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    |- Chronische Schmerzen > Post-Vasektomie Schmerzsyndrom > Autoimmunologische Komplikationen nach einer Vasektomie
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offline SUEDBALKON
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3 Geschrieben Dienstag, Mai 28, 2019 @ 14:09:38  

Ja alle deine Fragen sind richtig. Allerdings hast Du wenig Chancen wenn Du das auf Vasektomie Schäden vorgibst, weil es eben so ist.

Gesunde Ernährung / antientzündlich:
Bei einer Veranstaltung meiner Krankenkasse fragte ich wie immer so frischfrei in den Pulk Expertinnen, was den bei Veränderung nach verpfuschter Vasektomie ... Entsetzen in den Blicken als wäre ich der Kinderschänder ..

Als Antwort: über sowas würde ich doch nicht mit IHNEN sprechen. sowas also

Mit einer Patientin im Hause der Krankenkasse über ähnliches nur das übliche bla bla das du aus Hausfrauenzeitschriften lesen kannst. Und das während eines Ernährungsseminar.

Mir hat nur geholfen: Tütenfraß vom A.di
Der Patientin: gleiches und später beim Internisten die Atemtests , Frucktose und Gluckkose, ein Wert ham erst 5 Jahre später raus. Warum? weil ich beide beantragt hatte, der Spezialist den 2 Wert verweigert hat, denn das könnte nicht sein.
Dann noch beachten geg was du empfindlich reagierst, das weglassen.
Bei akuter starker entzündlicher Reaktion: Kortison u sw

Sport Bewegung
ja auf jeden Fall, solange du noch kannst, Sport u Dehnungsübungen in moderater Art, keine Überdehnungen, extreme Dinge, die accumulieren sich ergeben starke Schmerzen mindest von Hoden bis Leisten

Psychologie
klar, alles mas du meinst, dich anspricht, und in deinem Umkreis zu finden ist. Allerdings wird kein Psychologe dir sofort glauben, dass Vasektomie dich körperlich und mit richtigen nicht eingebildeten Schmerzen versorgt. Deine Psyche nur durch die Körperlichen Beeinträchtigungen und wahnsinnige Schmerzen ev gereizt reagiert, überfordert weil diese Situation und die Unmöglichkeit zu einer Reparatur, ist.

Nicht wie die Fachmeinung: Dass Du nur glaubst, Du bildest Dir das nur ein. Du glaubst nur kein richtiger Mann mehr zu sein

Mach das mal, du wirst sehen mit welchen Schattierungen der Psyche deine Psychologen da dich als Psychokasper abklassieren wollen, vielleicht müssen, da die meisten ja auch nur Axxxlecker der Mediziner sind.

Massagen Triggerpunkt Cranio, Physio

klar sowieso, allerdings wollte mir niemand die Klöten bis Leiste massieren
Hab jetzt nen Club da scheinen die Mädels da etwas schmerzfreier zu sein, die erste Anfrage war mal positiv

Doch was du auf jeden Fall probieren solltest ist Emmett Behandlung. Ich kam damals darauf als ein User aus Philpinen im alten Forum um Hilfe bat. Emmett ein alter Kuhbusen.Masseur aus Australien ist der Guru der sanften Nervenmassage. User Toxpac hatte ich in Österreich den Tip geg der hat sich mit Mails bedankt, konnte dann wenigstens zeitweise ruhiger schlafen. wo isser hin?

Auch in meinem Kaff fand ich einen Emmett Behandler, nach sanftem ausstreichen der Nerven schwebte ich fast aus dem Raum, hielt ca 30 min an. und pissen konnte ich auch wieder fast normal.
Doch Achtung: Emmett ist erstens teuer und 2. kann nicht jeder die Griffe bei Vasektomie Schäden. Der Chefe ist öfter in Deu und bildet da aus. Man könnte auch mal auffordern mehr über Vas Schäden zu tun, wenn wir mal zu einem Treff aufrufen könnten. ist ne reine Überlegung von mir

Triggerpunkt Faszien ua
alle Ärzte haben mich ausgelacht als ich sagte 1993 dass die Häute v Hodensack und ganzer Körper geben muss die das gleiten aller Sehnen und Muskel gewährleistet.
Nach Flucht und Umzug nach Hause sagte mein neuer Physio, dass er schon vor 20 Jahren darüber geschrieben hat.

Mein Schmerzarzt hat fein mitgeschrieben, als ich ihm sagte wie ich mich mental bei Schmerz verhalte. Mit großen Augen und hat nix kapiert.
und hat mich dann bei Befürwortung einer Reha Rente usw falsch beurteilt und verarscht

Also bei aller Art von Behandlung kann man etwas annehmen, sehen dass dir niemand groß helfen kann, doch kleine Schritte gehen immer.

