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    |- Rezepte > Misosuppe, Seitan, Tempeh, Snacks & Co. > Backen mit Sauerteig
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Autor Beiträge
offline Agape
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1 Geschrieben Samstag, Februar 28, 2009 @ 12:08:33  

Hallo, guten Morgen!

Für die meisten Neulinge ist es erstmal schwierig zu begreifen, warum sie ihr Brot jetzt selber backen sollen, statt zwischen den vielen Varianten zu wählen, die gerade bei uns in Deutschland angeboten werden. Aber da ist ein großer Unterschied zwischen dem Hefebrot, das schlimmstenfalls aus Fabriken kommt, und dem selbst hergestellten Sauerteigbrot.. Das kann man oft erst nachvollziehen, wenn man zum ersten Mal den Duft des garenden Brotes in der Wohnung wahrnimmt, schließlich sein selbstgebackenes Sauerteigbrot aus dem Ofen zieht, anschneidet und eine Scheibe davon genießt, noch heiß und mit knuspriger Kruste. Es gibt nicht viel, das besser schmeckt.

Ich steh' auf selbstgemachtes Sauerteigbrot.

Wie geht es euch damit? Backt ihr, oder kauft ihr? Wenn ihr kauft, wo? Und was für Brot? Und wenn ihr selber backt - was habt ihr für Erfahrungen damit?

Was backt ihr sonst noch mit Sauerteig? Ich nutze ihn sehr vielfältig und habe immer eine Portion Sauerteigansatz im Glas vorrätig. Also ich erinnere nur an unsere Zeppulelle, oder an meine Böllar von vorgestern. Ich backe auch Blinis mit Sauerteig und hab schon mal Buchteln, gefüllt mit Aprikosenmarmelade, daraus gemacht. Oder Tempeh, in Brotteig eingebacken.

                                     
Zeppulelle                          Buchteln mit Aprikosenfüllung              Tempeh im Teig                             Blini                             Böllar und Falaffel 


und natürlich:


Sauerteigbrot

Und ihr? Was macht ihr alles mit Sauerteig?

Das interessiert bestimmt auch unsere mitlesenden Gäste.

Liebe Grüße
Marion
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offline Steve
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2 Geschrieben Samstag, Februar 28, 2009 @ 12:39:41  

Oh, gute Idee, Marion. Mich würde auch interessieren, wie die anderen das machen. Mein erstes Sauerteigbrot ist nicht so super gelungen. Die Zeppulelle schon, die habe ich ausprobiert. Aber das Brot von dem Restteig war nicht der Hit, es ist nicht richtig aufgegangen und war ziemlich hart. Ist euch das auch schon mal passiert? Was habe ich falsch gemacht? Verlegen Gruß Steve


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offline Roland
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3 Geschrieben Samstag, Februar 28, 2009 @ 15:46:47  

Hallo! Guten Mittag! Mit dem Restsauerteig von meinem zweiten Zeppulelle-Frittierabend habe ich kleine Fladenbrote gebacken, mit Sesam drauf. Das ist gut gelungen. Die kann man auch super mitnehmen für unterwegs, die bleiben knusprig, und man kann sie an der Seite aufschneiden und z.B. mit Tahinaufstrich bestreichen und Gewürzgurken hineinstecken. Das schmeckt echt gut. Also mein Tipp: einfach alles mal ausprobieren, was einem so in den Kopf kommt. Kochen macht wirklich kreativ! Aber jetzt muss ich noch schnell einkaufen.{#emotions_dlg.emo_stress} Gruß, Roland


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Was einen Anfang hat, hat auch ein Ende {#emotions_dlg.emo_blush}


offline Agape
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4 Geschrieben Samstag, Februar 28, 2009 @ 16:52:10  

Hallo, mein Sesambrot (mit Sesamkörnern nicht nur außen, sondern auch innen) von gestern ist gut geworden. Es hatte allerdings eine ziemlich feste Kruste, knusprig, wenn es frisch aus dem Ofen kommt, aber das stört, wenn man es ein paar Tage später genießen möchte. Deshalb wickele ich mein frisch gebackenes Brot noch heiß in ein feuchtes Tuch ein. Es trocknet dann langsam, und die Kruste wird weich und ist dann gut zu schneiden und zu kauen. Ich lasse das Brot darin, es hält sich dann tagelang frisch. Und wenn euch nach ein paar Tagen das Brot zu trocken ist, dann dämpft es über heißem Wasserdampf. Ich geb' euch mal ein bisschen Anschauungsunterricht:

       

Sauerteigbrot frisch aus dem Ofen, eins angeschnitten zum Probieren; Rest in feuchte Tücher gewickelt; Brotscheiben im Dämpfsieb

Gerade hatte ich die beiden Scheiben mit Tofupaté und Gurkensalat. Lecker.

