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offline heja4711
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1 Geschrieben Freitag, März 6, 2009 @ 22:42:55  

Hallo Ihr Lieben, wer hat denn Lust mit mir, mit uns über das Thema "Zeit" zu diskutieren/ zu filosofieren ({#emotions_dlg.emo_smile}, schreibt man das jetzt so?). In Bezug auf die Makrobiotik haben wir festgestellt das wir insgesamt sehr viel Zeit aufwenden "müssen" (einkaufen, Eingekauftes putzen, schnibbeln und zubereiten, anschließend wieder Ordnung schaffen).

Gibt es die Zeit überhaupt oder gibt es nur Uhren?

Was sind denn Zeitgeister, sind sie zeitlos?

Wie sieht die Eintagsfliege ihre Zeit?

Wie lange gibt es die Erde schon?

Abends/ nachts wird's Zeit ins Bett zu gehen

... ich freu mich schon auf Eure Anregungen          ...bis später ich widme jetzt einige Zeit dem Lesen,

tschaui, Heiko {#}


offline Agape
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2 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 00:39:19  

Hallo Heiko,

das Thema "Zeit" ist für mich ein ganz wichtiges, eins, das ganz eng mit den Wörtchen "Arbeit" und "Frei" verbunden ist - wobei meine "Frei"zeit immer seltener zu werden scheint, nachdem meine Bestellung beim Universum um mehr Honorarverträge gerade geliefert wird und somit meine "Arbeits"zeit in den letzten Wochen kräftig angewachsen ist.

Ich frage mich gerade, ob das eine clevere Bestellung war. Ist es mir wichtiger Arbeitszeit oder Freizeit zu verbringen? Hmmmm.... Ich  glaube, darüber muss ich erstmal ein bisschen ausführlicher nachdenken. Generell liebe ich das Unterrichten, vor allem in den 1to1-Sessions, weniger in den beiden Gruppen, die ich ganz neu coache und heute wieder hatte - 7 bzw. 8 Techniker mit dem Wunsch nach Struktur, die keine Lust haben mit Vokabeln und Idioms zu spielen. Sie wollen klare Anweisungen, sie wollen strukturiert diskutieren, wollen Listen, was richtig ist und was falsch - als Gegenüberstellung. Ich nun bin das Gegenteil. Ich liebe es die Dinge von allen Seiten zu beleuchten, kreativ zu sein, zu spielen, und dann zum Punkt zu kommen. Da ich aber die bin, die bezahlt wird, muss ich mich anpassen, nicht umgekehrt. Ich muss also herausfinden, wie die Jungs ticken. Und dann die richtige Uhr liefern. Diese Situation kann stressig sein. Und die Zeit, die ich dort unterrichte, kommt mir doppelt so lange vor wie die, die ich z.B. mit meinen Luftfahrt-Einzelschülern verbringe.

Dort ist das Gegenteil der Fall. Der Geschäftsführer muss immer wieder zum Thema zurückgeführt werden, weil er noch mehr ausufert als ich. Dagegen bin selbst ich strukturiert. Und der Projektmanager ist sehr interessiert an Gesprächen über Zeitmanagement, Psychohintergrund und philosophische Betrachtungen (am Donnerstag tatsächlich zum Thema Zeit: Procrastination = Aufschieberitis und die Wurzel des Übels). Dann sind da die beiden Rechtsanwältinnen, bei denen Zeit ebenfalls das Thema des Jahres ist. Aber der Unterricht in dieser Firma macht unglaublich Spaß, und die Zeit, die ich dort mit Unterrichten verbringe, kommt mir nur halb so lange vor wie in der anderen Firma.

Ich glaube übrigens, dass es den Zeitzwang nur gibt, weil wir das so eingerichtet haben. Dass sie vergeht, können wir an den Veränderungen beobachen, die um uns herum geschehen. Aber an sich wäre es egal, wenn wir keine Uhren und Zwänge hätten. Vor allem die Zwänge sind es, die mir zu schaffen machen. In Thailand verging die Zeit auch, aber ich habe nicht wirklich etwas davon gemerkt. Jeden Tag schien die Sonne, ich war frei, ging zum Essen oder auch nicht, immer nur dann, wann ich wirklich Hunger hatte, verbrachte Stunden in der Hängematte, las stundenlang, lag im Wasser, weil es da kühler war als an Land, und wenn ich wieder rauskam, ging die Sonne gerade unter. Da erst merkte ich dann, wie lange ich dort gelegen haben musste. Es war aber egal. Ein Jahr lang habe ich so gelebt, und könnte es wieder tun. Allerdings braucht man zwischendurch dann mal sinnvolle Beschäftigungen - um die überschüssige Zeit "totzuschlagen".

