SchmerzLOS e.V. PM  |  Einstellungen  |  Anmelden  |  Mitglieder  |  Suche  |  Hilfe   
    |- Chronische Schmerzen > Post-Vasektomie Schmerzsyndrom > PVS = 1-5% Unfähigkeit des Urologen und schwere Körperverletzung
Antworten  nach unten Ausdruckbare Version zeigen
Thema zurück | Thema vor
Autor Beiträge
offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


Registriert: Okt 2017
Beiträge: 34

Profil betrachten Dominik RIEDO E-Mail senden an Dominik RIEDO Private Mitteilung senden an Dominik RIEDO Finde mehr Beiträge von Dominik RIEDO Beitrag ändern oder löschen Zitieren
5 Geschrieben Sonntag, Februar 25, 2018 @ 17:43:09  

Hallo Harald
Ich weiss nicht, ob es wirklich Geld ist oder Unfähigkeit, hier etwas zu finden. Es ist wohl eher so, dass es wirklich verdammt schwierig ist. Dafür sollte man meinen, man würde eine Vasektomie gar nicht mehr anbieten, wenn sicher mindestens 3 Prozent danach ein Leben lang leiden (einige noch psychisch oder nach Hodenverlust; also eher 4 bis 5 Prozent).
Ja, bei mir gehe ich davon aus, dass es Nerven sind, denn a) war ich blöderweise vermutlich gar nie fruchtbar (also ist das mit den Spermien, die sich stauen, kaum relevant); und b) tut es mir nicht nur in den Hoden, sondern auch in die Leiste bzw. eher Bauchmitte hin nach oben weh. Eine Denervierung (Neurolyse) hätte kaum Sinn, da eine Anästhesie in diese Gegend nach knapp drei Monaten schon keine Besserung mehr brachte ...
Was also tun? Ich denke ernsthaft über Suizid nach. Aber eigentlich lebe ich gerne. Nur bitte ohne diesen Schmerz. Ich hatte und habe schon genug andere Sachen; hatte das auch alles gesagt im Vorgespräch, aber da war alles "kein Problem": Mein Urologe war wohl echt brutal auf die 1'000 Franken aus.
LG
offline he
neu hier


Registriert: Feb 2018
Beiträge: 4

Profil betrachten he E-Mail senden an he Private Mitteilung senden an he Finde mehr Beiträge von he Beitrag ändern oder löschen Zitieren
4 Geschrieben Sonntag, Februar 25, 2018 @ 16:51:39  

Hi Dominik,
da hast Du erstens Recht und zweitens mein völliges Verständnis. Ich wurde über mögliche Folgen auch nicht aufgeklärt, wenn man von der Standardformulierung im mehrseitigen Kleingedruckten absieht. Aber sowas muss man heute bei jeder noch so kleinen OP unterschreiben und steht in keinem Verhältnis zum Risiko dieser OP.
Wäre es denn in Deinem Fall nicht auch möglich, dass der Arzt bei der OP Nerven verletzt oder irgendwie irritiert hat? Diese Strukturen sind ja mit dem bloßen Auge kaum sichtbar und können von einem ungeübten bzw. unfähigen Arzt oder aus Unvorsichtigkeit leicht verletzt werden. Mir geht es in erster Linie um die Eingrenzung der möglichen Ursachen und damit Findung einer plausiblen Diagnose. Meines Wissens die erforderliche Grundlage für eine gute Therapie. Das Wissen um diese Kausalitäten scheint bei unseren Uros verloren gegangen zu sein! Oder es zahlt keiner dafür, was wahrscheinlicher ist!
LG Harald

offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


Registriert: Okt 2017
Beiträge: 34

Profil betrachten Dominik RIEDO E-Mail senden an Dominik RIEDO Private Mitteilung senden an Dominik RIEDO Finde mehr Beiträge von Dominik RIEDO Beitrag ändern oder löschen Zitieren
3 Geschrieben Sonntag, Februar 25, 2018 @ 08:34:50  

Hallo he
Bei mir hätte ich bei der OP zusehen können. Hatte aber die Augen geschlossen oder blickte nach oben. Das Herausgeschnippselte zeigte mir der Arzt erst hinterher. Zudem war nur er anwesend, keine Praxishilfe (lediglich am Anfang kurz). Meine Partnerin durfte zudem zusehen. Bei mir war wohl wirklich nicht der Eingriff selbst das Problem, sondern einfach, dass es ein Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom gibt, über das ich nicht nur nicht aufgeklärt wurde, sondern das mir zuvor bei meiner Frage, was das sei, verleugnet wurde. Deswegen bin ich so böse auf meinen Urologen.
Liebe Grüsse
offline Uwe
hat sich eingelebt


