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1 Geschrieben Montag, Dezember 22, 2008 @ 02:24:28  

Reisebericht von Matthias R. aus einem der älteren „Lauffeuer“ 

 

Lange war die Reise geplant, aber eigentlich lag sie bis zuletzt jenseits des Vorstellbaren. Doch dann packten wir den leichten Rucksack und fuhren zum Flughafen, noch ohne unsere Tickets in Händen zu halten. Es war einer der seltenen Tage in diesem eisigen Winter, an denen die Sonne die Temperaturen doch einmal über den Gefrierpunkt klettern ließ. Am Ende der Reise würden uns allerdings ganz andere Klimaverhältnisse erwarten: die staubige Hitze der Riesenstadt Bangkok. Zunächst hieß es aber, unsere Tickets am Flughafen aufzutreiben – tatsächlich, es klappte: Wir machten den Vertreter unseres Reisebüros ausfindig, erhielten die Flugscheine und landeten nach langen Stunden in der technischen und emotionslosen Jet-Welt endlich im „Land des Lächelns“ – Thailand.

 

Ein Taxi brachte uns sicher zum „Apple Guesthouse“, Marions langjähriger Herberge in Bangkok, wo wir von „Mama“ schon erwartet wurden. Zur Begrüßung ein köstlicher Fruchtsalat der Tropen: Bananen, Ananas, Papaya und Mango. Ruhige Tage mit viel Schlaf und vorsichtigen Erkundungen, wohl darauf bedacht uns nicht zu sehr anzustrengen, lagen vor uns, denn der Körper sollte den Klima-Schock gut verdauen.

 

Nach ein paar Tagen hatten wir uns an das wohlschmeckende thailändische Essen gewöhnt und uns mit der noch fehlenden Ausrüstung und Textilien versorgt. Die Grenze zwischen der Versorgung mit dem Notwendigen und einem berauschenden Konsum war dabei nur sehr schwer zu wahren. Das üppige Warenangebot Südostasiens schien keinen Wunsch offen zu lassen, und das zu Preisen, die sich oft nur im Größenrahmen eines Zehntels verglichen mit dem Preisniveau in Europa bewegten. Wenn wir dann abends die Schätze auspackten, mussten wir jedoch angesichts der unvermeidlichen Maßlosigkeit auch eine schließlich schmal gewordene Geldbörse registrieren. 

 

Aber es hat viel Spaß gemacht mit den Thais um so manches schöne Kleidungsstück zu feilschen, und immer hat man sich dabei gegenseitig angelächelt. Beeindruckend war auch die Art und Weise des Umgangs mit Geld, die ich spielerisch nennen möchte. Man spürt deutlich, dass der materielle Wert der Dinge (und auch des Lebens) nicht der allein ausschlaggebende ist. Ein deutlicher und sehr erfrischender Unterschied jedenfalls zum verbissenen Geschäftsgebaren in der westlichen Welt, wo man oft das Gefühl erhält, Geld wäre der letztgültige Wertmaßstab.

 

Doch Bangkok ist nicht der Ort, wo man länger als nötig verweilen möchte. Zwar ist es das kulturelle Zentrum des Landes, ist internationale Drehscheibe, wo es von makrobiotischer Caféteria bis zum Goethe-Institut an nichts mangelt, und hat mich ob der herrschenden Sauberkeit auch der ärmsten Straßen und ihrer Bewohner sehr beeindruckt. Doch das sprichwörtliche Verkehrschaos und die dementsprechend verschmutzte Luft sind allein Grund genug, um jegliche Erholung zu verunmöglichen.

 

Mit dem Nachzug erreichten wir unser nächstes Ziel: Chiang Mai – städtisches Zentrum von Nordthailand, gelegen in einem fruchtbaren Flusstal und umgeben von den Ausläufern des Himalaya. Bis vor wenigen Jahren war das Leben in der historischen Stadtanlage mit ihren zahllosen „Wats“ (buddh. Klöster) wohl noch recht beschaulich gewesen. Mittlerweile allerdings dominieren die Hotelkomplexe und gigantischen Einkaufsstraßen, die man den Pauschaltouristen zuliebe errichtet hat, die zentralen Punkte der Stadt. Dennoch ist Chiang Mai ein Mittelpunkt des Theravada Buddhismus geblieben. Außerdem gibt es hier eine Reihe von Schulen für traditionelle Thai-Massagen, die uns ganz besonders anzogen.

 

Zuvor jedoch wollten wir an einem sogenannten „Trek“ teilnehmen: Eine mehrtägige Wanderung durch die Wildnis und Einsamkeit der Berge. Gruppen von 6 – 8 Personen werden von einheimischen Führern durch den Busch geführt, unterbrochen von verschiedenen Attraktionen. Ziel sind die Dörfer von sprachlich und kulturell von den Thais unabhängigen Bergstämmen. Wir ließen also unser großes Gepäck im „Je t’aime“, unserer Herberge in Chiang Mai zurück, schnürten unseren Tagesrucksack und wurden von einem offenen Pick-up-Personenwagen in die Berge gebracht.