Als ich in Togo zu tun hatte, wartete ich einmal zwei Stunden auf einen einheimischen Gesprächspartner. Als er endlich ankam, entschuldigte er sich nicht einmal, und auf meine zarten Andeutungen hin erklärte er mir, ich hätte ja nicht warten müssen. Dann wäre er wieder gegangen, und wir hätten uns eben ein anderes Man zusammengesetzt. Ich bin zwar kein sehr pünktlicher Mensch, aber mit meinem kulturellen Background denn doch innerhalb des akademischen Viertels zuhause. Abendeinladungen als Gast in Togo pünktlich einzuhalten ist fast eine Unverschämtheit. Heißt es 20.00 Uhr, würde man um die Zeit die Hausfrau noch im Arbeits-Bubu vorfinden, das Essen halb fertig, und man würde irgendwo in die Ecke gesetzt und ohne weiteres Lächeln allein gelassen werden. Hier im Westen haben die Togolesen und überhaupt die Westafrikaner große Probleme mit uns Einheimischen, weil das einfach nicht zusammengeht. Ich hatte mal eine preiswerte Werkstatt, wo ich immer meinen alten Micra reparieren ließ. Der einzige Laden mit japanischen Ersatzteilen. Und der Eigentümer war Togolese. Niemals pünktlich. Und immer beleidigt, wenn man nach einer Stunde Warten hinter ihm her telefonierte. Was meckerst du? Fragte er dann. Ich komme schon irgendwann. Wenn ich da bin, bin ich da. Irgendwann habe ich es aufgegeben und mir jemand anderen gesucht.

Zeit und ihre Bedeutung hat also auch eng mit Kultur zu tun. Und mit Macht.

Ich mag die Zeit nicht, weil sie mich unter Druck setzt. Auch weil ich älter werde. Ich könnte sehr gut ohne sie leben. Überhaupt auch ohne all die Regeln, denen wir unterliegen. Einige wenige, die das Sozialleben steuern, würden mir durchaus reichen, so wie damals in Thailand, wo sich niemand darum kümmerte, was ich wann, wo, wie tat, ob mein Sohn schulpflichtig war oder nicht, ob ich früh oder spät aufstand, früh oder spät ins Bett gehen wollte - wie ich meine Zeit verbrachte. Thais, die "Freien" würden sich das alles nicht vorschreiben lassen. Es sei denn, der Job verlangt es. Aber sie geben sich selbst die Freiheit, innerhalb der jeweils gesetzten Grenzen weit zu schwingen.

Übrigens, die Zeit, die ich in der Makrobiotik mit Schnibbeln, Kochen, hinterher wieder putzen und aufs neue Schnibbeln, Kochen und Putzen verbringe, ist für mich Erholung und kommt mir überhaupt nicht lang vor. Im Gegenteil, es ist mir schon oft passiert, dass ich wegen der Kocherei irgend etwas anderes vergessen habe oder mich verspätet habe. Und die so verbrachte Zeit ist mir wichtiger als vieles andere, das ich tun MUSS. Also: Es gibt langsame Zeit und es gibt schnelle Zeit. Zeit gibt es, aber sie hat ein individuelles Tempo, aus meiner Sicht. Wenn ich verliebt bin, bleibt die Zeit stehen. Wenn ich weiß, dass mein Lover bald wieder abreist, rast die Zeit. Man kann sehen, wie sie vorbeisaust. Und doch erlebe ich die Stunden, die mir wie Minuten erscheinen, gleichzeitig intensiver als die Minuten, die mir wie Stunden vorkommen.

Ach je, was für ein Thema. Ich hör hier erstmal auf, ist ja auch schon wieder fast Mitternacht. Ich habe den ganzen Nachmittag verpennt, weil ich so müde war, dass ich die Augen nicht mehr aufhalten konnte. Warum? Weil ich in der letzten Woche sowiel Zeit mit Unterichten, Vorbereiten und von A nach B fahren verbracht habe, dabei viel Energie gelassen habe, und so wenig Zeit für Privates hatte. Also kein Gleichgewicht hatte zwischen "Frei"zeit und "Arbeits"zeit.

Das solle ich ändern.

Übrigens, auch die Zeit, die ich hier im Makroforum verbringe, ist schnell vergehende Zeit, es macht mir Spaß hier zu hocken und mit euch zu kommunizieren. Aber wenn ich davon zuviel investiere, leidet wieder die andere Seite.

Also auch zum Thema Zeit: Balance ist alles. Makrobitik. Das große Leben. Ausgleich. Auf allen Ebenen.

Liebe Grüße, tolles Thema, bin gespannt auf das, was euch anderen dazu einfällt.

Marion {#emotions_dlg.emo_tongue}


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offline Kerstin
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3 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 00:46:01  

Hallo Heiko,

zu diesem Thema habe ich mir heute ein Bild gekauft mit einem Zitat von Antoine de Saint Exupéry:

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.

Dieses Zitat hat mich angesprochen. Allerdings werde ich das Bild zurück geben, da mich der Rechtschreibfehler enorm stört (verrinende Zeit).

Kurzum: Die Zeit hinterlässt kein Makel - sie vollendet uns. Sie ist für mich ein Geschenk, Insbesondere bei meiner Mama freue ich mich über jeden Tag, den ich mit ihr in guter Gesundheit und mentaler Vitalität genießen kann. Deshalb werde ich sie so oft wie möglich annähernd makrobiotisch bekochen, damit sie mir lange erhalten bleibt.

