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offline rm
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11 Geschrieben Mittwoch, Februar 21, 2018 @ 17:21:22  

Ich wäre auch froh, es nie gemacht zu haben. Leser, falls Du unsicher bist, schau Dir zuerst diesen ganzen Blog an: nie Vasektomie!
offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


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10 Geschrieben Mittwoch, November 22, 2017 @ 16:32:03  

ist bereits ein Problem, ja. Zumindest eine starke Belastung.
offline Max
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9 Geschrieben Mittwoch, November 22, 2017 @ 16:26:38  

Ok, ich hoffe deine Frau steht bei diesem steinigen Weg weiterhin hinter dir.

Ein Engpass an Ressourcen (Geld, Zeit, Lebensqualität, usw..) belastet leider oftmals die festesten Bindungen.

Viel Glück

offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


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8 Geschrieben Mittwoch, November 22, 2017 @ 10:36:53  

Ah, meine Vasektomie war diesen Frühling 2017.
offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


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7 Geschrieben Montag, November 20, 2017 @ 22:59:44  

"Eine konsequente und schriftliche Aufklärung des Patienten über mögliche Alternativen, die theoretische Irreversibilität des Eingriffs und die Notwendigkeit einer Kontrolle des Resultats mittels Spermiogramm vor dem Absetzen anderer Verhütungsmittel ist unverzichtbar." - Dem war leider auch nicht so. Also die Alternativen!
offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


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6 Geschrieben Montag, November 20, 2017 @ 22:57:22  

Danke, Du scheinst Dich da doch ein wenig auszukennen. Das Problem ist einfach immer: Das kostet Geld und Zeit und Energie. Und davon gehen meine Schmerzen auch nicht weg. Ich wünschte mir, ich hätte ein klein wenig mehr informiert, so wie Du Dich. Zwei Tage später wusste ich es. Und hätte er nicht gelogen, hätte ich es nie gemacht. Ich hatte für mich entschieden, wenn es ein Risiko von einem Prozent gibt, mache ich es nicht. Die Zahl war zufällig gewählt ... :-) Im Moment ist meine Krankenkasse, die ja nun die Nachfolgekosten hauptsächlich tragen muss, am Abklären, ob sie ihn verklagen wollen. Dann könnte ich mich dranhängen. Wenn die aber sagen, es lohne sich nicht, muss ich wohl zum gleichen Schluss kommen.
Ich hatte mich einfach drauf verlassen, dass Ärzte in ihrem Fachgebiet einem zwar gerne Operationen andrehen, aber doch immerhin auf Fragen die korrekten Antworten geben ... Leider ist dem offenbar nicht immer so.
Wie gesagt, DANK nochmals!
D
offline Max
frisch dabei


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5 Geschrieben Montag, November 20, 2017 @ 22:26:32  

DACH = Deutschland, Austria, Schweiz

Die Kliniken, Ärzte, Kammern, Kassen, sind ja auch in gewisser weise verpflichtet sich auf den aktuellsten Stand ihrer jeweiligen Disziplin zu halten. Insbesondere im Gesundheitswesen.

Ich würde mich mal informieren, wie aktuelle Zahlen, Forschungsergebnise usw. bei euch publik gemacht werden. Wie ist der Weg? Die Architektur des Informationskanals...usw. Wurde der Arzt über diese Zahlen aktiv (Fortbildung, Kongress, Eigeninitiative Recherche, usw.. also alles wo man den Informationszugewinn nicht leugnen kann) oder passiv informiert (Abos, Newsletter, also alles wo man leugnen könnte es dann doch nicht gewusst zu haben).

Probiere von vorne bis hinten alle Wege zu verfolgen. Versetzt dich in die Lage der damaligen Forscher, und heutigen Ärzte. Wie kommen die aktuellen Zahlen in die Hände und Köpfe der Operateure?

Warst du schon mal in juristischer Beratung? Also weist du ganz sicher (von einem Fachanwalt, nicht von einem Arzt), dass die 1% Hürde die einzige Vorraussetzung für einen Rechtsstreit ist?

Ich kann dich da natürlich auch nicht beraten, oder dir Sicherheiten geben. Ich habe darin keine Erfahrung. Das was ich dir sage, sind nur meine intuitiven Gedankengänge.

offline Dominik RIEDO
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4 Geschrieben Montag, November 20, 2017 @ 21:17:14  

Hallo MAX
Danke! Du, was ist "DACH" genau?Und diese Zahlen bei Michelsen et al., wo finde ich diese Studien genau? Du hast je gesehen, dass ich jetzt in der Schweiz auch einen Blog führe, um andere Männer vor der Gefahr aufmerksam zu machen.
Das mit den Zahlen habe ich vom Chefarzt des Forschungsspitals. Vor Gericht käme es dann eben drauf an, zu zeigen, dass man sehr wohl davon ausgehen kann, dass es mehr als 1 Prozent ist. Aber die Lobby der Ärzte und für die Ärzte ist noch viel stärker, als ich das je gedacht habe. Als ich erwähnte, meine Krankenkasse wolle eventuell gegen ihn vorgehen, hat meine Hausärztin plötzlich die Akten nicht mehr rausrücken wollen. Sie kennt den Urologen nicht, aber trotzdem halten die alle irgendwie zusammen. Sehr merkwürdig ...
LG
Dominik
offline Max
frisch dabei


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3 Geschrieben Montag, November 20, 2017 @ 21:00:42  

Hi Dominik,

dein Leidensweg tut mir sehr leid. Gute Besserung.