 

Inmitten eines Nationalparks angelangt, zogen wir an heißen Quellen vorbei, hinein in scheinbar endlose Tropenwälder. Nach mehreren Stunden ein erstes Dorf, wo man einen Vertreter der Obrigkeit mit einer Flasche von aus Reis gewonnenem Mekong-Whiskey bestechen musste. Die Zivilisation hatten wir hier endgültig hinter uns gelassen. Kein fließendes Wasser (außer vom Wasserfall), kein Telefon, keine Elektrizität. Die Menschen lebten von dem Reis und Gemüse, das sie selber anbauten, und bewohnten einfache, auf hohen Pfählen errichtete Hütten, die mit Blättern gedeckt waren. Nicht einmal eine Woche war vergangen, seit wir unsere vertraute, hochtechnisierte Umwelt verlassen hatten, und nun fanden wir uns in ein anderes Zeitalter versetzt. Den Menschen hier fehlte es an nichts. Im Gegenteil, sie wirkten sehr zufrieden und dabei stolz.

 

Beeindruckt hat mich der Vorgang des Entspelzens des Getreides: Ein an einer Wippe befestigter Stößel, die regelmäßig mit einem Fuß niedergedrückt und durch das Körpergewicht nach oben gebracht wird, saust beim Loslassen auf den Reis, der sich in einer Art Mörser aus Holz befindet, hinab. Danach wird das Getreide aus einem großen, sehr flachen Korb in die Luft geworfen, wo die Spelzen vom Wind erfasst und davon geweht werden, während die Reiskörner wieder in den Korb zurückfallen.

 

Bevor die Dämmerung einsetzte, wanderten wir noch ein wenig weiter, um im nächsten Dorf das Nachquartier zu beziehen. Wir wuschen uns im nahen Fluss, streckten müde vom langen Laufen alle Viere von uns und ließen uns von den Dorfbewohnern mit einer köstlichen und sehr schlichten Mahlzeit bewirten. Hier durften wir nun den vor Ort gezogenen und bearbeiteten Reis genießen und uns von seiner ungewöhnlichen Energie überzeugen. Auch an den folgenden Tagen blieb unser Essen sehr einfach. Meist reichte man uns in wenig Öl gebratenen Reis mit etwas Gemüse, Bananenblüten und manchmal Tofu. Zusammen mit dem permanenten Aufenthalt in der freien Natur hatte dies eine große Ausgeglichenheit zur Folge – bis dann allerdings der Mangel an Yang-Qualitäten bei mir allmählich das Verlangen nach einer schönen Fischmahlzeit erzeugte.

 

Am nächsten Tag des Treks erhielt dann der so unverhofft konkret gewordene Traum von einer beglückenden Einheit von Mensch und Natur in Form eines paradiesähnlichen „Urzustandes“ leider erste Kratzer,  da die touristische Kultur nun einmal mit dem Verlangen nach barer Münze gekoppelt ist: Wir lagerten am Fluss und warteten darauf die angekündigten Elefanten zu besteigen, als eine bereits alt gewordene Dorfbewohnerin uns Silberschmuck, offenbar in Masse hergestellt, anbot. Mir wurde schmerzlich bewusst, dass sie damit nicht nur diesen, sondern auch sich selbst verkaufte…

 

Dennoch war der anschließende Elefantenritt ein besonderer Genuss. Der Elefantenführer saß ohne Sattel direkt hinter den Ohren und gab seine Befehle, indem er an den Ohren zog und dabei kurze Laute ausstieß. Dabei drückte er seine nackten Füße fest rechts und links in die Haut seines Reittieres, um nicht herunterzufallen. Dagegen saßen wir immerhin auf einer Holzkonstruktion, die von Ketten, die um den Bauch des Tieres geschlungen waren, gehalten wurde. Hatte man sich einmal an die Höhe und das Schaukeln des grauen Kolosses gewöhnt und sich mit dem harten und unbequemen Sitz arrangiert, an dem man sich gut festhalten musste, wenn es das steile Ufer hinunter und durch den Fluss ging, wurde das langsame Tempo dieser Art zu reisen zu einem wohltuenden Gegensatz zum rasanten Tempo der westlichen Zivilisation. Nichts schien den Dickhäuter aus der Ruhe bringen zu können – die beste Therapie gegen Stress.