Registriert: Nov 2016
Beiträge: 138

Profil betrachten Uwe E-Mail senden an Uwe Private Mitteilung senden an Uwe Finde mehr Beiträge von Uwe Beitrag ändern oder löschen Zitieren
2 Geschrieben Freitag, Februar 23, 2018 @ 13:44:25  

Danke für deinen Bericht, he!

Und: Alles Gute!

offline he
neu hier


Registriert: Feb 2018
Beiträge: 4

Profil betrachten he E-Mail senden an he Private Mitteilung senden an he Finde mehr Beiträge von he Beitrag ändern oder löschen Zitieren
1 Geschrieben Donnerstag, Februar 22, 2018 @ 18:05:31  

Hallo liebe Leidensgenossen,

heute möchte ich Euch meinen persönlichen PVS-Albtraum schildern. Ich bin schon seit einiger Zeit stiller Mitleser und habe mich im alten Forum nur kurz zu Wort gemeldet, hatte aber bisher nicht die Kraft, meine ganze Story ausführlich zu schildern.

Es fing Ende 2014 an. Nach reiflicher, mehrjähriger Überlegung und Abwägung, diversen Umfragen im privaten Umfeld, beschloss ich den verantwortungsvollen Schritt einer Vasektomie zu wagen. Sollte ja auch nach ärztlicher Auskunft vollkommen harmlos und ohne jegliche Nachwirkung sein. Mit Mitte 50 war die Familienplanung ohnehin abgeschlossen. Leider bin ich nicht auf die Idee gekommen, nach „Vasektomie Probleme“ zu googeln, dann wäre ich vermutlich auf das alte Forum gestoßen und hätte mir die Sache noch einmal gründlich überlegt.
So aber bin ich nach kurzer Umfrage auf einen erfahrenen Arzt gestoßen, habe mir einen Termin geben lassen und bin an einem Tag X dort erschienen. Bei der Vorbesprechung war der Arzt und eine Sprechstundenhilfe anwesend. Keine Hinweise auf irgendwelche Risiken, dafür aber eine mehrseitige Broschüre mit einem Halbsatz auf der dritten Seite, wo die Rede von „in seltenen Fällen länger andauernden Schmerzen“ war. Aber das steht ja auch auf jedem Beipackzettel…

Vor der OP legte ich mich auf einen Tisch. Der Arzt stand rechts von mir und die schon bekannte Sprechstundenhilfe näherte sich von links mit merkwürdig theatralischem Blick. Dann hatte der Arzt einen Paravent zur Hand, fragte nur kurz: „Sie wollen doch nicht zusehen, oder?“ und stellte mir diesen vor die Nase. Der Rest lief weitestgehend schweigend ab. Zuerst spürte ich nur kurz den Stich der Betäubungsnadel. Dann legte der Arzt, immer noch rechts von mir stehend, los, und präsentierte mir nach kurzer Zeit ein ca. zwei Zentimeter langes Stück von meinem Samenleiter direkt vor der Nase mit den Worten: “Wollen Sie den mitnehmen?“ Wollte ich nicht. Ich war nur etwas überrascht, dass er mir das entnommene Organ ca. 10 cm vor die Nase hält, obwohl er vorher so fürsorglich für Sichtschutz gesorgt hatte. Von dem Eingriff hatte ich nichts bemerkt.

Dann geschah folgendes: Der Arzt blieb aufrecht stehen und die Sprechstundenhilfe beugte sich vor. Nach wenigen Sekunden spürte ich einen stechenden Schmerz, trotz Betäubung. Das wiederholte sich 4-5 Mal. Der Schmerz war so stark, dass ich jedesmal aufschrie. Erst dann beugte sich der Arzt wieder vor und nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei. Die beiden verschwanden wortlos und ließen mich nach Wegstellen des Paravents liegen. Es kam eine weitere Person im weißen Kittel (es war so eine Art gemietete Tagesklinik, also nicht die Arztpraxis) und begleitete mich ins Nebenzimmer. Ich war froh, dass der Spaß vorbei war und wunderte mich zwar über den plötzlichen Schmerz auf der linken Seite, dachte aber noch nicht an Schlimmeres.
Von da an hatte ich ca. 1,5 Jahre linksseitig einen leichten Schmerz, immer in der Erwartung, dass sich das ganze legen würde, der Körper gewöhnt sich ja an vieles. Beim Abholen des Probebechers ist mir noch der um Entschuldigung bittende Blick der Sprechstundenhilfe im Gedächtnis geblieben, der mich damals sehr verwundert hat.

