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 Kerstin
Second Lieutenant
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41 Geschrieben Freitag, April 24, 2009 @ 23:22:25
Jau, die sehen wirklich lecker aus. Ich bin mal gespannt, wie die dicke Lotuswurzel von Marion im Glas aussieht:-) --------------------
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 Agape
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42 Geschrieben Freitag, April 24, 2009 @ 23:58:44
Hi Kerstin, leider ist von der dicken Lotoswurzel inzwischen nur noch die Hälfte übrig. Die andere Hälfte ist in die Sigure-Misowürze eingegangen. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich die zweite Hälfte zu Pickles verarbeite, oder ob ich sie anderweitig einbaue. Ich habe zur Zeit 4 Gläser Pickles, 2 davon geöffnet. Die müssen erstmal verbraucht werden. Jedenfalls - so sieht die dicke Lotoswurzel aus:  Lotoswurzel
Als ich in Südostasien lebte, konnte man ganze Stränge von frischen Lotoswurzeln auf den chinesischen Märkten kaufen. Die sehen genauso aus wie ein Strang dicke, runde Würste, einzeln abgebunden, leicht gelblich-bräunlich. In London gibt's die auch überall auf den Märkten, genauso wie Baby-Pak Choy und Okra. Diese Vielfalt vermisse ich hier manchmal. Aber ich will nicht meckern, hier in Hamburg bekommt man die Sachen wenigstens, wir haben große Asia-Märkte, aber da muss man halt in die Innenstadt fahren - und das hasse ich. Keine Parkplätze, Leute, die umeinander rennen... Für meine Lotoswurzeln muss ich aber nur in den Makro-Bioladen fahren, der ist in meinem Stadtteil. Ich denke, ich koche morgen ein paar Scheiben Lotoswurzel in den Aramé mit. LG Marion  --------------------
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 Kerstin
Second Lieutenant
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43 Geschrieben Samstag, April 25, 2009 @ 00:44:30
Hi Marion, da hast Du mehr Glück als ich. Ich muss die Lotuswurzeln online bestellen. Das werde ich auch wieder tun, da ich mir vorstellen kann, dass sich diese dekorativen Scheiben gut in Sommersalate machen. Ich werde sie auch grillen. Liebe Grüße, Kerstin --------------------
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 Roland
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44 Geschrieben Samstag, April 25, 2009 @ 11:45:00
Sehr interessantes Teil, die Lotoswurzel. Ich denke bei sowas ja immer sofort an Partyfood - das sieht einfach gut aus auf dem Teller und gibt Anlass zu Diskussionen, die Leute kommen ins Gespräch. Wo bestellst du die, Kerstin? Bei Hohrenk? Ich weiß gar nicht, ob man die bei uns kaufen kann. Hab sie glaub ich noch nie gesehen. Aber das wird sich jetzt ändern. LG Roland P.S.: Viel Spaß beim Heringssalat machen, Steve  --------------------
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 Steve
Command Sergeant Major
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45 Geschrieben Samstag, April 25, 2009 @ 12:05:58
Na klar, Roland, du denkst bei Lotoswurzeln an Partyfood. Klar. Aber die Lotoswurzel hat eben auch Heilwirkung, sie entschleimt - hatten wir das nicht mal in einem Thread? Da war doch auch was mit einer der Röhren, die man sich bei Schnupfen in die Nase steckt, um sie frei zu kriegen, oder? Na gut, man sollte sie entweder in die Nase stecken, oder sie essen, nicht beides... Ja ich weiß, ich bin unmöglich, aber sei's drum, ich lass es jetzt stehen. Euch ein schönes WE, ich geh jetzt mal rasch was einkaufen. Und dann raus in die Sonne. LG Steve  --------------------
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 Agape
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46 Geschrieben Sonntag, April 26, 2009 @ 11:11:53
Ja Roland und Steve, na klar, tolles Partyfood, und gestern habe ich eine neue Kreation ausprobiert: Aramé-Lotos-Muffins mit Tofuwürfeln und Frühlingszwiebeln im Teig. So sehen die aus, noch in der Form:  Aramé-Lotos-Muffins, frisch aus dem Backofen