Ansonsten habe ich zum Thema Zeit noch Folgendes zu sagen:

1. Schau Dir die Fotos von Marion an, sie hat quasi die Jugend gepachtet - beneidenswert. Dies allerdings nicht nur optisch, denn sie ist immer aktiv. Sie verändert sich immer und begibt sich auf neues Terrain (beruflich und privat). Sie hat Energie mindestens für zwei!

2. Alter geht bei mir nicht kongruent mit den Erfahrungen. Schwer zu erklären - ältere Personen genießen bei mir per se Respekt - aber nicht um jeden Preis. Ich habe mit jungen Jahren leider Erfahrungen machen müssen, die mich frühzeitig altern ließen. Also, Erfahrung ergeben sich mit den Gelegenheiten und nicht mit dem Alter, also der Zeit.

Somit genieße Deine Zeit Heiko, und zwar jeden Tag bewusst!

Liebe Grüße, Kerstin

 


offline drago
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4 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 01:17:14  

Hallo Heiko,

ganz spontan fällt mir ein Sprichwort ein, das ich mal aufgechrieben hab, weil so wahr ist:

Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben.

Ich find das ein guten Spruch. Leider versuchen die Mächtigen besonders im Westen alles, dass sich keiner hier traut das zu machen. Sie drohen, sie bestrafen, sie verbannen jeden der versucht ein Individualist zu sein. Darum bin ich freier Lehrer und Traveller, weil so keiner mir sagen kann was zu tun. Ich mach das selber, und wenn ich kein Lust mehr hab ich geh einfach weiter. Gut, manchmal dann hab ich wenig Geld, manchmal mehr, manchmal richtig viel, also geht Zeit auf Kosten von Sicherheit. Aber was ist schon sicher? Ich mag mehr meine Freiheit. Die ist mir wichtig, eigentlich am wichtigsten.

Cheers, drago {#emotions_dlg.emo_smile}


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offline Agape
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5 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 12:15:20  

Hi Drago, good morning!

Guter Spruch, der könnte mein Lebensspruch sein - zumindest würde ich mir wünschen, dass ich das immer tun könnte. Früher habe ich es gemacht und nie bereut. Sonst hätte ich die ganz besonderen Jahre in Asien und Australien nicht erlebt, mein damals zehnjähriger Sohn würde heute nicht sagen können, dass DAS die schönste Zeit seines bisherigen Lebens war, und jetzt ist er 35! - ja, auch für ihn habe ich damals die Zeit einfach genommen, raus aus der Schule, gegen den Rat aller Lehrer und aller Freunde und aller Eltern seiner Freunde, und wir sind abgehauen und haben gelebt, wie wir wollten. Gut, ich habe mir damals bestimmte Limits gesetzt: Olli musste unterrichtet werden - so habe ich mir das entsprechende Material besorgt und ihn selbst unterrichtet, und in Australien ist er zur Schule gegangen, die er immerhin mit B-Levels (Unterrichtserteilung in einer Fremdsprache statt der Muttersprache). Wir haben uns die jeweiligen Kulturen genau angesehen, die Flora und Fauna, haben die Grundstrukturen und Vokabeln der Sprachen gelernt und benutzt - und ja, als wir zurückkamen, hat er nicht mal ein Jahr verloren, weil er sogar weiter war als seine ehemaligen Schulkameraden.

Die Grundregel für mich persönlich war, dass ich aus allen Ländern, in denen wir uns länger aufhalten würden, etwas mitbringen würde, das ich später praktisch nutzen konnte: aus Thailand Basiskenntnisse in Thai, Kochrezepte, die Thaimassage und den Mut andere Menschen zu unterrichten, aus Sumatra Kochrezepte, aus Malaysia die Grundlagen für Mandarin und Tai Chi, und in Australien habe ich neben meinem Job als Sandwichhand mein First Certificate of Cambridge gemacht, die Grundlage für meinen jetzigen Broterwerb: Englisch Trainer zu sein.

Allerdings habe ich Abenteuerblut und Mut. Und wir hatten damals das Geld auszzubrechen. Mein golden Handshake, der mir glücklicherweise zugefallen war, hat es uns ermöglich das auch wirklich zu tun. Sich Zeit nehmen zu können hat also auch immer mit Mut und Geld zu tun. Limitierte Resourcen = limitierte Zeit = limitierte Freiheit. 

Hätte ich uns damals nicht die Zeit genommen, dann hätte ich in meinem Leben nie Zeit gehabt das zu machen, und er auch nicht. Somit kann ich nur empfehlen immer gut darüber nachzudenken, was man will, und ob man sich die Zeit dafür nicht beizeiten nehmen sollte. Denn je später es wird, desto weniger wahrscheinlich wird es, dass man aus etablierten Strukturen wieder ausbricht.

Mein Vater träumte sein Leben lang von Kanada, er wollte mit seiner Familie dorthin auswandern, als ich zwei Jahre alt war. Aber meine Mutter war dagegen. Sie hatte erst Angst vor der Schiffspassage, dann Angst vorm Fliegen, aber in Wirklichkeit Angst vor dem Neuen, der Sprache, der Veränderung. Er hat niemals seinen Traum erfüllen können, aus Rücksicht auf alle anderen. Ich war die einzige, die mit ihm gegangen wäre, später, als ich älter wurde. Aber nun ist er leider tot, 80 Jahre ist er geworden, und sein Traum ist mit ihm gestorben.

