit oder geringere Mengen?

Kannst du dabei nachempfinden ob:

einzelne Nerven die versch. Felder der Samenbläschen hinter Blase ansteuern nur teilweise funktionieren, oder nicht im Verbund zusammen abspritzen?

durch Vas generell geringer produzierte Flüssigkeiten?

Schmerzen und Ziehen in Prostata, Blase oder in dem Bereich, vor, während oder nach Ejakulation

veränderte Blasenfunktion, wie bei wasserlassen nicht mehr voll Druck auszuüben festzustellen ist?

offline SUEDBALKON
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4 Geschrieben Samstag, Juni 22, 2019 @ 23:28:24  

Na also, wer ist jetzt schuld?
Meine Scheidungsrichterin sagte: es gibt kein Schuldprinzip mehr, also bin ich schuld.

Town
Deine Schilderung der Schmerzen gefällt mir, denn jede dieser Beschreibungen belegen meine Schmerzen, meiner durch Idioten Arzt völlig entgleisten Op deren Brutalvorgang mir bis heute miemand glauben will,
dass der " Arzt " mir die Samenleiter rausgerissen hat. Somit die Nebenhoden aus den Hoden und die Nieren aus ihrem Nierenbett.

Und besonders blöt dran sind Männer die sexuell besonders aktiv sind, öhm waren.

Bei Ejakulation bei mir, wie wenn fast sofort ein Hydraulikventil schließt, die Ejakulation unterbricht

Warum sind eigentlich die Ärzte nicht schuld? Ich hab diesen Monat mit einem Arzt der Kommando Spezial Kräfte ( KSK ) gesprochen, also Betreuer besonders körperlich aktiven Männern.
Wenn die Kameraden jung austrainiert sind, also männlicherseits auf höchstem Punkt auch hier werden keine Hormontests gemacht.
Ich klärte Ihn über meinen Fall auf. Er meinte das sei nicht nötig da Hormonwerte sich sowieso auf und ab bewegen.
Doch bei meinem Fall könnte er meine Beweggründe verstehen.

Wollte jedoch nicht die Jungs vor den Gefahren der Vas warnen. Das hab ich dann wieder getan und verschiedene Gespräche geführt mit Elite Bw und Polizei. Selbst höhere Offiziere wurden vor Gericht ausgebremst
wie ich und sehen ihre Kinder nicht, weil die Alte es nicht will
Korrekt handelnden Personen werden vor Gericht eben abgezogen. Kenntnis aus Facebook hier Männer und Frauen gleich blöt dran.

Ergo:
Wenn Die Frau auf Abwegen ist, kannst Du sie nicht halten. Dazu brauchst Du wie vorher funktionierenden Pimmel und Eier, keine Schmerzen von Bauchnabelbis Leiste und Hoden.
Du hast einfach verloren und spielst jetzt in der Liga Behindertensex.

Solltest nur vorher deine Gelder und Wertsachen in Ordnug bringen und sichern. Meine hat immer wenn sie bei mir rumgeschleimt hat irgend ein Teil verschwinden lassen ( wollen ). Bis ich das gerafft hatte.
Das lernen Die von deren guten Freundinnen und "Freunden"

offline rm
war schon öfter hier


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3 Geschrieben Donnerstag, Juni 20, 2019 @ 12:51:52  

Naja, es ist schwierig, hier eine "Schuld" jemandem zu geben. Hauptlast am Problem tragen sicher die Urologen, die weiterhin so tun, als wäre der Eingriff unproblematisch. Wenn doch viele offizielle Seiten einiger Länder (also von den medizinischen Landesdiensten) zugeben, dass mindestens 5 Prozent der Männer nach einer Vasektomie von starken Schmerzen betroffen seien. In Deutschland reden sie von 1-14 Prozent!
Aber es ist schon so, dass heute fast die Männer mehr untendurch müssen als die Frauen. Im Moment schreit es an allen Ecken, dass die Frauen sooooo weniger Chancen hätten, dass auch das, was nun mal Frauensache wäre - nämlich die Verhütung (ich weiss, das ist ein Nachteil; dafür haben sie auch Vorteile: Wer darf das Kind meist behalten nach einer Trennung etc.?) - wie selbstverständlich auf die Männer geschoben wird. Meine meinte plötzlich, sie habe jetzt 8 Jahre verhütet, jetzt könne ich auch mal. Dabei sind acht Jahre und etwas für immer zu machen deutlich anders! trotzdem hatte ich Depp mich einverstanden erklärt, solange der Eingriff unproblematisch sei. Und das hat der Urologe ja leider garantiert! (Das dürfen sie nach wie vor in der Schweiz. Was nicht MEHR ALS 1 Prozent vorkommt, dürfen Sie verschweigen; als Grundlage gilt irgendeine Studie, meist die, die eben am wenigsten angibt - und da findet man schon eine, die sagt, es passiere nur bei einem Prozent: https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/mann/#c52169 )
Alles in allem: Ja, ich hatte auch Krach mit meiner Partnerin und bin jetzt mit einer anderen zusammen, die sagt, das sei ja nie und nimmer an der Frau, das zu verlangen vom Mann. Das sei wie wenn ein Mann verlangen würde, eine Frau müsse sich die Brüste vergrössern lassen - wobei man das noch rückgängig machen könne. (Verkleinern lassen würde es eher treffen! :-) )
offline TvG
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2 Geschrieben Mittwoch, Juni 19, 2019 @ 08:27:46  

