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offline rita
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1 Geschrieben Dienstag, Dezember 9, 2008 @ 18:27:06  

Hilfe! Ich will mich endlich vom täglichen Süßkram lossagen. Ich weiß, jetzt vor Weihnachten ist das besondes schwer, aber je länger ich mich mit der Makrobiotik beschäftige, desto klarer wird mir, dass es sein muss. Den Kaffee habe ich schon erfolgreich reduziert, auch das morgendliche Marmeladen-Frühstück habe ich abgeschafft - aber ich kann nicht an Schokolade und Pralinen vorbei gehen. So langsam finde ich mein Naschverhalten bedenklich. Auch wenn ich gar keinen Hunger habe, greife ich zu, sobald jemand Süßes anbietert. ich kann einfach nicht widerstehen. Nach dem Mittagessen gibt es zum Bancha den obligatorischen Keks, später ein, zwei tröstende Stückchen Schokolade, und gleich darauf meldet sich das schlechte Gewissen, weil ich das ja eigentlich gar nicht tun will.

Manchmal esse ich auch Süßes, weil ich Hunger, aber keine Zeit zum Essen habe, manchmal um mir was Gutes zu tun und ansonsten weil ich richtigen Heißhunger darauf habe. Ansonsten ernähre ich mich verrückterweise so gesund wie möglich, koche frisch, viel Gemüse, regelmäßig Fisch, kein Fleisch, trinke Banchatee, Wasser, kaum Alkohol.

Habt ihr Tipps wie man vom täglichen Naschkram loskommt? Geht's euch vielleicht ähnlich wie mir? Was tun gegen den plötzlichen Heißhunger? Gibt's gesundes Naschen?

Bin gespannt!


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offline Agape
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2 Geschrieben Sonntag, Dezember 14, 2008 @ 16:48:33  

Hallo Rita {#emotions_dlg.emo_smile},

vielen Dank für deine Frage. Sie betrifft sicherlich viele andere Makrbiotik-Anfänger, und auch manche Langzeit-Makros. Leider hat es etwas gedauert mit der Antwort. Zurzeit ist bei mir Land-unter. Aber hier habe ich ein paar Tipps für dich, die hoffentlich hilfreich sind. Es ist ein:

Zehn-Punkte-Programm zur Vermeidung von Süßhunger

Einer oder alle der folgenden Punkte könnte für Schololadenhunger bzw. dem Verlangen nach Süßem verantwortlich sein. Schau dir die Infos und Vorschläge gut an und entscheide dann, ob und wie du die Veränderungen in deinen Tagesplan und Lebensstil integrieren kannst und willst. Wenn du dir erst einmal der auslösenden Faktoren von Zuckersucht bewusst wirst, ist schon der erste Schritt zur Eliminierung des Süßhungers getan.

1. Reduziere deinen Salzverbrauch

Unser Körper braucht Salz, sonst funktioniert er nicht. Die Salzmenge, die wir täglich zu uns nehmen müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Salzmangel kann Müdigkeit und Abgespanntheit verursachen, er kann uns dazu bringen, dass wir zu viel essen, und resultiert oft darin, dass wir uns zu tierischer Nahrung hingezogen fühlen. Wir haben dann das Gefühl, wir  „müssen“  jetzt unbedingt Fisch oder einen Hühnerschenkel oder ein Steak essen – je nachdem, welche „Daten“ von den in unserem Leben verzehrten Nahrungsmitteln unsere Zellen ganz obenauf gespeichert haben, die eine schnelle Versorgung mit Mineralien garantieren.

Allerdings kann es sehr leicht zu einer Überdosierung von Salz kommen. In der Makrobiotik haben wir viele qualitativ hochwertige salzige Produkte zur Verfügung: Meersalz, Shoyu- und Tamari-Sojasauce, Misopaste und unsere selbst eingelegten Pickles. Wenn wir durstig sind oder ein Verlangen nach Süßem entwickeln, ist das eines der verlässlichsten Anzeichen für zuviel Salz in der Nahrung.
 
2. Reduziere die tierischen Proteine

Es gab eine Zeit, da waren Ernährungswissenschaftler der Meinung, tierisches Protein, vor allem Fleisch, müsse eines der Grundnahrungsmittel des Menschen sein. Allerdings hat sich inzwischen gezeigt, dass zuviel tierisches Protein zur Entwicklung von Dickdarm- und Prostatakrebs führen kann. Wenn du viel Tierisches zu dir nimmst, versuche zunächst einmal die Menge pro Mahlzeit zu reduzieren, z.B. auf 100 bis 150 g pro Mahlzeit, und limitiere tierische Nahrung nach und nach auf maximal 1 Mahlzeit  3, maximal 4 Mal pro Woche.

