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Autor Beiträge
offline Kerstin
Second Lieutenant


Geschlecht: weiblich
aus: NRW
Registriert: Jan 2009
Geburtsdatum: 02-11-
Beiträge: 669

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1 Geschrieben Samstag, Oktober 3, 2009 @ 00:12:43  

Hallo Zusammen,

wenn ich koche, habe ich oftmals vier Herdplatten an + Ofen und/oder unterschiedliche Geräte.

Ich koche z. B. Reis, brate, dünste, blanchiere, koche, ... Gemüse. Dann röste ich auch noch Kerne und bereite andere Dinge zu . Alles schmeckt am besten frisch - also wird auch alles parallel zubereitet (multitasking). Klar, ich spare indem ich die Kochhitze des Reises nutze und auf dem Topf ein Dampfsieb zum Garen von Gemüse setze.

Also, ich nutze für meine Gesundheit und meinen Geschmackskitzel sämtliche Geräte von der Herdplatte über den Ofen oder heißen Stein, bis hin ...

Mich beschleicht das Gefühl, dass im nächsten Jahr eine kräftige Nachzahlung (Strom) fällig wird.

Was macht Ihr, um bei vollem Genuss und voller Gesundheit die Kosten gering zu halten?

Liebe Grüße, Kerstin


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 senza pietà


offline rita
Sergeant Major


Geschlecht: weiblich
aus: ursprünglich Wyk auf Föhr
Registriert: Dez 2008
Geburtsdatum: 04-03-
Beiträge: 359

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2 Geschrieben Samstag, Oktober 3, 2009 @ 10:15:26  

Hi Kerstin,

ich habe da auch so meine Bedenken. Also koche ich vor: Reis, den kann man am nächsten Tag im Dämpfsieb erhitzen. Oder ich mache Frikadellen daraus. Oder Bratreis. Auch Gemüse koche ich in größeren Mengen, als ich sie brauche. Mit den Resten mache ich am nächsten Tag einen gekochten Salat. Nudeln, die kann man ebenfalls weiter verwerten, in Suppen, gebraten etc. Algen, die gibt es an den nächsten Tagen anders gewürzt als Beilage, sie schmecken auch im Salat. Außerdem koche ich oft größere Portionen, z.B. beim Eintopf. Der schmeckt aufgewärmt sehr gut. Und beim Dessert mache ich das ebenso, Kompott z.B. Und zu den Resten serviere ich dann frisch zubereitete Beilagen. So gleichen sich die hohen Energiekosten eines Tages mit den Kosten für Energie (und übrigns auch der Zutaten) des nächsten aus.

Ich habe das in den Kochthreads hier im Forum abgeguckt, wenn z.B. Marion ihre Reste immer wieder neu verarbeitet und mit etwas Frischem kombiniert, so dass ganz neue Gerichte entstehen. Aber auch in makrobiotischen Kochbüchern findet man solche Hinweise. Die Idee mit dem Dämpfen z.B. - das geht schnell, und die Speisen schmecken wie frisch. Man kann auch einen ganzen angerichteten Teller in ein Dämpfsieb stellen, oder auf einen umgestülpten Teller in einen Topf mit wenig Wasser. Deckel drauf, erhitzen, rausnehmen, essen. Das ist eine sehr schonende Art die Speisen wieder heiß zu machen, Vitamine und andere Nährstoffe werden dabei in hohem Maße erhalten.

LG Rita Lächelnd


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Lebe deine Träume...


offline drago
First Sergeant


Geschlecht: männlich
aus: Sevenoaks, UK
Registriert: Feb 2009
Geburtsdatum: 23-03-
Beiträge: 274

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3 Geschrieben Samstag, Oktober 3, 2009 @ 12:37:27  

Hi Kerstin,

so ähnlich ich mache auch. Aber ich mach auch nicht soviel verschiedene Gerichten wie ihr Frauen. Ich mach oft sowas wie Misosuppe für mehreren Tagen, und ich mach auch Nudeln für 2 Portionen so dass ein Gericht Bratnudeln sein kann. Energie sparen durch einmal kochen, zweimal nutzen. Bei Nudeln und Reis nix geht kaputt. Blanchiertes Gemüse du kannst später in Salat machen, wenn was übrig ist. Also gleich mehr machen. Oder frittierte Sachen du kannst auch kalt servieren. Z.B. Norichips oder Kombuchips. Gute Beilage, schön knackig. Oder Aramé und Hiziki, die schmecken kalt, oder du wärmst auf. Nachtisch geht auch gut. Damit du kannst viel Energie sparen und auch trotzdem gut essen.

Greetings {#emotions_dlg.emo_wink} drago


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offline Steve
Command Sergeant Major


Geschlecht: Keine Angabe
Registriert: Jan 2009
Geburtsdatum: --
Beiträge: 426

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4 Geschrieben Samstag, Oktober 3, 2009 @ 17:57:38  

Hi Kerstin, ich glaube, ich koche einfach viel weniger als du, Marion oder auch andere, die hier ihre Gerichte gepostet haben. Ich meine weniger an Beilagen. Deshalb brauche ich nicht soviele Flammen auf einmal, und ich wärme auch oft nur Reste auf, die ich mit irgend einer frischen Zutat kombiniere = zwei Flammen, eine davon nur kurz. Ich denke schon, man sollte vorsichtig sein beim Energieverbrauch, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt.