Wichtig ist vor einer Behandlung den jetzigen Zustand notieren, da selbst bei kleinen Erfolgen der vorherige Zustand verflogen ist

[geändert von SUEDBALKON am Dienstag, Mai 28, 2019 @ 14:12:52]

offline Juno
frisch dabei


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Beiträge: 13

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2 Geschrieben Donnerstag, Mai 23, 2019 @ 20:44:28  

Ich denke, es ist für uns Betroffene, und ich schliesse jetzt von mir als Person mit geringer Stresstoleranz und einer sich entwickelnden Angststörung, nicht wirklich zielführend, in medizinische Fachartikel abzutauchen, zumal wir auch nur Laien sind (was auch auf das Gros der sogenannten Ärzte zutrifft) und auch die Studien nicht eindeutig sind.

Was - mir zumindest - sehr viel wichtiger erscheint, ist, wie man mit solchen Informationen umgeht bzw. wie man "klaren Kopf" bewahrt und Rahmenbedingungen schafft, um den Rest seines Lebens möglichst angenehm zu verbringen, ohne sich selbst verrückt zu machen und eventuelle tatsächliche negative Begleiterscheinungen noch zu verstärken; der Kreislauf Angst -> Schmerzen -> Immunsystem -> Angst etc. soll ja nicht selbstverstärkend werden.

Es wäre sehr hilfreich für Betroffene, wenn man hier Methoden, Ideen, Vorschläge auflisten könnte, die einem helfen, ruhig, gesund und gelassen zu bleiben. Ich denke an Dinge wie:

- gesunde Ernährung; anti-entzündliche Ernährung; Paläo-Diet; Ideen gibt es genug - wer kann dazu vielleicht was posten?
- Sport, Bewegung; Ausschüttung von Endorphinen
- psychologische Betreuung; Loslassen von negativen Gedanken; Meditation; Achtsamkeitsübungen; Yoga; Progressive Muskelrelaxation; Spazieren gehen; etc.
- Massagen, Physiotherapie
- ???

Bitte teilt Eure Erfahrungen, was euch hilft, mental stark zu bleiben!

[geändert von Juno am Donnerstag, Mai 23, 2019 @ 20:44:57]

offline Uwe
hat sich eingelebt


Registriert: Nov 2016
Beiträge: 158

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1 Geschrieben Donnerstag, Mai 23, 2019 @ 18:07:38  

Ich widme diesem Thema ein eigenes Foren-Thema, damit es besser gefunden werden kann.

Einiges Forenmitglieder haben bereits hier Beiträge zu diesem Thema gepostet:
http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/nuetzlicher-link-zum-thema-buch-eines-betroffenen_44_678.html

Weiterhin kann hier:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/dokumente/Vasektomie-Vortrag-Prof.-Rhomberg.pdf
ein PDF-Dokument heruntergeladen werden, das sich u.a. auch mit dem Thema der Autoimmunreaktion nach einer Vasektomie befasst. Auszug (Seite 7 oben):

Als Langzeiteffekt kann auch eine dauerhafte Herabsetzung der Libido eintreten, doch wurde die alarmierendste mögliche Komplikation jedoch erst in den letzten Jahren beschrieben, nämlich die Gefahr einer Demenzentwicklung [2,15]. Die Veränderungen treten oft als primäre progrediente Aphasie (PPA), eine Form der Alzheimer'schen Krankheit auf und beruhen möglicherweise auf einer Autoimmunreaktion. Interessanterweise gibt es ein gemeinsames Antigen auf der Oberfläche der Spermien des Mannes und an den Myelinscheiden (Ummantelung der Nerven mit einer Lipoproteinschicht) der Stirnhirnregion: das Tau-Protein. Kommt es nun im Zuge der Vasektomie zu einer Exposition der Spermien mit Blutzellen, so kann es zur Antikörperbildung gegen das Tau-Protein kommen. Hier sind sicher noch manche Fragen offen. Spermien-Antikörper können nach einer Vasektomie in etwa 60% der Fälle nachgewiesen werden, doch ist natürlich nur ein kleiner Teil der Männer von einer Demenz bedroht. In einer Arbeit von Weintraub und Mitarbeitern [15] wurden unter 47 Patienten mit einer PPA in 40% der Fälle eine Vasektomie in der Krankengeschichte gefunden - im Gegensatz zu 16% bei 57 Kontrollpattenten ohne Gedächtnisstörungen (p=0.02). Es handelte sich um eine „Case-Control"-Studie mit altersstandardisierter Angabe der Vasektomierate [15]. Die Sprachstörung trat bei den Vasektomierten im Vergleich zu den Kontrollpatienten in einem jüngeren Alter auf (58.8 vs. 62.9 J; p=0.03). Weitere Untersuchungen zu diesem Problem wären dringend notwendig.

[geändert von Uwe am Freitag, Mai 24, 2019 @ 08:07:17]

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