Auf der rechten Seite habe ich bei der OP nichts gemerkt und bis heute keinerlei Probleme!

Dann kam Anfang 2016. Ich hatte Stress und war häufig joggen, als plötzlich ein fieses Stechen im linken Hoden begann. Natürlich wusste ich, dass es mit der Vasektomie zusammenhing, erklärte mir das plötzliche Auftreten des Schmerzes aber mit dem Stress. Und der Schmerz ging nicht weg. Nicht am darauf folgenden Tag, nicht in der folgenden Woche und nicht im folgenden Monat. Ein dumpfer Druckschmerz und ein Stechen. Der Schmerz ging über in die Leiste und den Unterbauch. Tag und Nacht. Ich habe über 1 Jahr gefühlt nur 1-1,5 Stunden im Stück schlafen können. Nach ca. 2 Monaten kam eine schwere Depression dazu. In 2016 stand ich mind. 5 Mal kurz vorm Suizid, dieser ständige Schmerz hat mich fast wahnsinnig gemacht. Ich wollte nur noch sterben.
Natürlich war ich wieder beim behandelnden Urologen. Ich glaubte zu dem Zeitpunkt noch, die Ärzte können helfen und wollen auch helfen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich dann auch mal nach „Vasektomie Probleme“ gegoogelt und bin auf das alte Forum gestoßen. Was zur weiteren Beunruhigung führte. Andererseits war es schon damals der einzige Ort, an dem man auf Leidensgenossen und Verständnis gestoßen ist.

Vom behandelnden Urologen sind mir noch folgende Sätze in Erinnerung:

„Ich versteh das nicht. Wieso gehen Sie nicht zum Fitness oder gehen schwimmen.“

„PVS ist eine Erfindung amerikanischer Ärzte.“

„Seien Sie doch froh, dass Sie keinen Krebs haben.“

Beim Verlassen der Praxis: „Das ist das Beckenschmerzsyndrom. Das kommt immer wieder. Da kenn ich Leute, die schon bei über 20 Ärzten waren.“
Soviel zu diesem Arzt. Ich war insgesamt 3 Mal bei ihm. Außer Ibuprofen und Novalgin intravenös fiel ihm nichts weiteres ein. Hat natürlich beides nichts geholfen.
Als ich ihm dann ca. 2 Monate später ein vernichtendes Urteil bei Jameda schrieb, kam prompt 3 Tage später eine unverschämte Rechnung (Privatpatient) über 400 Euro für in der Summe 30 min sinnloser Behandlung.

Und das Leiden ging weiter. Aufgrund meiner Selbständigkeit konnte ich von meinen Rücklagen leben. Aber der wirtschaftliche Verlust ist über 2 Jahre betrachtet enorm. Heute geht es mir nur noch um Gesundheit und Schmerzfreiheit.

Ich war bis heute bei 11 Urologen, 1 Schmerztherapeuten, 5 Psychos, 1 Hausarzt, 1 Internist, 5 Heilpraktikern… usw. … Zwischendurch gab es eine leichte Linderung, aber von Heilung ist keine Rede. Was ich in diesem Gesundheitssystem alles erlebt habe, wäre ein Buch für sich wert.

