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Autor Beiträge
offline Uwe
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Registriert: Nov 2016
Beiträge: 136

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7 Geschrieben Mittwoch, August 22, 2018 @ 20:36:15  

Hallo Juno,

3 Monate abwarten unter Schmerzmedikation ist sinnvoll. Sollten die Schmerzen dann nach 3 Monaten und Absetzen der Medikamente nicht verschwunden sein, so sollte tatsächlich über eine Nachfolgeoperation nachgedacht werden. Hierbei nur die Möglichkeit der Entfernung von Spermagranulomen in Betracht zu ziehen, ist Quatsch. Es gibt weitere Optionen (z.B. Refertilisierung, Nebenhodenentfernung, Entfernung eines kompletten Hodens), die sie dann zusammen mit ihrem behandelnden Arzt bezüglich ihrer Vor- und Nachteile durchsprechen sollten. Haben sich tatsächlich Spermagranulome gebildet, können diese natürlich im Zuge der OP mit entfernt werden.

[geändert von Uwe am Donnerstag, August 23, 2018 @ 18:40:07]

offline Juno
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6 Geschrieben Dienstag, August 21, 2018 @ 18:06:07  

Danke Uwe,

war heute beim Arzt und habe Schmerzmittel verschrieben bekommen (siehe Antwort ein wenig weiter unten).
Danke auch für den anderen Link - eine sehr gute Zusammenfassung, wie es auf den 1. Blick scheint.

LG
Juno

Quote:
Erstellt von Uwe

Hallo Juno,

begeben sie sich zeitnah in ärztliche Behandlung und lassen sie sich auch Schmerzmittel verschreiben. Schmerzmittel sind sehr wichtig, damit sich möglichst kein Schmerzgedächtnis ausbildet.

Ansonsten steht alles wichtige schon hier im Forum bzw. auch hier:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/gruppen/vasektomie.html

Alles Gute!



offline Juno
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Beiträge: 4

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5 Geschrieben Dienstag, August 21, 2018 @ 18:04:56  

Hallo he,

Danke für die Infos. Ich war heute beim Urologen, der die OP durchgeführt hat. Er hat die Hoden per Ultraschall untersucht und meinte, es wäre noch sehr geschwollen und wir sollten erst Mal das abwarten.
Gleichzeitig bekam ich Tramadolhydrochlorid (eine abgemilderte Form von Morphin) verschrieben (max 4 Tab a 50 mg), das ich gleichzeitig mit normalen Schmerzmitteln (Ibuprofen, 3 x 600 mg) nehmen sollte, für 2 Wochen, und dann wieder Bericht erstatten. Er meinte, innerhalb eines Monats nach der OP wäre das noch kein Grund zur Sorge, und nicht alle Patienten, die jetzt noch Schmerzen hätten, würden chronische Schmerzen entwickeln.
Da mir ohnehin nichts übrig bleibt, werde ich erst Mal abwarten und hoffe noch, dass es besser wird, aber ich habe ein schlechtes Gefühl, wenn ich ehrlich bin.
Er meinte auch, wenn in 3 Monaten noch keine Besserung da wäre, sollte ich wieder kommen, eventuell noch eine Nachfolge OP zur Entfernung von Spermagranulomen, falls diese sich bilden sollten. Ganz klar ist mir nicht, wie er das jetzt schon eingrenzen konnte, aber wie gesagt, ich nehme erst Mal die Tabletten und werde abwarten.

LG
Juno

Quote:
Erstellt von he

Hallo Juno,
ich würde auf keinen Fall so kurzfristig eine neue OP machen lassen. Es handelt sich oft um Nervenschmerzen durch bei der OP verletzte Nerven. Ich würde
1. dem verantwortlichen Arzt eine 6 unter Jameda verpassen und die Postvasektomieschmerzen ausdrücklich erwähnen. Hilfe ist von diesen Leuten i.d.R. nicht mehr zu erwarten. Nach meiner Erfahrung versuchen die sich vor jeder Verantwortung zu drücken und verschreiben dir auch noch die falschen Pillen (Ibo, Novalgin usw.).