Also: Träum nicht vom Leben, lebe deinen Traum! {#emotions_dlg.emo_smile}

LG Marion

P.S.: Mein derzeitiger Traum, den ich versuche zu leben: Aus dem ehemaligen und erfüllten Traum ein Buch zu machen und es zu veröffentlichen - dafür aber brauche ich auch wieder Zeit. Und Geld. Ein Teufelskreis? {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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offline Steve
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6 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 12:43:40  

Oh Hallo, spannendes Thema. Dafür reicht aber meine Zeit grad nicht, hab noch einzukaufen und so. Unterwegs denk ich mal drüber nach. Zeit. Was ist Zeit? Gute Idee, Heiko, echt gute Idee. LG Steve {#emotions_dlg.emo_tongue}

PS: Du siehst - Zeit - ja ich hab zur Zeit grad keine... {#emotions_dlg.emo_wink}


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offline heja4711
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7 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 13:09:20  

Hallo Steve, ja sehr spannend das Thema, denke ich auch. Bei mir ist's auch häufiger mal "eng mit der Zeit" oder zu viel Vorgenommenes für die zur Verfügung stehende Zeit. Bin echt gespannt, was da noch alles so kommt. Bis später

...bin in Eile {#emotions_dlg.emo_biggrin} muchas saludas Heiko


offline Roland
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8 Geschrieben Samstag, März 7, 2009 @ 13:39:44  

Hallo Heiko, mich würde zunächst mal interessieren, wie du auf das Thema ZEIT gekommen bist. Fehlt dir davon grad auch ein Stück? So wie mir - oder wie uns allen, offenbar? Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich... Ja, Marion hat es bereits in Worte gefasst: Du brauchst Geld, um soviel Zeit zu haben, wie du zu brauchen glaubst, um dich glücklich zu fühlen. Aber wenn man beides hat - ist man dann wirklich glücklich? Macht viel Zeit glücklich, oder macht das, was man in dieser Zeit tut, glücklich? Vielleicht brauchen wir nur einfach DEN Superjob, der uns rundum glücklich macht, damit uns die Zeit, die wir dafür aufwenden müssen, nicht leid tut und wir nichts anderes vermissen? Viele Fragen. Wer hat die Antwort? Gibt es überhaupt eine einzelne Antwort?

Hast du, Heiko, genügend Zeit für deine Familie? Oder hättest du gerne mehr, kannst aber nicht so, wie du willst? Oder könntest du, wenn du wolltest, wagst es aber nicht? So wie viele von uns das tun? Oder wie uns vielleicht auch eingeredet worden ist, über viele Jahrhunderte hinweg?

In Australien läuft es so: Du arbeitest ein halbes Jahr lang richtig viel, sparst ordentlich, und dann mietest du dir ein Wohnmobil und travelst herum. Oder du kaufst dir einen Flug und gehst für eine Weile nach Bali oder Thailand oder so. Und dann ab zurück nach Hause und wieder eine Weile Geld verdienen für den nächsten Trip. Und viel Outdoor-Spaß nimmt man sich dort. Man nimmt sich die Zeit, allerdings muss man vorher kräftig investieren.

Was findet ihr besser: Immer durchgängig arbeiten und vom Spaß soviel, wie ihr kriegen könnt, oder mal eine Weile NUR schuften, und dann eine Weile NUR Spaß? Na ja, sehr makrobiotisch hört sich Letzteres wohl nicht gerade an: Extremes Yang, und dann extremes YIN. Kann man damit überhaupt auf lange Sicht glücklich sein?

Hmmmmm.... Unentschlossen Roland {#emotions_dlg.emo_confused}


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Was einen Anfang hat, hat auch ein Ende {#emotions_dlg.emo_blush}


offline heja4711
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9 Geschrieben Sonntag, März 8, 2009 @ 14:42:11  

Ja ja Roland, das Thema Zeit beschäftigt mich schon 'ne ganze zeitlang. lange Zeit .... Wie Marion schon schrieb, es sollte alles im Gleichgewicht sein, auch die Zeit und das Geld, die Freizeit und die Arbeitszeit. Sicher ich könnte mir auch einen Halbtagsjob suchen, hätte dann mehr Zeit für meine Familie, für mich, für meine Hobbies, für's Forum ... sehr Ihr ich denke ich würde diese "Mehrzeit" gut umsetzen können, nur dann wäre das Geld wieder im Ungleichgewicht, ich könnte die Dinge, die ich in der Mehrzeit machen möchte vielleicht nicht machen, weil ich sie ich sie mir nicht leisten könnte.

