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Autor Beiträge
offline Karin
Sergeant First Class


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1 Geschrieben Donnerstag, Januar 8, 2009 @ 16:41:22  

Wie Kerstin kann auch ich noch nicht mit einem langjährigen Erfahrungsschatz in der Makrobiotik aufwarten, aber ich finde ihren Ansatz gut, ihre Fortschritte hier zu berichten. So im Gedanken der Gruppendynamik, die ja auch bei den Weight Watchers gut funktioniert {#emotions_dlg.emo_wink}

Da der Jahresanfang  ja so praktisch ist, um auch vieles andere neu oder anders zu machen, hatte ich mir den Tag als Stichtag vorgenommen, um nun noch mal richtig durchzustarten mit MB - und tatsächlich bin ich jetzt schon all die Tage 100%ig dabei und stolz auf mich. Vorher habe ich mich zwei Jahre lang mit MB beschäftigt, Infos gesammelt, mich schon mal mit vielen Zutaten vertraut gemacht und Gerichte ausprobiert, aber so richtig reingekommen bin ich nicht.

Anfang 2007 ging es sehr gut und ich war motiviert, aber dann bin ich im Februar krank geworden mit einer Sache, die ich immer noch nicht wieder los bin, die aber damals so extrem war, dass ich überhaupt nicht den Nerv hatte, mich mit einer neuen, komplizierten Ernährung zu beschäftigen. Das hat mich total aus dem Rhytmus gebracht und seither haben die neue Lebensweise und die Vorräte in meinen Schränken vor sich hingedümpelt. Es gab Tage, an denen ich total MB gegessen habe und leider mehr Tage, an denen ich alles mögliche konsumiert habe, nur nichts makrobiotisches. Jetzt habe ich den Dreh anscheinend wieder gefunden und bin entschlossen, diesmal nicht aufzugeben.

Zum ersten Mal von Makrobiotik gehört bzw. gelesen habe ich Ende 2006 im Buch 'Mein Leben als Kamikaze-Cowboy' von Dirk Benedict (richtig, der Face aus dem A-Team). Was er über die Makrobiotik schrieb hat mich sofort angesprochen, ich hatte spontan das Gefühl 'das ist richtig, damit kann ich mich identifizieren'. Er selber lebt seit 1975 makrobiotisch, zu einer Zeit also, als es noch sehr viel schwerer gewesen sein muss, viele der Zutaten zu finden, und hat auch seine beiden Söhne als alleinerziehender Vater makrobiotisch aufgezogen.

Worüber ich mir eine Weile lang ziemlich Gedanken gemacht habe, war seine Schilderung von seiner Umstellung. Er hat offenbar einige sehr extreme körperliche Reaktionen gehabt, als er das tierische Eiweiß ganz weggelasen hat, obwohl er schon vorher einige Jahre lang mit gesundem Essen experimentiert hat. Das war mir unheimlich und ich wollte sowas nicht erleben, aber mittlerweile habe ich auch andere Umstellungs-Stories gehört, die nicht so extrem waren, und das hat mich dann wieder beruhigt.

Derzeit bin ich also recht positiv und optimistisch gestimmt in Bezug auf meine Ernährung. Wenn es mir dann damit auch noch gesundheitlich besser geht, ist das noch besser. Dies ist, glaube ich, das erste mal, dass ich sowas nicht anfange um abzunehmen, sondern einfach, weil mir die ganze Philosophie richtig erscheint. Und ich habe auch ganz sicher noch nie vorher 2 Jahre lang an einer Diät-Idee festgehalten. An der Makrobiotik jetzt schon, und wenn das kein gutes Zeichen ist...

In diesem Sinne wünsche ich allen MB-Anfängern einschließlich mir selbst ganz viel Motivation und viel Erfolg. Und den alten Hasen natürlich auch alles Gute. Und allen ein gesundes Leben!


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What has a front has a back - and the bigger the front, the bigger the back! (Dirk Benedict in 'Confessions of a Kamikaze Cowboy')  

 


offline Kerstin
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2 Geschrieben Donnerstag, Januar 8, 2009 @ 20:21:45  

Hallo Karin,

das liest sich gut und gibt mir Mut. Ich habe schon immer auf Frische und gute Qualität in meiner Ernährung geachtet. Mit MB wird das noch getoppt.

Mich mit MB zu beschäftigen gibt mir ein gutes Gefühl und eine andere Wertigkeit. Aber ich kasteie mich nicht. Ich verstehe MB so, dass es sowohl durch den Kopf, als auch durch den Magen geht. Kochen für mich und für andere war schon immer eine Art Liebesbeweis und ich werde sicherlich auch ein paar Kompromisse eingehen. Hauptsache ich fühle mich wohl dabei. Genau das wünsche ich Dir auch. Tue Alles, damit es Dir gut geht. Es wird sich hoffentlich auch positiv auf Deine Gesundheit auswirken.

Und wenn es Dir mal nicht ganz so gut geht. Schreib es Dir von der Seele. Du wirst sicherlich gemerkt haben, dass ich da keine Hemmungen habe. Es ist einfach wichtig für mich. Also, ich glaube an Dich und Deinen Willen.

Lass es Dir gut gehen.