 

Weitaus schneller und abenteuerlicher gestaltete sich die anschließende Flussfahrt, während derer es großer Voraussicht bedurfte, um das zerbrechliche, aus Bambusstangen zusammengebundene Gefährt im Stechen sicher mit langen Stangen durch die Stromschnellen zu bugsieren. Auch von unserem Floß ging so mancher über Bord, so wie ich, als wir von einer Stromschnelle erfasst und in einen Busch am Ufer geschleudert wurden. Es bedurfte der Hilfe eines Einheimischen, der uns mit seinem Buschmesser aus der Umklammerung der abgebrochenen Äste und Zweige befreite.

 

Nach den anstrengenden Tagen des Reisens waren wir froh, als wir uns am Ende des Treks noch einen Tag Ruhe vor einer Bambushütte am Fluss gönnen konnten, um den Frieden, dem wir in der unberührten Natur begegnet waren, in uns nachhallen zu lassen.

 

Nicht leicht fiel uns die Rückreise in den Lärm und die Unruhe der Zivilisation, doch nur im Rahmen dieser findet sich Gelegenheit, den Wissensdurst zu löschen. Der Kurs in traditioneller Thaimassage, zu dem wir uns entschlossen hatten, wurde nun einmal nur in Chiang Mai im „Old Medical Hospital“ angeboten. Mit Hilfe eines gemieteten kleinen Motorrades überwanden wir täglich den hektischen Verkehr, der unser inmitten eines künstlichen Sees am Rande der Stadt gelegenes Ressort von der Schule trennte. Später zogen wir in ein einfaches kleines Guesthouse nahe der Schule, um uns diese tägliche Fahrt zu ersparen.

 

Ein regelmäßiger Rhythmus von sechs Stunden täglichen Übens und Studierens in einer Gruppe von ca. 20 internationalen, meist westlichen Kursteilnehmern stellte sich ein: Ein kurzer Vortrag über die Grundlagen der an die ayurvedische Medizin angelehnten Thaimassage wurde von praktischen Demonstrationen gefolgt. Nach der Mittagspause war dann Zeit die erlernten Techniken zu üben. Für unser leibliches Wohl entdeckten wir bald das nahe gelegene Vegetarische Center, wo wir zu wirklich äußerst geringen Preisen eine große Auswahl an Gemüse- und Bohnengerichten vorfanden – es gab sogar Seitan -, die man an langen Tischen in einer riesigen offenen Halle zu sich nahm.

 

Bis dahin hatten wir über einige Tage regelmäßig Fisch und Seafood in immer sehr scharf gewürzten Gerichten zu uns genommen. Zwar hatte unser Darm diese Kost unerwartet gut aufgenommen, doch stellte sich auch bald eine wenig zuträgliche Rastlosigkeit und Hitzigkeit in unserem Gemüt ein, die uns unter den so friedlich wirkenden Thais wenig gut anstand. Wir waren also froh, mit der sanfteren Nahrung auch wieder sanfter zu werden. Bemerkenswert blieb dabei insgesamt, dass uns während der gesamten Reise nicht ein einziges Mal der für die zuckerverzehrenden Tropenreisenden obligatorische Durchfall heimsuchte. Den leidenden Zeitgenossen konnten wir in ihrer Unpässlichkeit immer sehr wirkungsvoll mit Ume-Konzentrat zu Hilfe kommen…

 

Im Thaimassagekurs lernten wir fleißig und freuten uns des engen Kontaktes mit den Thai, die uns mit viel Gefühl und Geduld sprachlich bedingt meist non-verbal unterrichteten. Haben wir so vielleicht sogar mehr die „Sprache der Berührung“ verstehen gelernt, als hätte man uns alles bis in Detail mit Worten erklären können?

 

Am letzten Tag legten wir eine umfangreiche Prüfung ab und wurden dann mit einer feierlichen Zeremonie in den Kreis der die Thaimassage Praktizierenden aufgenommen. Leider konnten wir nicht noch einige Tage an der Schule verbleiben und fortgesetzt üben, da die Zeit für mich drängte und ich zumindest noch kurz das Meer sehen wollte. Dazu stand uns allerdings, da wir versäumt hatten rechtzeitig Liegewagen zu reservieren, eine recht strapaziöse Nachtfahrt in den Süden bevor. Der Weg führte uns zurück nach Bangkok, welches zu durchqueren vom Hauptbahnhof „Hua Lumphong“ zum Busbahnhof fast zum größten Problem wurde. Stunden haben wir dafür in einem der dreirädrigen, offenen Tuk-Tuks benötigt, zu deren Benutzung unbedingt ein Mundschutz anzuraten ist, um die von allen Seiten ausströmenden Abgase wenigstens etwas zu filtern.