3. Reduziere die Portionen

Falls du zu den Menschen gehörst, die pro Mahlzeit zuviel essen, führt das zu Erschöpfung und Antrieblosigkeit. Dann brauchst du den Kick von starken Stimulantien wie Zucker oder Kaffee. Iss lieber öfter am Tag kleinere Mahlzeiten. Dann wird es dir leichter fallen, bei den Hauptmahlzeiten nicht mehr zu dir zu nehmen, als dein Körper braucht.

4. Nimm deine Mahlzeiten regelmäßig ein

Häufig kommt es abends oder sogar nachts zu Süßhungerattacken, weil wir Mahlzeiten ausfallen lassen oder zu lange Pausen zwischen die Mahlzeiten legen. Dann bekommt unser Körper nicht genügend Energie, und der Blutzuckerspiegel sinkt. Wenn du dich dann schließlich an den Tisch setzt, stürzt du dich auf alles, was eine schnelle Versorgung mit Zucker verspricht. Außerdem wird es damit enden, dass du zuviel Nahrung zu dir nimmst, oder nach fettigen Nahrungsmitteln greifst, sozusagen als Ausgleich für den fehlenden Zucker. Lass‘ also nicht mehr als 3 ½ bis 4 Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten vergehen.

5. Vermeide es vor dem Schlafengehen zu essen

Wenn dein Körper mit der Verdauung der Abendmahlzeit beschäftigt ist, wenn er eigentlich Ruhe und Erholung brauchen würde, brauchst du mehr Schlaf als sonst, träumst übermäßig viel und hast möglicherweise Albträume, und du wirst Schwierigkeiten mit dem Aufwachen haben. Vielleicht fühlst du dich morgens auch nicht frisch und ausgeruht, bist nicht ansprechbar. Zu späte Abendmahlzeiten sorgen dafür, dass du morgens nicht klar bist, und das wiederum führt dazu, dass dein die Stimulation von Zucker oder auch Coffein verlangt. Iss eine leichte Abendmahlzeit, nicht später als 2 ½, besser 3 Stunden vor dem Schlafengehen.

6. Vermeide Zucker

Wenn du weiter die verschiedenen Arten von Einfachzucker zu dir nimmst, resultiert das darin, dass dein Blutzucker ständig auf und ab springt. Dadurch wird ein Verlangen nach mehr Zucker stimuliert, und du bist im Zucker-Teufelskreis. Obwohl auch Früchte Einfachzucker enthalten, ist es besser, als ersten Schritt lieber ein Stück Obst statt Schokolade zu essen. Iss das Obst mit der Schale, wenn möglich, weil die Ballaststoffe darin den Anstieg des Blutzuckers verlangsamen.

Ein Tipp: Koche täglich eine Gemüsebrühe aus süßen Gemüsen: Karotte, Pastinake, Zwiebel, Kohlgemüse, Hokkaido-Kürbis, Daikon-Rettich, Kohlrabi etc. Das Gemüse schneidest du in klein und kochst es mit 1 Prise Salz ½ Stunde lang. Dann seihst du die Brühe ab – das Gemüse ist ausgekocht, das wirfst du weg. Du kannst sie mit Ingwersaft verfeinern, aber nicht weiter salzen. Du kannst sie heiß in der Thermoskanne mit zur Arbeit nehmen, und immer, wenn dich der Süßhunger überfällt, trinkst du ein wenig davon. Sie schmeckt sehr süß und sorgt dafür, dass dein Blutzucker wieder ansteigt und länger konstant bleibt. In den Suppenrezepten auf www.sturmruhe.de wird diese Gemüsebrühe täglich in der Misosuppe verwendet. Man kann für diese Brühe u.a. auch Gemüseabschnitte wie Kohlstrünke und die unansehnlichen Außenblätter verwenden.

