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offline Agape
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1 Geschrieben Sonntag, April 12, 2009 @ 16:38:28  

Hallo, ich habe vorhin ausprobiert im Drucktopf einzukochen. Hier ist das Ergebnis:

                                  
Rhabarber m. Apfel, Erdbeeren und Kirschen                        Rhabarber mit Apfel

Leider habe ich bei dem großen Glas rechts zwischendurch von Stufe II auf Stufe I heruntergeschaltet und damit automatisch etwas von dem Dampf abgelassen. Dadurch hat sich der Druck innerhalb des Topfes schneller verringert als der im Glas, so dass etwas von dem Saft unter dem Deckel hervorgequollen und ins Kochwasser geflossen ist. Aber es ist noch genügend Saft vorhanden. Das war ein Experiment, und nun ist mein Interesse geweckt. Als nächstes werde ich mir deshalb wohl einen Einkochtopf besorgen - ich habe große Lust weiter mit dem Einkochen und Lebensmittel konservieren zu experimentieren - z.B. auch um Seitan einzukochen, oder marinierten Tempeh und Tofu. Ich hab' eben schon gegoogelt und mir einen entsprechenden Einkochautomaten ausgeguckt.

Meine Großmutter und Mutter haben in meiner Kindheit alles Obst und Gemüse aus unserem riesigen Garten eingekocht, das war immer eine Riesenaktion in den Erntemonaten: Einkochen, Marmelade machen, Obst entsaften. Ich habe keinen Garten, da ist das Einkochen eher ein Hobby und nicht stressig, sondern Fun.

Wer von euch hat Erfahrung mit dem Einkochen, oder Interesse daran?

LG Marion {#emotions_dlg.emo_tongue}

 


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2 Geschrieben Montag, April 27, 2009 @ 10:44:01  

Hallo, ihr Lieben!

Gestern Nacht hatte ich die Idee Tofu einzukochen. Ich konnte und konnte nicht schlafen, und so habe ich stattdessen kreativ gearbeitet. Ich holte meine "Bibel" hervor - so nannten wir in Björklykkan das Buch, in dem wir, genau wie hier im Forum auch, aufschrieben, was wir morgens, mittags und abends gekocht haben. Wir nutzten diese Bibel auf zwei Arten. Erstens konnten wir immer nachvollziehen, warum sich plötzlich eine bestimmte Emotion, z.B. aggressives Verhalten, oder auch komplette Antriebslosigkeit, oder unkontrollierbare Albernheit unter allen Kursteilnehmern gleichzeitig ausbreitete - wir brauchten nur nachzuschauen, was wir in den zwei bis drei Tagen davor gegessen hatten, und schon war klar, welche Lebensmittel bzw. Kochmethoden etc. dafür mitveranwortlich waren. Außerdem nutzten wir unsere Aufzeichnungen dafür nachzuschauen, was wir in den Tagen davor an Lebensmitteln und Kochmethoden, an Kombinationen etc. verwendet hatten, und entschieden dann den Essensplan für den nächsten Tag. Auf diese Weise wiederholte sich nichts innerhalb zu kurzer Abstände. Natürlich haben wir mittags immer eine Auswahl der Reste von den Vortagen aufs Büffet gestellt, da konnte jeder essen, wann und was er mochte, aber morgens und abends gab es ein frisches Menü, und alle aßen gemeinsam in den beiden großen Essräumen. Man bekommt ein gutes Verständnis für die Wirkung von Lebensmitteln, Kochmethoden und Würzen, wenn man sein Essen über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet. Aus diesem Grunde habe ich auch jetzt noch eine "Bibel", und sie enthält auch meine Spezialrezepte. Inzwischen halte ich sowas im Computer fest, aber die "Bibel" habe ich nie entsorgt - und sie enthält das Rezept für eingekochten Tofu.

Ich finde es sehr praktisch, beispielsweise für unterwegs, haltbaren gewürzten Tofu bei sich zu haben, entweder als Protein für einen Salat oder in eine Suppe, oder auch zu Brot als Snack, püriert als Brotaufstrich, als Beilage zu Reis oder Nudeln. Die würzige Marinade eignet sich sehr gut als Saucengrundlage.