Das Geheimrezept habe ich da auch schon, ja ja...., weniger Arbeiten für mehr Geld {#emotions_dlg.emo_biggrin}, an der Umsetzung arbeite ich noch {#emotions_dlg.emo_smile}

...aaachh, seufz, ich könnte sicher noch 'ne ganze Weile so weiterschreiben, verbringe jetzt aber erst wieder einige Zeit mit meiner Familie (immer im Gleichgewicht)

Bis später, Heiko


offline heja4711
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10 Geschrieben Sonntag, März 8, 2009 @ 14:48:34  

...aaaach, ganz kurz noch *grinsundschmunzel*

Marion, Du hattest u.a. geschrieben, langsame Zeit und schnelle Zeit und ...was man tun muss. ("Tun müssen" nehme ich vielleicht als nächstes Thema auf, ist auch sehr interessant). Also die Zeit im Forum vergeht auf jeden wie im Fluge, die WE vergehen im Fluge, die Zeit mit meiner Familie vergeh im Fluge ..., meine Zeit bei der Arbeit allerdings auch, na o.k. etwas langsamer aber auch relativ schnell. Ich habe nach langen Suchen einen Job gefunden, der richtig Spaß macht, hier und da noch 'ne kleine Optimierung, 'ne Veränderung und dann klappt's sicher auch bald mit obigem Geheimrezept {#emotions_dlg.emo_smile} {#emotions_dlg.emo_wink} ..tschaui, jetzt aber ...


offline rita
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11 Geschrieben Sonntag, März 8, 2009 @ 19:54:42  

Hallo! Zu Zeit fällt mir vor allem ein, dass ich immer, egal was ich mache, zu wenig davon habe. Ich fange etwas an, und dann ist es schon wieder vorbei. Ich hätte gerne mehr Zeit zur Verfügung. Kann man da etwas dran drehen? Unentschlossen LG rita


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offline heja4711
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12 Geschrieben Sonntag, März 8, 2009 @ 21:48:50  

Hallo Rita, dran drehen ist gut, sehr gut sogar. Da fällt mir spontan ein, die Uhr einfach 'ne Stückchen zurück-drehen- {#emotions_dlg.emo_biggrin}. Na, was das wohl werden wurde, im Extremfall würden wir uns in die Vergangenheit zurückdrehen, mmmmhhhhh das wäre glaube ich nicht so dolle, das wären Rückschritte, brrrrrrrrr, ich möchte nicht zurück in die Vergangenheit, bin froh, dass ich hier bin und freu mich schon auf morgen ....

P.S. Ahhhh, da fällt mir ein, was ich mir auch immer vornehme, ich nehme mir vor mir weniger vorzunehmen {#emotions_dlg.emo_wink}, klappt aber auch nicht immer,

bis später glg an Alle, die jetzt noch die Zeit gefunden haben, dies zu lesen {#emotions_dlg.emo_wink}


offline drago
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13 Geschrieben Sonntag, März 8, 2009 @ 22:12:33  

Wär das nicht geil wenn wir die Zeit einfach stoppen könnten? Wir könnten die Zeiger an den Turmuhren einfach festbinden. Shit, mit den digital clocks geht das nicht. Aber wir könnten die batteries rausnehmen. Und denn einfach so tun als ob keine Zeit gibt. Ich ärger mich nämlich grad wieder weil WE schon wieder vorbei ist. Zeit - wer das erfunden hat soll schmoren in Hölle. Brüllend


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offline heja4711
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14 Geschrieben Sonntag, März 8, 2009 @ 23:06:53  

He Drago ärgene Dich nicht, freu Dich schon mal auf das nächste WE, die Zeit wird's herantragen. Übrigens !!! Du hast recht, die Zeit gibt es wirklich nicht -es gibt nur Uhren- und ansonsten vielleicht einen Rhytmus (Rüttmus??? {#emotions_dlg.emo_biggrin}), ich weis es auch noch nicht. Ich weis nur, das ich mit der Zeit immer weiser werde und irgendwann werd ich's wissen {#emotions_dlg.emo_wink} tschaui y buenas noche


offline Agape
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15 Geschrieben Montag, März 9, 2009 @ 11:17:34  

Hallo Heiko, genau das fühle ich auch: Es gibt eigentlich gar keine Zeit. Die wird uns nur eingeredet von Leuten, denen es Spaß macht uns in unseren Schranken zu halten. Als ich in Thailand gelebt habe, gab es keine Verpflichtungen, außer dass man nach 3 Monaten ein neues Visum brauchte und dafür das Land einmal kurz verlassen musste. Ansonsten regelte sich der Tag durch das Auf- und Untergehen der Sonne - je nachdem, welche Tageszeit gerade war, lief das Leben ab, wurden Pläne gemacht und eingehalten, oder auch nicht. Eine Uhr habe ich die ganze Zeit über nicht getragen. Ich hatte zwar einen kleinen Wecker, den brauchte man für die Abfahrtszeiten von Fähren und Bussen, aber das war's auch. Frühstück gab's bis abends, wenn man wollte, Mittagessen auch morgens (überall, nicht nur im Guesthouse), und es war allen völlig egal, was man wann machte oder auch nicht. Das gefällt mir ehrlich gesagt viel besser als unsere strikten Regeln. Na ja, einige Läden hatten auch Ladenöffnungs- und -schlusszeiten, aber man kriegte auch in den 24-Stunden-Supermärkten, was man brauchte, und man konnte alles immer irgendwie regeln.