Sehr zu empfehlen - Vorsicht, den Teig und die Aramé nicht zu stark salzen, für den Teig reicht eine Prise. Beim Backen verstärkt sich der Salzgeschmack. Einzeln sehen sie dann so aus:  leckeres Partyfood: Aramé-Lotos-Muffins
Hi Kerstin, ich habe die Lotoswurzeln schon auf die unterschiedlichste Art verwendet: in Suppen, gefüllt mit Tahin-Misopaste und dann in Scheiben geschnitten als Tempura frittiert, zusammen mit Wurzelgemüse, Hokkaido und Tofu im Ofen gebacken, oder z.B. auch im Sigure-Miso. Da der Geschmack neutral ist, passt die Lotoswurzel zu allem, und die knackige Konsistenz kann in einem Gericht ein Highlight setzen. Wenn man sie backt oder längere Zeit mitkocht, wird sie aber auch weich. Sie ist also vielseitig einzusetzen. Bin schon gespannt, was du damit anstellen wirst. Gepickelt hast du sie ja schon, und im Salat wirst du sie verwenden. Was dir wohl sonst noch einfallen wird?  LG Marion  --------------------
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 drago
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47 Geschrieben Sonntag, April 26, 2009 @ 12:04:11
Hi Marion, that sounds great! Was für ein Idee! Anders als Aramérolle. Schick ma ein rüber! Beamen! Sowas ist wirklich gutes Partyfood. Stimmt. Frierst du den Rest ein? Kannst du doch gar nicht auf einmal essen, oder etwa? Hihihi, dann dein Diät war umsonst *ggg* LG drago --------------------
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 Agape
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48 Geschrieben Sonntag, April 26, 2009 @ 14:04:11
*ggg* nee, Drago, einen Muffin habe ich vorhin aus der Hand gegessen, als Mittags-Snack, die restlichen habe ich vorsichtshalber eingefroren.  Aber ich wollte euch noch meine Kimchi zeigen, die ich letzten Sonntag in die Picklespresse gegeben und zu meinem Schrecken danach völlig vergessen hatte. Ich habe sie gerade oben auf dem Regal entdeckt. Sie standen bei Zimmertemperatur in der Küche. Zum Glück sind sie nicht vergammelt, obwohl es sich hier ja um die Blattrippen vom Chinakohl handelt, der ganz schnell mal weg vom Fenster ist, vor allem wenn es so warm ist wie in den letzten Tagen, und die rote Paprika hält sich auch nicht ewig ohne Kühlung. Aber im Gegenteil, mein Kimchi ist schön angenehm gesäuert, mit ein bisschen Schärfe von den Chilis (die ich ohne Kerne eingelegt hatte), und den Ingwerstücken. Die gerösteten Sesamsamen verleihen diesen Pickles den gewissen Kick. Heute Abend gibt es etwas davon. Ich hab sie aber jetzt vorsichtshalber umgefüllt in ein Glas und werde sie im Kühlschrank aufbewahren.  Kimchi mit Paprika und Sesam
LG Marion  P.S.: Ich schätze, die Kimchi sind nicht vergammelt, weil die Chillis und der Ingwer genau wie der Knoblauch antibakterielle Eigenschaften haben und genau aus diesem Grunde in den warmen Ländern zum Pickeln verwendet werden. Sie töten alles, was nicht gebraucht wird - deshalb isst man in Thailand z.B. so scharf. Alles an unerwünschten Bakterien, was im Essen durchs Kochen noch nicht abgetötet wurde, findet sein Ende dann im Magen, wenn die scharfen Gewürze ihre Arbeit tun... --------------------
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 Kerstin
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49 Geschrieben Sonntag, April 26, 2009 @ 21:05:14
Ja Marion, ich werde berichten, was ich mit den Lotuswurzeln so anstellen werde. Hi Roland, Du hast richtig getippt, ich beziehe die frischen Lotuswurzeln bei Hohrenk hier der Link : http://www.makrobiotik.com/shopalt/eintritt.html. Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Abend. Liebe Grüße, Kerstin --------------------
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 Agape
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50 Geschrieben Dienstag, Mai 12, 2009 @ 22:12:36