Tofu, in Marinade im Drucktopf eingekocht

Wie's gemacht wird? Ganz einfach:

Man braucht einen großen Block Tofu, den man auf ein Frühstücksbrett legt, mit einer Konservendose oder ähnlichem beschwert und dann schräg in die Spüle stellt, damit das überschüssige Wasser herauslaufen kann. Dann in Würfel schneiden.

Dann braucht man Gewürze, Würzmittel, Gemüse und/oder Kräuter - z.B.: Senfkörner, Kurkuma, Lorbeerblatt, Basilikum, Ingwerstücke, Chilischoten, Paprikagewürz, Curry, Knoblauch, Bärlauch, Thymian, Majoran, Oregano, Koriander, Zwiebeln, Karottenscheiben, Champignons, Shoyu, Olivenöl und Suppenstock. Natürlich nur eine Auswahl, nicht alles auf einmal.

Man spült ein Glas sauber aus, am besten nimmt man eins frisch aus der Spülmaschine, sofern man eine besitzt, und legt eine Auswahl an Gewürzen unten hinein. Den gewürfelten Tofu, evtl. Zwiebeln, Knoblauch und Karottenscheiben hineingeben, 1/2 cm Shoyu dazu, einen Schuss Olivenöl oder Bärlauchöl, je nach Geschmack, mit Suppenstock aufgießen bis ca. 2 cm unter den Glasrand. Deckel drauf, schön fest zudrehen.

Auf ein Sieb im Drucktopf stellen (Achtung, die Gläser dürfen nicht zu hoch sein, so dass sie das Ventil im Deckel nicht berühren). Wasser einfüllen bis zu 2/3 Höhe des kleinsten Glases, zum Kochen bringen. Wenn das Ventil oben ist, Hitze etwas runterschalten und fünf Minuten unter Druck kochen lassen, dann ausschalten und stehen lassen. Rausnehmen, wenn abgekühlt, den Topf nicht im Schnellverfahren unter kaltes Wasser stellen und vorzeitig öffnen, sonst spritzt u.U. die heißere Flüssigkeit aus den Gläsern (die nicht so schnell abkühlen kann) unterm Deckel hervor und euch um die Ohren. Den Tofu ein paar Tage durchziehen lassen. Man kann ihn dann gleich verwenden, oder für "Notlagen" in die Vorratskammer stellen.

Ich habe einen halben kleineren Tofublock im Ganzen eingekocht, dann kann ich wie beim Tofukäse Scheiben davon abschneiden und als Brotbelag oder wie Mozzarella zu Tomaten und Basilikum verwenden.

Fünf Gläser sind es geworden. Nun muss ich mir erstmal wieder frischen Tofu beschaffen. Als nächstes werde ich Tempeh auf diese Weise einkochen, und dann probiere ich es mit selbstgemachtem Seitan. Vielleicht sollte ich mir einen Einkochapparat kaufen? Die kosten knapp € 100, und für solche Sachen ist das doch Klasse, oder was meint ihr?

Übrigens: Eingekochter Tofu in einem hübschen Glas und schön eingepackt ist ein tolles Geschenk zu Geburtstagen oder anderen geschenkträchtigen Gelegenheiten, und auch als Mitbringsel auf Parties gut geeignet!

LG und eine ganz tolle Woche!
Marion
{#emotions_dlg.emo_tongue}

P.S.: Man könnte den Tofu, wenn man keinen Drucktopf hat, auch in der mit Wasser gefüllten Bratpfanne des Backofens einkochen. Die Kochzeiten findet ihr bei Google. Dann könnt ihr auch höhere Gläser nehmen als im Drucktopf.


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3 Geschrieben Montag, April 27, 2009 @ 19:45:27  

Hey, das ist ja wirklich eine interessante Idee! Tofu einkochen! Meine Oma hat noch alles selber eingemacht, als Knirps durfte ich ihr dabei immer helfen. Sie hatte einen großen Garten, und das ganze Erntejahr über hat sie irgendwas rumgepuzzelt mit ihrem Gemüse, Obst und sonstigen Sachen. Sie hat in den Jahren nach der "schlechten Zeit", wie sie immer sagte, auch Fleisch eingekocht. Nie wieder wollte sie erleben, dass es kein Fleisch mehr gab. Die hatte immer den Keller voll mit allen möglichen Bratenstücken, Eisbein, sogar Hühnchen und sowas in Gläsern. Meine Oma war schwer geschädigt von der Zeit ohne Fett und Fleisch, und sie konnte bis zu ihrem Tod keine Steckrüben essen. Sie meinte, das ist Armeleute-Essen. Wenn die wüsste, dass ich das heute in die Misosuppe tue, würde sie sich im Grabe umdrehen und sich um mich Sorgen machen. {#emotions_dlg.emo_rolleyes} Dabei mag ich Steckrüben wirklich gern! LG Roland {#emotions_dlg.emo_tongue}