Hallo Town
Wow, das tut mir (wie bei mir und allen anderen hier) extrem leid! Nur zu Deiner Beziehung: Hat sie Dich denn gedrängt? Und hat sie immerhin die Kupferspirale versucht? Die könnte man (im Unterschied zur Vasektomie) einfach wieder rausnehmen, falls es Probleme gibt - und sie verhütet zuverlässig.
Aber wenn sie nicht gedrängt hat, würde ich ihr keine Schuld geben.

offline Town
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1 Geschrieben Dienstag, Juni 18, 2019 @ 18:20:47  

Vielleicht liest ja jemand diesen Bericht, der noch nicht in das Unglück gestürzt ist bzw. geschnitten wurde.
Es soll ein Denkanstoß sein und den Zweifler zu einem „Nein“ bewegen, für die schon Betroffenen wir es eine weitere, gruselige Lektüre sein.

Ich war sexuell immer schon sehr aktiv, zumindest seit der Zeit, die man als „Stimmbruch“ bezeichnet. Es nahm -und nimmt auch- eine großen Teil meines Lebens ein. Durch die hohe Wahrscheinlichkeit von ungewollten Schwangerschaften kam schon recht früh das Thema Vasektomie auf – es war aber für mich immer klar, dass mir niemand „da unten“ rumschnibbelt. Das war ein gesundes Bauchgefühl, denn durch eine Krampfader / Varikozele am linken Hoden in meinem 15. ten Lebensjahr (entfernt durch OP) fühlte sich die linke Seite immer etwas anders an. Nicht schlimm, aber anders. Ich hätte diese Operation also niemals gemacht und habe dies auch fast drei Jahrzehnte nicht getan.

Die änderte sich nach meiner Hochzeit. Meine Frau hatte einen schmerzhaften Schwangerschaftsabbruch, sie hat sehr gelitten. Danach kam die Spirale, welche sie nicht vertrug und Depressionen auslöste (Spirale wird auch immer gerne schnell verkauft, über die Risiken darf man sich erkundigen, wenn es einem schlecht geht). Immer mehr in den Focus einer Lösung geriet dann die Vasektomie. Ich habe es nach wie vor abgelehnt und „auf die lange Bank“ geschoben. Ich sagte meiner Frau auch, dass die OP nicht so harmlos ist, wie immer dargestellt wird. Letztendlich mündete es in einen lauten Streit, und ich fand mich im Beratungsgespräch beim Arzt wieder. Das war der erste Fehler. Der Arzt, welcher das Beratungsgespräch durchführte, war übrigens nicht der Operateur. Und meine ehemalige Varikozele stellt auch überhaupt kein Problem dar.

Die OP war entsetzlich. Teilnarkose und los ging es. Bei der rechten Seite funktionierte alles noch ganz gut, aber an der linken Seite konnte der Samenleiter nicht gefunden werden. Die Schmerzen stiegen durch das vergebliche Suchen mit einem Instrument im Hodensack, der Schnitt wurde vergrößert, immer noch erfolglos, weiteres Stochern und mehrmalige Injektionen des Narkosemittels, welches auch nicht mehr half. Kalter Schweiß überall, es war ein Horrorfilm. Alles fühlte sich falsch an. Irgendwann war die Arbeit erledigt.