Bei mir hat am besten gewirkt:

1. Pregabalin 2*100 mg gegen Nervenschmerzen und Magnesium hochdosiert zur Entspannung der Muskulatur
2. Schmerzhypnose von einem wirklich guten Arzt (ich kann Dir jemanden in HH empfehlen)
3. mal alleine für einige Tage Woche wegfahren (Strand o.ä.)

Die beiden letzten Punkte sollen nicht heißen, dass Du dir die Schmerzen nur einbildest, aber Nervenschmerzen und Verkrampfungen der Muskulatur lassen sich über den Kopf und den inneren Medizinkoffer am besten behandeln!

4. Gib deinem Körper Zeit und gerate nicht in Panik (was zugegebener Massen nicht leicht ist). Die Schmerzen gehen auch nach längerer Zeit wieder weg.
5. Berichte uns von Deinen Erfolgen hier im Forum, das gibt auch anderen Mut.


offline he
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4 Geschrieben Montag, August 20, 2018 @ 21:14:11  

Hallo Juno,
ich würde auf keinen Fall so kurzfristig eine neue OP machen lassen. Es handelt sich oft um Nervenschmerzen durch bei der OP verletzte Nerven. Ich würde
1. dem verantwortlichen Arzt eine 6 unter Jameda verpassen und die Postvasektomieschmerzen ausdrücklich erwähnen. Hilfe ist von diesen Leuten i.d.R. nicht mehr zu erwarten. Nach meiner Erfahrung versuchen die sich vor jeder Verantwortung zu drücken und verschreiben dir auch noch die falschen Pillen (Ibo, Novalgin usw.).

Bei mir hat am besten gewirkt:

1. Pregabalin 2*100 mg gegen Nervenschmerzen und Magnesium hochdosiert zur Entspannung der Muskulatur
2. Schmerzhypnose von einem wirklich guten Arzt (ich kann Dir jemanden in HH empfehlen)
3. mal alleine für einige Tage Woche wegfahren (Strand o.ä.)

Die beiden letzten Punkte sollen nicht heißen, dass Du dir die Schmerzen nur einbildest, aber Nervenschmerzen und Verkrampfungen der Muskulatur lassen sich über den Kopf und den inneren Medizinkoffer am besten behandeln!

4. Gib deinem Körper Zeit und gerate nicht in Panik (was zugegebener Massen nicht leicht ist). Die Schmerzen gehen auch nach längerer Zeit wieder weg.
5. Berichte uns von Deinen Erfolgen hier im Forum, das gibt auch anderen Mut.


offline Uwe
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3 Geschrieben Montag, August 20, 2018 @ 21:09:28  

PS: Diese Thread ist vielleicht auch interessant für sie:

http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/blog-eines-arztes-aus-den-usa-zum-post-vasektomie-schmerzsyndrom_44_562.html

offline Uwe
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2 Geschrieben Montag, August 20, 2018 @ 21:08:07  

Hallo Juno,

begeben sie sich zeitnah in ärztliche Behandlung und lassen sie sich auch Schmerzmittel verschreiben. Schmerzmittel sind sehr wichtig, damit sich möglichst kein Schmerzgedächtnis ausbildet.

Ansonsten steht alles wichtige schon hier im Forum bzw. auch hier:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/gruppen/vasektomie.html

Alles Gute!

offline Juno
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1 Geschrieben Montag, August 20, 2018 @ 19:37:34  

Hallo,
ich bin neu hier im Forum. Ich hatte vor 4 Wochen eine Vasektomie machen lassen, und habe bis heute starke Schmerzen, eher links, im Hodenbereich, und des zieht in den Unterleib.
Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es ein großer Fehler war, die Vasektomie machen zu lassen, und frage mich nun, was ich machen kann, damit die Situation besser wird. Ich möchte keine Zeit verlieren, da Zeit eventuell eine Rolle spielt? Kann man die OP zumindest ansatzweise rückgängig machen (nicht wegen der Fertilität), sondern wegen der Schmerzen? Ich nehme bis dato keine Schmerzmittel. Was soll ich machen?
LG
Juno
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