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4 Geschrieben Dienstag, April 28, 2009 @ 14:08:57  

Ich mag Steckrüben auch sehr gerne, Roland - aber noch nicht lange. Ich hatte von meiner Mutter die Ansicht übernommen, dass Steckrüben Arme-Leute-Essen und Kriegsgemüse sind. Sie hat erzählt, dass man wochenlang nichts anderes auf dem Teller hatte als Steckrüben in dünner Brühe ohne irgendwas anderes drin. Später ekelte sie sich schon allein vor dem Geruch. Und ich mit ihr, ohne sie je probiert zu haben. Ich bezweifle auch, dass man damals so wohlschmeckende Sorten hatte, wie wir heute.

Jedenfalls gibt es dieses Gemüse seit ein paar Jahren bei mir regelmäßig. Als ich mein Kochpraktikum in Schweden machte, gab es im Garten meiner Gastfamilie zwei Sorten Steckrüben, eine orange und eine weiße Sorte. Beide waren sehr süß, und sie hatten vom Geschmack her mit denen, die man hier kaufen kann, wenig gemeinsam. Die waren echt lecker, vor allem weil sie aus der Erde in den Kochtopf und auf den Teller kamen, wie auch die Karotten, Pastinaken und der Salat. Dann habe ich das ganze Essen auf einem mit Holz beheizten Riesenherd kochen müssen, die Energie, die das Essen damit noch zusätzlich aufnahm, war unvergleichlich. Und ganz nebenbei wurde in demselben Ofen während des Kochens auch gleich noch das Brot mitgebacken, oder ein Kuchen. Es war eine ständige Hin- und Herschieberei beim Kochen, man musste immer sehen, welche Menge an Hitze ein Topf gerade brauchte. Sollte etwas kochen, musste es dicht an die Heizquelle, sollte es nur noch simmern, musste der Topf weiter nach hinten, sollte es nur noch warm gehalten werden, kam der Topf ganz nach außen. Nach zwei Tagen hatte ich mich an diese Art des Kochens gewöhnt. Man musste den Herd nur rechtzeitig anheizen, immer wieder Holz nachlegen und dann das Feuer bis zum Ende gleichmäßig heiß halten.

In der Woche war Kochen ein echtes Abenteuer für mich!

LG Marion {#emotions_dlg.emo_tongue}


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5 Geschrieben Dienstag, April 28, 2009 @ 23:52:54  

Ich wollte schon immer mal auf so einem vorsintflutlichen Herd kochen, nur mal aus Jux, aber es hat ja kaum noch jemand so einen Ofen. Ich kenne niemanden. Das war sicherlich eine tolle Erfahrung *Neid*. Was ich aber auch gut kenne ist der Unterschied zwischen gekauftem und frisch geerntetem Gemüse. Meine Oma hat mich immer die Karotten ziehen lassen, oder was sonst zu ernten war. Ich erinnere mich auch an den Geschmack frisch gepflückter, sonnenwarmer Erdbeeren und den Duft von dicken, roten Tomaten frisch vom Strauch. Das ist unvergleichlich, und selbst im Bioladen bekommt man dieses Geschmacks- und Geruchserlebnis nicht geboten. Schade eigentlich. Dafür müsste man einen eigenen Garten haben. Hab ich aber leider nicht...