Hallo ihr Lieben, unser neues Mitglied Rosie hatte eine Frage, die ich ihr direkt beantwortet habe, aber ich finde, das Thema könnte auch für andere interessant sein, deshalb stelle ich die Frage und meine Antwort nachträglich auch hier ein: > Hallo Marion, > hast du einen Tipp, wie sich Schimmel auf den Pickels vermeiden lässt? Und gleich noch eine Frage: Ich würde gern Gemüse in Miso einlegen, hast du da Erfahrung? Viele Grüße, rosie
Hi Rosie, erstmal herzlich Willkommen in unserer kleinen Community. Bist du schon länger an Makrobiotik interessiert, oder steigst du gerade ein? Vielleicht hast du ja irgendwann Lust dich im Forum kurz vorzustellen - dort kannst du auch, wie du sicher schon entdeckt hast, deine Fragen loswerden und dich mit anderen austauschen. Viele Anfänger lesen offenbar mit und holen sich bei uns Anregungen. Schimmel auf den Pickels entsteht meistens dann, wenn - die Gläser nicht richtig sauber sind - d.h. mit sehr heißem Wasser gespült
- wenn das Gemüse nicht gut gewaschen ist
- nicht ausreichend Salz, Umepaste, Miso, Shoyu, oder was man sonst an Salz benutzt, in der Lake enthalten ist
- wenn man die Gläser zu lange zu warm aufbewahrt. Sie müssen nach ein paar Tagen kühl stehen
Hast du ein Schimmelproblem mit deinen Pickles gehabt? Ich füge meiner Salzlake immer Ingwerscheiben, Lorbeerblätter, Senfkörner etc. bei, und ich denke, auch diese Gewürze sorgen dafür, dass sich kein Schimmel bildet. Lorbeerblätter z.B. sorgen in Getreidegläsern dafür, dass keine Getreidemotten sich darin festsetzen. Das Problem hatte ich vorher jahrelang - seit ich die Lorbeerblätter in die Gläser lege, ist das vorbei. Senfkörner, Knoblauch und Ingwer sind scharf, das hat bakterienabtötende Wirkung. Und so denke ich, dass diese verschiedenen Inhaltsstoffe nicht nur aus geschmacklichen Gründen in so vielen Marinaden enthalten ist, sondern dass sie auch eine gewisse Schutzfunktion haben und deshalb seit Jahrhunderten überall Verwendung finden. In Thailand z.B. kocht man u.a. deshalb mit scharfen Gewürzen, weil sie im Magen die schädlichen Bakterien abtöten. Und Salz hat sowieso konservierende Wirkung, wenn man genug davon nimmt. Beides zusammen scheint zu funktionieren. Jedenfalls sind meine Pickles offenbar vor Schimmel geschützt. Sie halten sich monatelang. Ich habe auch schon Gemüse in Miso eingelegt, d.h. nicht in Misopaste, aber in Misobrühe. Während meiner Ausbildung haben wir alles, was salzig ist, zum Einlegen verwendet, und so haben wir die Marinaden auch mit Miso angerührt. Es war einfach ein geschmacklicher Unterschied. Ich habe aber auch schon Gemüse einfach so in Miso eingelegt, einfach zum Ausprobieren. Du brauchst ziemlich viel davon, weil das Gemüse, das du darin einlegst, von allen Seiten mit Miso bedeckt und umgeben sein muss, sonst gammelt es. Außerdem braucht es einige Wochen bis Monate, bis man es essen kann. Wenn es mir schmecken würde, würde ich es sicherlich ab und zu mal machen. Aber das Gemüse war mir am Ende vom Geschmack her zu salzig, und dafür braucht man ziemlich viel Mios. Für jemanden, der nicht so yangig ist wie ich, ist es vielleicht eine gute Alternative, weil diese Pickles yangiger sind als die anderen. Diese Pickles werden eher aus medizinischen Gründen angewendet als in der täglichen makrobiotischen Ernährung für Gesunde. Aber für mich ist das zuviel, deshalb mache ich es nicht mehr. Was ich z.B. noch immer stehen habe, sind in Miso eingelegte Knoblauchzehen. Sie sind eher für den Winter geeignet, weil sie einen wärmenden Effekt haben. Die Reste von Garlic-Miso kann man noch zum Kochen verwenden. Hier ist noch ein kleiner Beitrag zum einlegen in Miso, den ich bei google gefunden habe:
Misopökeln (von Dr. med Marc van Cauwenberghe)