Kerstin

 


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 senza pietà


offline Karin
Sergeant First Class


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3 Geschrieben Samstag, Januar 10, 2009 @ 19:48:24  

Hallo Kerstin,

danke für deine lieben Worte. Es ist ja schon mal ein schönes Gefühl, nicht allein zu sein, nicht wahr? Ich bin bisher leider nicht so der Koch vorm Herrn gewesen, aber ich versuche zu lernen. Bisher war bei mir leider oft schnell wichtiger als gesund, aber seit ich mich mit MB beschäftige, geht mir das doch ziemlich gegen den Strich. Man wird einfach aufmerksamer für das ganze Thema.

Ich glaube, das mit den Kompromissen ist gar nicht so schlimm. Wie du schon sagst, solange man sich dabei wohl fühlt, wird das gehen. Das ist ja das Schöne an der MB, dass im Prinzip jeder seinen eigenen Weg finden soll und darf. Natürlich im Rahmen der Grundsätze, aber es heißt doch auch, man solle ganz bewusst gelegentlich Sachen von 'früher' essen und dabei darauf achten, was der Körper dazu sagt und wie man es verträgt. Meistens kommt man dann anscheinend zu dem Schluss, dass es einem mit MB besser geht Ich glaube, das habe ich aus dem MB Gesundheitsbuch von Steve Acuff, das Marion in einem anderen Thread empfohlen hat...

Wie auch immer, ich hoffe, dass hier weiter ein Austausch stattfindet, denn das kann nur für alle hilfreich sein. Genau dafür ist das Forum ja auch da! In diesem Sinne - alles Gute und

LG Karin


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What has a front has a back - and the bigger the front, the bigger the back! (Dirk Benedict in 'Confessions of a Kamikaze Cowboy')  

 


offline Agape
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4 Geschrieben Montag, Januar 19, 2009 @ 12:15:52  

Hi Karin,

mir ging es ganz zu Anfang auch so wie euch jetzt. Man braucht einfach bei einer solchen Umstellung Gleichgesinnte, sonst steht man allein auf weiter Flur und fühlt sich dann leicht mal wie ein Alien auf der falschen Welt, unwissend, dumm, unsicher und immer mit einem Schritt in irgendeinem Fettnäpfchen.

Ich glaube, das mit den Kompromissen ist gar nicht so schlimm. Wie du schon sagst, solange man sich dabei wohl fühlt, wird das gehen. Das ist ja das Schöne an der MB, dass im Prinzip jeder seinen eigenen Weg finden soll und darf. Natürlich im Rahmen der Grundsätze, aber es heißt doch auch, man solle ganz bewusst gelegentlich Sachen von 'früher' essen und dabei darauf achten, was der Körper dazu sagt und wie man es verträgt. Meistens kommt man dann anscheinend zu dem Schluss, dass es einem mit MB besser geht

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und mache sie immer wieder. Wenn es mal nicht so "straight" geht, zieht es mich nach kurzer Zeit wieder an die Reistöpfe, und sobald ich mich dann zu einem selbst gekochten Menü aus Misosuppe, Reis und Gemüse hinsetze, fällt der ganze Stress von mir ab. Deshalb werde ich auch dabei bleiben. MB tut mir einfach gut.

aber dann bin ich im Februar krank geworden mit einer Sache, die ich immer noch nicht wieder los bin, die aber damals so extrem war, dass ich überhaupt nicht den Nerv hatte, mich mit einer neuen, komplizierten Ernährung zu beschäftigen. Das hat mich total aus dem Rhytmus gebracht und seither haben die neue Lebensweise und die Vorräte in meinen Schränken vor sich hingedümpelt.

Du kannst stolz auf dich sein, dass es jetzt klappt. Und wenn es dir mal wieder so geht wie oben beschrieben, dann vergiss einfach die ganzen komplizierten "Regeln". Es geht auch einfach: Misosuppe mit Wakame, Vollkornreis, wechselnde Hülsenfrüchte in geringer Menge, mit Kombu gekocht, und eine wechselnde Auswahl an Gemüsen und Pickles - damit bist du auf der richtigen Spur. Je einfacher und unkomplizierter, desto besser - besonders wenn man auf dem Weg der Heilung ist.

Ich hoffe, inzwischen geht es dir wieder besser.

Liebe Grüße
Marion
{#emotions_dlg.emo_smile}

 

 

 


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"You don't get to choose how you're going to die. Or when. You can only decide how you're going to live. Now." Joan Baez, Singer, Songwriter and Activist


offline Karin
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5 Geschrieben Sonntag, Januar 25, 2009 @ 16:18:25  

Hi Marion,

du hast auf jeden Fall recht, mit Gleichgesinnten geht das alles viel leichter und man fühlt sich auch nicht so sehr 'wie auf der falschen Welt' (der Ausdruck gefällt mir, ist sehr passend!) voller Fettnäpfchen {#emotions_dlg.emo_wink}. Interessant, dass du die Sache mit dem 'normalen' Essen bestätigen kannst, muss also was dran sein!

Bis jetzt bin ich der Schwindelei, die mir seit 2 Jahren anhängt, noch nicht Herr geworden, aber ich hoffe, dass es mir eines Tages gelingt. Anfangs bin ich kaum vom Schlafzimmer in die Küche gekommen, geschweige denn woanders hin. Mittlerweile geht das besser, aber damals war ich mit dem Karussell im Kopf genug beschäftigt und das Denken fiel ziemlich schwer. Da habe ich makrobiotische Menüfolgen schon gar nicht auf die Reihe bekommen. Fällt mir immer noch schwer, deshalb möchte ich ja so gern einen Kurs bei dir machen...


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Ja, ich weiß, ich bin neugierig - aber es interessiert mich. Bei mir hat sich über die Jahre sehr viel verändert...

 

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