LG Roland {#emotions_dlg.emo_smile}


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6 Geschrieben Mittwoch, April 29, 2009 @ 15:08:03  

Das wär ja ein Idee für mein Seitan einzukochen, kann sich länger halten. Manchmal wird sauer wenn zu lange in Marinade im Kühlschrank. Zuviel Arbeit um einfach in den Müll damit. Darum ich kauf lieber kleine Glas in Laden und verbrauch schnell. Vielleicht ich probier aus wenn ich mach neuen Seitan. LG {#emotions_dlg.emo_tongue} drago


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7 Geschrieben Sonntag, Mai 3, 2009 @ 16:40:00  

Hi Marion, was ist denn nun aus deinen eingekochten Tofuwürfeln geworden? Sind sie gelungen? Hast du überhaupt schon mal probiert, wie sie gelungen sind? Das würde mich echt interessieren. LG Roland {#emotions_dlg.emo_smile}


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offline Agape
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8 Geschrieben Sonntag, Mai 3, 2009 @ 19:04:53  

Hi Roland, die Tofugläser habe ich noch nicht geöffnet, aber das Probeglas mit dem Rhabarber-Apfelkompott, und das ist gut gelungen. Das Kompott schmeckt wie frisch gekocht und erinnert mich an die Ergebnisse der alljährlichen Einkoch-Marathons meiner Großmutter und meiner Mutter zur Erntezeit, als ich noch ein Kind war. Ich werde sicherlich noch einiges einkochen. Allerdings habe ich ja neuerdings auch den Gefrierschrank, so dass auch dort einiges landen wird. Ich finde es aber auf jeden Fall schön, so viele Methoden wie möglich auszuprobieren, wie man Lebensmittel haltbar machen kann, wozu ja auch das Pickeln gehört. Man weiß nie, was mal kommt. Morgen werde ich eins der Tofugläser öffnen, nur mal aus Jux, und die Tofuwürfel statt Schafskäse über einen griechischen Salat geben. Dann kann ich dir mehr sagen. LG Marion {#emotions_dlg.emo_tongue}


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9 Geschrieben Sonntag, Mai 3, 2009 @ 19:23:50  

Ok, da bin ich gespannt! LG Roland Lachend


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offline Agape
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10 Geschrieben Donnerstag, Mai 7, 2009 @ 00:07:56  

Hi Roland,

ich habe gerade meine Marschverpflegung für meinen Marathon-Unterrichtstag morgen vorbereitet und dafür endlich eins der Gläser mit dem eingekochten Tofu geöffnet. Er ist so richtig gut durchgezogen und schmeckt einfach toll! Nur zu deiner Info, du hattest ja gefragt. Also ran an den Speck und Tofu einkochen. Schon allein wegen der Marinade als Saucengrundlage lohnt es sich, aber ganz sicher auch für die würzig durchgezogenen Tofuwürfel, die es bei mir morgen im Salat geben wird. Hier sind sie:


Tofuwürfel, in Marinade eingekocht

Die Gläser sind übrigens richtig fest zu, und ich denke, der Tofu hält sich einige Monate - wenn ich es denn so lange durchhalte ihn stehenzulassen. {#emotions_dlg.emo_smile}

Liebe Grüße
Marion
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offline Kerstin
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11 Geschrieben Donnerstag, Mai 7, 2009 @ 00:37:48  

Marion, ich habe noch Platz in meinem Magen ähmmm Keller, sodass ich die tofugefüllten Gläser für Dich lagern kann. Du bekommst die Gläser auch zurück - versprochen.

LG, Kerstin


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 senza pietà


offline Agape
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12 Geschrieben Donnerstag, Mai 7, 2009 @ 20:21:13  

Hi, hier ist meine Lunchbox für heute - Reis mit grob zerdrücktem eingelegten Tofu aus dem Glas oben, dem Würzgemüse, etwas Ingwer, Zucchinistreifen und etwas Marinade und Zitronensaft vermischt, mit ein paar Tofuwürfeln, Chilli-Pickles aus dem Kimchi-Glas und Basilikumblättern bestreut.


Lunchbox mit Reis und Tofu

Das war bis auf eine Scheibe Toast mit Tofumortadella und Banchatee frühmorgens sowie einen Apfel am Nachmittag alles, was ich bisher gegessen habe. Nee, stimmt nicht, drei Kekse und einen Espresso hatte ich am Nachmittag auch noch. Und jetzt bin ich fast am Verhungern und muss sofort an den Herd.

Erstmal tschüss und bis später!