LG Marion {#}

PS: Steve, vielleicht hattest du den Teig mit zu wenig Wasser gemacht, oder die Backtemperatur war zu heiß, oder du hast das Brot zu lange gebacken - oder beides? Das Brot oben hätte ich z.B. etwas früher herausnehmen müssen, ich hatte vergessen, dass es im Ofen war. Du siehst das daran, dass die Kruste ziemlich dick ist. Aber durch das Einwickeln in feuchte Tücher wird wie gesagt die Kruste weich, und durch das Dämpfen wird die knallige Yangenergie vom Backen gemildert. Es wird leichter verdaulich. Mach einen neuen Versuch.


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offline Kerstin
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5 Geschrieben Samstag, Februar 28, 2009 @ 23:38:58  

Hallo Ihr Lieben,

ich habe früher schon mal Pfannenbrot gemacht. Dazu habe ich den Hefeteig etwas feuchter hergestellt, Kugeln geformt, gehen gelassen, in Olivenöl zu einem Fladen geformt bzw. gezogen und in einer beschichteten Pfanne ohne Öl goldbraun gebraten und das Wichtigste: sofort warm gegessen. Das versuche ich auch mal mit Sauerteig.

Liebe Grüße, Kerstin

 

 


offline Agape
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6 Geschrieben Sonntag, März 1, 2009 @ 14:40:10  

Oh ja Kerstin, klasse Idee, bin gespannt, wie es wird. LG Marion {#emotions_dlg.emo_smile}


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offline Steve
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7 Geschrieben Freitag, März 27, 2009 @ 17:24:48  

Leute, was mache ich während des GW-Fastens mit meinem Sauerteig vm letzten Brotbacken? Den kann ich doch nicht 8 Tage lang so stehen lassen! Kann ich den im Kühlschrank aufbewahren, und hält der sich so lange? Oder ist er dann den Kühltod gestorben? LG {#emotions_dlg.emo_smile} Steven 


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offline Kerstin
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8 Geschrieben Freitag, März 27, 2009 @ 20:02:38  

Hallo Steve,

mach Dir um Deinen Starter keine Sorgen. Du hast mehrere Möglichkeiten:

- Du ergänzt den Starter mit soviel Mehl, dass er krümelig ist. Dann kannst Du ihn für mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren

- Du streichst ihn auf einen Teller und lässt ihn austrocknen

- Du frierst ihn ein. Ca. 3 Tage nach dem Auftauen kannst Du ihn wieder anfüttern.

Liebe Grüße, Kerstin


offline Steve
Command Sergeant Major


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9 Geschrieben Samstag, März 28, 2009 @ 20:08:59  

Danke Kerstin! Wäre echt schade, wenn ich meinen Starter hätte wegwerfen müssen. Ich werde ihn in den Kühlschrank stellen. LG Steve {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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In Kochkursen werde ich immer wieder gefragt, ob es nicht langweilig wird, jeden Tag Misosuppe zu essen. Die meisten Makrobiotik-Einsteiger können sich gar nicht vorstellen, wie viele geschmackliche und visuelle Veränderungsmöglichkeiten es gerade bei Gemüse und Proteibeilagen gibt, schon allein durch die Auswahl der Zutaten und unterschiedliche Schneide- und Kochmethoden. Abgesehen davon kann man noch zusätzlich abwandeln durch die Verwendung von Kräutern und Gewürzen.

Die nächste Frage ist: Wie stelle ich Seitan her, wie bereite ich ihn zu, was mache ich mit Tofu und Tempeh?

Über all diese Fragen und Rezepte könnt ihr euch hier austauschen.

Habt ihr ein Lieblingsrezept, das ihr gerne mit uns teilen würdet? Dann nur zu!

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