Stecken Sie solche Gemüse wie Karotten, auf richtige Größe geschnitten, in ein Glas oder Faß mit Miso. Sie können auch Kombu beifügen. Bedecken Sie den Behälter mit einem Tuch. In diesem Fall brauchen Sie keinen Druck anzuwenden. Lassen Sie es lange Zeit stehen. Das Miso wird durch das Gemüse dringen. Rühren Sie das Miso nicht während dieses Vorgangs. Sie können nach einem oder mehrenen Monaten mit der Verwendung anfangen oder lassen es für ein bis zwei Jahre oder länger ziehen. Entnehmen Sie die Pökelstücke mit Eßstäbchen. Das Miso kann wiederverwendet werden. Der Sinn dieser Pökelart ist, sehr yangbetonte Pökelgemüse herzustellen. Die yangbetontesten erhält man, indem man Klettenwurzeln oder Karotten für ein bis zwei Jahre pökelt. Der Verzehr eines kleinen Stückchens davon, so groß wie Ihre Fingerspitze, wird einen starken Yang-Einfluß auf den Organismus ausüben. Hier noch ein paar Beispiele:
- Karotten, längs geviertelt, blanchiert, abgetupft und in rotes Miso eingelegt - 3 Monate oder länger
- Klettenwurzeln, die schwarze Schale abgebürstet - Julienneschnitt - ebenso vorbereitet - 3 Monate oder länger
- Spargel, blanchiert, trocken getupft und über Nacht in Shiro-Miso (helles Mios) eingelegt
- Daikonrettich in Scheiben oder Halbmonde geschnitten, in rotes Miso einlegen, wenn verfügbar, mindestens 3 Monate
- andere Wurzelgemüse wie Karotten
Ich würde gerne deine Frage im Pickles-Thread ins Makroforum stellen, dieses Thema könnte die anderen Mitglieder und Mitleser ebenfalls interessieren. Erstmal viel Spaß beim Pickeln und viel Erfolg. Bin gespannt, ob es klappt und wie dir die Pickles schmecken. Liebe Grüße Marion  --------------------
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 Steve
Command Sergeant Major
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51 Geschrieben Mittwoch, Mai 13, 2009 @ 15:47:44
Das ist ja ein interessanter Beitrag! Ich hatte nämlich auch schon mal Schimmel an der Oberfläche in einem Picklesglas. Jetzt weiß ich warum: Ich hatte am Anfang die Gläser immer nur kurz ausgespült und wahrscheinlich dann während der Fermentation zu lange im Warmen stehen lassen. Misopickeln finde ich sehr interessant. Ich glaube, das probiere ich mal aus. Vor allem die gepickelten Knoblauchzehen finde ich spannend, die schmecken bestimmt gut, und das Miso erst! Knoblauchmiso, habe ich noch nie gehört. LG Steve  --------------------
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 rita
Sergeant Major
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52 Geschrieben Sonntag, Mai 17, 2009 @ 21:32:19
Hallo, hat schon mal jemand ganze Gurken gepickelt? So als Gewürzgurken? Geht das? Ich hab welche auf dem Markt entdeckt, aber ich weíß nicht, ob ich die genauso machen kann wie "normale" Pickles. Hat das schon mal jemand gemacht? LG rita --------------------
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 Agape
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53 Geschrieben Montag, Mai 18, 2009 @ 20:08:46
Hi Rita, kein Problem - ich hab schon oft Gurken eingelegt. Die dauern nur etwas länger als die kleinen Stückchen. Nach den ersten Tagen stellst du sie kühl und lässt sie mindestens 2 Wochen stehen, bevor du die ersten Gürkchen probierst. Dann sollten sie gut sein. Wenn nicht - einfach noch ein bisschen länger stehen lassen. Wichtig ist, dass sie im Glas ganz eng zusammen ins Glas geschoben werden - aber nicht so, dass sie zerdrückt werden, sonst werden sie u.U. matschig. Ich mach sie immer mit Zwiebeln, Lorbeer, Dill, Senfsamen, Wacholderbeeren und etwas geriebener Zitronenschale. Ich gieße die Salzlake auch immer ganz heiß über die Gurken, so dass sie von außen bereits blanchiert sind. Bin gespannt, was draus wird! LG Marion  --------------------
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 rita
Sergeant Major
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54 Geschrieben Dienstag, Mai 19, 2009 @ 18:04:51
Danke Marion! Ich lege sie heute Abend ein, bevor sie mir noch vergammeln. LG Rita  --------------------
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 Angelika
Master Sergeant
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55 Geschrieben Samstag, Juni 20, 2009 @ 18:44:35
Hallo Roland
muss noch mal schnell nachfragen: Die Einlegeflüssigkeit wie bei Marion ? Oder anders? Und wann waren die Zwiebeln fertig?