Das würde ich hier auch gerne einführen... {#emotions_dlg.emo_rolleyes} LG Marion


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16 Geschrieben Montag, März 9, 2009 @ 12:26:40  

Hi guys,

ja Heiko, klar, was bleibt mir? ich freu mich auf nächstes WE, aber ich hätts gern schon jetzt. Hier ist scheißkalt, bei euch auch? Jedenfalls, mir ist scheißkalt, würde lieber zu hause hocken, schön warm, nicht draußen rumlaufen. Aber Unterricht macht wenigstens Spaß, wir haben fun mit Sprache lernen. Ja, macht Spaß, der Job, das ist wahr. Freun wir uns dass wir haben. Bye {#emotions_dlg.emo_tongue} drago


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offline heja4711
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17 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 22:59:43  

Hallo zusammen, normalerweise fehlt mir heute Abend schon wieder etwas Zeit, aber was ist schon normal??? Die Zeit beschäftigt mich sehr, so sehr, dass ich gerne ein Buch über dieses Thema schreiben möchte{#emotions_dlg.emo_smile}, ja ja vielleicht dauert's noch 'ne kleine Weile? Wer hätte denn Lust zum Mitschreiben? Gibt es schon interessante Bücher zu diesem Thema? Hab noch nicht geschaut.

Also bei mir hat sich schon relativ kurz nach dem Studium, im ersten Job herausgestellt, dass für mich die Freizeit um einiges wichtiger ist, als z.B. eine Gehaltserhöhung für mehr Arbeit. Im jetzigen Job versuche ich und es funktioniert auch meistens, mit den vertraglich vereinbarten Stunden hinzukommen.

Na denn bin ich mal auf meine Mitschreiber(Innen) gespannt.

lg HeikoCool


offline Steve
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18 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 23:22:48  

Hallo Heiko, interessanter Gedanke! Mitscnreiben? Oh je, dazu fehhlt mir komplett die Zeit. Aber gute Idee! Ein Sachbuch? Oder was soll es werden? Erst oder witzig? LG Steve {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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Des einen Leid ist des andern Freud {#emotions_dlg.emo_wink}


offline drago
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19 Geschrieben Dienstag, März 10, 2009 @ 23:53:35  

Hallo Heiko,

ob's schon Bücher gibt zum Thema Zeit? Sicher! Jedenfalls viel über Zeitmanagement und was wichtig ist und unwichtig. Und wesentlch. Wir sind bestimmt ein von viele, die gern was anderes mit ihre Zeit machen würde als sie machen können. Ich mach schon ganz gut, wie ich will, sag auch ma nein, wenn mich einer buchen will und ich hab keine Lust oder was anderes vor. Aber immer ist dann auch weniger Geld in der Tasche. So sag ich ja, mehr Zeit (Freizeit) automatisch heißt weniger Geld, oder auch Zeit kostet Geld. So kann eigentlich nur jemand viel Freizeit genießen, der viel Geld hat - aber die können das auch nicht, weil die aufpassen müssen auf ihr Geld, und Kontakte pflegen, die sie gar nicht gern pflegen, aber müssen. Da muss man dann wieder tun, was man nicht will. Und die Freizeit geht flöten für doofe Kontaktpflege.

Also was tun?

Schreiben drüber? Gute Idee. Für dich. Ich wär da aber kein guter Mitschreiber, zu individuell und hau manchmal einfach ab, weil ich ma Auszeit brauch und so. Kann man sich nicht drauf verlassen. Mit mein Kliente sprech ich das ab, aber privat hab ich lieber soviel Freizeit wie möglich. Zum Schreiben brauchst du Leute die am Stange bleiben. Oder am Ball? Jedenfalls Leute die machen jeden Tag, nicht nur manchmal. {#emotions_dlg.emo_rolleyes}

So, volle Länge ins Bett mit mir. Bisschen lesen und dann - na was? Zeit verbringen mit Bruder schlaf. {#}

LG {#emotions_dlg.emo_blush} drago


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offline Kerstin
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20 Geschrieben Mittwoch, März 11, 2009 @ 01:28:42  

Hallo,

die Themen Zeit, Sinn des Lebens, Liebe, ..... sind in meinen Augen schon reichlich literarisch durchgenudelt worden. Man ist es sachlich, emotional, philosophisch als auch ökonomisch angegangen. Letztendlich muss in meinen Augen jeder seinen Weg finden - auch unter monetären Gesichtspunkten. Jeder Mensch hat durch seine Erfahrungen eine ganz andere Betrachtungsweise zu den Themen und somit auch ganz andere Empfindungen bzw. Bedürfnisse. Es gibt somit nicht die Zeit, das wahre Leben oder die Liebe, die richtigen Makrobioten....

In der Jugend denkt man nicht über die Zeit nach - da reicht der Blickwinkel nur von dem einen zu dem anderen Date. Erst im Alter denkt man über die Zeit nach, man zieht ein Resümee. In meinen Augen ist dies allerdings oftmals verbunden mit Verlust- bzw. Existenzängsten oder man hat Nachholbedarf.