Hier ein Auszug bzgl. Der Urologen:
1. Urologe gab sich Mühe, tastete ab, machte Ultraschall und verschrieb Voltaren. Half nichts.
2. Urologe verschrieb Antibiotika und meinte, man könne evtl. den Nebenhoden abschälen (obwohl er organisch nichts feststellen konnte). Als er von dem anderen Arzt hörte, meinte er nur, das sei ein guter Bekannter von ihm und im übrigen sei er auch als Sachverständiger tätig (falls ich auf die Idee käme, Ärger zu machen).
3. War ein Chefarzt in einer größeren Klinik. Hier scheint man über bessere Ultraschallgeräte zu verfügen. Der Assistenzarzt hat eine vergrößerte Aufnahme vom linken Nebenhoden gemacht und im Vergleich zum rechten Nebenhoden festgestellt: „Hier sieht man, links ist alles vernarbt und verhärtet. Rechts alles in Ordnung. Und natürlich staut sich das bei jedem Mann.“ Da hatte ich das Ergebnis also schwarz auf weiß am Monitor mit eigenen Augen! Hinterher beim Chefarzt wurde nur kurz nach dem Operateur gefragt, der scheinbar bekannt war. Dann wurde auf psychische Ursachen verwiesen und eine Schmerz- und Psychotherapie im eigenen Haus empfohlen. Kein Wort über die Vernarbungen oder sonstige Ursachen. Von weiteren OP`s wurde abgeraten. In der Rechnung ca. weitere 2 Monate später über immerhin 500 Euro inkl. Laborkosten stand dann als Diagnose: „Hodenschmerzen links“, also das, weshalb ich dort war, immerhin. Auf Nachfrage, ob ich die Ultraschallbilder bekommen könnte, wurde mir mitgeteilt, dass diese nicht ausgedruckt werden könnten. Nach nochmaliger Nachfrage wurden mir Laserdrucke zugesandt, auf denen man nur schwarze Flecken erkennen konnte. Nach nochmaliger Nachfrage wurden mir weitere Druckausgaben zugesagt, aber es kam nichts mehr. Angeblich können keine Dateien erzeugt werden (obwohl heute die Bilder direkt auf den Monitor des Arztes übertragen werden). ???

4. Urologe: Zwischenzeitlich hatte ich auch auf eine Refertilisierung gehofft und bin zu dem führenden Spezialisten in Düsseldorf gereist. Dieser scheint in seinem Fachgebiet tatsächlich gut zu sein, zumal er sich auf diese eine OP spezialisiert hat. Bei der Untersuchung hat er sich dann aber im Ultraschall nur die gesunde Seite angeschaut mit dem Hinweis:“ Die andere Seite sehe ich mir jetzt nicht an, da haben Sie ja Schmerzen.“ Das hat mich stark irritiert. Überhaupt drehte sich ein Großteil des Gespräches um die Abrechnung. Ich denke, er ist in seinem Fach sehr gut, aber ob er uns von den Schmerzen heilen kann…

5. Urologe: Der angeblich beste Androloge Europas in Hamburg. Ein netter Arzt, aber leider auch keine Lösung.

6. Urologe: Verschreibt erstmal 2400 mg Iboprofen täglich für einen Monat. Habe ich tatsächlich auch genommen. Außer beträchtlichen Nebenwirkungen keine Verbesserung.

7. Urologe: Wieder eine Klinik mit Chefarzt. War sich sicher, dass die Schmerzen vom linken Nebenhoden kommen. Verschrieb auf MEINE Empfehlung Pregabalin und gab den Hinweis:“ Sie müssen sich einfach schöne Gedanken machen“.

8. Die übrigen schenke ich mir

Zu den Psychos: Ca. 80% benötigen dringend eine eigene Therapie, bei den restlichen 20% hat man über ein Jahr Wartezeit. Bei den Heilpraktikern sieht es nicht anders aus.


Zusammenfassung:
Ich betrachte das ganze als schwere fahrlässige Körperverletzung, da der Arzt aus mir unerfindlichen Gründen seine Sprechstundenhilfe hat operieren lassen (ist tatsächlich nur eine Aushilfe, habe ich recherchiert). Leider gibt es nur 3 Zeugen: den Arzt, die Hilfe und mich.

In diesem Zusammenhang würde es mich sehr interessieren, ob die OP-Umstände normal waren (wurde bei Euch ebenfalls ein Paravent aufgestellt, stand rechts der Arzt und links die Schwester während der OP?)