 

Nach einem Tag und zwei Nächten landeten wir schließlich auf Koh Sahmet, einer tropischen Bilderbuchinsel mit weißen, palmenbestandenen Stränden. Nach längerem Erkunden fanden wir eine freie Hütte direkt am Strand, wo wir die mannigfaltigen Erscheinungen des Massentourismus nicht vor, sondern wenigstens hinter uns hatten. Für einige wenige Tage war uns noch das träge, süße Inselleben vergönnt – und endlich einmal Gelegenheit, auf der Veranda unserer Hütte, bestens versorgt von den vielen vorbeiziehenden Händlern, die Früchte und allerlei andere Köstlichkeiten anboten, ein gutes Buch zu lesen. Morgens zum Sonnenaufgang besuchten uns auch die Mönche auf ihrem Bettelgang und erhielten dabei ihre tägliche Nahrung, die sie bis 10.00 Uhr vormittags zu sich nehmen, um für den Rest des Tages zu fasten.

 

Wir selbst hatten mit zunehmender Erfahrung gelernt, wie wir gut für uns sorgen konnten. Am Anfang fanden wir – auch aufgrund der Sprachbarriere – immer mal wieder Fleisch oder Eier in unserem Essen, auch wenn wir etwas Vegetarisches bestellt hatten, oder das Fleisch war zwar nicht auf dem Teller, aber die Gerichte waren mit Fleischbrühe gekocht worden. Marion versuchte sich in ihren Thai-Kenntnissen. „Mai sai nahm thaan“ heißt z.B. „ohne Zucker“, „Mai sai muh“ heißt „kein Schweinefleisch, „phad pak“ heißt gebratenes Gemüse - und als wir das erst einmal begriffen hatten, wurden wir mit der Zeit beim Bestellen immer erfolgreicher.

 

Morgen hatten wir uns an eine leichte Gemüsesuppe mit etwas Reis oder Nudeln gewöhnt, die wir mit Nori oder Fu etwas aufbesserten. Dazu gab es im Tee eine Umeboshipflaume zum Neutralisieren. Gegen Ende unseres Aufenthaltes schafften wir es sogar eine richtige dicke Reissuppe mit Gemüse, ohne Ei zu erhalten – Khao Tom, in Wasser gekocht! Auch zu Mittag gab es häufig Suppen, wodurch wir unseren Flüssigkeitshaushalt ausglichen, ohne zu viel Wasser trinken zu müssen. Abends gönnten wir uns eine etwas umfangreichere Mahlzeit, wobei der meist weiße Reis - notwendigerweise in großen Mengen genossen – die eine oder andere Unausgeglichenheit der Gemüse- und Fischgerichte korrigieren konnte. Derart war für alles gesorgt, und wir genossen drei Tage Sonne und Meer – und Nichtstun.

 

Auf Dauer lässt sich das wahrscheinlich nur mit Alkohol und Drogen aushalten, wie die meisten aus dem Westen stammenden „Traveller“ um uns herum zu beweisen schienen. Mir stand jedoch die Rückreise bevor, die sich nach letzten Besorgungen in Bangkok, wo ich Marion zurück ließ, völlig reibungslos gestaltete.

 

Im Flugzeug saß ich neben zwei jungen deutschen Entwicklungshelfern, die von ihrem Auftrag, eine am Westen orientierte medizinische Versorgung in Kambodscha aufzubauen, zurückkehrten, und hatte Mühe meine Zweifel, ob dies den Menschen dort wirklich zuträgliche Hilfe sein würde, zu verbergen.

 

Das „strictly vegetarian meal“ im Flugzeug war weitgehend ungenießbar (es ist wahrscheinlich besser auf die regulären Fisch- oder Seafood-Menüs auszuweichen und auf die gewagteren Beilagen zu verzichten), so dass ich leidlich ausgehungert in Berlin anlangte. Die Sonne schien, doch statt tropischer Hitze herrschte eisiger Frost. Wie ein Fremder auf einem anderen Stern bestellte ich mir meine Mahlzeit im Makro Center, und es hat noch Wochen gedauert, bis ich wieder ein „ganzer Mensch“ war.

 

Thailand war ein großes Versprechen ob der bezaubernden Emotionalität seiner Bewohner. Die Rückkehr wurde zum Schockerlebnis: Neben der Natur waren auch die Herzen der Menschen gefroren. Inzwischen sind mehr als vier Wochen vergangen, mehr Zeit, als ich in Thailand überhaupt verbracht hatte, und ich habe meine Liebe zum Winter, der rauen Luft des Nordens wiedergefunden. Die Gewissheit, dass mein Ort auch hier bleiben wird, ist zurückgekehrt, doch gleichzeitig legt sich über die Wunde, die der Trip um den Erdball geschlagen hat, eine beglückende Dankbarkeit ob der Sinnenhaftigkeit, Schönheit und Lebensfreude, die uns die Thai so selbstverständlich vorlebten, und die allen Hochmut, den wir angesichts unserer vermeintlichen Errungenschaften pflegen, aufzulösen vermag.

 

                                                                          



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