7. Praktiziere sportliche Übungen – mäßig, aber regelmäßig

Tägliche aerobische Übungen verbessern deinen Kreislauf und stärken die Willenskraft. Walking, Radfahren, leichtes Joggen etc. steigern die Sensitivität in Bezug auf die Effekte von Zucker. Versuche, täglich 20 bis 30 Minuten lang irgendeine dieser Sportarten zu praktizieren – oder eine andere aerobische Übung, an der du Spaß hast. Wenn du keinen Spaß an der Sportart hast, wirst du nicht lange durchhalten. Es sollte keine lästige Übung sein, sondern du musst es gerne tun.

8. Bevorzuge Vollkornprodukte

Wenn deine tägliche Ernährung Vollkorngetreide (Vollkornreis, Haferflocken, Hirse, Gerste etc.) enthält, sowie Gemüse (Wurzelgemüse wie Karotten und Pastinaken, grünes Blattgemüse wie Grünkohl, sowie runde Gemüsearten wie Kürbis, Kohl, Zwiebeln, Kohlrabi etc.), sozusagen als „Hauptbrennstoff“, wirst du feststellen, dass du automatisch nach weniger Zucker verlangst. Wenn du die Betonung auf süße Gemüse wie Karotten, gekochte Zwiebeln, Mais, Kohl, Pastinaken, Kürbis etc. legst, führt das dazu, dass der süße Geschmack ausreichend in deiner Nahrung enthalten ist. Füge regelmäßig Meeresgemüse hinzu – z.B. Wakame in der Misosuppe und Kombu in der Shoyubrühe, wie in fast allen meinen Suppenrezepten praktiziert, und du sorgst für die für den Körper so wichtigen Mineralien, die das Blut anreichern.

9. Unterdrücke deine Gefühle nicht

Das heißt nicht, dass du zukünftig mit jedermann über all deine Gefühle sprechen sollst – nur mit denen, die es betrifft und die wichtig für dich sind. Maßlosigkeit beim Essen, besonders was Süßigkeiten betrifft, ist ein bequemes Mittel, Gefühle sozusagen zu anästhesieren. Zucker kann kurzfristig unsere Sinne zufriedenstellen, es kommt zu mentaler Entspannung, der seelische Stress tritt in den Hintergrund. Allerdings beeinträchtigen diese Süßigkeiten den Energielevel und die mentale Klarheit. D.h. auf lange Sicht wird deine Fähigkeit, kreativ mit Schwierigkeiten umzugehen, eingeschränkt.

10. Achte auf seelisch bedingt Auslöser

Die vielen Assoziationen, die wir auf psychischer Ebene mit dem Essen verbinden, haben einen machtvollen Einfluss auf unser Essverhalten. Achte auf familiäre Gewohnheiten, Rituale (z.B. Kino-Rituale, Stammrestaurants, Gewohnheiten aus der Kinderzeit etc.).

Vielleicht ist dir der eine oder andere Punkt aufgefallen, der dich und dein Essverhalten persönlich betrifft und wo du ansetzen kannst, dann zögere nicht, das Problem sofort anzugehen. Aber übertreibe es nicht, gerade jetzt vor Weihnachten, wo jeder in den Süßpott gefallen zu sein scheint. Iss gesunde Süßigkeiten – z.B, die Crunchies, die ich bei „Weihnachtliches“ gepostet habe. Sie enthalten Reismalz, das ist ein Mehrfachzucker und hat nicht so verheerende Auswirkungen auf deinen Blutzuckerspiegel. Dabei schmecken die Crunchies auch noch superlecker.

Ich wünsche dir viel Erfolg im Kampf gegen den Süßhunger, und natürlich ein schönes Weihnachtsfest und ein zuckerfreies 2009.

Liebe Grüße

Marion

P.S.: Zuckerfreie Muffinsrezepte und andere Desserts findest du hier:

http://www.sturmruhe.de/makro/desserts-Dateien/indexdesserts.htm 


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3 Geschrieben Montag, Dezember 15, 2008 @ 15:41:04  

Hallo Marion,

vielen, vielen Dank für die ausführlichen Tipps. Die muss ich mir jetzt erstmal in Ruhe reinziehen.

Dir liebe Grüße und eine schöne Woche

Rita {#emotions_dlg.emo_tongue}


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offline Agape
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4 Geschrieben Montag, Dezember 15, 2008 @ 19:52:37  

Hier sind noch ein paar praktische Tipps bei akuten Süßhunger-Anfällen:

Wie im Zehn-Punkte-Programm schon gesagt muss man in diesem Fall überprüfen, ob man sich nicht insgesamt zu salzig ernährt, zu yangige Nahrungsmittel und Kochmethoden verwendet, und dann in diesem Bereich entsprechende Einschränkungen vornehmen.

