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offline Uwe
hat sich eingelebt


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4 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:24:59  

Beitrag von Wolfgang vom 9.11.2012:

Selbstuntersuchung
Hallo Suedbalkon,

hat ein wenig gedauert bis ich mich an die Selbstuntersuchung gemacht habe. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auf der schmerzhaften rechten Seite entsteht der Schmerz durch die Schwerkraft. Der Schmerz verschwindet wenn ich liege. Der Schmerz beginnt dort, wo ich den Samenleiter noch spüre und geht bis zum unteren Punkt der Nebenhoden. Verdickt ist er allerdings nur ein wenig. Wenn ich den Samenleiter im Liegen leicht nach oben bewege beginnt der Schmerz sofort. Auf der linken Seite kann ich den Samenleiter gut 1 cm bewegen bis auch dort der Schmerz beginnt. Beim Hinstellen bewegt sich auf der guten linken Seite der Samenleiter leicht nach unten. Rechts praktisch nicht. Ich vermute daher, dass der Samenleiter rechts dort fixiert ist. Ist er sonst frei beweglich? Könnte das ein OP-Fehler sein? Was für eine OP würde dann in Frage kommen? Zusätzlich habe ich "dicke Eier" Schmerzen, die aber durch die Opiate tagsüber verdeckt werden. Im Liegen brauche ich für meinen eigentlich starken Schmerzt ja keine Schmerzmittel
Ich hoffe jemand von euch hat eine Idee.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

offline Uwe
hat sich eingelebt


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3 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:24:39  

Beitrag von Wolfgang vom 23.10.2012:

Schritt zurück...neuer Schnitt
Ich habe mir heute dazu durchgerungen, den Schritt zurück zu tun. Termin soll in 3 Wochen sein. Bitte schreibt ihr mir Argumente die dafür oder dagegen sprechen, nach einer so kurzen Zeit, es werden dann 8 Wochen sein, die Vasektomie rückgängig zu machen. Mein Schmerzlevel ist unerträglich hoch, das Opiatlevel verschiebt sich noch immer weiter nach oben und nun kommen noch Schmerzen durch " dicke Eier" hinzu.

Ich will nicht schon wieder einen Fehler machen.

Lieb Grüße

Wolfgang

offline Uwe
hat sich eingelebt


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2 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:24:01  

Beitrag von Wolfgang vom 12.10.2012:

Die Schmerzen traten bei der Duschtrennung der Samenleiter auf. Sagt zu mindestens der Arzt. Die Diagnose Verdacht auf..Post Vasektomie Syndrom habe ich schriftlich. Verhärtungen sind keine zu erfühlen.
Die Spritzen setze ich mir nicht selber, sondern der Urologe. Etwa 2 von 3 Spritzversuchen sorgen für 8 stündige Ruhe. An den anderen Tagen sind die Schmerzen dafür unerträglich.

Kommen solche starken Schmerzen häufig nach Vasektionen vor? Und was kann man sonst dagegen unternehmen, als gleich wieder operieren zu lassen?

Viele Grüße

Wolfgang

offline Uwe
hat sich eingelebt


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1 Geschrieben Sonntag, März 4, 2018 @ 12:21:15  

Ich habe mich heute entschieden, den Fall von Wolfgang aus unserem alten Forum in dieses Forum hierher zu übertragen. Ich stehe in größeren zeitlichen Abständen immer wieder mit Wolfgang in telefonischem Kontakt und bekomme die Tragik seines Falls aus erster Hand mit. Wolfgang ist aus meiner Sicht einer der Männer, die es mit dem Post-Vasektomie Schmerzsyndrom am massivsten erwischt hat (von den Fällen, die ich kenne).

Der Original-Thread ist (derzeit noch) hier zu finden:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=294

Das Einverständnis für die Übertragung seiner Beiträge habe ich von Wolfgang erhalten und sogar darüber hinaus: Er hält dieses Vorhaben für eine sehr gute Idee.

Ich werde alle Beiträge von Wolfgang der Reihe nach hierher übertragen und auch jeweils das Datum des ursprünglichen Beitrags mit angeben. Da Wolfgang manchmal auch auf Fragen anderer antwortet, wird allerdings manchmal der Zusammenhang fehlen.

Erster Beitrag von Wolfgang vom 12.10.2012:

Ein kleiner Schnitt für den Urologen - Ein Schnitt ins Verderben für mich

Was habe ich getan? Warum habe ich es getan? Ich weiß es
nicht! Es sollte ein Schritt in eine falsch verstandene Freiheit werden, es ist
der Schritt in die Hölle geworden. Und ich habe selber Schuld!

Vor 3 Wochen ging es los. Kurze Vorbereitung. Dann bei der
OP zweimal auf der rechten Seite unerträgliche Schmerzen. Es zog bis in die Hodenspitze;
ein Schmerz, wie ich ihn noch nicht einmal von einer schlecht vorbereiteten
Wurzelkanalsbehandlung kannte.

Doch der er Schmerz hörte nicht auf. Nicht am Tag nach der Op,
nicht eine Woche danach, nicht 2 oder drei Wochen danach. Mittlerweile bin ich
in einem Depressionsloch ungeahnter Größe. Die Schmerzen bekämpfe ich mit
täglicher Gabe von 10 ml Mepivacain direkt in den Hoden, dazu, 8 Metamizol und 6
Ibuprofen, neu sind noch Tidilin. Die anderen schon versuchten Opiate, das Kombinationspräparat Oxycodon/Naloxon
und Tramadol habe ich nicht vertragen.

Die Ärzte können, wollen mir nicht helfen
Ich muss lernen mit dem Schmerz anders umzugehen. Auf einmal
sagt mein Arzt etwas von Post- Vasektomie-Syndrom. Davon hatte ich vorher
nichts gehört! Auch nicht beim Aufklärungsgespräch.

Nun kommen noch andere Schmerzen hinzu. Meine Hoden füllen
sich und wollen platzen.
Ich weiß nicht weiter. Kennt ihr jemand im Raum Süddeutschland,
der diesen Spuk rückgängig machen kann.

Ich kann so nämlich nicht mehr!

Freue mich über hinweise über Urologen, die mir weiterhelfen
könnten!

Alles Gute
Wolfgang

[geändert von Uwe am Sonntag, März 4, 2018 @ 13:15:02]

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