Ich genieße meine Zeit und mache mir noch keine Gedanken bzgl. meiner Person, wieviel ich wohl noch davon haben werde. Ich mache mir nur Gedanken, wieviel Zeit ich noch mit meiner Mutter verbringen kann - und da hoffe ich noch ganz viel. Ich fordere sie ganz einfach und das hält sie jung.

Also Heiko, was hat Dich zu diesen Gedankengängen gebracht?

Nun gibt es den Zeitpunkt für mich endlich zu schlafen und der ist jetzt.

Also, gute Nachtruhe und liebe Grüße, Kerstin


offline Agape
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21 Geschrieben Mittwoch, März 11, 2009 @ 15:38:35  

Hallo Heiko,

eine Zeitmaschine hätte ich gerne - ja, wirklich. Ich bin so neugierig und würde sooooo gerne wissen, wie es war, als - und als - und als... und wie es sein wird, wenn... und wenn... und wenn...

Mich würde es mehr interessieren einen Fantasy-Roman zu schreiben, in der eine Zeitmaschine eine Rolle spielt, und tatsächlich habe ich während meines Schreibstudiums an der Emil-Andresen-Akademie ein ähnliches Konzept ausgearbeitet. Aber vorher ist noch das Makro-Kochbuch dran, nachfolgend zu dem Thaikochbuch, das nun schon eine Weile auf dem Markt ist, dann die bereits angefangene Reiseerzählung, und dann... ja dann... wer weíß, was die Zeit bis dahin gebracht hat. Nein, ich glaube, ein Sachbuch über die Zeit würde ich ungern machen. Ich muss meine Kreativität anquirlen, sachlich muss ich schon den ganzen Tag über sein, und auch den Verlauf der Zeit beobachten, wie Tag für Tag vorbeirennt. Aber soll ich ehrlich sein? Die Zeit berührt mich gar nicht wirklich. Ich sehe, dass schon wieder ein Jahr um ist - vielleicht jammere ich ein bisschen darüber, weil man das halt so macht - aber eigentlich spüre ich das gar nicht, dass tatsächlich wieder 365 Tage um sind, und darüber nachdenken, wie lange ich wohl noch habe, tue ich höchst selten - höchst, höchst selten. Ich versuche stattdessen, jeden Tag so zu leben, dass ich Spaß habe und ihn nicht bereuen muss, und manchmal gucke ich auch einfach nur ein paar Stunden in die Luft, "verschwende" Zeit - wer weiß, was innerlich passiert, wenn wir Zeit verschwenden? Vielleicht brauchen wir das, um Dinge zu verarbeiten und uns zu entwickeln? Also Zeit ist etwas sehr Individuelles, wie Kerstin schon geschrieben hat. Und ich nutze gerade meine Zeit, Fischsuppe von gestern zu löffeln, während ich tippe, und habe bereits die beiden leckeren gebratenen Couscousschnitzel mit Hummus auf Chinakohlblättern verputzt.

So long, Baby {#emotions_dlg.emo_biggrin} 
Marion


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22 Geschrieben Mittwoch, März 11, 2009 @ 22:53:16  

Hallo zusammen, schönen Dank für Eure Anregungen und Nachrichten, ich nehme sie dann mit ins Buch auf, Fantasy und Zeitmaschine klingt gut, 'ne bischen was filosofisches dabei, das ganze mit 'ner Portion Witz verrührt ...dann wird's schon was.

Marion, Zeit verschwenden? ...geht denn das überhaupt? ich denke mal durch einfaches inne Luft gucken sicher nicht, das ist doch toll und dann noch schaffen an nichts zu denken, is gar nicht so einfach

Kerstin, ich denke kontinuierlich mal wieder über alles nach, wo ich stehe, wer ich bin, wo ich hin möchte und gerade jetzt bin ich beruflich wieder an eine Punkt angekommen, wo wieder etwas passieren sollte, ich werd's in die Wege leiten ...schaun mer mal

Drago, Du kannst mir ja von überall aus der Welt 'ne kurzes "Zeiterlebnis" schicken, ich baue es dann mit ein. Die Reisezeit oder so, oder zeitloses Reisen. 'ne Kollege von mir fährt auch häufiger mit seinem Bus weg und weiß nicht wann oder ob er wieder kommt.