Liebe Grüße
Angelika
| Quote: |  | | Erstellt von Roland
Ha, da bin ich etwas besser dran: Ich habe im Januar zwei Gläser Karotten und Zwiebel-Pickles eingelegt. Ich mag die Zwiebel-Pickles besondes gern, ein bisschen scharf, ein bisschen sauer, und vor allem knackig. Ich mach immer noch ein bisschen Reisessig und Reismalz mit in die Einlegeflüssigkeit. Manchmal auch Apfelessig und Apfeldicksaft oder Birnendicksaft. Auch frische Kräuter finde ich ganz lecker. Einmal habe ich einen Zwei Rosmarin mit eingelegt, das war ein bisschen zu viel, der war sehr intensiv. Aber ein paar Rosmarinnadeln ist ok, das war dann mein nächster Versuch. Die Pickles, die ich jetzt gerade verbrauche, habe ich mit Thymian gemacht. Ziemlich gut! So, jetzt aber wirklich ab ins Bett, morgen muss ich um 6.00 aus den Federn. Es wird Zeit! Roland |
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 Roland
Sergeant Major
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56 Geschrieben Samstag, Juni 20, 2009 @ 20:56:44
Hallo Angelika, ja, im Großen und Ganzen die Einlegeflüssigkeit wie bei Marion - nach eigenem Geschmack, was die Mengen betrifft. Die Zwiebeln waren, glaube ich, nach 7 oder 8 Tagen fertig. Da habe ich jedenfalls die ersten probiert, und sie waren knackig und durch. Wurden aber besser, je länger sie gezogen haben. Könnte mal wieder neue einlegen, fällt mir dabei ein. Gut, dass du mich erinnerst! LG Roland --------------------
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 Angelika
Master Sergeant
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57 Geschrieben Samstag, Juni 20, 2009 @ 22:09:04
hi Roland
danke für die schnelle Antwort..Ich probiere es morgen. Ich werde folgende Mischung nehmen; Zwiebeln, Süßkartoffel und Zitronenthymian. Werde es einstellen und berichten :-)
Liebe Grüße
Angelika
| Quote: |  | | Erstellt von Roland
Hallo Angelika, ja, im Großen und Ganzen die Einlegeflüssigkeit wie bei Marion - nach eigenem Geschmack, was die Mengen betrifft. Die Zwiebeln waren, glaube ich, nach 7 oder 8 Tagen fertig. Da habe ich jedenfalls die ersten probiert, und sie waren knackig und durch. Wurden aber besser, je länger sie gezogen haben. Könnte mal wieder neue einlegen, fällt mir dabei ein. Gut, dass du mich erinnerst! LG Roland |
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 rita
Sergeant Major
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58 Geschrieben Sonntag, Juni 21, 2009 @ 13:15:59
Hallo Angelika, ich bin stolz auf dich! Bei mir hat es auch gedauert, bis ich mich getraut habe zu Pickeln. Aber jetzt geht es ganz nebenbei, ich weiß gar nicht mehr, warum ich mir eigentlich Sorgen gemacht habe. Einmal ist mir etwas schief gegangen, aber das war ganz klar zu sehen, zu riechen und zu schmecken. In dem Fall hatte ich einfach zu wenig Salz genommen, und so ist mir das Gemüse weich geworden, auch nicht richtig sauer, sondern so ganz merkwürdig, und es kamen weißliche Blasen hoch, anders als beim normalen Fermentieren. Das habe ich sofort entsorgt, und beim nächsten Mal dann mehr Salz genommen. Und nun klappt es. Auch meine eingelegten Gewürzgürkchen von neulich sind super gelungen und schon wieder aufgefuttert. Bin gespannt, was du noch so alles fabrizierst! LG Rita  --------------------
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 Angelika
Master Sergeant
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59 Geschrieben Sonntag, Juni 21, 2009 @ 14:07:39
Hallo Rita
danke für dein Psoting- du bist lieb! Ja du hast Recht, man muss es manchmal einfach nur tun :-)
Bei Dir merke ich aber, wie du dich entwickelst-ich finde das sehr spannend
HAbt alle einen schönen Sonntag-ich stelle nachher noch meine Bilder ein!
