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- Chronische Schmerzen (http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/#22808)
-- Post-Vasektomie Schmerzsyndrom (http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/?forum=44)
--- Vom PVS betroffen: Informieren sie ihre Krankenkasse! (http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/?forum=44&thread=638&page=)

Erstellt von Uwe am Donnerstag, Dezember 20, 2018 @ 08:40:31:

[SIZE=big]Wenn Sie vom Post-Vasektomie Schmerzsyndrom (PVS) betroffen sind: Informieren sie ihre Krankenkasse![/SIZE]

Gründe:
[LIST][*]Die Krankenkasse kann ihnen helfen, zu überprüfen, ob die Aufklärung vor der Vasektomie eventuell mangelhaft war. Wurden sie vor der Vasektomie hinsichtlich des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms als mögliche Folge der Vasektomie unzureichend aufgeklärt, so haben sie Schadensersatzansprüche gegenüber dem Arzt, der die Vasektomie durchgeführt und sie vor dem Eingriff bezüglich der Vasektomie aufgeklärt hat. Auch die Krankenkasse hat ein Interesse an der Feststellung einer möglichen mangelhaften Aufklärung, da sie die Behandlungskosten für das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom tragen muss. Wird vor Gericht eine mangelhafte Aufklärung festgestellt, kann sich die Krankenkasse die entstandenen Behandlungskosten von der Haftpflichtversicherung des Arztes erstatten lassen.
[*]Der Urologe, der die Vasektomie durchgeführt hat, hat bei meinen Schmerzproblemen, die durch die Vasektomie verursacht wurden, nur die Diagnose "Testalgie" gestellt. Ich gehe davon aus, dass dies weitere Urologen so machen. Hierdurch wird die Häufigkeit des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms verschleiert. Durch die Meldung an die Krankenkasse, dass sie vom Post-Vasektomie Schmerzsyndroms betroffen sind, helfen sie mit, auch gegenüber den Krankenkassen auf die tatsächliche Häufigkeit des Post-Vasektomie Schmerzsyndroms aufmerksam zu machen.[/LIST]

[size=small][geändert von Uwe am [TIME]1545318312[/TIME]][/size]


Erstellt von rm am Donnerstag, Dezember 20, 2018 @ 13:32:42:

Ja, das ist in der Schweiz auch so. Fast kein Arzt meldet das. Ich musste meine Krankenkasse schriftlich darauf aufmerksam machen. Als sie sich aber einer Klage gegen den Arzt anschlossen, waren sie froh, weil die Haftpflichtversicherung des Arztes alle Folgekosten übernehmen musste. In der Schweiz wird nämlich nach wie vor nicht aufgeklärt darüber (also auf dem Informationsbogen, den man unterschreiben muss, steht meist nichts, auch nicht kleingedruckt, von einem Postvasektomie(schmerz)Syndrom), dass eine Vasektomie schlimme Folgen haben kann. Neben den lebenslangen Schmerzen auch Hodenschrumpfungen (Atrophie), Kastrationsneurosen, Epididymitis, Blutvergiftungen, einen anaphylaktischen Schock bei der Spritze etc. BITTE, LIEBER LESER, DER SICH NUR INFORMIERT: DENK DARAN, WENN DU DIR EINE VASEKTOMIE ÜBERLEGST. Und wer schon eine gemacht hat und nun Schmerzen leidet, soll unbedingt eine Klage versuchen. In letzter Zeit wird den Männern öfter recht gegeben!

Erstellt von peter1403 am Dienstag, Januar 29, 2019 @ 20:51:40:

hallo zusammen,

ich meine mal irgendein offizielles dokument oderso gesehen zu haben ich glaube es war von der bundeszentrale für gesundheitliche aufklärung, dass beliebige chronische schmerzen eine kontraindikation für eine vasektomie darstellen, und dass dies auch auf einem aufklärungsbogen stehen muss. leider finde ich das jetzt nicht mehr, sondern nur eine info dass man beim aufklärungsgespräch erwähnen soll das man chronische schmerzen hat. was ja ziemlich unsinnig ist wenn sich daraus keine konsequenzen ergeben. vll habe ich das nur geträumt oder weiß jemand wo das stand?


Erstellt von SUEDBALKON am Mittwoch, Januar 30, 2019 @ 03:13:33:

ich meine:

du hast recht, das wurde an BzgA möglicherweise durch jemanden aus unserem alten Forum erreicht

zufällig ist die Seite gerade seit längerem down

versuche doch mal bei den übrigen Verdächtigen in eurer Stadt persönlich vorbeizusehen und um diese Broschüre anzufragen

https://www.bzga.de/service/beratungsstellen/sexualitaet-partnerschaft-und-verhuetung/

zumindest Pro Familia hat keinen Bock auf Eure Fragen und Antworten über böse Falle bei Vasektomie, zumindest nicht für mich, verdienen wohl zu gerne n Haufen Geld mit


Erstellt von Uwe am Mittwoch, Januar 30, 2019 @ 18:17:56:

Hallo peter1403,

dass im Vorfeld vor der Vasektomie bereits bestehende chronische Schmerzen eigentlich eine Kontraindikation für die Vasektomie darstellen sollten, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Siehe:

[URL]http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/bei-bereits-bestehenden-chronischen-schmerzen-keine-vasektomie_44_448.html[/URL]

Leider ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vor der Urologen-Lobby eingeknickt und konnte sich nur zu dem Satz "[I][Männer] sollten dies im Beratungsgespräch vor einer Vasektomie unbedingt [dem Arzt] mitteilen[/I]" durchringen, siehe:

[URL]http://www.homepage-dienste.com/foren/F_15817/bundeszentrale-fuer-gesundheitliche-aufklaerung-hinweis-auf-pvs_44_497.html[/URL]

Geraten sie an einen guten Urologen, wird dieser dann von der Vasektomie abraten.

Ich gehe aber davon aus, dass die meisten Urologen eher nach dem leicht verdienten Geld (umgerechnet auf den Zeitaufwand sehr gute Entlohung) schielen und die Vasektomie trotzdem durchführen werden.


@Suedbalkon: Die Seite der BZgA ist nicht down - siehe [URL]http://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/mann/[/URL]

[size=small][geändert von Uwe am [TIME]1549031699[/TIME]][/size]


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