Die Rekonvaleszenzphase war mehr oder weniger durchwachsen, aber nicht untypisch. Aber etwas tat weh. Die linke Seite. Dazu war der Knoten des linken Samenleiters nicht da, wo er sein sollte. Er war deutlich sichtbar am Penisschaft. Sex war unangenehm, es kamen die ersten trüben Gedanken, doch übte ich mich in Geduld. Bis zum zweiten Termin / Nachuntersuchung ein halbes Jahr später hatte ich ein Ziehen im linken Hoden, besonders während des GV‘s, und ein unangenehmes Gefühl nach einer Ejakulation. Jetzt hieß es, dass ich noch abwarten sollte – ein halbes Jahr. Es hat mit dem Schmerzgedächtnis zu tun, und ich solle einfach nicht daran denken.
Ob ich so einen Tip auch erhalte, wenn ich mir ein Messer in das Bein ramme? Habe ich nach dem Entfernen des Messers nur Phantomschmerzen? Der Knoten am Schaft könne nachoperiert werden, sofern er nicht verschwindet (er ist verschwunden und in den Hodensack abgestiegen).

Ab diesem Punkt wurden die Gedanken zu meinem Ableben immer häufiger – und konkreter. Auch der Ärger und die Wut wuchsen. Denn ich habe diese OP ohne Not durchführen lassen, und mein Leben ist nicht mehr das, was es vorher war. Dazu kommt und kam, dass ich meiner Frau Mitschuld an dieser Misere gebe.
Ich habe mir gesagt, dass ich jetzt noch ein halbes Jahr abwarte, aber so lange brauchte ich nicht warten. Es kam eine Ejakulation, und eine halbe Stunde später lag ich vor Schmerzen gelähmt im Bett. Es war ein Samstag. Zwei glühende Eisenstangen wurden mir von unten Richtung Nieren geschoben, so fühlte es ich an. Akut dauerte das bis Sonntagnachmittag.

Bin am Montag direkt zum Arzt, und (zum Glück) wurde festgestellt, dass hier etwas nicht stimmt. Es befand sich etwas im Hodensack, was da nicht hingehörte. Und schon hatte ich den nächsten OP-Termin.
Bis zu diesem Termin habe ich mich wieder mit meinem Suizid beschäftigt, und dies auch meiner Frau mitgeteilt. Sollte diese OP nichts wesentlich verändern, so war dies das letzte Jahr für mich. Es fühlte sich auch so an, als sei es nicht schwer. Lieber in Stolz und Würde gehen, als so weiterzuleben.

Übrigens gab es auch zwei Ejakulationen, wo nichts – gar nichts ! herauskam. Alles neue Realitäten mit Hang zum Bodenlosen.

Die kommende OP hatte ich unter Vollnarkose. Es wurde eine Zyste im Hodensack entfernt, die wohl auch noch ein Kalkskelett hatte. Tatsächlich stellte sich eine massive Besserung ein. Aber nicht 100%-ig. Der linke Hoden zieht immer noch, und an manchen Tagen schmerzt der Knoten des linken Samenleiters. Im Vorleben hatte ich -wenn es mit der Partnerin passte- Sex im 2-stelligen Bereich pro Tag. Jetzt ist 3x schon viel, danach stellt sich ein unangenehmes Gefühl ein.

Heute, ein halbes Jahr nach der Letzen OP, hatte ich einen Termin bei einem anderen Urologen. Er sah sich das an und stellte direkt mit dem Auge fest, dass der linke Nebenhoden geschwollen ist. Ich produziere wohl immer noch mehr Spermien, als absorbiert werden können.

Diese OP ist dabei, meine Beziehung zu zerstören. Mein Unterbewusstsein steuert wesentlich mehr, als ich mir das hätte in dieser Angelegenheit vorstellen können. Rational und emotional stehe ich zu meiner Frau, aber es wird immer schwerer, mich ihr körperlich zu nähern. Ich will es, aber etwas in mir verweigert sich. Es ist der Teil von mir, welcher ihr „Schuld“ gibt und sie „bestrafen“ möchte. Sie empfindet auch diese Schuldgefühle, und nicht wenig Tränen sind die letzen Wochen geflossen. Ich bin bemüht, einen Weg aus dieser Misere zu finden. Ich denke an Paare, die eine Fehlgeburt erlebt haben und sich meist trennen. Schuld spielt hier immer eine Rolle, auch und gerade weil sie nicht rational ist. Derzeit haben wir ein so gestörtes Verhältnis dass die Tendenz in mir erwächst, mit einem Menschen zu leben, der von alldem nichts mitbekommen hat, also auch unbeteiligt war. Mal sehen, es liegt hier noch viel Arbeit vor mir. Und vielleicht ja auch noch eine OP.

Es war, neben der ersten Zigarette, DIE falscheste Entscheidung meines Lebens. Mach‘ es besser!


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