Abhängig von der Situation, in der man sich befindet, sollte man nach weiteren starken Yang-Einflüssen forschen, z.B. Stresssituationen wie die Vorbereitung auf ein Examen, eine persönliche Krise, Trennungssituationen. Dem kann man durch eine ausgewogene Yin-Betonung entgegenwirken.

Bei einem "Notfall" - das Stück Kuchen lockt - hilft Bio-Karotin, das ist ein Karotten-Dicksaft, ein sehr süßes Konzentrat, das man in der Apotheke kaufen kann. Ein Teelöffel voll hilft sehr schnell.

Auch eine Reiswaffel, leicht mit verdünntem Mandelmus und Reismalz bestrichen hat einen guten Effekt "anstatt".

Die etwas helleren Nudeln als Zwischenmahlzeit geben einen schnellen "Kick" in Richtung Blutzucker. Etwas Hokkaido-Kürbis dazu gibt Blutzucker-Stabilität, und ein paar Scheiben Tofu in Öl gebraten verstärken diese Wirkung noch. Der Blutzucker wird schneller abgebaut, wenn das Essen zu wenig Eiweiß und Fett enthält.

Als längerfristige Kur helfen Kürbis und süßes Wurzelgemüse. Das bringt den Blutzucker ins Gleichgewicht. Kürbis mit Hirse oder Reis gibt eine lange totale Energieruhe, das baut gut auf. Kürbisbrei mit Hirse zum Frühstück ist gut bei schwankendem Blutzucker. Süße Gemüsebrühe - Rezept wie im Artikel weiter oben beschrieben - mehrmals täglich getrunken hat auch eine gute Wirkung. Wichtig bei der Vorbereitung ist, dass das Gemüse sehr fein gehackt wird, dann wird der Gemüsezucker intensiv abgegeben. 

Eine Kombination von Azuki/Kombu/Kürbis/Maronen für ein paar Tage kann Wunder wirken.

So sollte sich der Süßhunger überwinden lassen!

{#}

P.S.: Wer aus gesundheitlichen Gründen Fett, Eiweiß und Desserts einschränken muss, fragt bitte bezüglich der obigen Ratschläge einen qualifizierten Berater.


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5 Geschrieben Montag, Dezember 15, 2008 @ 20:32:20  

Hallo Rita, hallo Agape,

das Süßhungerproblem kenne ich gut - ich bin eine männliche Naschkatze, aber immer nur dann, wenn ich Stress habe. Nun verstehe ich endlich, warum das so ist, und weiß, wie ich es angehen kann. Danke für die praktischen Hinweise. Ich werde allerdings erst nach Weihnachten ernsthaft daran arbeiten. Dann aber richtig!

LG Roland {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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6 Geschrieben Mittwoch, Dezember 17, 2008 @ 21:57:22  

Hi Roland, ja, du hast Recht, vor den Feiertagen macht das wenig Sinn.
Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst.

LG Marion


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7 Geschrieben Donnerstag, Dezember 18, 2008 @ 19:04:00  

"Die etwas helleren Nudeln als Zwischenmahlzeit geben einen schnellen "Kick" in Richtung Blutzucker. Etwas Hokkaido-Kürbis dazu gibt Blutzucker-Stabilität, und ein paar Scheiben Tofu in Öl gebraten verstärken diese Wirkung noch. Der Blutzucker wird schneller abgebaut, wenn das Essen zu wenig Eiweiß und Fett enthält."

Es funktioniert! Ich musste heute überhaupt nicht naschen. Nicht einmal! {#emotions_dlg.emo_biggrin}

Gruß
Rita


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offline Roland
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8 Geschrieben Mittwoch, Januar 7, 2009 @ 16:13:08  

Hallo,

wollte nur schnell berichten, dass ich mich jetzt daran mache meine zuckerigen süßen Sachen aus den Schränken zu verbannen. Habe aber über Weihnachten nochmal richtig zugeschlagen. Ich werde alle Reste verschenken, damit ich nicht mehr in Versuchung komme. Mein Ziel für diese Woche: Keine Lebensmittel mit raffiniertem Zucker mehr in meinen Mund. Und nach Marions Rat: Nur noch 1 Tasse Kaffee am Tag. Ich werde berichten, ob es klappt.