Jetzt das vielleicht wichtigste:
Meine persönliche Einschätzung: Da bei mir rechts bis heute keinerlei Probleme aufgetreten sind, links aber schon bei der OP, vermute ich, dass die Schmerzen durch eine Verletzung der Nerven hervorgerufen werden. Wahrscheinlich staut sich das Spermium bei jedem vasektomierten Mann, allerdings in der Regel völlig schmerzlos. Erst durch die Nervenirritation entsteht der Druckschmerz. Ein länger andauernder Schmerz, gerade in diesem sensiblen Bereich, führt zu Panik, Angst, Depression und damit Verschlimmerung. Also dem PVS als Untersyndrom des CPPS. Das Ganze führt zu Verkrampfungen der inneren glatten Muskulatur (der Samenleiter wird von einem glatten Muskel umhüllt), Nebenhoden usw. Die Verkrampfungen reichen bis in den Unterbauch, Prostata. Da dieser Bereich in der asiatischen Medizin nicht umsonst als Ursprung der Lebensfreude und Lebenskraft bezeichnet wird, hat dieses massive Auswirkungen auf den Hormonhaushalt (meine Testosteronwerte waren zwischenzeitlich auf unter 2,0 irgendwas, also weit im Keller) und damit auf die Psyche. Im kleinen Becken laufen extrem viele Nerven zusammen. Panikattacken und Depression sind die Folge.

Leider wird uns Betroffenen nicht nur seitens der Ärzte nicht geholfen, auch die Umgebung, Freunde, Bekannte, z.T. Familie, bringen oft wenig Verständnis auf. Ich musste mir Sprüche anhören wie: „Aber Du hast es doch gewollt“. Bei Männern wie bei Frauen sind Genitalprobleme immer noch ein Tabu. Außerdem lässt sich mit uns kein Geld verdienen. Bei den meisten Arztbesuchen hatte ich immer das Gefühl, die erste Frage des Arztes war: Wie kann ich das am besten abrechnen und schnell wieder loswerden.

Ursache und Wirkung wird vertauscht. Die Depression kam nach dem Schmerz und nicht umgekehrt.

Am meisten hat mir noch Google geholfen. Hier fand ich nicht nur dieses bzw. das alte Forum, hier fand ich auch einige wichtige und ehrlich Hinweise.
Was mir nicht geholfen hat: Urologen, die scheinbar außer ihrem Latein nicht viel mitbekommen haben. Diverse Schmerzmittel, von denselben verschrieben, wie Paracetamol, Ibuprofen, Voltaren, Novalgin…
Was mir geholfen hat: Magnesium, als Tablette und besser noch als Öl oder Gel direkt auf die Schmerzregion aufgetragen. Einziehen lassen und die Verkrampfungen lösen sich nach einiger Zeit. Unbedingt probieren!!! Kann am Anfang etwas brennen, aber es führt tatsächlich zur Entkrampfung der Schmerzregion. Würde mich sehr interessieren, welche Erfahrung ihr damit macht.

Außerdem nehme ich z.Z. noch 200 mg Pregabalin und Johanniskraut.
Und natürlich sollte man sich einen wirklich fähigen Psycho suchen. Der Kopf ist immer noch die effektivste Apotheke.
Das wars fürs erste. Wie gesagt, ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir Eure OP-Situation schildert.

Zur Zeit befinde ich mich wohl Dank des Magnesiumöls auf dem Weg der Besserung. Eine Heilung ist möglich!

Und vielen Dank an Uwe, für seine Forumsarbeit!



Antworten  nach oben ^  
Webmaster | SchmerzLOS e.V | Nutzungsbedingungen Zeitangaben sind GMT +1 Stunden.
 
Willkommen auf SchmerzLOS e.V., Guest!  
Login
Benutzername :
Passwort :
Melden Sie sich bitte an, um alle Foren-Funktionen nutzen zu können. Die Anmeldung ist kostenlos. Hier Anmelden!
Forum Regeln und Beschreibung
Wer darf in diesem Forum lesen ? Jedes Mitglied oder Gast
Wer darf neue Beiträge schreiben ? Jedes Mitglied
Wer darf auf Beiträge antworten ? Jedes Mitglied
Wer darf Beiträge editieren? Jeder Autor
Dieses Forum dient zum Austausch falls Du nach einer Vasektomie (= Sterilisation beim Mann) vom Post-Vasektomie Schmerzsyndrom betroffen bist
Im Moment aktive Benutzer: 2
Im Moment sind 0 Mitglied(er) und 2 Gäste anwesend. | Besucher-Rekord war 42 am 24/10/2012 13:57:24
In diesem Forum suchen
Schlüsselwortsuche: Suchen :
»Hol Dir Dein Forum gratis« Powered by CuteCast v5.0 - Copyright © 2001-2009 ArtsCore Studios
Besucherzaehler