Liebe Grüße
Angelika
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 Agape
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60 Geschrieben Sonntag, Juni 21, 2009 @ 16:11:52
Hallo Angelika, ich finde es auch Klasse, wie ihr euch alle entwickelt. Das ist sehr spannend zu verfolgen. Und ich lerne natürlich auch von euch allen. Vorhin habe ich auch ein bisschen gepickelt, nur zwei kleine Gläser, du hast mich mit deinem Foto auf die Idee gebracht. Besser rechtzeitig für Nachschub sorgen. Den Sud habe ich zur Abwechslung mal etwas verändert: Wasser, Ume-Su, Senf, Senfkörner, Lorbeerblatt - durch den Senf sieht der Sud etwas trübe aus, er wird aber für einen sehr würzigen Pickles-Geschmack sorgen.  links: Karotten und Sellerie rechts: kleine Gurken und Zwiebeln
In einer Woche sind die Pickles fertig. LG Marion  --------------------
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 Angelika
Master Sergeant
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61 Geschrieben Samstag, Juli 4, 2009 @ 11:50:07
hallo!
Mein erster Versuch ist leider misslungen... Riechtest war okay, beim ersten Reinbeißen Geschmack genial aber dann merkte man, dass sie muffelig sind- also nicht nur leicht, sondern richtig
Komisch war: Ich hatte oben Cellophan reingetan, wie MArion empfohlen hatte, aber die obersten Stücke waren nicht mehr mit Wasser bedeckt..
Ich werde jetzt mal weniger Gemüse reintun und mehr Lake und mehr Salz nehmen. Ich gebe nicht auf, nein :-)
Liebe Grüße
Angelika
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 Agape
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62 Geschrieben Samstag, Juli 4, 2009 @ 13:52:35
Hallo Angelika, tut mir leid zu hören, dass dein erster Pickles-Versuch daneben gegangen ist. Hast du mal die Stücke unter der obersten Schicht probiert? vielleicht schmeckten nur die Teile muffelig, die nicht bedeckt waren? Oder hattest du den Eindruck, sie waren schlecht geworden? Mein Trick, den ich anwende, um das Gemüse unten zu halten: Ich lege einen hohen, gut passenden Schraubdeckel umgekehrt oben auf das Gemüse. Das funktioniert im Prinzip genauso wie bei dem Teil, das du in dem anderen Thread vorgestellt hast: Wenn man das Glas zuschraubt, stößt der Schraubteil des eingelegten Deckels oben an den Verschluss, dadurch bleibt das Gemüse unten. Ich fülle auch immer etwas mehr Lake ein, als empfohlen wird, und nehme lieber in Kauf, dass während des Gärungsprozesses Flüssigkeit austritt, wenn das Gemüse Wasser abgibt. Die Gläser stehen während dieser Zeit auf einem Tablett mit eingelegtem Haushaltspapier, das ich täglich wechsele, bis die Gärung aufhört. Ich stelle die Gläser in dieser Zeit außerdem jeden zweiten Tag auf den Kopf, um sicher zu gehen, dass die Lake überall einwirken kann. So klappt das bei mir sehr gut. Das Teil, das du in dem anderen Thread vorgestellt hast, finde ich sehr praktisch. Sowas hätte ich auch gerne!!! LG Marion  --------------------
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 rita
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63 Geschrieben Samstag, Juli 4, 2009 @ 15:09:44
Nicht aufgeben, Angelika. Das wird schon! LG Rita --------------------
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 Roland
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64 Geschrieben Samstag, Juli 4, 2009 @ 22:22:50
Dem schließe ich mich an, Angelika: Nicht aufgeben! LG Roland  --------------------
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 Agape
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65 Geschrieben Sonntag, Januar 3, 2010 @ 14:07:16
Hallo Rita, bezüglich deiner Frage im "Futterthread": Falls du noch unsicher bist, was die Picklesproduktion betrifft - hier findest du noch ein paar Tipps und Tricks... LG Marion --------------------
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 Steve
Command Sergeant Major
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66 Geschrieben Sonntag, Januar 3, 2010 @ 14:41:41