Steve, nimm Dir doch einfach Zeit *grins*, ich weiß ich weiß *schmunzel*, mir geht's selber auch nicht viel anders. Aber es ist eines meiner Ziele, die ich zu gegebener Zeit erreichen werde, jjuuupppp,

so jetzt nehm ich mir aber 'ne bischen Zeit für meine Schönheitsschlaf {#emotions_dlg.emo_sleep} nachti


offline Agape
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23 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 00:25:35  

Wo wir gerade übers Schreiben reden, über Bücher, Themen, über die Zeit, und wie wir sie nutzen sollen, wollen, mögen - gerade hatte ich eine Email von dem Publisher, der mein Thaikochbuch herausgebracht hat. Er hat mich fürs Wochenende zu sich nach Hause eingeladen, um mit mir über das Makrobiotik-Kochbuch zu sprechen, das ich ihm angeboten habe. Seht ihr, die Zeit hat's gerichtet. Ich wusste, irgendwann wird genau das passieren.  und hey, es wird was!!! *freu* Marion {#emotions_dlg.emo_biggrin}


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24 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 00:33:54  

Die Zeit.... ja, die Zeit... die richtet alles... man erlebt Dinge... man genießt sie, oder auch nicht.... und dann vergisst man alles wieder... oder auch nicht... und dann passieren neue Dinge, und man vergisst sie auch wieder... oder auch nciht... Ja, und dann passiert was, und alles ist wieder da, als sei es gestern passiert. Also: Gibt es die Zeit nun, oder nicht? Wenn alles wieder da ist und sich so anfühlt, als sei es gerade erst geschehen, dann heißt das doch eigentlich, dass gar keine Zeit vergangen ist, oder ist sie vielleicht einfach nur im Kreis herumgelaufen? Oder rückwärts? Ach je, schwierige Frage zu spät am Abend. Zeit fürs Bett. Nacht allemann... {#emotions_dlg.emo_sleep}


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25 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 00:54:35  

Oh, Klasse Marion, dann haben wir ja bald all deine Rezepte im Buchformat zum Herumschleppen und Mitnehmen und müssen sie nicht immer ausdrucken, wenn wir was nachkochen wollen. Glückwunsch, das ist ja toll für dich. Dein zweites Kochbuch, Das freut mich für dich. Und für uns natürlich erst recht... Zunge raus LG Steve


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26 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 10:24:16  

Cool, Marion, dann freue ich mich auch schon auf das Makro-Buch. Kannst Deinem Verleger ja sagen, die ersten Käufer wären schon da und warten gespannt. Wir verbreiten's dann schon weiter, so nach dem Motto, wenn einer auch nur einen anderen glückmich macht, ist es bald die ganze Welt,

in diesem Sinne wünsche ich ein frohes Schaffen, bis denne, greetings Heiko


offline rita
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27 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 21:03:14  

Da mach' ich auch mit - beim Weitersagen, meine ich! Echt cool. LG Rita

Übrigens: Ich bin zur Zeit mit der Zeit auf Kriegsfuß. Immer läuft sie schneller als ich, und ich kann nicht mithalten. Dann hechele ich hinterher, und nie ist Ruhe. Vielleicht sollte ich von euch lernen und einfach mal kürzer treten. Aber wie kriege ich raus, was WIRKLICH Priorität hat, und was ich streichen kann? Nachher streich ich das falsche. Und wenn ich dann was gestrichen habe, und es stellt sich hinterher als DER Hit heraus? Ach je, Entscheidungen treffen ist auch nicht gerade mein Ding.   LG rita


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offline heja4711
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28 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 21:38:24  

Hey Rita, ja das mit den Entscheidungen ist auch so'n Ding {#emotions_dlg.emo_smile}, in der Regel sollte man Entscheidungen treffen ob diese dann richtig oder falsch sind stellt sich immer erst im nachhinein raus. Ist sie falsch gewesen, kann man korrigieren, solange bis es passt. Manchmal ist die getroffene Entscheidung auch: keine Entscheidung zu treffen, wenn ich z.B. zu einem Thema noch nicht genug Infos habe oder irgendwelche Randbedingungen noch nicht kenne ... oh oh, auch schon wieder so'n riesen Thema, aaaaber interessant.

Ich versuche seit einiger Zeit mir einfach nicht so viel vorzunehmen, dann passt's mit der Zeit auch besser und ich habe prozentual von der Aufgabenliste wesentlich mehr erledigt in der mir zur Verfügung stehenden Zeit,

soch, jetzt nehm ich mir die Zeit und trinke meine allabendliche Espresso {#emotions_dlg.emo_wink}, lg Heiko


offline Agape
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29 Geschrieben Donnerstag, März 12, 2009 @ 21:42:51  

Hallo Rita, hallo Heiko, bei mir hat sich gezeigt, dass alle meine Entscheidungen, ob "richtig" oder "falsch" zu einem späteren Zeitpunkt richtig waren. In der Summe haben sie mich zu der Marion gemacht, die ich jetzt bin, und die finde ich gar nicht so übel - vor allem auch die Dinge, die ich auf diese Weise erreicht und erfahren habe. Somit glaube ich ganz fest: Eine Entscheidung KANN gar nicht falsch sein. Nur sich gar nicht zu entscheiden, das kann nach hinten losgehen, denn dann entscheiden andere über dich, und du kannst nur noch reagieren statt zu agieren. Damit meine ich aber nicht, die bewusste Entscheidung zu treffen sich erstmal nicht festzulegen. Das wiederum kann sehr hilfreich sein... Cool LG Marion


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offline Steve
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30 Geschrieben Freitag, März 13, 2009 @ 17:34:13  

Oh ja, da stimme ich voll zu. So ist es bei mir auch! LG Steve {#emotions_dlg.emo_tongue}


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