Gruß
Roland ;o)


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9 Geschrieben Montag, Februar 23, 2009 @ 21:39:21  

Sag' mal Roland, hast du das eigentlich alles eingehalten, was du dir hier vorgenommen hattest? Und wenn ja, wie geht es dir damit? LG Rita {#emotions_dlg.emo_tongue}


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offline Steve
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10 Geschrieben Montag, Februar 23, 2009 @ 22:43:21  

Hallo Rita,

wenn ich ganz oben nachschaue, dann bist du ja auch eine Süßkatze, oder? Wie hast DU das denn gemeistert? Fällt es dir immer noch schwer auf Zucker zu verzichten? Denn Süßes musst du ja nicht weglassen, sondern nur auf kleiner Flamme fahren und mit gesunden Süßmitteln zubereiten. JAAA, ich hab' schon was gelernt - und dabei sogar auch schon 3 kg abgenommen. Freude. Und wie sieht's bei dir aus? {#emotions_dlg.emo_smile} LG Steve


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offline Roland
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11 Geschrieben Dienstag, Februar 24, 2009 @ 00:49:46  

Uuupps - wo hast du das denn ausgegraben, Rita? {#emotions_dlg.emo_blush} Ja, ich hab's alles entsorgt. Nicht dass ich ganz und gar weg bin von Schoki & Co., aber ich krieg's ganz gut in den Griff, indem ich mir leckere Desserts gönne. Und manchmal denne eben doch so'n süßen Riegel aus der Naturkostecke oder so. {#emotions_dlg.emo_blush} Na ja, die haben eben keinen weißen Zucker, und das ist mir am wichtigsten. Und wenn ich sowas wie die Apfeltarte oder - nächstes WE die Knuspe - rumstehen habe, ist das auch kein Problem, Hauptsache ein kleines bisschen süß, dann bin ich schon zufrieden. Das holt mich runter, wenn ich im Stress bin, wie andere Leute  ein Bier. Und wenn ich Apfeltarte esse, trinke ich kein Bier. Na, was ist besser, Apfeltarte oder Weizenbräu? {#emotions_dlg.emo_wink} Ja, ja, Weizenbräu ist auch noch nicht abgehakt. Kommt aber noch. Wird sicherlich irgendwann besser. Will mich aber nicht ganz entfernen von meinen Kumpels. Ich muss nur den richtigen Weg finden, wie ich das eine mit dem anderen unter meinen Schlapphut bringe.

So, und jetzt ab in die Falle. Gruß, Roland {#emotions_dlg.emo_sleep}


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offline Kerstin
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12 Geschrieben Dienstag, Februar 24, 2009 @ 01:09:54  

Hallo Roland,

ich würde z. Zt. weder das eine noch das andere zu mir nehmen. Aber wenn ich ganz erhlich bin - eine warme Sommernacht, schön draußen sitzen, ja, dann könnte mir auch ein Weizenbräu gefallen obwohl ich eigentlich kein Biertrinker bin (für mich als Laie ist alles Bier egal ob ober- oder untergärig {#emotions_dlg.emo_wink} oder Nord / Südgefälle {#emotions_dlg.emo_biggrin}). Von den Inhaltsstoffen her, bis auf den Alkohol, kann man ja nicht meckern. Ein Bier ab und an wird auch nicht so tragisch sein. Nur es bleibt oftmals nicht bei dem einen bzw. bei ab und an.

Gibt es eigentlich auch Bio-Bier, also aus biologischem Anbau?

Ich habe heute abend zumindest gelernt: schnell gucken, was ich früher geschrieben habe. Es taucht irgendwann wieder auf!!!

Schlaf gut unterm Schlapphut  (wie plump von mir - lach), Kerstin


offline Tenzo
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13 Geschrieben Samstag, August 29, 2009 @ 13:19:56  

Kerstin ich weiß ja nicht ob du dich zwischenzeitlich gezielt auf die Suche nach "Bio-Alkoholika" (igitt) gemacht hast, aber für alle die es noch nicht kennen und meinen sich ab und an mal ein wenig alkoholische "Sünde" leisten zu können - es gibt in der Tat ein Bio-Bier.

Das ganze nennt sich "Neumarkter Lammsbräu".