Hey Marion, wie konntest du ahnen, dass ich keine Picklesvorräte mehr habe? Justamente da erscheint dieser Thread wieder ganz oben - ich hatte nämlich überlegt, was ich denn jetzt im Winter am besten nehmen könnnte. Karotten, Steckrüben, Rettich und Zwiebeln gibt es ja auch jetzt. Und vielleicht sollte ich auch mal diese Lauchpickles ansetzen - ja, ich weiß, lange stehen lassen, habe ich andernorts gerade gelesen. Ich schau mal, was ihr hier noch so alles erfahren und geraten habt. Ein kleines Gläschen Winterpickles sollte ich ja mal wieder anlegen. Und Gurken pressen - das könnte dann ja schon heute Abend zu genießen sein... als Kurzzeitpickles. Morgen kaufe ich ein Glas fertige Salzgurken für sofort und frische Radieschen zum Selberpickeln, die presse ich mit Ume-Su. Damit komme ich über die Runden, bis die "richtigen" Pickles fertig sind. Haaaach, ich hab ja auch noch ein Tütchen Ingwerpickles. Schnell mal suchen gehen, wo ich die hingemüllt habe. Euch liebe Grüße und einen schönen Sonntag. It's Picklestime für Stevie!  --------------------
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 drago
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67 Geschrieben Sonntag, Januar 3, 2010 @ 15:21:34
Good on you, Stevie!  Hinein in die Presse  Happy Pickleing! drago
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 Kerstin
Second Lieutenant
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68 Geschrieben Mittwoch, Januar 6, 2010 @ 20:15:04
Hallo, ich liebe den eingelegten Ingwer, den es zu Sushi gibt. Hat jemand von Euch das passende Rezept dazu, damit ich den Ingwer mal selber einlegen kann? Schon mal Danke für Eure Antwort. Liebe Grüße, Kerstin --------------------
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 Agape
Board Owner
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69 Geschrieben Mittwoch, Januar 6, 2010 @ 22:26:23
Hi Kerstin, Ingwerpickles liebe ich auch. Hier ist ein Rezept: 80 g Ingwer Reismalz nach Geschmack 500 ml Reisessig 1 TL Meersalz heißes, aber nicht mehr kochendes Wasser Den geschälten Ingwer in sehr dünne Scheiben hobeln. Anschließend 1 Minute blanchieren. Aber nicht länger, sonst geht die Schärfe verloren. Den Ingwer in eiskaltes Wasser tauchen, auf einem Sieb abtropfen lassen und ihn dann in ein passendes Gefäß mit Deckel geben. Den Reisessig mit Reismalz und Meersalz vermischen und über den Ingwer geben. Mit 1 l heißem Wasser übergießen. Das Gefäß fest verschließen und den Ingwer vor dem Essen mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Ich hoffe, das hilft dir! LG Marion  --------------------
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 Kerstin
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70 Geschrieben Mittwoch, Januar 6, 2010 @ 22:46:33
Hallo Marion, vielen Dank für das Rezept. 1,5 l Flüssigkeit auf 80 g Ingwer ist ja eine ganze Menge. Mal schaun ob ich so ein großes Glas habe. Liebe Grüße, Kerstin --------------------
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 Agape
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71 Geschrieben Mittwoch, Januar 6, 2010 @ 23:22:35
Hi Kerstin, ich würde ehrlich gesagt die Flüssigkeitenmengen etwas modifizieren. Ich habe mich auch über die Menge gewundert, dann aber nicht weiter darüber nachgedacht, und ich hab's noch nicht ausprobiert... Auf jeden Fall passt das Verhältnis von Reisessig zu Wasser - wenn du das kürzt, wird es wohl klappen. Oder du nimmst mehr Ingwer. Die Flüssigkeit kann man später sicherlich für andere Pickles weiterverwenden, oder als Würze für Salate etc. LG Marion  --------------------
"You don't get to choose how you're going to die. Or when. You can only decide how you're going to live. Now." Joan Baez, Singer, Songwriter and Activist
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Hier würde ich gerne Rezepte und Fotos sammeln: z.B. von eingelegten Gemüsen (Pickles), Fisch, Salaten oder auf andere Art konservierten Nahrungsmitteln (z.B. eingekocht), Sprossen, Dips & Saucen, die einem einfachen Essen oft das gewisse Etwas geben, oder die einem an stressigen Tagen helfen, ohne großen Aufwand eine schnelle, aber trotzdem schmackhafte und gesunde Mahlzeit zusammenzustellen. Eure Erfahrungen damit sind mir wichtig. Fragen & Antworten sind natürlich auch erwünscht.
LG Marion |
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