LG Steve {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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Des einen Leid ist des andern Freud {#emotions_dlg.emo_wink}


offline Roland
Sergeant Major


Geschlecht: männlich
aus: dem kühlen Norden
Registriert: Dez 2008
Geburtsdatum: --
Beiträge: 339

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5 Geschrieben Sonntag, Oktober 4, 2009 @ 10:47:54  

Hi Kerstin,

da schließe ich mich an. Ich bin immer wieder von den Socken, was ihr Frauen beim Kochen für tolle Sachen auf die Beine stellt. Mitessen ja, aber nachkochen fällt mir schwer, es ist einfach zuviel, auf das ich gleichzeitig achten müsste. Mit Freunden kochen, ja, dann würde mir das auch Spaß machen. Aber für mich alleine bevorzuge ich doch schon die schnelle Küche - wohlgemerkt ist damit nicht die Fastfood-Küche gemeint, sondern Gerichte, die verhätnismäßig wenig Standfestigkeit am Herd benötigen. Von daher stellt sich für mich die Energiesparfrage beim Kochen nur bedingt.

LG Roland {#emotions_dlg.emo_tongue}


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Was einen Anfang hat, hat auch ein Ende {#emotions_dlg.emo_blush}


offline Agape
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Geburtsdatum: 05-01-
Beiträge: 1177

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6 Geschrieben Montag, Oktober 5, 2009 @ 13:50:31  

Hi Kerstin,

da sich die Energiesparfrage für mich definitiv stellt bei den vielen Stunden am Herd, habe ich meinen alten Gaskocher herausgekramt - einen Zweiflammenkocher mit austauschbarer großer Gasflasche. Was heißt herausgekramt, er lief mir sozusagen über den Weg, als ich meine Sachen aus dem Keller auspackte. Ich habe auch schon einen Platz direkt neben dem Herd, genau pasend, aber noch keinen Unterbau dafür. Die Flasche muss ja drunterpassen, aber ich brauche auch noch irgendwas mit Schubladen für mein Besteck. Wahrscheinlich wierde ich einfach eine Arbeitsplatte mit einem Ausschnitt für den Schlauch und in der richtigen Höhe anbringen, die Flasche drunterstellen, den Zweiflammer obendrauf, und dann besorge ich mir einen Rollwagen oder sowas in halber Breite. Dann ist die Küchenzeile irgendwo gewahrt, aber die Gasflasche ist integriert und vor allem unsichtbar. 

Den Gaskocher werde ich im Falle eines Mehrgängemenüs für alles nutzen, was eine längere Garzeit hat, wie z.B. Reis im Drucktopf, Aramé- und Hizikigerichte, Nudeln kochen, Seitan machen, langgekochtes Gemüse, Stews und sowas. Genau wie früher, als ich so richtig missionarisch bei der Sache war. Und wenn es nur um Braten, Aufwärmen, Dämpfen, Blanchieren etc. geht, werde ich natürlich immer zuerst die Gasflamme nutzen. Man spart enorm dabei, und die Gerichte schmecken wirklich besser. Damals war ich jedenfalls davon überzeugt.

Makrobiotiklehrer empfehlen für das Kochen sowieso zunächst ein offenes Feuer bzw. einen Feuerherd, der mit Holz gefüttert wird (so habe ich in Schweden eine ganze Woche lang 5-Gänge-Menüs gekocht, sozusagen als Abschlussprüfung für meine Kochausbildung). Dann kommt Gas als nächstwünschenswerte Hitzequelle. Heute könnte es sein, dass das Cirankochfeld irgendwo auf gleicher Stufe steht, weil diese Energie nicht so chaotisch ist wie die der normalen, altmodischen Elektroherde, die als nächstes auf der Liste stehen. Kochen per Mikrowelle geht gar nicht. Wie gesagt, ich erhitze manchmal Flüssigkeiten darin, oder ich mache Popcorn darin, aber selbst dann frage ich mich schon, ob ich das nicht lieber auch noch vermeiden sollte. Doch manchmal muss es schnell gehen, und dieses Risiko gehe ich ein, aber nur für solche Kurzzeit-Ausnahmen.

Ja, also, sobald ich eine saubere und sichere Lösung für den Stellplatz meines Gaskochers gefunden habe, werde ich ihn in Betrieb nehmen. Ansonsten nutze ich für Polenta und andere Kurzkoch-Getreide meinen thailändischen Reiskocher, zum Brötchenaufbacken einen kleinen Tischgrill - ich friere immer alle übriggebliebenen Brötchen und auch Brot in Scheiben ein und backe dann nur soviel auf, wie ich für die Mahlzeit brauche. So sind sie immer frisch und knackig. Zum Pürieren nehme ich ein kleines Tischgerät. Die verbrauchen alle nicht so unheimlich viel Strom - hoffe ich. Wir werden es sehen.

Natürlich nutze ich auch all die anderen Möglichkeiten, die ihr anderen schon beschrieben habt. Das versteht sich von selbst. {#emotions_dlg.emo_biggrin}

LG Marion {#emotions_dlg.emo_tongue}

P.S.: Strahlt bei euch heute auch der Himmel? Ich habe heute eine halbe Stunde lang Blätter zusammengefegt, die der Starkwind gestern auf meinen Zugangsweg und die Terrasse geblasen hat...


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"You don't get to choose how you're going to die. Or when. You can only decide how you're going to live. Now." Joan Baez, Singer, Songwriter and Activist


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