1 Geschrieben Donnerstag, April 1, 2010 @ 12:23:57
Hallo allerseits,
überraschend bin ich auf folgenden Artikel gestoßen, dessen Inhalt ich euch nicht vorenthalten möchte, weil er mich doch einigermaßen ins Grübeln gebracht hat. Er stammt aus der englischsprachigen "Macrobiotics Today" weshalb ich ihn hier grob übersetzt rein stelle (Übersetzungsfehler gehen zu meinen Lasten):
AUS DEM NACHLASS VON AVELINE KUSHI
Im Nachlass von Aveline Kushi, die im Jahr 2001 verstarb, sind bislang unveröffentlichte Artikel von ihr und ihrem Mann Michio Kushi entdeckt worden. In diesen Vortragspapieren, die anlässlich einer Konferenz verlesen werden sollten, finden sich neuartige (Übersetzung unklar) Informationen zur Makrobiotik.
Zitate aus den Dokumenten:
"In Anbetracht der heutigen über aktiven yang-betonten Lebensweise ist es wichtig, ein ausreichend starkes yin-Gegengewicht zu schaffen (...) Der alleinige Verzehr von harmonisierenden Lebensmitteln wie Vollgetreide ist nicht mehr ausreichend hierfür.
(...)"Ein stärkerer Konsum von Milchprodukten und (in Maßen) stark gesüßten Speisen ist daher empfehlenswert"(...)
(...)"Nach einjähriger makrobiotischer Standardernährung zur Stärkung der Gesundheit, sollten dann eine Tafel Schokolade pro Tag verzehrt werden. Weitere Süßspeisen oder Milchprodukte sind nicht notwendig, wenn es sich um Vollmilchschokolade handelt die ausreichend yinisierend wirkt"
Soweit die Übersetzung der wichtigen Teile, der Rest des "Macrobiotic Today" Artikels beinhaltet Spekulationen darüber, ob das Material bewusst zurückgehalten worden war, oder ob es schlichtweg vergessen wurde.
Meine Meinung: Nach Kushis Empfehlung regelmäßig Schokolade zu essen, können Kritiker die Makrobiotik nicht länger als unmoderne Mangelernährung brandmarken.
LG
Tenzo