Ok, nicht öfter als 1% in CH oder allgemein (weltweit?).

Ich weis nicht wie es bei euch ist, aber ich glaube man kann nicht willkürlich eine Studie nehmen, hauptsache paar Textschnipsel mit Minimalprozente.

Wann war deine Vasektomie? Zwischen 2008 und 2012 wurden Studienergebnise und handfestes Zahlenmaterial eingeführt und etabliert, in dem hervorgeht das bis zu 18,7% aller Männer unter dem Post Vasektomie Schmerzsyndrom leiden. Diese Zahlen sind heute in DACH Standart.

Beteiligt waren daran: Michielsen, Beerthuizen, Dohle, Rolfes, Lummen, Tandon, Sabanegh.

Vielleicht kannst du herausfinden ab wann diese Informationen in CH aufgenommen wurden und ob er Literatur hatte wo diese Zahlen bereits darin veröffentlicht wurden.

Die Konstellation David gegen Goliath tut mir leid. Alles Gute.

offline Dominik RIEDO
war schon öfter hier


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2 Geschrieben Montag, November 20, 2017 @ 17:33:20  

Hallo Max
Ich wollte bestimmt keine "Spassmaximierung". Sondern meine Partnerin durfte aus medizinischen Gründen keinerlei hormonelle Verhütungsmittel mehr nehmen. Kupferspirale fiel auch weg, da sie nie Kinder hatte. Also blieb Kondom, Unterbindung bei ihr oder bei mir. Kondom ist in einer langjährigen Beziehung nicht so toll, vor allem konnte ich mit dem Ding nicht mehr kommen. Also entschieden wir uns für die Vasektomie, weil der Urologe davon nur schwärmte. IN DER SCHWEIZ, bei DIESEM Urologen, musste ich ein Merkblatt unterschreiben, auf dem NICHTS von möglichen Schmerzen steht. Man findet es hier: http://vasektomie-gegner.blogspot.fr/2017/11/normal-0-21-false-false-false-de-ch-x.html. Das ist ALLES, was dort stand und wovor er warnte. Dann fand ich zwar das PVS im Netz, dachte aber, er kann mir sicher sagen, was das genau ist. Vor dem Eingriff meinte er: "Das gibt es so nicht. Das sind Männer, die vor der Vasektomie schon ein Ziehen im Nebenhoden verspüren und sich dann einreden, sie hätten das neu". Ich hatte vorher nie auch nur die geringsten Schmerzen in dem Bereich. Auch beim Velofahren nicht, das ich oft tat. Heute schreie ich innerlich auf, wenn ich schon nur dran denke, aufs Velo sitzen zu müssen. - Das Beste: Offenbar muss man in der Schweiz eine Komplikation nicht erwähnen, wenn es nicht öfter als ein Prozent vorkommt. Als Beleg dafür können die Ärzte aber irgendeine Studie nehmen, also eine, die sagt, das PVS trete weniger oft auf. Das Einzige, wo ich ihn juristisch zu fassen kriegen könnte, wäre das aktive Verleugnen auf meine Frage. Aber das lässt sich nur indirekt beweisen (durch eine spätere Mail) und durch meine Partnerin und mich bezeugen. Ob es überhaupt ein Gerichtsverfahren geben wird, ist noch offen.
Ich finde das Ganze selbstverständlich eine Sauerei und wäre soooooo froh, hätte ich im Netz mehr Infos zum PVS gefunden.

[geändert von Dominik RIEDO am Montag, November 20, 2017 @ 17:35:03]

offline Max
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1 Geschrieben Freitag, November 17, 2017 @ 14:07:12  

Hallo an alle, und vorallem mein größtes Beileid an alle Betroffenen.

Ich habe in letzter Zeit lange und intensiv darüber nachgedacht, mich vasektomieren zu lassen.

Zum Glück habe ich mich doch dagegen entschieden.

Es hört sich immer nach einem kleinen Eingriff an, der viele Probleme und Unsicherheiten zu lösen scheint.

Aber wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist, ist es doch völlig abartig nur eine Sekunde darüber nachzudenken, in ein intaktes System einzugreifen und es modifizieren zu wollen. Vorallem soetwas komplexes wie die Reproduktion.

Ich denke insgeheim hat es alles schon seinen Sinn, dass man das nicht Problemlos wie einen Schalter an und ausmachen kann.

Nach vielem was ich hier gelesen habe kann ich nur sagen: Lieber stelle ich einen Kindergarten hin, als mit so manch anderem hier tauschen zu wollen.

Ich weis, dass hilft den Betroffenen auch nicht weiter, oder fördert gar deren Heilung.

Als Außenstehender sieht man folgendes Bild:

Lebensqualität vor der Vasektomie: Familie, Arbeit, Sport
Lebensqualität nach der Vasektomie: Frau mit Kindern weg, Beziehung kaputt, Arbeitsunfähig, schmerzend zuhause.

Ich möchte niemanden Gier nach Spaßmaximierung vorwerfen, aber so manch einer tauschte durch eine Vasektomie allgemeine Lebensprobleme und Kämpfe, gegen wirklich unlösbare Probleme und Schmerzen ein.

Mein persönliches Fazit: Never ever!

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