LG Marion {#emotions_dlg.emo_tongue}

P.S.: Kerstin, du siehst, ich kann mich ganz gut selber um meine Tofugläser kümmern, hihihi, aber danke für das nette Angebot! {#emotions_dlg.emo_wink}


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13 Geschrieben Freitag, Mai 8, 2009 @ 00:20:26  

Oh super, es hat also gut geklappt. Dann können wir anderen ja auch loslegen. Ich wollte lieber deine Erfolgsmeldung abwarten, hab keine Lust meinen Tofu in den Sand zu setzen, und dann schmeckt er nachher nicht... Aber ich hätte es besser wissen können... {#emotions_dlg.emo_rolleyes} LG Roland


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14 Geschrieben Samstag, Mai 9, 2009 @ 11:35:58  

So so, hat also funktioniert. Dann ich kann ja mit guten Gewissen mein nächsten Seitan in Drucktopf einkochen. Ich werd berichten wie geworden ist. Ich brauch sowieso wieder welchen, mach ich bald, wenn nicht mehr so busy. Mit Tofu auch, sowas ist gutes travel food und auch gut für schnelle Küche, wenn man ist extremely busy. LG {#emotions_dlg.emo_tongue} drago


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15 Geschrieben Samstag, Mai 16, 2009 @ 15:25:47  

Hallo, heute habe ich mal wieder eins der Gläser geöffnet und 2/3 des Tofu mit dem Gemüse darin, etwas Umepaste, Zitronensaft, Thymian, Kräutermischung, gerösteten Sonnenblumenkernen und etwas von der Marinade püriert. Daraus ist ein leckerer Aufstrich geworden:

                                           
     Tofu mit Gemüse und Gewürzen            Tofucreme aus dem Glasinhalt       Sandwich mit Tofucreme und Austernpilzen
    

Echt lecker! Die Kurzzeitpickles - Mairübchen und Radieschen - passen sehr gut dazu. Gut, wenn man solche Vorräte hat, daraus kann man "Fastfood" machen, das trotzdem Bio-Qualität hat und gut schmeckt.

LG Marion {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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offline Steve
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16 Geschrieben Samstag, Mai 16, 2009 @ 20:40:21  

Hi Marion, hast du da ganze Mairüben gepickelt? Die Idee finde ich Klasse, das sieht gut aus auf dem Teller! Und die Idee den eingemachten Tofu zu Brotaufstrich zu machen, finde ich auch super. LG Steve {#emotions_dlg.emo_tongue}


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Des einen Leid ist des andern Freud {#emotions_dlg.emo_wink}


offline Agape
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17 Geschrieben Samstag, Mai 16, 2009 @ 21:31:15  

Hi Steve,

ja, die Mairüben habe ich im Ganzen gepickelt, hier kannst du das sehen - leider nur die Enden der obersten Rübchenreihe, ich habe sie im Gittermuster versetzt ganz oben auf die Radieschenviertel und Daikonstäbchen gelegt und dann unter Druck gesetzt - ganz vorne schaut ein spitzes Rübchenende heraus *grins*:


Kurzzeitpickles: Daikon, Radieschen, Mairübchen

LG Marion {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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18 Geschrieben Mittwoch, Juni 10, 2009 @ 23:15:26  

Hi Leute, ich wollte nur sagen, ich habe heute zum ersten Mal im Drucktopf eingekocht: Ich habe Tempehwürfel statt Tofu genommen, und die sehen richtig gut aus - schade, ich kann kein Foto einstellen, aber echt, das müsst ihr mal probieren. In das eine Glas habe ich Zwiebeln, Ingwerscheiben, Lorbeer und Wacholder getan und natürlich die Tempehwürfel, und dann mit der Shoyu-Öl-Suppenstockmischung aufgefüllt. In das andere Glas habe ich statt Ingwerscheiben Knoblauchzehen gegeben, und außerdem etwas Senf in die Marinade getan. Deckel drauf, ab in den Drucktopf. Es ist nichts rausgekocht, und der Tempeh sieht immer noch wie Tempeh aus. Jetzt lass' ich ihn schön ziehen, und eins der beiden Gläser werde ich in ca. 2 Wochen öffnen. Mal sehen, wie's schmeckt. Ich bin sooooo stolz auf mich! {#} LG Rita


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19 Geschrieben Freitag, Juni 12, 2009 @ 10:03:26  

Hi Rita, bin gespannt deinen Bericht nach der Geschmacksprobe zu lesen! LG Marion {#emotions_dlg.emo_wink}


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