Ich selbst kann zum Geschmack keine Angaben machen, da ich keinen Alkohol trinke. Wer aber meint mal so ein Bierchen ab und an mit seiner Ernährung in Einklang bringen zu können - wohl bekomms.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich befürworte keineswegs den Alkoholkonsum, aber wenn man schon was trinkt, dann kann es ja zumindest "bio" sein.

LG

Tenzo

offline Steve
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14 Geschrieben Dienstag, September 15, 2009 @ 14:10:03  

Hallo Tenzo, danke für den Tipp!!! Lammbräu - das kommt mir bekannt vor. Ich glaube, bei uns im Bioladen gibt es das. Ich trinke zum Fisch gerne mal ein Bierchen, da kann es dann ja auch ruhig mal ein Bio-Bier sein. Das probiere ich aus!!!

LG Steve {#emotions_dlg.emo_tongue}


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offline Kerstin
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15 Geschrieben Dienstag, September 15, 2009 @ 21:29:06  

Hallo Tenzo,

vielen Dank für den Tipp. Mein Begehren nach Bio-Alkoholika war so groß *ggg*, dass ich tätig wurde. Nein, zufällig kam ich mit meiner Biobäuerin zum Thema Grillen ins Gespräch und sie sagte mir daraufhin, dass Sie Biobier habe. SOFORT GEKAUFT - SOFORT GETRUNKEN - SOFORT FÜR GUT BEFUNDEN, es war von der BioBrauerei in Münster Pinkus Müller.

http://www.pinkus-mueller.de/

Das ist mit Sicherheit auch was für Dich Steve (Du musst aber nach einem Bierchen nicht gleich umkippen *lol*)

Liebe Grüße, Kerstin


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offline Roland
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16 Geschrieben Dienstag, September 15, 2009 @ 21:40:35  

Ah, da sind ja schon zwei brauchbare Tipps für nette, gesunde Abendbeschäftigungen. Bio-Bier. Aber eins interessiert mich nun doch: Gibt es echt einen Unterschied zwischen Alkohol aus Biostoffen und Alkohol aus ganz normalen Zutaten? Ist nicht Alkohol Alkohol? {#emotions_dlg.emo_frown}

LG Roland {#emotions_dlg.emo_blush}


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17 Geschrieben Dienstag, September 15, 2009 @ 21:49:39  

Ja hey, Roland, schön dich hier zu finden!!! Und dann auch gleich wieder beim Biertrinken? Du bist offenbar wirklich voll der alte... {#emotions_dlg.emo_wink} LG Steve


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18 Geschrieben Freitag, Oktober 2, 2009 @ 10:11:31  

HILFE!!! Wer hat eine Idee? Ich GEIFERE momentan hinter jedem Menschen her, der Schokolade isst. Oder Kuchen. Oder Schokoriegel. Lange halte ich das nicht mehr aus, dann schlage ich zu! {#emotions_dlg.emo_eek} Lg Roland


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19 Geschrieben Freitag, Oktober 2, 2009 @ 18:23:06  

Wo ist das Problem Roland? So lange Du nur nach den Menschen greifst

Wie sieht momentan Deine Ernährung aus? Isst Du sehr salzig und gehts Du generell in die Extreme? Oder hast Du eine Idee, warum Du so einen süßen Zahn hast?

Schau doch mal in die sturmruhe, vielleicht ist dort ein gesundes Dessert, dass Dich auch glücklich machen kann z. B. ein selbstgemachtes Sojaeis .

Liebe Grüße, Kerstin


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20 Geschrieben Samstag, Oktober 3, 2009 @ 12:43:43  

Roland, Roland...

Schau doch mal weiter oben, da sind ganz viele Tipps und Tricks zum Thema - auch Erklärungen, warum so ein Anfall passieren kann... Ich weiß wovon ich spreche, ich war nämlich auch mal eine Süßkatze. Wenn ich nicht aufpasse, werde ich auch wieder eine. Lies mal, vielleicht hilft das ja schon. LG Steve {#emotions_dlg.emo_wink}

P.S.: Eine gute Idee wäre ja vielleicht auch, nicht zum Frühstücken ins Café zu gehen, sondern dein Frühstück selber zu machen. Du weißt nie, was in den Brötchen und sonstigen Gerichten enthalten ist, vielleicht Zucker??? Weißer Industriezucker macht leider süchtig, und wenn du irgendwo in einem Gericht welchen untergeschoben kriegst, dann jibberst du natürlich auch weiterhin danach. So ist das leider. {#emotions_dlg.emo_rolleyes}


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